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Dresden Design Days: Neues Design-Format sucht kreative Köpfe

Noch bis zum 1. April haben Kreativschaffende die Möglichkeit, Teil eines neuen Formats zu werden, das frischen Wind in die Dresdner Kreativszene bringen will: Die Dresden Design Days laden zum Open Call und suchen Beiträge für ein Wochenende im August, das zeigen soll, was Design heute sein kann.

Das Team hinter den Dresden Design Days: Alima Wassermann, Sabine Boger, Kolja Kirsch, Anna Weiß, Ole Müller und Lionel Otto (v.l.n.r.) – Foto: Dresden Design Days

Warum nicht hier?

Die Idee hinter den Dresden Design Days ist so einfach wie ambitioniert: eine Plattform zu schaffen, die Dialog ermöglicht und Akteur:innen der lokalen wie internationalen Designszene zusammenbringt. Initiiert wurde das Projekt von einem jungen Team um Alima Wassermann und Ole Müller, gemeinsam mit Sabine Boger, Anna Weiß, Lionel Otto und Kolja Kirsch.

Entstanden ist das Projekt auf dem Weg zur Dutch Design Week in Eindhoven. „Da haben wir uns gefragt: Warum müssen wir eigentlich immer irgendwohin fahren? Warum können wir das nicht hier machen, wenn es hier genauso viele Möglichkeiten gibt?“, sagt Mitgründer Ole Müller. Die Antwort darauf lag für das Team auf der Hand: vorhandene Netzwerke nutzen, leerstehende Orte bespielen und ein eigenes Event in Dresden aufbauen.

Kein Neuland: Mit Yard Shed Office haben Ole und Kolja bereits mehrfach in der Goldenen Pforte ausgestellt. – Foto: Dresden Design Days

Aus dieser Überlegung entwickelte sich der Anspruch, ein eigenes Format zu schaffen, das die vorhandenen Strukturen der Stadt nutzt und gleichzeitig neue Räume für Gestaltung öffnet. Denn trotz Hochschule für Bildende Künste und einer Design-Fakultät an der Hochschule für Technik und Wirtschaft sowie einer aktiven Szene und zahlreicher kreativer Akteur:innen fehlt es bislang an einem Format, das diese sichtbar bündelt und über einzelne Institutionen hinaus zusammenführt. Genau hier setzen die Dresden Design Days an.

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Offen gedacht, klar kuratiert

Der Aufruf ist bewusst breit angelegt und versteht Design nicht als klar abgegrenztes Feld, sondern als offenes System. Gesucht werden Arbeiten aus Produkt- und Kommunikationsdesign ebenso wie aus Architektur, Fotografie oder künstlerischen Kontexten. „Es ist wichtig, dass Kunst und Design nicht getrennt werden, sondern miteinander verschwimmen“, so Ole Müller. Entsprechend soll „ein bunter Mischmasch“ entstehen, wie Lionel Otto es beschreibt: eine Mischung aus unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungsständen, bei der Nachwuchsdesigner:innen und Studierende auf Positionen treffen, die bereits in Kopenhagen oder Mailand ausgestellt haben.

Trotz des offenen Aufrufs bleibt eine kuratorische Auswahl notwendig. Entscheidend sei dabei vor allem, dass die Arbeiten den Zeitgeist treffen und Potenzial mitbringen. Gleichzeitig gelte, dass grundsätzlich jede Position ihre Berechtigung habe, solange sie ins jeweilige Konzept passe. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Ort: Unterschiedliche Locations bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit. Entsprechend setzen die Veranstalter auf „sehr persönlich kuratierte Ausstellungsräume, die miteinander harmonieren“, wie Lionel erklärt. Jede Location soll so ein in sich stimmiges Konzept erhalten, in dem die gezeigten Arbeiten aufeinander Bezug nehmen und sich sinnvoll ergänzen.

Zwischen Ausstellung und Austausch

Vom 21. bis 23. August verteilen sich die Dresden Design Days auf insgesamt acht Orte in der Stadt, mit einer stärkeren Gewichtung auf die Neustadt. Bespielt werden unter anderem die Neustädter Markthalle als zentrales Festivalzentrum, die Galerie Goldene Pforte, das C. Rockefeller Center, die Design Werkstatt Dresden sowie die Industriehalle 13c1. Insgesamt rechnen die Veranstalter mit rund 60 bis 70 Aussteller:innen.

Die Neustädter Markthalle dient als Zentrum der Dresden Design Days und ist mit rund 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche die größte Location des Formats. – Foto: Dresden Design Days

Gleichzeitig verstehen sich die Design Days nicht nur als Ausstellungsformat, sondern ausdrücklich als Begegnungsraum: „Man soll sich connecten können, ins Gespräch kommen, sich Tipps und Tricks holen“, wie beide im Gespräch sagen. Im Zentrum steht dabei der direkte Austausch zwischen unterschiedlichen Disziplinen, Erfahrungsständen und Perspektiven. „Es ist viel cooler, Dinge live zu sehen und physisches Feedback zu bekommen als nur über Social Media“, wie Lionel abschließend erklärt. Für das Team rund um Alima und Ole liegt der Erfolg deshalb weniger in Zahlen als in der Resonanz: „Der größte Erfolg wäre, wenn Leute danach sagen: Das war richtig gut, macht das bitte nächstes Jahr wieder.“

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