Kunst am Bau – Ausstellung im Kulturrathaus

Produktionsgenossenschaft "Kunst am Bau" - Foto: PR/Weidauer 1967
Produktionsgenossenschaft „Kunst am Bau“ Foto: PR/Weidauer 1967

Heute Abend wird der Leiter des des Amtes für Kultur und Denkmalschutz, Manfred Wiemer, die Ausstellung über die Produktionsgenossenschaft „Kunst am Bau“ eröffnen.

Zur Eröffnung gibt es unter dem Titel „Geplante Räume, geplante Träume“ einen Vortrag über die Planung und Realisierung des Ensembles Prager Straße Dresden. Der Eintritt ist frei.

1958 gründeten die Maler Rudolf Sitte und Siegfried Schade in Dresden die Produktionsgenossenschaft „Kunst am Bau“, ein in der DDR einmaliger Zusammenschluss Bildender Künstler und Architekten. Die Ausstellung im Kunstfoyer im Kulturrathaus widmet sich dieser Institution und zeigt eine zum Teil kaum noch sichtbare Seite der architekturbezogenen Kunst in der DDR. Über einen Zeitraum von über 30 Jahren waren Karl-Heinz Adler, Dieter Graupner, Friedrich Kracht, Johannes Peschel, Egmar Ponndorf, Siegfried Schade, Bärbel Schulz (bis 1985), Rudolf Sitte (bis 1979), Vinzenz Wanitschke und Wolff-Ulrich Weder in der Produktionsgenossenschaft „Kunst am Bau“ verbunden. Obwohl ihre künstlerischen Ausdrucksformen sehr unterschiedlich waren, konnten sie die Werkstattsituation für gemeinschaftliche Projekte nutzen.

  • Ausstellung vom 5. Juli bis 23. August 2013, Kunstfoyer im Kulturrathaus, Königstraße 15
  • Vernissage mit Vortrag: 4. Juli, 19 Uhr
  • sonstige Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9 bis 18 Uhr und Freitag 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.
  • Weitere Infos zur Ausstellung und der Forschung zu dem Thema unter: www.kunst-am-bau-ddr.de
DDR-Kunst am Bau: Betonwaben an der Königsbrücker Straße
DDR-Kunst am Bau: Betonwaben an der Königsbrücker Straße

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