Guerilla-Werbung beschädigt

Noch hängt es, aber das Kunstwerk wurde zerstochen und zerrissen.
Noch hängt es, aber das Kunstwerk wurde zerstochen und zerrissen.
Sie zerren und ziehen und freuen sich, als sie wieder ein Stückchen von der Plaste-Folie abgerupft haben. Zwei Buben, im fortgeschrittenen Grundschulalter, machen sich an dem Kunstwerk auf dem Alaunplatz zu schaffen. Sie sind offenbar nicht die Ersten. Denn der Schriftzug ist zerstochen. Als ich näher komme, suchen sie das Weite.


Am vergangenen Sonnabend haben Graffiti-Sprüher der Bandits auf dem Alaunplatz eine Plastikplane gestaltet. Der aufgesprühte Slogen „Dresden 1311“ weist auf einen Event in einem der altstädtischen Einkaufs-Tempel hin. Offenbar hat so viel geballte Werbung dann den Mutwillen der bislang unbekannten Zerstörer geweckt. Eine andere, werbefreie, Graffiti-Folie konnte man vor zwei Jahren über einen ziemlich langen Zeitraum bewundern.

5 Kommentare zu “Guerilla-Werbung beschädigt

  1. Also, nu ma langsam mit de jungen Pferde! Wer soll denn ahnen, das das „Werbung“ ist??? Hättest du es uns nicht erklärt, wäre ich nie darauf gekommen, was das bedeuten soll!! Ich kann die Jungs verstehen.

  2. andere hätten „Baumverschandelung“ gesagt,oder Umweltzerstörer…..kommt immer auf die Sicht an….fragt sich nur wer die Stretchfolie wegräumt !!

    grussi….. :lol:

  3. Inhalde statt halte trifft es wohl eher.
    HAHAHAHA!!!

    Die haben sich da so einen Einkaufstempel hingezimmert und jetzt merken die, das die Läden nicht brummen und versuchen mit „Guerilla“ den Laden voll zu bekommen?
    Das Geld hätten sie auch in eine Dresden-Marketing-School stecken können vielleicht wäre dann etwas noch subversiveres rausgekommen.

    m(

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