Wollen Sie diese Bäume fällen, Herr Marx?

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Bei einem vierspurigen Ausbau der Bautzner Straße müssten insgesamt 133 Bäume gefällt werden, die kleine Wiese zwischen Glacis- und Hoyerswerdaer Straße wäre auch Geschichte. Und die Neustadt im Schnellspurdreieck zwischen Stauffenbergallee, Königsbrücker und Bautzner Straße.

5 Kommentare zu “Wollen Sie diese Bäume fällen, Herr Marx?

  1. Och nee, ditte kann doch wohl nich wahr sein, ditte is ja eene riesensauerei mensch Antonius, du musst was machen, ditte kannste doch nich so einfach machen lassen mit deene Neustadt! Mensch, haste die Bäume jetzte eigentlich jezählt oder wie kommste druff?

  2. Nächstes Treffen zur „Schandtatenverminderung“:
    01.02.2010-19:00Uhr im Stadtteilhaus Prießnitzstraße/ DG
    !!NICHT JAMMERN, SONDERN HANDELN!! Diesmal ist es noch nicht zu spät!

  3. Schade, dass immer arme Bäume oder Hufeisennasen als Begründung gegen Straßenbaumaßnahmen herhalten müssen. Mit denen habe ich ehrlichgesagt nicht so viel Mitleid. Die Menschen sind offensichtlich egal. Deutschland ist durch über 4000 jährliche Verkehrstote zwar nicht vom Aussterben bedroht. Aber freilaufende Kinder sieht man schon heute nur noch selten.

  4. @ Stephan
    Kinder würde ich grundsätzlich nie an einer Straße spielen lassen und dass sie immer rarer ohne „Begleitschutz“ zu sehen sind, hat wohl vordergründig andere Ursachen. Der Mensch ist heute entscheidungsfähiger denn je, nur nutzt er diese Möglichkeiten kaum (satirische Anmerkung à la Nuhr: Ich bin gerade dabei, einem Außerirdischen zu erklären was Demokratie ist. Wie kann ich meinem E.T. klarmachen, dass unsere neue Regierung mit 30% der Stimmen aller Wahlberechtigten rechtmäßig die Mehrheit präsentiert. Und was wollen eigentlich die anderen 70%!;-)))
    Die Bautzner-+Landstraße war gewiss schon immer ein Anwohner (auch das kann Mensch sich aussuchen)-o.Passantenalptraum oder „Ort sicherer Überquerung“ und wird niemals ein „Hort verkehrsberuhigenden Wohnens“ sein + es geht auch nicht nur grundsätzlich um Flora und Fauna. Noch erschreckender ist die Ignoranz der betroffenen Anwohner und Gewerbetreibenden.
    Ich gestehe, nicht permanent bewusst politisch zu agieren (obwohl das unendliche Brückendesaster mahnend genug sein müsste), aber auf Nachfrage beim ersten Treffen stellte sich heraus, dass die Anwesenden vorrangig von den indirekt betroffenen Nebenstraßen, aus dem Preußischen Viertel, vom Weißen Hirsch etc. kamen und nur ca. 5 direkt betroffene Anwohner (bei ca. 40 Teilnehmern)..Ja, auch EIN Gewerbetreibender, für den ich hier keine Werbung machen möchte, zumal er zur allgemeinen Verblüffung meinte, dass die Bautzner Straße schon immer „organisch gewachsen“ sei???? Vielleicht habe ich mich auch verhört und er meinte „verkehrstechnisch organisiert“, aber für ihn wäre eine Wohlfühlzone eher ruinierend, denn dann blieben die Leute gesund…;-) Fraglos müssen Straßen erneuert werden, es stehen mehrere Konzeptionen zur Verfügung, nur scheint es Niemanden zu interessieren..und wahrscheinlich tut es manchen erst dann weh, wenn Lärmschutzwände bis zur dritten Etage gebaut werden;-)

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