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Zwei Schwerverletzte bei Frontalkollision

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Bei einem Zusammenstoß auf der Waldschlößchenbrücke erlitten am Donnerstagmorgen ein Autofahrer und eine Autofahrerin schwere Verletzungen. Die Brücke musste zunächst vollständig gesperrt werden. Die CDU Dresden nahm den Unfall zum Anlass, einen schnellen und vierspurigen Wiederaufbau der Carolabrücke zu fordern.

Unfall auf der Waldschlößchenbrücke - Foto: Roland Halkasch
Unfall auf der Waldschlößchenbrücke – Foto: Roland Halkasch

Nach Angaben der Polizei fuhr ein 25-Jähriger am 5. November gegen 6.40 Uhr mit einem Opel Vectra in Richtung Fetscherstraße. Aus bislang unbekannter Ursache geriet er in den Gegenverkehr. Dort stieß er mit dem Audi A6 einer 45-Jährigen zusammen.

Beide Fahrer kamen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Sachschaden beträgt laut Polizei rund 25.000 Euro. Nach der Vollsperrung blieb die Brücke zunächst noch in Richtung Johannstadt gesperrt. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

Um 10.20 Uhr meldeten die Dresdner Verkehrsbetriebe via WhatsApp, der unfallbedingte Stau auf der Brücke löse sich langsam auf. Vom Stau betroffen waren nicht nur die Buslinie 64, sondern auch die Straßenbahnen der Linien 6, 8, 11 und 13.

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Mit Verspätungen ist noch zu rechnen.

CDU fordert vier Fahrspuren und sichere Radwege

Die CDU Dresden erklärte, die zeitweise Vollsperrung habe zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Berufsverkehr geführt. Ihr Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Ingo Flemming sieht darin ein Argument für den zügigen Wiederaufbau der Carolabrücke mit vier Fahrspuren.

„Für uns ist deshalb klar: Die Carolabrücke muss schnellstmöglich und vierspurig wieder aufgebaut werden. Ohne neue Grundsatzdebatten und ohne Abstriche bei der Leistungsfähigkeit!“, erklärte Flemming.

Die Partei verwies außerdem auf notwendige Sanierungen weiterer Dresdner Elbbrücken. Nach Flemmings Angaben habe der Stadtrat die Richtung vorgegeben, Geld und Planung stünden bereit. Er forderte, nun mit dem Bau zu beginnen.

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Am selben Tag forderte auch Veit Böhm, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, eine sicherere Radwegeführung auf der neuen Carolabrücke. Die Querungen der Straßenbahnschienen hätten auf der alten Brücke zu Sicherheitsproblemen geführt. Laut Böhm hatten Verwaltung und Planungsbüro Änderungen zunächst als problemlos möglich dargestellt. Nun verweise Baubürgermeister Stefan Kühn (Grüne) auf vergaberechtliche Risiken und längere Bauzeiten. Böhm verlangt eine Lösung, die den Radverkehr sicherer macht, ohne den Neubau erheblich zu verzögern.

Zuletzt hatte der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) auf die Probleme mit den Gleisen aufmerksam gemacht (Neustadt-Geflüster vom 27. Oktober 2026).

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Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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