S-Bahn-Station Bischofsplatz

Der Schwerlastkran hebt den Träger vom  Tieflader.
Der Schwerlastkran hebt den Träger vom Tieflader.
Mit Schwerlastkränen und Tiefladern wurden in der Nacht zum Sonntag am Bischofsplatz Träger für die Bahntrasse montiert. Hier wird die S-Bahn-Linie S1 zwischen Dresden-Neustadt und Coswig und die Fernbahnstrecke zwischen Leipzig und Dresden ausgebaut. Dabei handelt es sich um sogenannte Spannbetonfertigteilträger bzw. Verbundfertigteilträger (VFT-Träger). Diese dienen als Tragwerk für den neuen Brückenüberbau und die geplante S-Bahn-Station Bischofsplatz.

Die Träger wurden vorher in Seitenstraßen gelagert.
Die Träger wurden vorher in Seitenstraßen gelagert.
Die gesamte Baustelle soll bis zum Jahr 2016 abgeschlossen sein. Dann wird auch die neue S-Bahn-Station fürs Hecht-Viertel eröffnet. Wie die Bahn heute auf Nachfrage mitteilte, muss bis dahin für die Anbringung des Berührungsschutzes für die Oberleitungsanlage Straßenbahn und für Restleistungen die Straße noch mindestens einmal gesperrt werden. Der neue Haltepunkt soll künftig sowohl von der Hecht- als auch von der Fritz-Reuter-Straße Zugänge bekommen. Die Straßenbahnhaltestelle wird dann weiter gen Westen verlegt.
Die Brücke über die Fritz-Reuter-Straße wurde verstärkt.
Die Brücke über die Fritz-Reuter-Straße wurde verstärkt.

15 Kommentare zu “S-Bahn-Station Bischofsplatz

  1. Dieser S-Bahnhof ist imho völliger Unsinn. Die Bahn ist noch gar nicht richtig aus dem Bahnhof Neustadt raus und muss schon wieder bremsen.

  2. Aus arbeitswegtechnischer Sicht wäre mir eine Haltestelle über der Stauffenbergallee lieber gewesen, aber man kann halt nicht alles haben…

  3. „Die Träger wurden vorher in Seitenstraßen gelagert.“

    Ich glaube die Beschriftung ist falsch. Da die Dinger direkt unter meinem Fenster gelagert wurden bin ich mir sicher das sie auf der Hechtstr. standen. ;-)

  4. @Stefan: Bis es soweit ist, bin ich hoffentlich nicht mehr bei meiner jetzigen Firma.
    Ob ein Bahnhof an der Nossener Brücke sein muss… Da ist doch im Umkreis kaum was bzw. kommt man da auch mit Bussen gut zum Hauptbahnhof und vice versa.

  5. @Numanoid: Damit die Dresdner S-Bahn endlich mal ne richtige „S-Bahn“ wird, sind solche Haltestellenabstände aufjedenfall nützlich. Ik finds jut…

  6. ich fand ja damals die stahlträger, die von der firma mit den fantastisch-rosa lkw angeliefert wurden, schon riesich. aber die beiden hier hams echt rausgerissen :D
    ich freu mich schon auf den haltepunkt, endlich muss ich zum saufen nich mehr andn neustädter ;)

  7. Wobei ich Numanoid in Teilen recht gebe.
    S-Bahn sollte im ÖPNV eher den Anspruch haben, schnell weite Strecken innerhalb des Netzes zurückzulegen und da passt es halt nicht, wenn alle 100 Meter ein Bahnhof kommt.
    Alles, was engere Haltestellenabstände hat, sollte eher Bus oder Tram sein.
    Auf Autobahnen gibt es auch nicht aller 100 Meter Abfahrten, sondern näher ran kommt man dann über Land- oder Nebenstraßen.
    Wobei man hier noch sagen muss, dass es ja keine direkte Tram/Bus-Linie vom Neustädter zum Bischofsplatz gibt.

    Analog dazu finde ich aber auch manche Tramhaltestelle sinnlos. Carolaplatz ist so eine. Linie 8 hält, biegt ab und hält noch mal. Bhf. Mitte ebenso…

  8. @ Numanoid: Aus Sicht des S-Bahn-Fahrers, der nicht aus dem Hecht kommt, mag es gefühlt zutreffen. Aus Sicht des (potenziellen) Fahrgastes aus dem Hecht selbst aber nicht:

    Zu Fuß: 15 Minuten zum Neustädter ab Bischofsplatz (wobei die wenigsten am Bischofsplatz selbst wohnen, es kommen also noch paar Minuten drauf.

    Mit dem Rad: blöde Wege (allein die Führung inkl. Gehoppel am Bischofsplatz ist zum abgewöhnen) + Abstellärger am Neustädter

    Mit dem ÖV: ein Witz. 13 bis Liststraße und dann in die 3? Oder 7/8 zum Albertplatz und dann 3/6/11? Mindestens einmal umsteigen für eine Strecke, die in 15 Minuten zu laufen ist?

    Ich vermute, die Ein- und Aussteigerzahlen werden die Station locker rechtfertigen.

  9. @E-Haller:
    wer brauch denn bitte 15 minuten zu fuß vom bischofsplatz zum neustädter??? ein ma schnurstracks am bahndamm lang kostet mich selten mehr als 5-6 minuten, also 1,5 – 2 songs aufm mp3-player!
    irgendwie kannste auch nur nörgeln oder wie?

    und aus sicht des potenziellen fahrgastes aus dem hecht:
    da lauf ich lieber 5 Minuten als eine jahrelange minderung meiner Lebensqualität hinzunehmen, alleine die bis voraussichtlich in zwei jahren fertigestellte baustelle raubt mir so oft so manchen nerv! seis der beständige Baulärm, auch des öfteren nachts, oder der simple Fakt, dass man hier jetz immer ne halbe stunde für die parkplatzsuche brauch! ein weiteres faktum, auf das ich in meinem wohnumfeld gerne verzichten kann, ist die aussicht auf mehr polizeipräsenz mit ausgeweiteten befugnissen, wie es an bahnhofsgeländen nun einmal der fall ist.
    VERDACHTSUNABHÄNGIGE KONTROLLE? NA IMMER HER DAMIT!

    denkt man langsam doch ma wieder nach aufs land zu ziehen, denn die andern stadtteile kannste ja schon lange vergessen…

  10. @hechtler: Vom Bischofsplatz bis zum Bahnhof Neustadt ist es ziemlich genau 1 Kilometer. Wenn Du den in sechs Minuten schaffst, entspricht das einer Geschwindigkeit von 10 Kilometer pro Stunde. Das entspricht meiner Meinung nach eher zügigem Joggen als Gehen. Aber wer weiß, was Du so für Songs auf Deinem MP-3-Player hast. Vielleicht ja den hier. ;-)

  11. ich mag mitschimpfen! hechtler:
    die haltepunktbaustelle is, mit verlaub, eine der angenehmsten momentan auf der hechtstrasse. neben der schmiede die, die is heftich. die boofe, die is auch heftich.
    parallel zur gutschmidt, die macht auch keine freude.
    fällt mir noch eine ein? joa, die ganzen anderen.
    mimimi.
    achso, ich brauch vom bischofsplatz bis neustädter um die 8 minuten, wenn ich zeitbedingt hummeln im arsch hab, sonst 10 :)
    bin ich jetz durchschnitt?

  12. @ hechtler: Meine Angabe entnahm ich google, denn google hat immer Recht. Anton hat mir da ja Arbeit abgenommen (@ Anton: Danke!)

    Ich würde meine Argumentation auch als Versuch einer sachlichen Erklärung sehen, wie die Entscheidung für den Halt zustande kam. „irgendwie kannste auch nur nörgeln oder wie?“ würde ich eher auf den Poster unter mir beziehen – lies Dir das mal durch, also ab dem zweiten Absatz!!! ;)

    „denkt man langsam doch ma wieder nach aufs land zu ziehen“ – ausgehend von dem, was Du so schreibst: gern.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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