Das Goethe-Institut feiert Geburtstag

Getreu dem Motto „Lehre tut viel, aber Aufmunterung tut alles“ feiert das Goethe-Institut Dresden sein 20-jähriges Bestehen. Es gibt jede Menge Gründe, sich hochleben zu lassen.

Es ist Nachmittag und vor dem Goethe-Institut steht schwatzend ein letztes Schülergrüppchen. Lebhaft wird in unterschiedlichen Sprachen der Weg in die Altstadt diskutiert. Die Lehrräume sind verlassen, in der Caféteria wird der letzte Kaffee ausgeschenkt. Doch im Büro von Kristina Pavlovic ist noch nicht Feierabend. Die Vorbereitungen für die Jubiläumsfeierlichkeiten laufen auf Hochtouren.

Goethe-Institut Dresden feiert dieses Jahr 20. Jubiläum
Das Goethe-Institut in Dresden feiert dieses Jahr 20. Jubiläum

Seit März 2011 leitet Kristina Pavlovic das Institut, das monatlich Schüler aus 40 bis 70 Nationen begrüßt. „Wir wollen den internationalen Gästen nicht nur die Sprache, sondern auch Deutschland und seine kulturelle Vielfalt nahe bringen“, erklärt Pavlovic. Die Aufgaben und Angebote sind dabei so vielfältig, dass Kristina Pavlovic beim Aufzählen die Puste knapp wird. Sportangebote, Museumsbesuche, Exkursionen in die Schlösserlandschaft und die Sächsische Schweiz. Das Alter der Schüler reicht von 18 Jahren bis 100. Derzeit spielt die Sprachausbildung für Flüchtlinge eine große Rolle. Wir bilden ehrenamtliche Helfer als Lernbegleiter fort und geben ihnen Materialien und Tipps an die Hand“, erklärt Kristina Pavlovic. „Außerdem gibt es online und für Smartphones eine Reihe von Sprach-und Informationsangeboten wie die App ‚Ankommen‘.“

Kristina Pavlovic leitet das Goethe-Institut seit 2011
Kristina Pavlovic leitet das Goethe-Institut seit 2011

Das Goetheinstitut, sagt Pavlovic, sei ein wichtiger Ort der Vernetzung und Internationalisierung. Sie selbst stammt aus Süddeutschland. „Ich bin viel gereist. Dresden ist eine wunderschöne Stadt“, schwärmt sie. Die Vorkommnisse um Pegida ließen sie vor Scham im Boden versinken, obwohl die meisten der Deutschlernenden gute Erfahrungen in Dresden machten. Dies ist ein Grund mehr, ihre Arbeit voranzutreiben. In ihrem Alltag erlebt Pavlovic, wie fruchtbar und spannend das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen sein kann. Ihr schönstes Erlebnis in fünf Jahren? „Ich könnte Bücher voll schreiben!“


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Besonders wichtig ist ihr, die Arbeit der Lehrkräfte zu betonen. „Auf deren Kompetenz muss ich wirklich ein Loblied singen“, so Pavlovic. Es klopft an der Tür und eine Mitarbeiterin steckt den Kopf ins Zimmer. Die Chefin muss das Ergebnis einiger Bauarbeiten begutachten. „Alles für’s Fest!“, lacht sie. Der große Tag steht am 21. Juni ins Haus.

Dann wird Geburtstag gefeiert. Mit internationalem Brass, syrischer Oud und einem Opernsänger aus Südafrika. Außerdem gibt’s natürlich einen echten Festakt und Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, als Gastrednerin ebenso wie Bruno Gross, der Vorstand des Goethe-Instituts.

Goethe-Institut Dresden

  • Königsbrücker Straße 84, 01099 Dresden
  • im Internet zu finden unter www.goethe.de
  • das Jubiläum zum 20. Jubiläum fndet am 21. Juni statt

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