Am 22. März 2016 ging die Station Dresden-Bischofsplatz in Betrieb (Neustadt-Geflüster vom 18. März 2016). Der Bau erfolgte im Zuge des Ausbaus der Dresdner S-Bahn zwischen Dresden und Meißen und sollte insbesondere die Anbindung der Neustadt verbessern. Seitdem sind zehn Jahre vergangen.

Grund genug für den Verkehrsverbund Oberelbe (VVO), eine Bilanz zu ziehen. Im ersten Betriebsjahr nutzten montags bis freitags rund 2.200 Fahrgäste täglich den Haltepunkt. In den folgenden Jahren stiegen die Zahlen kontinuierlich an. Aktuell nutzen nach Angaben des VVO wochentags mehr als 3.200 Fahrgäste die Station.
Prognose übertroffen
Die Prognosen lagen ursprünglich bei 2.900 Fahrgästen pro Tag. Die tatsächlichen Werte liegen damit rund zwölf Prozent darüber, erklärt der Pressesprecher des Verbundes, Christian Schlemper. Die Entwicklung zeige, dass der Haltepunkt von Anfang an gut angenommen worden sei.
„Durch die Lage direkt in der Dresdner Neustadt und die Verknüpfung mit der Straßenbahnlinie 13 bietet der Haltepunkt schnelle Verbindungen für den Stadtteil und den Dresdner Osten“, sagt Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Oberelbe. „Mit der hier verkehrenden Linie S 1 bestehen direkte Anbindungen in das Dresdner Zentrum, in die Sächsische Schweiz und das Elbland.“ Darüber hinaus profitierten auch Pendlerinnen und Pendler von den kurzen Wegen und den dichten Taktzeiten.

An der Station halten montags bis freitags insgesamt 110 S-Bahnen. Am Wochenende sind es 82 Züge pro Tag. Die Straßenbahnlinie 13 der Dresdner Verkehrsbetriebe AG fährt montags bis freitags normalerweise im Zehn-Minuten-Takt, verkehrt jedoch in dieser Woche wegen dringender Reparaturarbeiten nicht (Neustadt-Geflüster vom 19. März 2026). Am Wochenende ist sie im 15-Minuten-Takt unterwegs.
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