Parken auf der Alaunstraße

parken auf der Alaunstraße: Zugeparkte Alaunstrasse
Zugeparkte Alaunstrasse

Vor dem neuen Platz an der Alaunstraße parken KFZ-Besitzer neuerdings gerne ihre Automobile ab. Knöllchen haben sie derzeit nicht zu befürchten. Denn seit der Sanierung des Platzes fehlt das Halteverbotsschild.

Bevor der Platz umgebaut wurde, stand etwa in Höhe der Einfahrt zum ehemaligen Parkplatz, ein Schild „Parken verboten“. Dies ist schon während der Bauarbeiten abhanden gekommen. Das fiel nicht weiter auf, da während der Zeit der Baustelle etliche Halteverbotsschilder und Zäune das Parken an dieser Stelle verhinderten.

Nachdem anfangs besonders coole Besitzer von Kraftfahrzeugen ihre Gefährte direkt auf den Platz gestellt haben, hat sich nun das „Parken“ auf der Straße eingebürgert. Knöllchen werden derzeit an dieser Stelle nicht verteilt. Allerdings erschwert diese Parksituation den Verkehr auf dem Abschnitt, der in beide Richtungen befahren werden darf, erheblich.

Zum Scheune-Vorplatz sind die Verhandlungen zwischen Stadtverwaltung und Scheune-Verein immer noch nicht abgeschlossen. Ortsamtsleiter André Barth ist optimistisch, dass es noch zu einer Einigung kommt. Die Reinigung des Platzes klappt inzwischen sehr gut. Der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen der Stadt Dresden säubert täglich.


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Auf Video-Überwachung wird fälschlicherweise noch hingewiesen, aber das Parkverbotsschild fehlt seit dem Umbau.
Auf Video-Überwachung wird fälschlicherweise noch hingewiesen, aber das Parkverbotsschild fehlt seit dem Umbau.

 


Nachtrag: Am Donnerstag wurde ein „Parken Verboten“-Schild aufgehängt.

15 Kommentare zu “Parken auf der Alaunstraße

  1. Ich finde die Parksituation auf der Alaunstraße ohnehin unerträglich. Auf Höhe der Kunsthofpassage ist es normal geworden, auf dem Fußweg zu parken, sodass man mit Kinderwagen oder schon mit viel Gepäck überhaupt nicht mehr vorbeikommt, ohne auf der Straße zu laufen. Finde das total rücksichtslos.

  2. Nun ja wenn man mit viel Gepäck da dran vorbei läuft und nicht richtig vorbei kann, dann kann es schon mal zu kratzern am Auto kommen. Das ist ganz normal wenn man dort Falsch parkt. Da kann es auch passieren, dass der Schlüssel aus der Tasche zufällig genau zur Autoseite hin rausguckt, dann überlegen sich diejenigen schon, ob sie ein zweites mal da parken. Es gibt doch jetzt das Parkhaus, einfach dort rein stellen das Auto!!

  3. Auf solche selbstgerechten Möchtegernpolizisten stehe ich ja besonders, naja Neustadt halt. Und nein, ich habe kein Auto.

    Dass dort Leute parken, weil eben das Verbotsschild nicht mehr steht, ist doch klar Fehler der Stadt. Einfach mal die Stadt darauf hinweisen und nicht fragwürdige Selbstjustiz üben.

  4. Wenn ich sowas sehen würde, dann würde ich ganz schnell ein Foto machen und der Polizei bescheid sagen. Dann fällt in Zukunft vielleicht kein Schlüssel mehr ausversehen aus der Tasche :)
    Aber wenn man kein Auto hat, kann man sich natürlich auch nicht in andere Menschen hineinversetzen…

  5. Als Bewohner der Dresdner Neustadt (und das seit mehr als 10 Jahren) verweise ich nur zu gern auf den Umbau der Alaunstraße vor ca. 6-7 Jahren, als irgendjemand Schlaues auf die Idee kam, die Parkmöglichkeiten auf der rechten Seite (Bereich zwischen Bischofsweg und Jordanstraße) komplett zu beseitigen. Bei einer so hohen Bevölkerungsdichte (wir reden hier von Hauseingängen mit teilweise 2 Hinterhöfen), welche ja durch ständige Neubauten noch erhöht wird, die Parkmöglichkeiten zu reduzieren und Anwohnern noch das Geld für einen Anwohnerparkausweis aus der Tasche zu ziehen, welcher ab 18 Uhr sowieso sinnlos ist, halte ich für eine grandiose Verschwendung von Steuergeldern. Zum großen Teil handelt es sich bei den „Fußwegparkern“ um Anwohner, welche nach Feierabend einfach keinen Parkplatz mehr in der Umgebung finden und dann noch mit einem Bußgeld von 25,-€ bestraft werden. Somit tragen sie noch dazu bei, dass sich die Stadt mit zusätzlichen 13 Mio. Euro Umsatz durch Falschparker rühmen kann. Also denkt doch lieber nochmal nach, bevor Ihr das nächste Mal einem unschuldigen Anwohner das Familienauto zerkratzt. Ich bin sicherlich nicht der Einzige, der monatlich mehr Benzinkosten für die Parkplatzsuche als für den Arbeitsweg berechnen muss. Ich halte eine verkehrsberuhigte Zone, welche nur den Anwohnern das Parken in der Äußeren Neustadt erlaubt, für angemessen und am umweltfreundlichsten. Bevor jetzt Kommentare folgen wie: „Fahr doch mit der Bahn!“ oder „Alle Autos abschaffen!“….ohne mein Auto kann ich meinen Job nicht erledigen. P.S. Das Parkhaus kann nicht mit dem Anwohnerparkausweis genutzt werden!

  6. Leute die mutwillig anderes Eigentum zerstören bewegen sich in einer ganz traurigen Kaste. Sie sollten sich nicht wundern wenn sie erwischt werden und danach zufällig zum Arzt müssen. Unabhängig davon, dass es beschissen ist dort zu parken….

  7. Also ich finde Parken in der Neustadt gut. Ich habe mir extra einen großen Campingbus gekauft. Als Drittwagen. Damit habe ich mir vor kurzem sogar meinen dritten Anwohnerparkausweis erschlichen! Weil ich seit letzter Woche nun mit dem Fahrrad auf Arbeit fahre, stehen nun drei Autos nun ständig in den Straßen rum. Na wenigstens haben dann die Auswärtigen kein Platz mehr, ihre 3,5 Tonben-SUVs mit 2 Meter Abstand zur Bordsteinkante abzustellen.

  8. @Parkplatzsuchender: Möglicherweise wäre das Parkhaus an der Bautzner Straße doch eine Alternative für Dich. Das kostet 59,- Euro im Monat, sprich nach zwei Knöllchen und Parkplatz-Such-Verkehr-Benzinverbrauch hast Du das schon wieder rein. Und von der Alaunstraße braucht man mit Longboard, City-Roller oder Neustadt-Rad nur wenige Minuten. Vermutlich weniger als Du für die Suche nach einem legalen Parkplatz brauchst.

    Die Abschaffung von ca. drei Parkplätzen pro Haus durch den Umbau der Straße bei (mit zwei Hinterhäusern) rund 20 Wohnungen pro Haus halte ich für nicht relevant. Es hätte so oder so nicht gereicht. Der Umbau der Alaunstraße war übrigens 2010. Ach, und ganz früher, als die Alaunstraße noch ganz jung war, da gab’s hier kaum Autos.

  9. Wenn die Parkplätze so oder so nicht reichen, dann können wir ja gleich alle abschaffen. Was für eine verquere Logik soll das denn sein Jan?

  10. Ich fänd es völlig ok, wenn es gar kein öffentlichen Parkplätze mehr gäbe.
    Und ich habe ein Auto, sogar ein langes. Früher war ich auch immer genervt von der Parkplatzsuche. Aber wenn man sich klar macht, dass es um öffentlichen Raum geht, den man so viel besser nutzen könnte als für abgestellte Fahrzeuge, gibt es eigentlich wirklich keinen begründeten Anspruch auf einen kostenfreien oder supergünstigen Parkplatz vorm Haus.
    Die Fläche könnte man doch z.B. so viel schöner nutzen: https://de.wikipedia.org/wiki/Schanigarten

    M. E. sind Autos in Parkhäusern, noch besser in Tiefgaragen ganz prima untergebracht und die Kosten dafür in der Neustadt auch erträglich verglichen mit anderen Städten.

    Was ich mir allerdings wünschen würde (z. B. bei der Sanierung des Lutherplatzes sind Haltezonen, damit man sein Fahrzeug be- und entladen kann, wenn man z. B. aus dem Urlaub oder vom Einkaufen kommt).

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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