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Die Seilschaft am 15. August bei den Filmnächten am Elbufer

Tempo 30 für die Königsbrücker

Tempo-30 auf der Königsbrücker - Foto: Martin Schulte-Wissermann
Tempo-30 auf der Kö­nigs­brü­cker – Foto: Mar­tin Schulte-Wissermann
Seit ein paar Ta­gen ste­hen ent­lang der Kö­nigs­brü­cker Straße Tempo-30-Schil­der. Ur­sprüng­lich sollte Tempo-30 auf der Straße zwi­schen Stauf­fen­berg­al­lee und Al­bert­platz schon im März ein­ge­führt wer­den. Das hatte der Stadt­rat im ver­gan­ge­nen Jahr im Zu­sam­men­hang mit dem Luft­rein­hal­te­plan be­schlos­sen. Die Lan­des­di­rek­tion hatte die Ent­schei­dung der Stadt noch ge­prüft. Für Mar­tin Schulte-Wis­ser­mann, Spre­cher der Bür­ger­initia­tive "Kö­nigs­brü­cker muss le­ben" ist das ein gu­tes Zei­chen, denn wenn jetzt Tempo-30 gehe, könne es im­mer funk­tio­nie­ren und dem­zu­folge brau­che nie­mand ei­nen brei­ten Ausbau.
  • Wei­tere In­fos zu den Aus­bau­plä­nen der Kö­nigs­brü­cker un­ter dem Schlag­wort #kö­brü
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49 Ergänzungen

  1. lang­sa­mer und da­für we­ni­ger durch­satz? sorry .. der denk­feh­ler liegt grad nicht bei mir oder?

  2. tags­über wür­den mich die 30 als au­to­fah­rer noch nicht ein­mal stö­ren, da es auf die­ser viel­be­fah­re­nen strasse eh nicht viel schnel­ler geht (dank dem bis­her nicht durch­ge­führ­ten und mehr als not­wen­di­gen aus­bau). wenn ich nun aber auch noch zu spä­ter stunde ge­zwun­gen werde in die­sem bum­mel­tempo zu fah­ren, dann ist das in mei­nen au­gen nö­ti­gung. an­sons­ten scheint mir das ganze mehr eine ak­tion zu sein, um die geg­ner für den aus­bau zu be­schwich­ti­gen und geld zu spa­ren bzw. noch ein­zu­neh­men (blit­zer!). und ob ich nun mit 30 oder 50 fahre, än­dert nichts an mei­nem aus­stoss an ab­ga­sen. mit 50 fährt ein nor­ma­ler au­to­fah­rer im 5. gang, mit 30 im 3. gang, da sind die dif­fe­ren­zen an ver­bauch und ab­gas­aus­stos­sen mehr als marginal.

  3. Sehr schön … und bitte täg­li­che Polizeikontrollen.
    Viel­leicht kommt man dann als Fuß­gän­ger oder Rad­fah­rer auch ge­fahr­lo­ser über die Straße, ins­be­son­dere auf der Höhe Katharinen‑, Stetz­scher Straße.

    Dazu noch eine all­ge­meine ver­kehrs­tech­ni­sche Frage:

    Warum gibt es in Dres­den keine Zebrastreifen?

    Es gibt nur Über­wege mit In­seln für Fuß­gän­ger. Da füh­len sich die we­nigs­ten mo­to­ri­sier­ten Quer­fah­rer dazu an­ge­hal­ten, an­zu­hal­ten und müs­sen es ja auch nicht.
    Gro­ßer Mist…

  4. Daran an­schlies­send mal eine blöde Frage in die Runde: Müs­sen die von der Löß­nitz­straße links auf die Köni ab­bie­gen­den PKWs war­ten, wenn ich als Rad­fah­rer von der Loui­sen­strasse die Köni über­que­rend ge­ra­de­aus fahre?

  5. Ein tol­ler Plan. Dres­dens Re­na­tu­rie­rung schrei­tet zü­gig voran.

    Ich bin auch lei­den­schaft­li­cher Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer. Aber sind nicht die Au­tos am an­ge­nehms­ten, die nicht stö­ren, weil sie rück­sichts­voll, aber den­noch zü­gig und flüs­sig ans Ziel kommen?

    Schö­nen Tag noch.

  6. @ Jan: Bei der ei­gent­li­chen Fahrt in 50 oder 30 magst Du Recht ha­ben – aber die Be­schleu­ni­gung auf 50 oder 30 führt de­fi­ni­tiv zu un­ter­schied­lich ho­hen Emissionen.

  7. @ Seb­nit­zer: Da be­steht tat­säch­lich eine er­heb­li­che Ab­nei­gung in DD – das hab ich mal bei ei­ner Dis­kus­sion um die Gör­lit­zer mit­be­kom­men. Ge­ne­relle Aus­sage war da aber auch, dass es Über­wege auf Stra­ßen mit Stra­ßen­bahn nicht ge­ben DARF.

  8. @E‑Haller 16. Juli 2013 um 09:22
    § 26 StVO (1): "An Fuß­gän­ger­über­we­gen ha­ben Fahr­zeuge mit Aus­nahme von Schie­nen­fahr­zeu­gen den Fuß­gän­gern […] das Über­que­ren der Fahr­bahn zu ermöglichen …".
    Ge­nau das ist das "Pro­blem" – die Wahr­schein­lich­keit, dass es zu mehr Un­fäl­len zw. Bah­nen und Fuß­gän­gern gibt, ist den Ent­schei­dern zu hoch. Ver­ständ­li­cher­weise, wie ich meine. 

    Pe­ter

  9. @Anton: Danke! Sollte man den Au­to­fah­rern ir­gend­wie mit­tei­len, denn die meis­ten schei­nen die Öff­nung der Loui­sen­strasse noch nicht mit­be­kom­men zu haben. ;-)

  10. Dann sollte die 30 aber auch durch­gän­gig von der Schau­burg ‑Al­bert­platz ‑Schau­burg sein und nicht wie jetzt nur gestückelt.

    Stadt­ein­wärts geht die 30 nur von Schau­burg bis Esche­s­traße und dann wie­der von Löß­nitz­straße bis Albertplatz.

    Stadt­aus­wärts geht die 30 nur vom Al­bert­platz bis Jordanstraße.

    Tolle Lo­gik der Stadt!

  11. @vertingo: Die durch­schnitt­li­che Fahr­ge­schwin­dig­keit liegt meist eh bei 30 wie du rich­tig fest­ge­stellt hast. Wenn jetzt alle 30 Fah­ren, kommt es zu we­ni­ger be­schleu­ni­gen und ab­brem­sen (theo­re­tisch), was die Haupt­ur­sa­che für das Ent­ste­hen von Staus ist. Der Ver­kehr sollte also gleich­mä­ßi­ger und flüs­si­ger rol­len und da­durch mehr Durch­satz ha­ben. Dar­über hin­aus sollte es we­ni­ger Un­fälle geben.
    @Jan: Naja ich kanns ja ir­gend­wie ver­ste­hen, dass du gern ein paar Mi­nu­ten frü­her am Ziel bist, aber für die An­woh­ner ist es be­stimmt auch ganz nett, wenn es nicht so laut ist… Nö­ti­gung find ich ist da auch ein et­was über­trie­be­ner Aus­druck, schnell fah­ren ist ja kein Grund­recht oder sowas!

  12. Die Köbru sollte end­lich eine Fuß­gän­ger­zone wer­den. Das wäre das Beste für die Luft, die Oh­ren, die Ein­zel­händ­ler, die Bäume, … Wer braucht schon Stra­ßen für Autos?

  13. Ei­gent­lich wä­ren Speed­bumps nicht schlecht um nied­riege Ge­schwi­nig­keit zu er­zwin­gen. Dann könn­ten Leute wie jo­sef mal ver­su­chen mit 80 da lang zu bret­tern. Die Au­to­werk­stät­ten dürf­ten sich freuen.
    Hof­fent­lich bleibt das mit den 30 auch nach ei­ner Sa­nie­rung. Die Idee ist näm­lich prin­zi­pi­ell rich­tig. Hof­fent­lich wer­den noch mehr Haupt­stra­ßen auf 30 be­grenzt. Dann ist es für Rad­fah­rende und zu Fuß ge­hende nicht mehr so ge­fähr­lich die Straße zu überqueren.

  14. Ich bin kein Öko. Ich mag noch nicht ein­mal Ökos, aber ich bin trotz­dem da­für die Kö Fuß­gän­ger­freund­li­cher zu gestalten.

  15. @indigo: Was soll ich mir dar­aus ma­chen? Es steht mir nicht zu, sie umzuwidmen.

    Wenn man von ei­ner be­sag­ten, in die an­dere be­sagte Straße die Kö­nigs­brü­cker Straße über­que­ren muss, geht man we­der zur Loui­sen-/Löß­nitz­straße, noch zum Al­bert­platz, oder?

  16. Aber S.Ebnitzer, Ze­bra­strei­fen müßte man den Au­to­fah­rern erst er­klä­ren… ge­nauso wie: Fuß­gän­ger auf der Haupt­straße ha­ben beim Über­que­ren der Ne­ben­straße ent­lang der Haupt­straße "Vor­fahrt". Eine Kol­le­gin meinte mal: wieso? die fah­ren doch nicht und müs­sen sich da­her un­ter­ord­nen! Mei­nen Ein­wand: wir sind hier nicht im ara­bi­schen Raum, wo der stär­kere Recht hat, hat sie nicht interessiert ;)
    PS. ich bin meist Au­to­fah­rer und be­werte aus mei­ner Blech­kiste heraus…

  17. @indigo: was kann man sich denn aus Fuß­gän­ger­am­peln ma­chen? ;( Als Hand­ta­sche sind sie zu schwer und als Lampe fürs Wozi zu groß ;(

  18. In ganz Deutsch­land wer­den im Rah­men der Luft­rein­halte- und Lärm­schutz­ak­ti­ons­pläne Stra­ßen ei­ner Road Diet und ei­nem Ab­sen­ken der Höchst­ge­schwin­dig­keit un­ter­zo­gen (Ber­lin ist da wirk­lich auf nem gu­ten Weg) – nur viele DD sind da re­sis­tent ge­gen die­sen Trend. Üb­ri­gens – die Durch­schnitts­ge­schwin­dig­keit liegt in DD bei etwa 27 km/​h.
    Tempo 30 hat nicht von der Hand zu wei­sende Vor­teile ge­gen­über T50.
    Stich­wort Ver­kehrs­si­cher­heit: Der An­hal­te­weg (Re­ak­ti­ons­weg + Brems­weg) ist bei T30 kür­zer als der Re­ak­ti­ons­weg bei T50, soll hei­ßen bei T30 steht die Karre und bei T50 rauschste un­ge­bremst ins Kind.
    Lärm sollte je­dem klar sein. Und zum Thema Luft­schad­stoffe: Fast die Hälfte der vom Stra­ßen­ver­kehr emit­tier­ten Fein­stäube ge­hen auf Auf­wir­be­lun­gen (Re­sus­pen­sion) zu­rück und kom­men nicht aus dem Aus­puff. Das diese bei T30 ge­rin­ger aus­fal­len ver­steht wohl jeder.

    Wer möchte kann ja hier bei der Pe­ti­tion unterzeichnen
    http://de.30kmh.eu/
    (Vie­len Dank!!!)

  19. @peter:
    Wieso soll­ten aus­ge­rech­net in DD Ze­bra­strei­fen zu mehr Un­fäl­len füh­ren als an­derswo? Das Pro­blem dürfte eher bei der An­hal­te­pflicht für Au­to­fah­rer lie­gen, eine Am­pel (vor al­lem eine mit Knopf, z.B. am Al­bert­platz) zwingt näm­lich zu­nächst mal den Fuß­gän­ger zum Warten.

  20. @ Moni: Da ver­brei­test Du mal wie­der Halb­wis­sen. Als Fuß­gän­ger hast Du Vor­rang nur ge­gen­über Fahr­zeu­gen, die IN die Straße ein­bie­gen wol­len, wel­che Du ge­rade que­ren willst (§ 9 (3) StVO). 

    Fahr­zeuge, die aus sel­bi­ger Straße raus­wol­len, sind als flie­ßen­der Ver­kehr zu be­han­deln und de­nen musst Du Vor­fahrt ge­ben (§25 (3) StVO). Haupt­stra­ßen­re­ge­lun­gen ha­ben für Fuß­gän­ger also keine Relevanz…

    Gut, im Zwei­fel gilt den­noch §1.

  21. @E‑Haller:

    was Du schreibst, finde ich nicht in der STVO.

    Gruß Mi­cha

    ————————-
    $25
    (3) Wer zu Fuß geht, hat Fahr­bah­nen un­ter Be­ach­tung des Fahr­zeug­ver­kehrs zü­gig auf dem kür­zes­ten Weg quer zur Fahrt­rich­tung zu über­schrei­ten, und zwar, wenn die Ver­kehrs­lage es er­for­dert, nur an Kreu­zun­gen oder Ein­mün­dun­gen, an Licht­zei­chen­an­la­gen in­ner­halb von Mar­kie­run­gen oder auf Fuß­gän­ger­über­we­gen (Zei­chen 293). Wird die Fahr­bahn an Kreu­zun­gen oder Ein­mün­dun­gen über­schrit­ten, sind dort vor­han­dene Fuß­gän­ger­über­wege oder Mar­kie­run­gen an Licht­zei­chen­an­la­gen stets zu benutzen.

  22. Jepp: §9 Ab­satz 3! Wird der in der Fahr­schule ei­gent­lich ver­schwie­gen? Es ver­geht kaum ein Tag, an dem ich mich nicht des­we­gen mit Rechts­ab­bie­gern "streite". Lei­der wis­sen of­fen­bar auch die we­nigs­ten Fuß­gän­ger über ihre Rechte be­scheid und blei­ben erst­mal de­vot ste­hen und scan­nen 360°, be­vor sie schüch­tern die Strasse be­tre­ten. (Viel­leicht sind sie aber auch ein­fach aus gu­tem Grund übervorsichtig…)

  23. Mal wie­der? Ok, bei mei­ner "Viel­zahl" von Bei­trä­gen kann das schon mal passieren ;)

  24. @E‑Haller:
    Das mit dem Vor­rang als Fuß­gän­ger stimmt zwar aber ver­las­sen würd ich mich nicht dar­auf. Ein Un­fall tut dir als Fuß­gän­ger mehr weh als der Tonne Stahl die dich überrollt.
    Was hast du da­von wenn du zwar über­lebst und vor Ge­richt Recht be­kommst aber nicht mehr lau­fen kannst?

    Ui toll, ich kenn alle Pa­ra­gra­phen und ich habe Recht!!11elf

  25. @ Mi­cha: "un­ter Be­ach­tung des Fahr­zeug­ver­kehrs" sind die ma­gi­schen Worte.

    @ tom: Ich habe nicht ge­sagt, dass ich mich dar­auf ver­las­sen würde/​das emp­fehle. Ich habe le­dig­lich eine (sich ggf. fa­tal aus­wir­kende) Halb­wahr­heit kor­ri­giert. Ein wun­der­ba­res Bei­spiel für eine Stelle, an der ich mich NIE drauf ver­las­sen würde, ist die Bautzner/​Ecke Wein­trau­ben­straße (also ohne Baustelle).

  26. ..oh man…wenn ich mir so die bei­träge der pro max. 30 km/​h schei­ber durchlese…wird mir schlecht…

    bei 30 km/​h we­ni­ger be­las­tung der luft als bei 50 km/​h…?

    glaube ich wohl kaum…
    ich er­kläre es den tol­len öko´s auch gerne…

    was ver­braucht ein pkw in der stadt an kraftstoff?
    was ver­braucht ein pkw auf der land­strasse an kraftstoff?

    mehr kraft­stoff = mehr schadstoffe? 

    ich gebe zu, die rech­nung geht nur bei sehr flüs­si­gem ver­keht auf, wes­we­gen zu­min­dest ab 21:00 uhr tempo 30 müll ist…

    so, nun eure ein­wände bitte!

  27. Nur noch mal zur all­ge­mei­nen Auf­klä­rung: in dem von Sel­don er­wähn­ten Pa­ra­graph steht: "Wer ab­bie­gen will […] Auf Fuß­gän­ger muß er be­son­dere Rück­sicht neh­men; wenn nö­tig muß er war­ten." Es gibt wohl kaum eine so häu­fig an­zu­wen­dende Ver­kehrs­re­gel, die so un­be­kannt ist. Ich ver­mute ja, dass es die Re­gel in der DDR nicht gab. Ich passe zwar als Fuß­gän­ger trotz­dem auf, bin es nur leid von Au­to­fah­rern stän­dig be­schimpft zu wer­den, wenn ich mich an die StVO halte.

  28. @ bi­ker mit auto: Der Un­ter­schied zwi­schen Land­straße und Stadt lässt sich durch stän­di­ges An­fah­ren und Ab­brem­sen in letz­te­rer er­klä­ren – was die meiste En­er­gie kostet. 

    Fahr mal kon­stant 30 und dann kon­stant 50 – der Ver­brauch steigt!

  29. @ Ste­phan: So stark un­ter­schei­det (oder un­ter­schied?) sich die StVO der DDR nicht von der bun­des­deut­schen. § 15 (9) sagte: "Ab­bie­gende Fahr­zeug­füh­rer ha­ben auf Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger Rück­sicht zu nehmen,die die Fahr­bahn über­que­ren, in die ein­ge­bo­gen wird." Die ganze DDR-StVO

    Ich glaube, dies ist tat­säch­lich ein Be­reich, in dem viele "Halb­wahr­hei­ten" ver­brei­tet sind. Eine Freun­din von mir hat jahr­zehn­te­lang als Fuß­gän­ge­rin ge­nau an­ders­rum agiert, an­dere kom­men mit "Haupt­straße", an­dere ken­nen die Re­ge­lung garnicht…

    Wir brau­chen viel­leicht wie­der ei­nen Ver­kehrs­kom­pass oder den 7. Sinn

  30. @e‑haller

    lei­der nicht ganz richtig…

    http://www.volkswagen.de/content/medialib/vwd4/de/Volkswagen/Nachhaltigkeit/service/download/spritspartipps/effizient_unterwegsde/_jcr_content/renditions/rendition.file/spritspartipps_par_0007_file.pdf

    bitte dia­gramm auf seite 11 beachten

    30 fahre ich im 4. gang
    50 fahre ich im 6. gang.…

    ist so na­tür­lich nur au­ßer­halb der stoss­zei­ten von 20 uhr bis 6 uhr "an­wend­bar".

    aber mal ganz nüch­tern betrachtet…

    die köni wird nach aus­bau in jede rich­tung ei­nen rad­weg und 2 schöne breite fuss­wege erhalten…
    dazu ca. al­ler 200m eine am­pel für die fussgänger…

    ich ar­gu­men­tiere mal so, dass bei tempo 30 auf der ge­sam­ten köni (zw. tan­nen­str. und al­bert­platz), die fuß­gän­ger über­all über die strasse ge­hen wür­den, nur nicht dort, wo ex­tra auch für sie am­peln stehen.

    ist ja schon jetzt so, dass viele beim café eu­ropa über die str. lat­schen, wo doch 100m wei­ter ne am­pel steht.…

    ich finde so­was rück­sichts­los den au­to­fah­rern gegenüber…

  31. Wie wird die Ein­hal­tung der T30 über­prüft? mir scheint es, dass sich um T30 kei­ner küm­mert. Die ra­sen wie­ter mit T60 in ddie Stadt oder raus, wenn es die Am­peln zu las­sen. Wie wäre es mit grüne Phase bei T30?

  32. @ bi­ker… also ich fahre spä­tes­tens ab 35–40 im 4. Gang al­les dar­über auch. wenn ich will, kann ich in der Un­ter­set­zung auch im 4. Gang anfahren

  33. Oh man… wenn man ei­nige Posts so durch­liest, wird ei­nem klar, warum wir uns in Deutsch­land im­mer zu Grunde dis­ku­tie­ren. Bes­ten Bei­spiel Wald­schlöss­chen­brü­cke. Ra­tet mal, wer die zu­erst nut­zen wird.

    Diese El­fen­bein­turm-be­woh­nen­den Möch­te­gern-Ökos, die mit­ten in die Stadt zie­hen, um hier dann alle an­de­ren Be­woh­ner nach Lust und Lei­den­schaft zu gän­geln, ge­spickt mit ten­de­ziö­sen "wis­sen­schaft­li­chen" Un­ter­su­chun­gen, und un­ter­malt mit pseudo-mo­ra­li­schen Aus­sa­gen, ner­ven ein­fach nur. Be­rufs­tä­tige Men­schen, die flei­ßig ar­bei­ten und Steu­ern zah­len, um all die so­zia­len, öko­lo­gi­schen und ge­sell­schaft­li­chen Er­run­gen­schaf­ten zu fi­nan­zie­ren, ha­ben ein­fach nicht die Zeit, sich ge­gen diese Teils wirk­lich un­sin­ni­gen An­wand­lun­gen zu weh­ren. Und auch nicht die Wahl, ein­fach mal eher oder spä­ter oder lang­sa­mer oder mit dem Rad oder oder oder – wel­che Traum­zau­ber­land­al­ter­na­ti­ven sich man­che hier auch aus­den­ken – zur Ar­beit zu kom­men. Lei­der hat eine laute Min­der­heit mehr Ein­fluss als eine schwei­gende Mehr­heit. Wird Zeit, dass sich das mal ändert.

    Es kann doch nicht sein, dass sich je­der Stadt­teil in ein grü­nes Pa­ra­dies ver­wan­deln soll – wer das will, der soll bit­te­schön ans Ende der Welt in ei­nen Wald zie­hen, dort kann er sich dann mit Re­geln aus­to­ben, wie er lus­tig ist. 

    Aber nein – geht ja nicht – da kann man nicht shop­pen, nicht sur­fen, in den Ur­laub flie­gen, ab­ge­packte Le­bens­mit­tel kau­fen usw – sorry Leute, vie­les hier ist doch ein­fach schein­hei­li­ges Gewäsch.

  34. @nurmalso: wie wäre es denn bes­ser? Der große Be­stim­mer, der sagt, wo´s lang­geht? Dann wür­den im­mer­hin die Dis­kus­sio­nen wegfallen. 

    Wo Men­schen zu­sam­men­le­ben, brauchts Re­geln. Wo viele Men­schen le­ben, brauchts kom­plexe Re­geln. Re­geln sind ei­gent­lich dazu ge­dacht, die Schwä­che­ren in ei­ner Ge­sell­schaft zu schüt­zen. Die Stär­ke­ren neh­men sich schon, was sie krie­gen kön­nen, die brau­chen keine Regeln. 

    Im üb­ri­gen denke ich, dass auch die "Möch­te­gern-Ökos" sich über­wie­gend ihre Bröt­chen ver­die­nen müs­sen und nichts ge­schenkt krie­gen. Ich weiss auch nicht, was grund­sätz­lich ver­ach­tens­wert daran sein soll, wenn man das ei­gene Um­feld für ei­nen sel­ber an­ge­nehm ge­stal­ten will – das ist menschlich.

  35. Ah ja, da ist sie wie­der die auf­fa­el­lig laut schrei­ende schwei­gende Mehr­heit… Lie­ber nur­malso, ge­nauso gut ko­ennte man von Dir for­dern, so nah an Dei­nen Ar­beits­platz zu zie­hen, dass Du nicht mit Dei­nem Auto an­de­rer Leute Le­bens­raum ver­pes­test und zu­dro­ehnst. Es gibt, wie ei­ner der Ste­fans schrieb, in ei­ner of­fe­nen Ge­sell­schaft nun­mal nicht nur eine Mei­nung, nicht nur die der "schwei­gen­den Mehr­heit", son­dern auch die der Mo­ech­te­gern-Oe­kos. Und so­gar Men­schen, die kein Geld ver­die­nen und keine Steu­ern zah­len ha­ben Mei­nun­gen und das Recht, diese zu ae­us­sern. Schoen, oder? Sorry, aber die "schwei­gende Mehr­heit" nervt.

  36. @ nur­malso:
    Wie auch du viel­leicht er­ken­nen müss­tes, exis­tiert der von dir ge­for­derte Pro­zess seit den 1950er Jah­ren. Di­cke Au­to­schnei­sen wur­den in/​über oder un­ter städ­ti­schen Ge­bie­ten kon­stru­iert, seit den 90er Jah­ren kommt die Sub­ur­ba­ni­sie­rung dazu – naja das Er­geb­nis kannste über­all sehen.
    Du meinst also al­len Erns­tes, nur weil sich Leute Häus­chen auf bil­li­gem Bau­land in der Um­ge­bung von DD ge­baut ha­ben, ha­ben diese das Recht im­mer und über­all in Dres­den mit dem Auto fah­ren zu dür­fen? Was ist mit den Ein­woh­nern, wel­che auch be­wußt aufs Auto ver­zich­ten (kön­nen)?

    @biker mit Auto: Dich be­hin­dern also Fuß­gän­ger, die an der Straße war­ten? Interessant!

    Ich hoffe na­tür­lich in­stän­dig, das die Am­peln dann in ei­ner Grü­nen Welle ge­schal­tet wer­den, na­tür­lich auch die Fußgängerampeln.

  37. @Stefan und Rolle: Es geht darum, die Kir­che im Dorf zu las­sen. Je­des­mal, wenn ir­gendwo ein Bau­pro­jekt oder was auch im­mer ge­star­tet wer­den soll, gibt es ir­gend­wel­che gel­tungs­süch­ti­gen "Ich bin bes­ser, weil ich an­ders denke"-Leute, die plötz­lich wie auf Knopf­druck aus ih­ren Lö­chern ge­sprun­gen kom­men. Ein an­de­res tol­les Bei­spiel da­für ist die "En­er­gie­wende". Erst for­dern die Ökos, weg mit der Kern­kraft. Nun gut. Wenn dann aber in der Nähe ih­rer Grund­stü­cke Wind­rä­der, ther­mi­sche Kraft­werke, Strom­lei­tun­gen oder was auch im­mer ge­baut wer­den, eben um ih­ren For­de­run­gen nach­zu­kom­men und sie den­noch wei­ter­hin mit Strom zu ver­sor­gen – dann sind sie plötz­lich auch wie­der dagegen.

    Würde man alle diese Ty­pen an ei­nen Tisch brin­gen, und sie bit­ten, doch bit­te­schön ein Ge­samt­bild von Deutsch­land zu zeich­nen, wie sie es gern hät­ten – sie wür­den sich wohl kaum ei­ni­gen. Denn das beste, was sie kön­nen, ist ein­fach nur da­ge­gen zu sein. Aber rea­lis­ti­sche! Vor­schläge zu ma­chen, wie es bes­ser sein könnte, da ha­ben sie nichts pa­rat. Und wenn man die ein­zel­nen Vor­schläge, die so die Runde ma­chen – sei es hier im klei­nen Kreis oder im grö­ße­ren – mal zu­sam­men­zim­mert und kon­se­quent wei­ter­denkt – dann Wirt­schaft in Deutsch­land gute Nacht. Aber das ist ei­nem Groß­teil ver­mut­lich so­gar egal, weil sie ent­we­der zu
    a) der Gruppe zäh­len, die sie selbst doch so sehr ver­ach­ten – wohl­si­tu­ierte Häus­le­bauer im Grü­nen, mit ver­meint­lich si­che­rem Ein­kom­men aus Staats­be­schäf­ti­gung (man siehe nur mal Wäh­ler­ana­lyse der Grü­nen) – die ty­pi­schen spie­ßi­gen 68er eben – und den­ken, als sol­che wä­ren sie vor Wirt­schafts­ef­fek­ten be­freit oder
    b) der Gruppe, die eh von staat­li­cher Hilfe lebt, und auch diese mei­nen, die Wirt­schafts­ent­wick­lung sei für sie kein Thema

    Wie kurz­sich­tig ihre Denk­weise ist, se­hen sie je­doch nicht.
    Und dar­über hin­aus ge­nie­ßen in vol­lem Um­fang die Vor­züge ei­nes Sys­tems, das sie doch ach so schreck­lich fin­den. Denn ich glaube nicht, dass ihr Co2-Foot­print oder ihr Res­sour­cen­ver­brauch ge­rin­ger ist als der al­ler an­de­ren. Aber es sich im­mer schön auf die Fahne schrei­ben – wie bei der En­er­gie­wende. Es muss sich was än­dern, so­lange es nur nicht mich selbst betrifft.

    Und das ist ein­fach diese al­ter­na­tive Heuch­le­rei. Ich ziehe den Hut vor all de­nen, die hin­ter ih­rer Welt­an­schau­ung ste­hen – ob ich sie teile, oder nicht – und sie auch kon­se­quent um­set­zen. Nur das tun diese Ty­pen, die sich über Köni, Wald­schlös­sen­brü­cke etc pp be­schwe­ren, mit Si­cher­heit nicht. Denn nach der Auf­re­gung fah­ren sie schön in ihre mit Erd­gas be­heizte Woh­nung zu­rück, schal­ten die Kiste an, die mit Dre­wag-Koh­le­strom be­trie­ben wird, und es­sen ne Ba­nane, die aus Süd­ame­rika hier­her trans­por­tiert wurde.

  38. @ nur­malso:
    Ich geb Dir auf je­den Fall Recht mit der Pro­fi­lie­rungs­sucht vie­ler Men­schen, vor­ran­gig Po­li­ti­ker. Wir le­ben aber nun mal in ei­ner De­mo­kra­tie, wo je­der seine Mei­nung kund tun darf. Und Öf­fent­lich­keits­ar­beit spielt in der Stadt- und Ver­kehrs­pla­nung eine im­mer grö­ßere Rolle, was ich sehr begrüße.
    An­sons­ten ver­wech­sel aber bitte nicht Kom­mu­nal- mit Bun­des­po­li­tik – das sind 2 ver­schie­dene Schuhe, auch we­gen der Öffentlichkeitsbeteiligung.
    Und BITTE: Scher nicht alle Leute, die ge­gen deine Mei­nung sind über ei­nen Kamm!!!! Die­je­ni­gen, wel­che Ver­ant­wor­tung tra­gen wol­len, auch ge­gen­über künf­ti­gen Ge­nera­tio­nen, und den Öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck mi­ni­mie­ren, die ha­ben schon zum gro­ßen Teil Öko­strom und ver­su­chen sich re­gio­nal und mit Bio zu er­näh­ren, eben weil sie sich mit dem Thema aus­ein­an­der­set­zen. Mit Ver­mu­tun­gen und Un­ter­stel­lun­gen dis­qua­li­fi­zierst Du dich nur selbst.

  39. @ nur­malso

    ich habe nir­gends ge­schrie­ben, dass mich fuss­gän­ger wel­che an der strasse war­ten be­hin­dern.… viel­leicht liest du ja noch ein­mal was ich ge­schrie­ben habe.…

  40. @rolle: Ich hab kein Pro­blem da­mit, wenn je­mand an­de­rer Mei­nung ist. Wir le­ben in ei­ner De­mo­kra­tie, und das ist auch gut so. 

    Was nervt, ist ein­fach die mo­ra­li­sche Heu­che­lei vie­ler (nicht al­ler), und ge­rade die In­to­le­ranz de­rer, die für sich be­an­spru­chen, doch ach so to­le­rant zu sein. Das ist ein­fach nur scheinheilig.

    Und na­tür­lich müs­sen wir un­sere Um­welt scho­nen – wer dem wi­der­spricht, der blickt das Ge­samt­bild nicht. Aber doch bitte in nem an­ge­mes­se­nen Rah­men und mit Rück­sicht auf die Ge­samt­be­völ­ke­rung. Wenn au­to­lose Leute gern au­to­lose Städte hät­ten, ist das so to­le­rant, wie Au­to­fah­rer, die keine Rad­wege oder Ze­bra­strei­fen wol­len. Es muss auch mal ge­se­hen wer­den, dass man­che Leute ein­fach Au­tos brau­chen, und die nicht gren­zen­los ge­gän­gelt wer­den kön­nen. Und Tempo 30 auf der Köni ver­lang­samt die Bahn ge­nauso. Die kru­den Ar­gu­mente von "wenn Tempo 30 hier und jetzt funk­tio­niert, dann kön­nen wir doch gleich im­mer und über­all…" hat man ja schon ir­gendwo ge­se­hen. Die­ses Auto- und Au­to­fah­rer-Ba­shing hat sich zu ei­ner Ze­re­mo­nien-Kul­tur ent­wi­ckelt, die in­zwi­schen völ­lig los­ge­löst von der Rea­li­tät ab­ge­spult wird.

  41. @biker: richte Dein An­sin­nen doch bitte an rolle, da ist es glaub ich bes­ser aufgehoben ;)

  42. @ nur­malso ..die­mal bist aber wirk­lich du gemeint..;-)

    kann mei­nen bei­trag lei­der nicht editieren…

    @rolle..ich hoffe du hast "ver­stan­den", dass du in mei­nem bei­trag am 20. juli ge­meint bist

  43. @nurmalso:
    Al­les rich­tig, so ein Schwarz-Weiß-Den­ken bringt eben nüscht!
    Wir ha­ben nun­mal nur be­grenzt Platz und son Stra­ßen­raum in der Stadt hat eben auch Auf­ent­halts­funk­tion, nicht nur Ver­bin­dungs- und Er­schlie­ßungs­funk­tion. Au­ßer­dem ist, so leid es mir tut. das Auto auf nem ab­stei­gen­dem Ast. In der Ge­nera­tion bis 35 gehts ums Au­to­nut­zen, nicht ‑be­sit­zen. Han­dys sind das neue Sta­tus­sym­bol. Viele Leute se­hen gar nicht mehr ein, 30% ih­res Loh­nes für das Auto aus­zu­ge­ben. Al­les Trends die so rich­tig erst in Jahr­zehn­ten zum Tra­gen kom­men wer­den. Also kön­nen wir doch heute schon an­fan­gen und die Köni ein­fach stadt­ver­träg­li­cher bauen – es geht ja nicht darum das es eine Fuß­gän­ger­zone wird. Und denk bitte auch mal dran. Je­der Um­stei­ger vom Auto aufs Fahr­rad oder ÖPNV könnte ei­ner we­ni­ger vor dir im Stau sein!

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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