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Strom aus Sonne auf ehemaliger Abfalldeponie

An der Radeburger Straße ist seit diesem Frühjahr die bislang größte Solaranlage von SachsenEnergie im Dresdner Stadtgebiet in Betrieb. Die Photovoltaik-Anlage steht auf dem Gelände einer ehemaligen Abfalldeponie aus DDR-Zeiten. Auf rund 9.100 Quadratmetern sind Solarmodule installiert, die eine Spitzenleistung von 2,05 Megawatt erreichen.

Solaranlage am Hammerweg bzw. Radeburger Straße - Foto: SachsenEnergie/Oliver Killig
Solaranlage am Hammerweg bzw. Radeburger Straße – Foto: SachsenEnergie/Oliver Killig

Mit der neuen Anlage baut SachsenEnergie seine Photovoltaik-Kapazitäten in Dresden weiter aus. Zur Eröffnung kamen Vorstand Axel Cunow und Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne). Errichtet wurde der Solarpark von der Tochterfirma SunStrom, rund 1,5 Millionen Euro flossen in das Projekt.

Eröffnung der Photovoltaik-Anlage der SachsenEnergie auf der ehemaligen Mülldeponie am Hammerweg mit Naturstrom-Manager Jens Hirtz, SachsenEnergie-Finanzvorstand Axel Cunow und Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen am 4. Mai 2026 in Dresden  Foto: SachsenEnergie/Oliver Killig
Eröffnung der Photovoltaik-Anlage der SachsenEnergie auf der ehemaligen Mülldeponie am Hammerweg mit Naturstrom-Manager Jens Hirtz, SachsenEnergie-Finanzvorstand Axel Cunow und Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen am 4. Mai 2026 in Dresden – Foto: SachsenEnergie/Oliver Killig

Die Nutzung der ehemaligen Deponiefläche gilt als Beispiel für nachhaltige Flächenentwicklung: Statt ungenutzter Brachfläche entsteht hier nun klimafreundliche Energie. Nach Angaben der Stadt lassen sich so jährlich rund 770 Tonnen CO2 einsparen. Rein rechnerisch können damit mehrere hundert Haushalte mit Strom versorgt werden.

Unter den Modulen entsteht zudem eine Wiese, die Lebensraum für Insekten und Zauneidechsen bieten soll. Gleichzeitig dient die Anlage als Testfeld: Erprobt werden halbtransparente Module, deren Einfluss auf die Vegetation und Artenvielfalt über fünf Jahre wissenschaftlich begleitet und ausgewertet wird.

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Fläche mit Netzanschluss

Bis zum Ende des Jahrzehnts will SachsenEnergie rund 700 Gigawattstunden Ökostrom aus eigenen Anlagen erzeugen. Dafür rücken vor allem bereits erschlossene Flächen in den Fokus. „Standorte wie diese ehemalige Deponie sind besonders wertvoll – auch wegen des vorhandenen Netzanschlusses“, sagte Jens Hirtz, Bereichsleiter Erneuerbare Energien.

Solche Konversionsflächen bieten den Vorteil, dass sie nicht zusätzlich versiegelt werden müssen und sich oft ohne große Eingriffe nutzen lassen. Gleichzeitig bleiben sie für andere Nutzungen in der Regel ungeeignet – ein Pluspunkt für den Ausbau der erneuerbaren Energien im dicht bebauten Stadtgebiet.

Weitere Projekte im Stadtgebiet

Auch an anderen Orten in Dresden ist SachsenEnergie aktiv. Auf dem Dach des Heinz-Steyer-Stadions etwa liefert eine Photovoltaik-Anlage mit 0,307 Megawatt Leistung Strom für den Großteil des Stadionbetriebs und versorgt zusätzlich den Sportpark Ostra.

Darüber hinaus prüft das Unternehmen weitere Standorte im Stadtgebiet, um den Anteil lokal erzeugten Stroms weiter zu erhöhen und die Energiewende vor Ort voranzubringen.

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Die Solaranlage kann bis zu 2,05 Megawatt Sonnenenergie in Strom umwandeln. Foto: SachsenEnergie/Oliver Killig
Die Solaranlage kann bis zu 2,05 Megawatt Sonnenenergie in Strom umwandeln. Foto: SachsenEnergie/Oliver Killig

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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