Ulbigs Wahlkampfauftakt am Jorge-Gomondai-Platz

Bitte recht freundlich. Der Minister posiert vor der Dialog-Box.
Bitte recht freundlich. Der Minister posiert vor der Dialog-Box.
Heute hat um 15 Uhr der Oberbürgermeisterwahlkampf am Jorge-Gomondai-Platz für Markus Ulbig begonnen. Neben einigen Vertretern von Funk und Presse waren vor allem ganz viele Helfer in weißen CDU-Windjacken vor Ort. Der amtierende Innenminister stellte sich den Fotografen vor seiner Dialog-Box. Dialogwillige Bürger waren noch nicht so viele vor Ort, aber der Kandidat will morgen noch einmal vorbeikommen, dann von 15.30 bis 16.30 Uhr.

Mario Dense, der Pressesprecher des CDU-Landesverbandes Sachsen nannte zwei Gründe für den Auftaktort. Zum einen befinde sich der Platz in der Innenstadt und zum anderen sei es Ulbig wichtig, in diesen Zeiten ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Der Platz ist nach Jorge Gomondai benannt. Der mosambikanische Gastarbeiter zählte nach der Wiedervereinigung zu den ersten Opfern rassistischer Gewalt in Deutschland. Die Platzbenennung „Jorge-Gomondai-Platz“ erfolgte zur Gedenkfeier 2007 (Neustadt-Geflüster vom 30. März 2007).

  • Die Dialog-Box soll noch bis Mittwoch stehen bleiben, dann zieht die Wahlkampftour nach Pieschen. Weitere Infos unter markus-ulbig.de.
Eines der ersten Interviews gab Ulbig dem Obdachlosenmagazin drobs.
Eines der ersten Interviews gab Ulbig dem Obdachlosenmagazin drobs.

19 Kommentare zu “Ulbigs Wahlkampfauftakt am Jorge-Gomondai-Platz

  1. Wenn der Neonaziversteher Ulbig, hier der OB wird, dann wird es hier vielleicht auch Koalitionen mit der NPD geben!

  2. 25.Nov.2014: „Ulbig will Sondereinheit für straffällige Asylbewerber“
    9.März 2015: „Ulbig will in diesen Zeiten ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzen“

    Populismusalarm!!

    Da waren die weißen Windjacken sicher hilfreich. So wie der sich im Kreis dreht macht der sicherlich ordentlich Wind.

    Ich geh dann mal kot…

  3. Sowohl die Idee der Dialog-Box (a.k.a. Baucontainer) als auch der Slogan „Markus Ulbig Dresden Miteinander“ sind einerseits sehr phantasievoll als auch sehr ehrlich und bodenständig. Das passt gut zu Dresden – ich kann es kaum erwarten, dass Herr Ulbig Oberbürgermeister wird und gemeinsam mit seinem tollen Team mehr von seinen tollen Ideen in Dresden umsetzt. Toll!

    Kleiner Tipp aus der Bürgerschaft an Herrn Ulbig zur Optimierung des Wahlkampfs: Der Container muss mit Sandstein!

  4. Ulbig sieht bei den teils explodierenden Mieten in Dresden:

    „keinen Handlungsbedarf“.

    Ulbig wäre der erste Oberbürgermeister der Stadt,
    der nicht hier wohnt, weil er nunmal in Pirna sein Häuschen hat.

    Ulbig würde „im Westen“ wohl oft als „Ulbricht“ mißverstanden.

    Ulbigs Themen – nach außen HUI (typisch CDU), doch innen PFUI.

  5. @ Christoph
    „…der Container muss mit Sandstein!“ ist sächsisch für: „Der Container passt architektonisch nicht in unser wunderschönes, barockes, weltoffenes Dresden.“

  6. aha… sächsisch… naja wenn Du meinst

    ist vll auch einfaches Trittbrettfahrertum, wo es doch grad erst die Aktion mit den Containern gab, die auf die Flüchtlingsunterbringung aufmerksam machen sollten

  7. Sowohl die Idee der Dialog-Box (a.k.a. Baucontainer) als auch der Slogan “Markus Ulbig Dresden Miteinander” sind einerseits sehr unkreativ als auch sehr irreführend und hinterhältig. Das passt gut zu Dresden – ich kann es kaum erwarten, dass Herr Ulbig Oberbürgermeister wird und gemeinsam mit seinem ollen Team mehr von seinen rassistischen Ideen in Dresden umsetzt. Würg!

    Kleiner Tipp aus der Bürgerschaft an Herrn Ulbig zur Optimierung des Wahlkampfs: Dezentrale Unterbringung für Markus Ulbig!

  8. Hallo, Ihr könnt doch den Wahlkampf von Herrn Ulbig finanziell unterstützen. Auf seiner Homepage könnt Ihr die Kontodaten ersehen. Würg, würg, würg.
    Mir ist dieser Mann total suspekt.

  9. @ Klahra: Den Wahlkampf von Herrn Ulbig unterstützen??? – Hör mal, wenn wir ernsthaft wöllten, dass Dresden einen Clown als OB bekommt, würden wir doch selber kandidieren.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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