Wie weiter mit der Feier zur Bunten Republik?

BRN wird aufgehängt
BRN 2014
Ein Jahr Pause machen? Einen coolen Gesamtveranstalter holen, der Helene-Fischer-Konzerte geil findet? Einfach weiter so, wie bisher? Insel-Lösungen mit Verantwortlichen für einzelne Straßen? Fetten Eintritt nehmen, damit die Billig-Touristen draußen bleiben. Zurück zu den Wurzeln und fast alles ganz klein und handgemacht, so wie neulich beim „Schöne Schweppi“-Fest?

Ideen sind gefragt und Diskussionen erwünscht. Heute Abend in der Scheune ab 19 Uhr. Da noch nicht klar ist, ob ich die Gelegenheit habe dort vor Ort Kommentare aus dem Neustadt-Geflüster vorzutragen, empfehle ich dringen, persönlich vorbei zu schauen.
BRN-Demo 1991
BRN-Demo 1991

38 Kommentare zu “Wie weiter mit der Feier zur Bunten Republik?

  1. Insellösungen!
    Dieses Konzept müsste nur etwas ausgebaut werden, vor allem aber funktioniert es nur, wenn es auch verbindlich und im Einvernehmen mit allen Beteiligten abläuft. Sollte doch möglich sein, oder? Kontinentaldrift! Wer sagt denn, dass nicht auch einige Inseln zu vorgerückter Stunde kollidieren und teilweise auch verschmelzen können?! ;)

  2. Mit Grüßen aus dem Fernen Belgrad heute mal eine vom Weltkongress der Mikronationen inspirierte Idee, die ich (und andere) ohnehin schon länger mit mir herumtrage und mit der Schwafelrunde zumindest andiskutiert hatte…

    Wir revitalisieren unsere Bunte Republik Neustadt im Sinne einer echten Republik und nicht nur eines Festes.

    Bürgerversammlung: jede/r der/die einen Pass hat, ist eingeladen vor die Scheune, denn wir wollen wählen:

    Eine neue Regierung: Jede/r kann kandidieren wofür er/sie will, einzige Bedingung: ein Kulturbeitrag zum BRN-Fest. Ich würde bspw. kandidieren als Minister für Lust- und Raumfahrt, mein Beitrag: eine Silvesterrakete zum Festende. Außerdem: ganzjährige Pflege der internationalen Beziehungen, Einsetzung eines Konsuls/einer Konsulin für den französischen und spanischen Raum, weil ich das nur grottig oder gar nicht spreche, Teilnahme an Konferenzen und Treffen im Ausland, Einladungen anderer Mikronationen zu unserem Fest.

    D.h.: jede/r Minister/in sollte symbolische und echte Aufgaben übernehmen. Ein Umweltminister (Nepumuk wie wärs ;-) ) sollte bspw. Um-Welten besser sein als die Dresdner Konkurrenz und sich während des Jahres aktiv um Umweltprobleme wie Wildpinkler kümmern, und fürs Fest eine Müllaktion machen (bspw. eine Plastebecher-Performance). Aber auch: verhandeln mit den Müllerzeugern (Kneiper) und der Stadt für eine Pfandlösung.

    Das Ganze ließe sich beliebig fortstricken: Minister für Brauereiwesen (Lenin vs. Micha?), Minister für Gentrifizierungsgedöns, Minister für Akustikwesen, Minister für Luftwesen, Minister für Pinunzen, Minister für Lach-&Sachwesen…

    Sinn der Aktion: wir nehmen unsere Probleme selbst in die Hand und MACHEN es mit Humor einfach besser! Dafür kann sich jede/r betiteln wie er/sie lustig ist. Nach einem Jahr wird wieder gewählt, wer sein Amt unzureichend erfüllt hat, muss halt mit einer Abwahl rechnen.

    Das Ganze mag zunächst bissel spinnert klingen, kann aber funktionieren. Es gibt positive Beispiele: http://www.principaute-aigues-mortes.com Das Ganze dort ist eine Mischung aus Spaß und Ernst. Die Bürger haben damit ihre Stadtverwaltung aber mächtig auf Trab gebracht. Warum sollten wir das nicht auch können? Wenn jeder alleine kämpft, wie sollte da unsere Neustadt vorankommen? Mieten, Verpostplatzung, Versinnlosung eines Geburtstagsfestes, um nur einige Sachen zu nennen…

    Als Träger könnte ein Verein dahinterliegen, der dann Fördergelder beantragen könnte und wir die bereits funktionierenden Instrumente wie das Begrüßungsgeld, die Verfassungsfragen und die Feiertage fortführen könnten. Plus Insellösungen mit finanziellen Anreizen fördern, plus Anreize fürs Pfandsystem, plus plus plus… Nicht aber als Gesamtveranstalter, sondern: das gesamte Jahr über präsent sein. De facto ist es dann eine Bürgerinitiative im Deckmantel einer selbständigen Republik.

    MACHEN statt MEIERN! In diesem Sinne: Viel Erfolg heute Abend. Auch freue ich mich auf Eure Kommentare. Sei es, dass Ihr die Idee völlig bekloppt findet, sei es, dass sich Fans dafür finden.

  3. Ich hab nie verstanden was am jetzigen Konzept falsch ist.

    Wenn die Stadt unbedingt einen Gesamtveranstalter will, dann sucht man eben einen (Pro Forma) und alles andere geht genau so weiter wie bisher.

  4. Die Idee von Mirko finde ich super.

    Kenne Ähnliches aus den USA und glaube das wäre eine schöne Beteiligungsmöglichkeit.

  5. Mirko, ich find deine Idee super. Nur, was machen wir mit den Leuten, die im Viertel „wohnen“, aber nicht „leben“? Wenn das Gentrifizierungspersonal nunmal keinen Bock auf eine bunte Eigenbeteiligung im größeren Stil als einen Grillabend auf dem Alaunplatz oder im Hinterhof hat, wird die BRN kaum als Mikronation bestehen können. Mein sich immer wieder gegen Realismus und Pessimismus behauptender Optimismus glaubt allerdings, dass es möglich ist, die Mikronation wieder zu beleben. Der nörgelt auch rum, dass ich doch bitte endlich mal meinen Asylstatus aufgeben und Staatsbürgerschaft beantragen möge…

  6. @Phlipp: Einen pro-forma-Gesamtveranstalter kann es nicht geben, denn mit einem Gesamtveranstalter ändern sich Haftungsfragen, Auflagen, Abläufe – mit einem Gesamtveranstalter kann es nicht „weitergehen wie bisher“.

  7. @LiseBise: Das mit dem „Gentrifizierungspersonal“ mögest du bitte mal erläutern. Wer definiert denn, was „wohnen“ und „leben“ ist? Hat nicht ein jeder das Recht, selbst zu entscheiden ohne von dir den Stempel auf die Stirn geknallt zu bekommen?

  8. …klingt echt gut Mirko , klingt nach endloser Kreativität und !! das leerstehende Rossmanngebäude nehmen wir gleich als „MMM“ …und oben aufm Dach wehen die Flaggen der BRN …schön wärs :))
    MICKYMAUSMINISTERIUM

  9. Es MUSS ja nicht jeder mitmachen, sondern KANN. Wer hier lieber nur haust statt lebt, dem sei das freigestellt… Da sind wir jedoch sofort wieder bei der Problematik der Generation „Mirdochallesegalhauptsacheich-undwennichnichthauptsachedannalleanderendranschuldnurichnicht“… ;-)

  10. @toto
    Nett, dass du das gleich so negativ auffasst, aber dich scheinbar nicht am Werbespruch von Ikea zu stören scheinst („wohnst du noch oder lebst du schon?“)
    Ich meine mit Gentrifizierugspersonal jene, die ins Viertel ziehen, weil es hip ist, sich dann aber über Punks vorm Supermarkt und laute Bars beschweren, jene die das Viertel sozioökonomisch so „aufwerten“, dass andere, die eigentlich zum bunten, alternativen Flair beitragen, es sich kaum bis gar nicht mehr leisten können zu bleiben, denen dann auch noch Steine in den Weg gelegt werden, wenn sie trotzdem weiterhin zur kulturellen Vielfalt des Viertels beitragen wollen (Beispiel Lustgarten). Zum Gentrifizierungspersonal gehören natürlich auch nicht nur jene, die in das Viertel ziehen, sondern auch Eigentümer und Bauherren, die sich an der wirtschaftlichen Aufwertung des Viertels gesund stoßen.
    Sicherlich leben auch nich viele Alteingesessene hier, die einfach keine jungen Hüpfer mehr sind, vielleicht selbst eine kleine Familie haben und einer gesitteteren Beschäftigung nachgehen. Aber Familien mit Kindern hab es auch im viel bejubelten Früher schon in der Neustadt und auch diese können mit zur Farbenpracht des Viertels und seiner Feste beitragen, wie es ja bspw. auch auf der Talstraße oder beim Luther-Platzfest passiert.
    Mit den Leuten, die einfach nur im Viertel „wohnen“, meine ich vor allem jene, die es nicht mit gestalten, sondern sich mehr oder minder in ihrer „coolen, hippen“ Altbauwohnung (sowohl im realen wie auch auf der Metaebene) verbarrikadieren und die BRN ja ach so scheiße finden, aber nicht im Traum dran dächten, selbst was beizutragen und sei es auch nur ein Trödelstand oder beim Aufräumen beim Nachbarn mal mit anpacken oder sonst wie. Ich kann das grad nicht so recht ausdrücken, weil mir dazu auch irgendwie das Fachvokabular fehlt, hoffe aber, es einigermaßen verständlich Gemach zu haben. Dass man nicht jeden über einen Kamm scheren kann, ist mir auch klar das Menschen eine individuelle Entscheidung fällen ist ihr Menschenrecht.

  11. Istzustand: Grundlage jedes Standes ist die Sondernutzungssatzung der Stadt, die 365 Tage im Jahr gilt. Diese kann und darf nicht regeln, was auf der jeweilig genehmigten Sondernutzungsfläche passiert. Das heißt im Klartext Niemand hat Einfluss auf das was verkauft wird, und wann, wie welche Musik gespielt wird. Man müsste also zuerst die Sondernutzungssatzung aushebeln/ umgehen. Wie kann das gehen? Einzige Lösung = Gesamtveranstalter. Der beantragt das gesamte Festgebiet und kann dann damit bestimmen, was wann wo wie passiert. Dies sollte im Idealfall z.B wie Mirko schreibt, ein Verein sein, statt eines Gewinnorientierten Menschen/ Unternehmen. Jedoch muss dann auch allen klar sein, was für ein logistischer und organisatorischer Aufwand auf den Verein zukommt, das ist ehrenamtlich kaum zu stemmen! Zusätzlich beseht ein riesiges finanzielles Risiko verbunden mit jeglichen Haftungsfragen. Außerdem wird es sicher viele Konflikte geben, wenn Stand/ Bühne/ Anwohner/ Gewerbetreibender XYZ eben dann von dem Verein keine Genehmigung gibt. Wie gestern besprochen wäre es auch denkbar, statt des gesamten Festegbietes, einzelne Straßen zu beantragen, wofür sich dann jeweils pro Straße wiederum ein eigener Verein kümmern müsste. Ein Ansatz wäre vielleicht sich zuerst einmal auf die Brennpunkte zu konzentrieren, und die kleinen Straßen, wo die gesamte BRN Problematik weniger stark ausgeprägt ist, wie bisher den einzelnen Sondernutzern zu überlassen…

  12. @LiseBise: Danke für die Zusammenfassung. Die Frage ist doch, willst du den Zuzug von Menschen verbieten, wenn Sie nicht zum bunten Flair beitragen? Es obliegt doch jedem selbst, zu entscheiden, wo er wie wohnt, zu was er beiträgt und zu was nicht. Und wenn er in die Neustadt zieht, weil es hip ist, so what? Das gleich bei Eigentümern und Bauherren – sie machen es, weil sie es können.. Auch so what, das ist eben der Lauf der Dinge..

  13. Hi Mirko. Zunächst mal gesagt, dass ich Euch noch einige geniale Taten zutraue und somit beobachtend abwarte.

    Dennoch möchte ich etwas zurück in den Fokus rücken: Ja, manche beteiligen sich an Mikronation und Eurer Form der Bürgerbeteiligung, andere nicht.
    Bei Einigen liegt es in der Tat an „Mirdochallesegalhauptsacheich…“. Über die habe ich auch so meine Meinung. Zumindest haben die dann bei Kritik äußerste Zurückhaltung zu üben.
    Bei Einigen liegt es daran, dass Zeit, Energie und Schlaf knappe Ressourcen sind. Weil sie einer Lebensform huldigen, die die GRÜNEN Natur- und Biologiekenner am besten erklären können sollten. Daher kurz gefasst: jeder kümmert sich selbst um Lebensunterhalt, Sicherheit und Wohlstand. Für sich selbst und für diesbezüglich Hilfsbedürftige. So gesehen nehmen sie die allerwichtigste Form von Bürgerbeteiligung wahr.
    Wieder andere huldigen einer Lebensform, deren wissenschaftlich anerkannte Bezeichnung ebenfalls die Natur- und Biologiekenner am ehesten nennen können sollten. Da die Verwendung dieser Bezeichnung für menschliche Lebensformen allerdings sprachpolizeilich verboten wurde, nennen wir sie einfach „Symbiose mit einseitiger Leistungserbringung durch Entrechtung und Bevormundung der Leistungserbringer“. :-)

    Nun wird man sich ausmalen können, welche Gruppierung häufiger bei Bürgerbeteiligungsveranstaltungen erscheinen wird, und welche eher seltener. Bitte berücksichtigt daher, dass das Prinzip „Wer am lautesten Schreit, kommt zuerst“ sozial gerecht ausschließlich auf Menschen Anwendung finden sollte, die sich ihre Schnidde nicht selbst schmieren können.
    Dank und Gruß,
    Karsten

  14. @toto
    Nein, verbieten will und kann ich es den Leuten nicht. Aber wenn sie eigentlich eine geleckte Postplatzumgebung vorziehen, dann sollen sie in diese Ecke der Stadt ziehen und nicht kulturelle Vielfalt zerstören. Es verbietet ihnen ja auch niemand, Zeit in dieser Vielfalt zu verbringen. Und was Eigentümer und Bauherren anbetrifft, so wurde es leider in Dresden verpasst, Wächterhäuser einzurichten

  15. meine meinung – die brn in ihrer gesamtheit so wie jetzt wird nicht zu retten sein, wenn man das möchte, was früher war.

    also, warum nicht als insellösungen neu anfangen. es wäre jetzt fast ein jahr zeit, sich zu überlegen, wo und in welcher größe diese in seln sein könnten. man könnte dort mit den anwohnern reden und werben, dass alle mitmachen oder esa zumindest dulden. und mit einem konzept, welches zu viele bier-/ fressbuden und störenden lärm vermeidet, bleiben die anwohner vieleicht auch und identifizieren sich wieder mit „ihrem“ stadtteilfest. vieleicht muss man dann aber auch darüber nachdenken, dass man, wenn man sagt, „du darfst einen stand aufmachen und du passt eben nicht ins konzept“, die besucher zu beschränken um nicht wieder nur die üblichen partypeople auf der insel zu haben. mich persönlich kotz… die gefühlten 1000 leute pro nacht an, die die spielplätze auf der böhmischen, der sebnitzer und der förstereistraße vollgepinkelt haben.

    und für alle, die einen gesamtveranstalter wollen, bitte daran denken, der muss dann z. b. auch ein sicherheitskonzept stellen, duisburg lässt grüssen, allein an ordnern wird das schnell in den mehrfachen dreistelligen bereich gehen, und das mit freiwilligen stemmen?

  16. @floh: kleines aber schwerwiegendes Missverständnis: der Verein soll die BRN verbessernd begleiten, keinesfalls aber der Gesamtveranstalter sein! Die Diskussion darüber wollte ich hier nicht aufmachen. Ich wollte einen Vorschlag machen, wie wir unsere Republik auch ganzjährig attraktiver und besser machen können, auch das Geburtstagsfest.

    Die Gesamtveranstalterdiskussion können wir gern mal in einem anderen Blog führen. Ich bin gerade auf einer Konferenz europäischer Festivalveranstalter und Ihr könnt sicher sein: vom Sziget bis zum Glastonbury guggen alle fasziniert auf unsere sehr besondere BRN, eben weil sie ist, wie sie ist :-)

  17. @hauptmann-mumm:
    Du weisst aber schon, dass man eine Veranstaltung nicht erst eine Woche vor dem Termin an dem sie stattfinden soll organisiert. Es ist dementprechend KEIN knappes Jahr Zeit, um sich zu überlegen, wie es mit der Republik weitergeht. Insofern ist der Gedanke, die Feier zum Geburtstag nächstes Jahr ausfallen zu lassen gar nicht so weit her geholt, damit im Endeffekt ein tatsächliches Jahr oder gar ein wenig mehr Zeit ist, um der Frage Quo vadis? nachzugehen. Mit vernünftiger und transparenter Diskussion sollte dies sogar möglich sein.

    @Mirko
    Diksutieren ist in Blogs immer schwierig, weil das eigentlich nur in den Kommentaren geht. Warum kein Pad via riseup aufmachen?

  18. @Mirko Wer auch immer fasziniert auf die so „sehr besondere BRN“ guckt – er kann sie haben! Mir erscheint, diese Sichtweise als etwas sehr blauäugig.

  19. Der Anteil von Arbeitslosen in der Äußeren Neustadt liegt mit 6,4% unter dem städtischen Durchschnitt, @Karsten. Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass diese 6,4% sich ausgerechnet um die BRN kümmern werden.

    https://www.dresden.de/media/pdf/statistik/11__ussere_Neustadt.pdf

    Falls Du in Deiner verkleisterten Sprache etwas anderes als Sozialarroganz ausdrücken wolltest oder Dich gar an Ironie versucht hast, erkläre es doch bitte noch einmal in verständlichen Sätzen.

  20. Etwas an die Redaktion: Ein Bericht über die Versammlung in der Scheune am vergangenen Mittwoch würde mich interessieren.

  21. @Peter Macheli: Ich weiß zwar nicht warum, aber irgendwie wundert mich Deine Antwort überhaupt nicht. Trotzdem weiß ich grad keine passende Antwort, die noch irgendwie mit meinem Anspruch an mich selbst im Einklang stünde.

    Am liebsten hätte ich jetzt eine Umfrage, wieviel Prozent der Mitleser meine Aussage verstanden haben und durchaus wissen, worum es geht. Und wieviel nicht. Oder wir belassen es einfach dabei, damit komme ich auch klar.

    Was Dich allerdings zu der Aussage „Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass diese 6,4% sich ausgerechnet um die BRN kümmern werden.“ bringt und was da bei Dir dahinter steckt, nun, darüber kann man nur spekulieren. Nee, eigentlich lenkt diese detaillierte Betrachtung nur vom Hauptproblem ab. Vielleicht kennen wir die Antwort schon.

  22. @Karsten: Oh, ein Rätsel, schön! Kann man was gewinnen? Vielleicht Erkenntnis gar? Hier meine Antwort: Du sagst, nur wer all seine Kraft in die Mehrung des Bruttosozialprodukts steckt, leistet einen echten Beitrag zur Gesellschaft. Bürgerbeteiligung hingegen und offener Diskurs sind nur etwas für Sozialschmarotzer. Die Kurzform der Lösung lautet also: Du bist … ach nee, ich zensier mich lieber selbst und verzichte auf den Gewinn

  23. @ Karsten: Ich hab bei „Schlaf“ aufgehört zu lesen…

    @ Anton: Die Menge Biertrinker auf der BRN oder bei der Veranstaltung? ;) Falls Ersteres: sind denn die Biertrinker das Problem?

  24. @ Karsten: „Am liebsten hätte ich jetzt eine Umfrage, wieviel Prozent der Mitleser meine Aussage verstanden haben und durchaus wissen, worum es geht…“

    – Da Du so freundlich darum batest, habe ich heute eine Umfrage zu dem Thema „Verständnis und Beliebtheit von Karstens Kommentaren“ unter den LeserInnen des Neustadtgeflüsters konzipiert, durchgeführt und ausgewertet. Die Umfrage ergibt folgende Zahlen:

    -12% der von mir befragten MitleserInnen scrollen beim Lesen des Namens „Karsten“ schnell nach unten.

    -87% fühlen sich von Deinen Kommentaren an ein gewisses „Per Anhalter durch die Galaxis“ erinnert.

    – Von diesen berichten immerhin 27%, die selben Gefühle zu haben, wie ein gewisser Artur Dent im Moment einer bestimmten Lesung.

    – 60% konnten keine Angaben machen. Leider nicht mehr.

    Da ich die von mir angefertigten Tortendiagramme wegen ihrer Brisanz noch nicht hier einbinden möchte, muss ein Verweis auf sog. ‚vogonische Dichtkunst‘ genügen, die von den Befragten immer wieder erwähnt wurde:

    https://youtu.be/A8JJH7ZL_Fk?t=38s

    @ Peter: Danke!

  25. Vielen Dank für die bisherigen Antworten. Mein besonderer Dank geht an Torsten für die Umfrage, die schnelle statistische Aufbereitung sowie die Bereitstellung der richtigen Interpretation der Ergebnisse. Selbstverständlich sehe ich mich in der Pflicht, meine Meinung zu korrigieren. Ich bin zwar so ca. 25 Jahre aus der Übung, aber vielleicht ist noch ein wenig aus der Zeit davor hängengeblieben.

    Nichtsdestotrotz werde ich hier weiterlesen. Denn immerhin fehlen noch einige der Nicknames, die sich mir schon eingebrannt haben. Vielleicht darf ich dann gleich noch mal um eine weitere Lebenshilfe bitten? Als Mitten.in.der.Neustadt.Wohner müssten doch dann ständig alle Leute laut aufjaulen, wenn ich komme? Denn ich scheine ja wirklich allen auf die Füße zu treten. Warum tun sie es nicht? Ich versteh es nicht. :-D

  26. „[…] nun, darüber kann man nur spekulieren.“

    Dann spekuliere mal, @Karsten. Ein paar Stichworte: Hartz4-Sanktionen, Arbeitslosigkeit als psychische Belastung, 399 Euro Regelsatz. Lass es mich wissen, falls Du trotz Google nicht dahinter kommst. Ich habe aber erst ab Montag wieder Zeit für Dich.

    „Trotzdem weiß ich grad keine passende Antwort, die noch irgendwie mit meinem Anspruch an mich selbst im Einklang stünde.“

    Narzissmus stößt an intellektuelle Grenze. Aua. Aber wenigstens ehrlich.

    Vogonische Dichtkunst trifft es ziemlich genau, @Torsten…

  27. Karsten ….

    „Oh zerfrettelter Grunzwanzling-
    Dein Harngedränge ist für mich
    wie Schnatterfleck auf Bienenstich“

    Vogonischer Gruß,
    Frank

  28. Mög man zu Karsten oder anderen Personen und Kommentaren stehen, wie man/frau will: aber Menschen hier dermaßen und in aller Öffentlichkeit zu demontieren – findet Ihr das chic?
    Vor Gott – oder wem auch immer Ihr wollt – sind alle Menschen gleich. Das heißt: alle verdienen die gleiche Achtung. Auch, wenn mal jemand einen vielleicht „blöden“ Kommentar verfasst.
    „Nehmt einander an…“ anstatt „hackt aufeinander ein“ wäre ganz nett.
    Ich werde nicht müde, auch hier im Netz um Anstand und Würde zu werben: Es ist schließlich Eure EIGENE Würde! Vergesst das nicht.

  29. @ Ecki: Aber Menschen hier dermaßen und in aller Öffentlichkeit zu demontieren – findet Ihr das chic?

    Ich verstehe Deine Kritik; wichtiger Punkt, hab mich gestern auch kurz gefragt, ob ich hier mobbe.

    Aber Karsten schreibt – im Ggs. zu mir, Peter oder Dir – unter Synonym. Karsten kann auf die Straße gehen oder sich morgen einen anderen Namen zulegen, ohne an Ansehen verloren zu haben.

    Außerdem hat Karsten die Nutzer in seinen Kommentaren um Rückmeldung gebeten. Für mich sieht das eher nach selbstverletzendem Verhalten als nach „aufeinander einhacken“ oder Mobbing aus.

    Ich werde nicht müde, auch hier im Netz um Anstand und Würde zu werben:

    Jo, das finde ich gut. Aber Ecki, wenn Du um Anstand und Würde wirbst, dann kenne ich eine Adresse, die Du nicht auslassen solltest: Karsten. Das betrifft nicht nur seine hässliche Selbstdarstellung, sondern auch seine halb-abwertenden, halb das-hab-ich-so-nicht-gesagt- Kommentare über andere Menschen.

  30. Also wären wir wieder bei der Frage, ob Sachlichkeit in Sozialen Medien überhaupt möglich ist geschweige denn ein sachlicher Umgang miteinander, anstatt etwas über die Zukunft der BRN beizutragen. Ich denke, erstere Frage steht mit letzterem Anliegen in direktem Zusammenhang.

  31. @Ecki und Minister nepumuk: Ihr habt natürlich Recht, insofern muss ich da nicht weiter diskutieren. Eher ist ein Entschuldigungs-Ersuchen angesagt. Höchstens eine Kurzerklärung: Es fällt natürlich unendlich schwer, ständig Steilflanken direkt vor den Fuß gelegt zu bekommen, und dann nicht pflichtbewusst einzulochen und zu jubeln. :-)

    Nun mein Versuch, wieder zurück zum Thema zu finden. Anton, wie kam es zu diesen unsinnigen Vorwürfen gegen Dich, und kam die von querfeldein, oder aus indentifizierbaren „Ecken“? Laut Presse kam es zu keinerlei Ergebnissen. Stimmt das so? Oder haben sich Tendenzen abgezeichnet?

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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