Der sterbende Weihnachtsmarkt – ein Wintermärchen

Es ist ein weites Feld. Bei diesen zwischenmenschlichen Minus-Temperaturen könnte es sogar eine Eisfläche sein – das Thema Pegida. Es ist ratsam, sich auf den Weihnachtsmarkt zu flüchten, solange er noch existiert. Bald heißt er Wintermarkt, wegen den bedrohlichen Muslimen. Hat „das Volk“ gesagt! Und das besteht mittlerweile immerhin aus 15 000 Menschen. „Das Volk“ fetzt sich mit „den Linken“ und hält sich dabei für „die Mitte“. Eine Mitte, die Angst vor „der geflügelten Jahresendzeitfigur“ schürt und den Zusammenbruch westlicher Werte prophezeit. Die Weihnachtsgeschichte scheint den bibeltreuen Pegidas nicht präsent zu sein – baten nicht zwei Ausländer um Obdach und wurden von drei Königen aus dem Morgenland besucht?

Das schlagende Argument für den Zerfall „abendländischer Kultur“ leiert in der Endlosschleife durch sämtliche Kommentarspalten: der unglückselige Wintermarkt in Berlin Kreuzberg. Auf Druck des Bezirksamtes hin sollen Weihnachtsmärkte aus Respekt vor gläubigen Muslimen zwangsweise in „Wintermärkte“ unbenannt worden sein. Salafisten wollen „uns“ die Rosinen aus dem Stollen bomben!

Augustusmarkt mit "Weihnachtsbaum"
Augustusmarkt mit „Weihnachtsbaum“
Nun fußen diese Beweise für eine angebliche Islamisierung augenscheinlich auf verdrehten Fakten. Zwar gibt es mehrere Wintermärkte in Berlin – doch keiner sei amtlich oder aus Zwang unbenannt worden. Das „Winterfest“ verzichte freiwillig auf religiöse Prägungen jedweder Art, heißt es auf der Website des „Wintermarktes„. Neu ist das Phänomen auch nicht. Am Berliner Mehringplatz existiert ein Markt, der sich bereits seit 2012 Wintermarkt nennt. Huch! Und auch der Dresdner Hüttenzauber, der Augustusmarkt auf der Hauptstraße, das Neustädter Gelichter und der Hechtzauber haben gar kein weihnachtliches Indiz im Namen. Doppelhuch!

Wie die Berliner Zeitung beklagt, wurde das Ramadan-Fest dieses Jahr in „Sommerfest“ unbenannt. Die BZ benutzt das als Beweis für den Untergang der Religion per se. Christen und Muslime hocken, will man dem glauben, also auf demselben absterbenden Ast. Doch auch dies ist eine eher ungnädige Interpretation, die sich auf einen Satz im Protokoll des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg bezieht. Dort heißt es:

„Das Bezirksamt verständigt sich darauf, dass grundsätzlich keine Genehmigungen für Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften im öffentlichen Raum erteilt werden.“

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Kreuzberg will zwischen Christen und Muslimen schlichten. Ein Weihnachtsmarkt fällt nicht in die Kategorie „Selbstdarstellung“. So pulverisiert sich das griffigste Argument Pegidas in glitzernden Elfenstaub. Recht eindeutig formulierte es Sascha Langenbach, Sprecher des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg im Bild-Blog:

„Ich kann alle beruhigen: Das Abendland bleibt weiter bestehen, genauso wie die Weihnachtsmärkte in Friedrichshain-Kreuzberg — in diesem Jahr und auch in den nächsten Jahren. Wie die Märkte sich nennen, ist uns total egal.“ Und Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) stellt im Tagesspiegel klar: „Ich kenne keinen Beschluss, der es Veranstaltern verbieten würde, ihren Festen religiöse Namen zu geben.“

Lügenpresse?
Lügenpresse?

Pegida, ihr habt Recht! Medien verdrehen und lügen. Aber, jetzt kommt die große Enttäuschung: Selbst so volksnahe und ehrliche wie die Bild am Sonntag oder die Berliner Zeitung fallen auflagesteigernder Übertreibung anheim. Alles Meinungsmache. Ein bisschen Sorge kann euch dennoch abgenommen werden: bei der aktuellen Stadtregierung wird es wohl niemals so weit kommen, dass plötzlich ein kleiner Mohammed in der Figuren-Krippe des Altstädter Historien-Weihnachtsmarktes liegt. Die CDU und die Kirche wurden bereits im verlotterten Kreuzberg sehr hellhörig, als die Menschen plötzlich nicht mehr an den Weihnachtsmarkt glauben wollten und traten eine wirksame Panikwelle los. Ich wünsche euch ein von blond gelockten Englein gesegnetes Fest. Möge niemand in der heiligen Nacht, nach Gans und Krippenspiel, an eurer Tür klopfen, damit ihr eure christlichen Werte beweisen müsst.

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34 Kommentare zu “Der sterbende Weihnachtsmarkt – ein Wintermärchen

  1. etwas gutes hatten die Demos ja (also für mich)
    Am Montag war auf den Weihnachtsmärkten so wenig los dass ich tatsächlich mal gemütlich über selbige schlendern konnte ohne von im Weg stehenden/schubsenden Besucherhorden genervt zu sein.

    Für die Standbetreiber sicher nicht ganz so schön, für mich aber umso gemütlicher.

  2. Schon seltsam, worüber sich das Erdengekrabbel so Sorgen macht. Beim letztjährigen Vorbeiflug sah ich dass der Amazonaswald erneut um eine Riesenfläche geschrumpft ist – eure Atemgrundlage des Planeten. Da bleibt ein angesägter Werteast was fürs Poesiealbum der Geschichte. Derweil wird fröhlich und allerorten der eigene Lebensast abgesägt. Beim nächsten Rendevouz mit eurer noch schönen blauen Erde könnte ich mich – so sagen zumindest eure Wissenschaftler – bereits auf Kollisionskurs befinden. Ich überlegs mir nochmal, aber nicht, wenn IHR so weitermacht.

  3. Auch lesenswert: http://www.nachdenkseiten.de/?p=24325

    Lieber nahender Großmeteorit, den 20-25% der einheimischen Bevölkerung, die aufgrund der schändlichen Politik der letzten 25 Jahre nun jeden Tag sehen müssen, dass sie irgendwie über die Runden kommen, ist der Amazonas-Regenwald (oder der in Indonesien, Stichwort Palmöl) aber mal so was von schnuppe. Die interessieren sich nicht mal mehr für die heimische Politik, weil diese sich auch nicht mehr für sie interessiert – was soll ihnen da der Regenwald, eine halbe Welt entfernt?

  4. Danke für das treffende Statement. Leider erreichen solche Artikel nicht die Hirnwindungen derer, die es sollte. Die „Lügenpresse“ wird ja nur zitiert, wenn sie horrende Teilnehmerzahlen oder Gesinnungen verkündet, die in den Kram passen.

  5. Weihnachtsmarkt, Wintermarkt, Advent… ist schon ganz schön schwer, alles auseinander zu halten.

    „Bachmann wünscht sich ein „Fest des Friedens“ mit „großem Weihnachtsliedersingen“.“ (Quelle sz-online). – Das hat Bachmann für kommenden Montag, 22. Dez. angekündigt.

    Da will einer im Advent Weihnachtslieder singen – das ist der Untergang des Abendlandes!

  6. Wir sind nun mal ein Land mit jahrhunderter alter christlicher Prägung.

    Ich in auch nicht religiös, aber warum muss das auf einmal Wintermarkt heißen?

    Ich kenne aus meinem Bekanntenkreis keinen der Weihnachten deswegen feiert weswegen es ursprünglich mal eingeführt wurde.

    Hier sollte man srpichwörtlich mal die Kirch im Dorf lassen.

    Grüße

    Philipp

  7. @Philipp: Hast Du den Artikel gelesen? Niemand will Weihnachtsmärkte umbenennen. Das ist eine schlecht recherchierte Zeitungsmeldung, die von Leuten, die von einer drohenden Islamisierung phantasieren, aufgebauscht wurde.

  8. Die Meldung war nicht nur schlecht recherchiert, sie war meines Erachtes bewusst verzerrt, um eine entsprechende Stimmung hervorzurufen. BILD braucht halt seine Schlagzeile, egal wie gelogen sie ist.

  9. Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass es den Leuten vor allem um die Weihnachtsmärkte geht. Wenn doch, habt ihr offenbar gar nichts verstanden. Da könnt ihr den Artikel noch so oft verteilen, solange eure eigenen Hirnwindungen nicht funktionieren, werdet ihr wohl auch keine Resonanz bei anderen erzeugen.

  10. @Zschertnitzer: Wer hat hier in der Kommentarspalte oder im Artikel unterstellt, dass es den Leuten vor allem um die Weihnachtsmärkte geht? Fakt ist, dass es ein wichtiges Thema auch in den Pegida-Reden war.

  11. @ Zschertnitzer: Natürlich geht es den Leuten nicht darum. Solche Stories dienen aber letztlich dazu, die „schleichende Islamisierung“ zu begründen. Deshalb ist es schon ein Ansatz, diese vermeintlichen „Beweise“ zu hinterfragen und zu entkräften. Auch wenn man den Überzeugten damit kaum vom Gegenteil überzeugen wird…

    Wieso PEGIDA so gut funktioniert, bringt m.E. nach Sascha Lobo erstmals auf den Punkt Nachrichten:

    „Der Erfolg von Pegida liegt darin begründet, xenophobe Signale zu senden, ohne dass sich Sender oder Empfänger das eingestehen müssten. Die Erkennungscodes funktionieren sogar so eindeutig, dass man sich die ständige Scheindistanzierung leisten kann, „Wir sind keine Nazis“, „Wir haben nichts gegen Ausländer“, „Wir sind für das Asylrecht“. Diese Sätze brauchen nicht einmal mehr das früher typische „aber“ dahinter, man versteht sich auch so.“

  12. Die Weihnachtspyramiden müssen ja mittlerweile auch nach Gebäuden benannt werden, die in einem der größten islamischen Länder stehen. Als das Erzgebirge noch nicht so schlimm islamisiert war, wie jetzt, durfte man noch Christfest-Flügel-Drehgestell dazu sagen. Das ist alles so bedrohlich …

  13. @Anton Launer
    Kann sein, ich habe mir bisher noch keine Pegida-Rede angehört, es wird aber schon so sein, dass es in den Reden vorkommt, hier ist das Thema auch schon mal in der Kommentarspalte aufgetaucht, aber ich bezweifle, dass das der Beweggrund für die große Masse ist, auch wenn es eine Story ist, die vielleicht einigen dort gut in den Kram passt.

    Letztendlich, wird das durch den Artikel nicht mal widerlegt. Ob die Umbenennung nun freiwillig oder von oben verordnet erfolgt, macht für jemanden der sich vor Islamisierung fürchtet, nicht viel Unterschied. Ich kenne so ein Beispiel von einer Firma in den USA in denen das Wort Christmas intern tunlichst vermieden wird, natürlich ohne entsprechende Anweisung von einer staatlichen Stelle, um ja keine religiösen Gefühle zu verletzen, und die einzige erlaubte Dekoration sind Schneeflocken. Das ist für mich aber eher ein Beweis für peinliche politische Korrektheit als für Islamisierung.

    Vielleicht bin ich da aber auch zu sehr durch die DDR geprägt, wo Weihnachten eh nicht mehr viel mit Religion zu tun hatte, auch wenn es seinen Ursprung (neben Coca Cola) darin hatte. Falls es tatsächlich zu einer Islamisierung käme, würde es aber mit Sicherheit auch kein Winterfest mehr geben.
    https://www.youtube.com/watch?v=PFvuTxqalCQ

    P.S.
    Ich weiß trotzdem genug über die biblische Weihnachtsgeschichte, um zu wissen, dass die Darstellung von Josef und Maria als Ausländer nicht hinhaut. Die waren auf dem Weg zur Volkszählung und brauchten für die Zeit und bis die Frau nach der Geburt wieder mobil war eine Unterkunft, danach sind sie wieder zurück nach Nazareth. Die drei Könige aus dem Morgenland können auch schlecht muslimisch gewesen sein, da Mohammed erst ein paar Jahrhunderte später geboren wurde.

    @E-Haller
    Das Zitat von Sascha Lobo ist pure Polemik, mag sich für einige gut anhören, die ihr Weltbild in Ordnung gebracht haben wollen, aber es ist keine Erklärung für irgendwas.

  14. @Zschertnitzer: Geh mal hin. Ich habe mir das am vergangenen Montag angesehen. Ich denke, es wird jeder seinen eigenen Grund haben, dort mit zu stehen. Am lautesten jubelten die Leute jedoch, als es darum ging, dass Politiker und Medien lügen und wenn die Schlagwörter „Wirtschaftsflüchtlinge“ und „abschieben“ fielen.

  15. @ Anton: Wird schon so sein. Was die „Lügenpresse“ angeht, so ist diese aber selbst nicht ganz unschuldig. Spätestens seit den „Verzerrungen“ in der Darstellung des Ukraine-Konfliktes habe ich auch erhebliche Zweifel an der Glaubwürdigkeit.

    Dagegen gäbe es natürlich noch die schon länger laufenden Montagsdemos, welche aber aufgrund streitbarer Personalien (auch) mit dem Rechten/Weltverschwörungs-Image überzogen wurde.

  16. @Zschertnitzer: die Darstellung mit Maria und Josef als Ausländer ist so verkehrt leider nicht. Nazareth liegt in Galiläa, Bethelhem in Judäa. Das war so eine Liebe wie zwischen Bayern und Preußen. Und nicht zuletzt hat 30 Jahre später Pontius Pilatus versucht, deshalb die unliebsame Justizsache „Jeusu von Nazareth“ an Herodes Antipas als zuständig für Galiläa abzuschieben. Scheint so, als hätte es eine lange Tradition, dass Tyrannen Ausländer loswerden wollen.

  17. mich amüsiert die Bildunterschrift..der WEIHNACHTSbaum auf dem Augustusmarkt..hmmm..na zum Glück erkennt den niemand ;)

  18. @Zschertnitzer: Auf jeden Fall waren Maria und Josef Flüchtlinge. Guck mal in die Bibel.

    „Die Flucht nach Ägypten
    Als sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen.

    Da stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich bei Nacht und entwich nach Ägypten und blieb dort bis nach dem Tod des Herodes, ….

  19. @ Zschertnitzer & Anton:
    Das sind zwei verschiedene Geschichten mit Maria und Josef. Die Geschichte mit der Reise nach Bethlehem auf Grund der Volkszählung steht im Lukasevangelium (die Erzählung mit den Hirten und dem Stall usw.)
    Die Geschichte mit den Weisen aus dem Morgenland (in der Tradition bezeichnet als „Heilige drei Könige“) steht bei Matthäus; dort kommt dann auch die Begebenheit mit der Flucht nach Ägypten vor.
    Da Josef seinem Beruf in Ägypten nicht wahrscheinlich nachgehen konnte, bleibt die Frage, ob es sich bei Maria und Josef um Wirtschaftsflüchtlinge gehandelt haben könnte. Die Banalität mit dem Kindermord zu Bethlehem reicht jedenfalls nicht als Asyl-Grund. Sie hätten ja einfach in die Wüste Negev („sicheres Drittland“) fliehen können. Dort wären sie sie in aller Sicherheit vor den Soldaten des Herodes in Ruhe verhungert, ohne unehrenhaft von ägyptischen Sozialleistungen schmarotzen zu müssen…

  20. @Ecki: Warum singen wir eigentlich „Stille Nacht?“ So eine Geburt hat nicht wirklich etwas „stilles“ an sich… und eine Flucht auch nicht.

    Der drohende Tod des Kindes hätte als Asylgrund nicht ausgereicht? Warum nicht?

    Da Josef seinem Beruf in Ägypten nicht wahrscheinlich nachgehen konnte, bleibt die Frage, ob es sich bei Maria und Josef um Wirtschaftsflüchtlinge gehandelt haben könnte.

    Das dürfte wohl davon abhängen, was zuerst kam: Armut vor der Flucht oder infolge der Flucht und dem Berufsverbot, weil Asylbewerber keine Arbeitserlaubnis kriegen…

    Der Kommentar ist klasse.

  21. Danke für den engagierten Artikel. Allerdings nützen Erklärungen ja leider gar nix, wenn alles als Teil einer internationalen Verschwörung gesehen wird. Neulich in der Straßenbahn hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, die Diskussion zweier Pegida-Anhanger mit zu kriegen. Da ginbg es darum, daß im Fernsehn fast nur noch Ausländer als Moderatoren eingestellt werden, daß die Deusche Nationalmannschaft fast keine Deutschen mehr enthält, daß Pipi Langstrumpf nicht mehr verkauft werden darf, weil da der Ausdruck „Negerkönig“ vorkommt, keine Mohrenköpfe mehr so genannt werden dürfen ect. pp. Und das alles ist natürlich nicht Ausdruck von politisch korrekten Ansprachen, sondern soll der völligen Übernahme der Macht in Deutschland durch Ausländer Vorschub leisten. Die Sache mit den Wintermärkten ist da nur die Spitze des Eisbergs.
    Was soll man da machen? Egal von wo es kommt, es ist schwer zu bekämpfen. Selbst wenn die Fernsehsender alle nicht Deutschen entlassen würden, hätte irgend jemand sicher eine Erklärung, warum die Verschwörung dennoch funktioniert.

  22. Liebe Philine – dank für den lustigen Text zum ernsten Thema!

    Habe gerade Lust meinen Senf abzugeben – aber dafür sind ja Kommentarfunktionen auch da… ;-)

    Kritik an dem Staate (Renten, Bildung, Steuern GEZ und und und – und ja, auch die Asylpolitik) ist nicht nur legitim, sondern auch richtig und zeitgemäß. Aber all unsere Probleme auf die Asylsuchenden zu schieben ist nicht nur falsch, sondern auch dumm. Hinzu kommt, dass die Projektion bewusst und wissentlich Seite an Seite mit bekannten und bekennenden Nazis gemacht wird. Und wer dies dann auch noch gutheißt und dafür Verständnis hat – erntet von mir 0 Verständnis – wirklich 0. Da kann ich mir Mühe geben wie ich will….

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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