Hundevergifter oder nur leere Drohung?

Tatort Dammweg.
Tatort Dammweg.
Neustadt-Geflüster-Leserin Lynette schrieb mir gestern von einem Vorfall auf dem Dammweg. Sie war mit ihrem, wie sie schreibt, kleinen und freundlichen, Hund unterwegs als ihr ein älterer Herr entgegenkam. Lynette schätzt ihn auf etwa Mitte 60. Plötzlich schrie er sie an, sie solle sich wegscheren.

„Verschwinde mit deinem Köter, sonst streue ich Rattengift! Der kackt hier alles voll!“ Lynette reagierte vielleicht auch nicht ganz so besonnen und deutete dem Herren an, dass er wohl nicht ganz richtig im Kopf sei. Daraufhin wurde der Mann noch aggressiver, drohte mit Tritten, Messer und Prügel.

Lynette kontaktierte die Polizei, die bestätigten ihr, dass sich solche Anzeigen in letzter Zeit häufen würden. Die Hundebesitzerin möchte nun vor dem zornigen alten Mann warnen. Möglicherweise sollte man solche Drohungen jedoch nicht all zu ernst nehmen. Die letzten Gift-Streu-Gerüchte in der Neustadt hatten sich dann auch als unhaltbar herausgestellt. Und möglicherweise ist der Mann vorher auch in ein entsprechendes Häufchen getreten, da ist der Ärger schon zu verstehen, wie man hier zum Beispiel auch nachlesen kann.

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25 Ergänzungen zu “Hundevergifter oder nur leere Drohung?

  1. Hundehalter/Besitzer:

    fast alle Köder gegen Mäuse und Ratten sind blau eingefarbt und Hochgefährlich !!
    also ab und zu mal auf den Hund guggen was und wo er schnüffelt–er könnte ja auch was fressen–Blick weg vom WICHTIGEN Smartfone !!

    grussi….. :lol:

  2. „Plötzlich schrie er sie an, sie solle sich wegscheren.“

    Ist das nicht der übliche Gruß hier in der Gegend, das „Moin“ von Elbflorenz sozusagen?

  3. Die Toleranz ggü. Hunden wäre sicher größer, wenn die Halter einfach mal den Hundekot wegräumen würden.

  4. Ist natürlich völlig daneben was der Typ abgezogen hat. Es nervt allerdings wahnsinnig das viele Hunde ohne Leine rumlaufen!

  5. Genau Katzenfreund, vor allem für Radfahrer sind die unberechenbar. Mir sind schon oft freilaufende Hunde dämlich hechelnd halb ins Fahrrad gelaufen, weil die mich irgendwie begrüßen wollten oder so.
    Ich mag da auch lieber Katzen…

  6. ganz ehrlich? ich unterstütze den alten man- weil- er einer ist der die volksverdummung und objektisierung von lebenden tieren noch von einem ganz anderen blickwinkel beurteilen kann.

  7. christoph, dein Vergleich geht nicht auf.
    Punkt 1, Katzen scheißen nicht die Gehwege zu und und Punkt 2, sie leben hier nur in kleinen Größen. Hunde gibts hier in allen Größen, bis zu einer Hundekörperhöhe von ungefähr über einen Meter! Das ist sehr groß! Und jetzt denk noch mal an Punkt 1.

  8. & es gibt wohl weitaus weniger Menschen, die Angst vor Katzen haben, als Menschen, die Angst vor Hunden haben. Und wenn mir so ein K-Block-Fan-Lookalike mit seinem nicht-angeleinten Riesenvieh entgegen kommt, krieg ich persönlich Angst… abgesehen davon ist es verboten, Hunde unangeleint in Wohngebieten laufen zu lassen.

  9. Auch wenn ich Art und Intention des alten Kunden nicht unterstützen kann, hab ich doch ein wenig Verständnis dafür, dass irgendwann die Nerven blank liegen. In der Ecke (Paradebeispiel Unterführung Lößnitzstraße) fällt mir öfters mal ein Schiss auf dem Gehweg auf.

    Der Hund kann dafür am Allerwenigsten, den Besitzer möchte man aber doch manchmal mit der Nase in die Fäkalien stupsen.

  10. Vielen Dank für den kleinen Ausflug in die Welt der Haustiergrößen… ist halt immer eine Frage des Blickwinkels, wenn man klein ist und von unten hochschaut, dann ist 1m wirklich seeehr groß. Ich bin eher groß gebaut und kann so einem Vierbeiner elegant von oben auf den Kopf spucken ;)

    achso Punkt 1… denk mal darüber nach, wo Katzen mit Vorliebe ihr Geschäft verrichten. Kleiner Tip… fluffig weicher Boden, der zum buddeln einläd… na? ………..
    richtig! Kinderspielplatz …

    und jetzt nochmal kurz nachgedacht.. Was ist schlimmer? Ein plakativ auf den Gehweg gesetzter Haufen, den man schon aus 50m Entfernung sieht? Oder eine heimtückisch platzierte Stinkbombe, die durch nimmermüde Kinderhände beim sorglosen spielen zu Tage befördert und schließlich Mammi als Dekoration auf dem soeben „gebackenen“ Sandkuchen präsentiert wird?

  11. …hunde mit schulterhöhen von über einem meter (selbst für doggen eine ausnahme“leistung“)…objektivierungen von lebenden tieren (mst, ich denke, DAS meintest du nicht)…gezänk über kot-liegenlasserei und leinenlosigkeit…mann, mann, mann, was hier schon wieder los ist.
    letztendlich können hunde nichts für das verhalten ihrer besitzerInnen und sind im zweifelsfall unschuldige leidtragende. jemand, der schon einmal miterlebt hat, wie sich ein tier (egal welches) nach einer intoxikation quält, wird diesen anblick so schnell nicht mehr los. das ist unmenschlich und unwürdig, kein ärger über kacke am schuh kann das rechtfertigen. deshalb rufe ich dazu auf, dass jeder, der einen mutmaßlichen köder entdeckt, ihn (mit handschuhen/taschentuch etc.) aufhebt und möglichst für tiere unzugänglich entsorgt.
    danke.
    howgh.

  12. Auf dem Dammweg habe ich vor ungefähr einem Jahr am Rosis einen Warnzettel gelesen. Der Zettel warnte vor Giftködern für Hunde, also scheint an der Sache schon etwas dran zu sein. Ob nun Köder gestreut wurden oder nicht konnte ich nie richtig feststellen.

  13. es würde sich ja keiner aufregen müssen, würde jeder hundebesitzer (der ich auch bin), den haufen seines vierbeiners aufheben. ich trete da schlichtweg auch nicht gerne rein.
    aber zum thema köder: ich habe erst gestern im park 4 sprotten gefunden, die mein hund essen wollte. das erschien mir als sehr eigenartig, da ich sonst keine sprotten versteckt in einem laubhaufen gesehen habe. ich weiß nicht, ob das köder waren, aber wenn einfach jeder hundebesitzer besser aufpasst, dann läuft das doch. fertig aus.
    (mein hund läuft übrigens im park auch nicht frei herum – sprich ich kann direkt eingreifen, wenn er was fressen sollte..)

  14. Möglicherweise sollte man solche Drohungen jedoch nicht all zu ernst nehmen. Die letzten Gift-Streu-Gerüchte in der Neustadt hatten sich dann auch als unhaltbar herausgestellt. Und möglicherweise ist der Mann vorher auch in ein entsprechendes Häufchen getreten, da ist der Ärger schon zu verstehen…
    mit verlaub herr launer, handelt es sich hierbei um berichterstattung oder eristik?

  15. Wenn die Hunde vergiftet werden, müssen mer halt wieder selber auf die Straßen scheißen, damit die Mieten nicht weiter steigen.

  16. Es geht weder um die Hunde- noch um die Menschengröße. Sondern darum das viele Menschen einfach nicht wollen das sie von Hunden „beschnuppert“ oder „nur-bespielt“ werden, egal aus welchen Gründen.
    Also nehmt die Tierchen an die Leine und alle sind zufrieden.

  17. Welche Beweggründe haben die Leute eigentlich sich in der Stadt einen Hund anzuschaffen? Brauchen die die Bestätigung das wenigstens mal einer auf denjenigen hört oder was ist da schiefgelaufen?

  18. im Bereich Kami/Sebi macht sich neuerdings ein wohl um die Aufwertung des Viertels Besorgter die Mühe, Kothaufen in Sichthöhe an die Fassaden zu verlagern.
    Was die bewußte Verlagerung des menschlichen Stuhlganges in den öffentlichen Straßenraum angeht, liegt dies hier noch nicht vor, allerdings gibt es bereits Wenige, die a la „Horst“ zu solch drastischen „Protestmaßnahmen“ greifen – jedoch aus völlig anderen Gründen.

  19. Nur weil sich 1-2 von 10 Hunden ohne (oder auch mit) Leine daneben benehmen, muss man nicht gleich auf alle schließen. Ich hab auch schon Katzen gesehen, die in Sandkästen machen oder ankommen, um einen dann anzufauchen und zu kratzen, deswegen hab ich trotzdem nichts gegen Katzen, die frei rumlaufen. Das kann man endlos weiter führen. Unerzogene Kinder, auf Autos machende Vögel, unsoziale Menschen, stechende Bienen…

    Wie sagte Muddi früher immer so schön: „Gucke hin, wo du hinläufst“ ;)

  20. Scharnickel:
    Ich hab nen Bekannten aus dem Pfälzerraum. Wenn sich seine Frau wieder einmal über Kleinigkeiten (wie z. B. Hundekot auf dem Fußweg) aufregt, schaut er sie an und fragt (natürlich in dem herrlichen „Pälzer Dialekt“): „Und, hats Tote gegeben?“.
    Großartig.

    An all die Nörgler da draußen: Es sollte hinreichend bekannt sein, dass die Dresdener Neustadt das kinderreichste sowie (wahrscheinlich) das hundereichste Viertel der Stadt ist. Und das schon seit Jahren. Also kann man nur dasselbe zu denen sagen wie zu den Kinderhassern: Dann zieht nicht her und geht abends in Kneipen außerhalb der Neustadt. Ich danke für ihre Aufmerksamkeit.

  21. Giftköder mit entsprechender Ankündigung sind wohl der einzige Weg die Hundebesitzer auf die Leinenpflicht hinzuweisen. Nur so kann die Spreu vom Weizen getrennt werden. Es gibt kein Recht auf frei laufende Kackviecher im Wohngebiet. Fertig.
    Da viele „Besitzer“ es offensichtlich nicht anders begreifen, ist Gift der beste/einzige Weg.
    Viel Erfolg!

    Für steigende Lebensqualität durch dezimierten Hundebestand!

  22. Meine Güte,
    sonst geben wir Neustädter uns doch auch stets solidarisch und sozial.. Da kann es doch nicht zu viel verlangt sein, seinen Vierbeiner anzuleinen (1. Vorschrift, 2. Angst vor Hunden von anderen Mitmenschen) und außerdem den Hundehaufen auf dem Gehweg einfach mal aufzuheben, wenn der eigene Vierbeiner dahin scheißt.. in meinen Augen ist das schlicht Faul- und Bequemheit des Hundehalters..

  23. Wenn ich in Hundescheiße trete, bin ich selber schuld! Wozu hat ein Mensch Augen?!

    Klar nervt es, wenn mitten auf dem Fußweg die Scheiße liegt, aber dann macht man halt einen Bogen drum!

    Wenn nochmal jemand so etwas mitkriegt: Typ festhalten und die Polizei rufen!

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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