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Neustadt-Kinotipps ab 7. Mai 2026

Schauburg, Bundesstart: Nürnberg

Nürnberg - in der Schauburg
Nürnberg – in der Schauburg

Die Geschichte der Nürnberger Prozesse wurde mehrmals verfilmt. Der aktuelle Film erzählt die Geschichte der Nürnberger Prozesse nach dem Buch „Der Nazi und der Psychiater“ von Jack El-Hai. Im Mittelpunkt steht der Psychologe Douglas Kelley. Er soll den inhaftierten Hermann Göring psychologisch untersuchen. Göring verbindet Intelligenz mit großem Charme und beeinflusst Kelley zeitweise stark. Kelley schmuggelt sogar Briefe für Görings Frau aus der Zelle. Erst Aufnahmen aus befreiten Konzentrationslagern zeigen ihm das wahre Ausmaß der Verbrechen. Regisseur James Vanderbilt nutzt dafür originales Archivmaterial. Der Film zeigt auch die politische Bedeutung der Nürnberger Prozesse für das heutige Völkerstrafrecht.

Thalia: Rose

Rose – im Thalia

Die Landschaft ist so kriegsversehrt wie die Menschen, als aus den Nebeln ein seltsamer Soldat auftaucht und Anspruch auf einen lange aufgegebenen Gutshof stellt. Der 30-jährige Krieg ist noch in vollem Gange, die protestantische Gemeinde des abgelegenen Dorfes skeptisch. Irgendwas scheint faul an dem Fremden mit der entstellenden Narbe im Gesicht. Doch dieser erweist sich als gottesfürchtig, arbeitsam und mutig. Er behauptet sich, bewirtschaftet den Hof und gewinnt an Einfluss. Der Preis dafür ist hoch. Denn es ist eine Frau, die sich einen anderen Namen zugelegt und in Hosen gestiegen ist, um in das Dorf zu gelangen. Rose (Sandra Hüller), so heißt der Soldat wirklich, schreckt vor nichts zurück, um ihre Ziele zu erreichen. Nur der Zufall kann sie enttarnen.

Der österreichische Regisseur Markus Schleinzer stellt in seinem neuen Film eine Frau in den Mittelpunkt, die in der patriarchalischen Welt des 17. Jahrhunderts kühn nach Selbstbestimmung und Freiheit greift und damit notwendig scheitern muss. Dennoch wählt sie diesen unvorstellbar wirkenden Weg.

Schauburg, Bundesstart: Nachleben

Nachleben – in der Schauburg

Die dänische Regisseurin Zinnini Elkington erzählt in ihrem Film, für den sie auch das Drehbuch schrieb, eine aufrüttelnde Krankenhaus-Geschichte. Sie fängt den stressigen Alltag ein, konzentriert sich dabei aber auf einen konkreten Einzelfall. Das Publikum begleitet die Neurologin Alexandra (Özlem Saglanmak), die auf der chronisch unterbesetzten Schlaganfallstation arbeitet. Als der 18-jährige Oliver (Jacob Spang Olsen) eingeliefert wird, stuft Alexandra seine Symptome als unauffällig ein und schickt ihn trotz leiser Zweifel ihrer Kollegin Emilie (Mathilde Arcel) mit dessen Mutter Camilla (Trine Dyrholm) wieder nach Hause. Als er kurze Zeit später zusammenbricht, muss sich Alexandra mit ihrer eigenen Fehleinschätzung und der damit einhergehenden Schuld auseinandersetzen. Der Film beschäftigt sich anhand dieses Falls mit dem „Second-Victim-Syndrom“, das die seelische Last beschreibt, welche das Fachpersonal fühlt, wenn es Fehler macht. Einfühlsam, mit Anspannung und stets einer gewissen Thriller-Atmosphäre fängt die Regisseurin Elkington die Situation ein.

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Thalia: Scherbenland

Scherbenland – im Thalia

Der Film erzählt von einer Band, deren erstes Album mit der Frage begann: „Warum geht es mir so dreckig?“ – und von einer Stadt, die durch ihre Lieder verändert wurde. Anfang der 1970er Jahre wird Kreuzberg zum Experimentierfeld einer Gegenkultur. Mit Songs wie „Macht kaputt, was euch kaputt macht“, „Alles verändert sich“ und „Der Traum ist aus“ geben Ton Steine Scherben einer Generation eine Stimme. Ihre Musik begleitet Hausbesetzungen, politische Kämpfe und die Suche nach einem anderen Leben.

Der Film folgt den Spuren dieser Zeit und fragt: Was ist von diesem Aufbruch geblieben? Und was passiert, wenn die Hymnen der Scherben auf die Songs der Gegenwart treffen? Im Berlin von heute begegnet »Scherbenland« Musikern, deren Lieder vom Leben im Kiez erzählen, darunter das Rap-Trio RAPK und die Songwriterin Maike Rosa Vogel. Ihre Musik entsteht aus dem Alltag eines Bezirks, der sich zwischen Mythos, Gentrifizierung und neuer kultureller Energie bewegt. Ein Film über Musik und Poesie als Widerstand und über die Frage, ob beides noch immer die Kraft hat, eine Stadt zu verändern.

Schauburg, Bundesstart: Der verlorene Mann

Der verlorene Mann – in der Schauburg

Die Künstlerin Hanne und der pensionierte Pfarrer Bernd führen eine glückliche, nach Jahren etwas eingefahrene Ehe, als wie aus dem Nichts Hannes früherer Ehemann Kurt vor ihrer Tür steht. Durch seine Demenzerkrankung kann sich Kurt nicht mehr erinnern, dass er und Hanne bereits seit 20 Jahren geschieden sind. Als das Paar ihn vorübergehend bei sich aufnimmt, kehrt eine verloren geglaubte Leichtigkeit in ihre Ehe zurück. Doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker gerät ihr gemeinsames Leben aus den Fugen.

Thalia: Allegro Pastell

Allegro Pastell – im Thalia

Die deutsche Regisseurin Anna Roller verfilmt mit »Allegro Pastell« einen Roman von Leif Randt. Das 2020 erschienene Buch erzählt die störrische Liebesgeschichte zweier Millennials. Der Autor selbst schrieb es zum Drehbuch um. Dabei wandelt er die oft um sich selbst kreisenden Gedanken von Tanja (Sylvaine Faligant) und Jerome (Jannis Niewöhner) für den Film in Off-Kommentare und Textnachrichten um. Die beiden sind seit Längerem ein Paar und leben in ständigem Austausch und mit wenigen Besuchen zwischendurch in einer Fernbeziehung. Jerome, Grafikdesigner, wohnt in einem Haus seiner Eltern im Maintal bei Frankfurt, verbringt seine Zeit mit seinen langjährigen Freunden, die mittlerweile Kinder haben, und lebt ein eher ruhiges Leben. Tanja, die gerade wieder einen Roman veröffentlicht hat, nutzt das Berliner Nachtleben, um jeden Tag zu feiern und kümmert sich wenig um klassische Beziehungsmodelle oder Freundschaften. Immer wieder kommt es so zu Zerwürfnissen zwischen den beiden, aber trotzdem können sie nicht ohne einander leben.

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Schauburg, Bundesstart: Das Gewicht der Welt

Das Gewicht der Welt – in der Schauburg

Der Film begleitet drei Naturwissenschaftler*innen, deren Forschung vom Klimawandel geprägt wird. Glaziologin Maria, Chemieprofessor Sebastian und Molekularbiologin Nana erleben die Folgen der Veränderungen direkt. Sie sehen sich nicht mehr nur als Forscher, sondern auch als Zeugen einer bedrohten Welt. Weil ihre Warnungen kaum gehört werden, verlassen sie ihre Labore und engagieren sich als Aktivist*innen. Der Dokumentarfilm verbindet wissenschaftliche Themen mit persönlichen Geschichten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen Verantwortung in Zeiten von Klimakrise, politischer Blockade und gesellschaftlicher Spaltung übernehmen können.

Neustadt-Kinotipps ab 7. Mai: Freikarten

  • Das Neustadt-Geflüster verlost diese Woche jeweils zwei Freikarten für das Thalia und die Schauburg für die laufende Kinowoche, also bis Mittwoch. Bitte in dem Ergänzungsfeld den entsprechenden Film und das Filmtheater angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verlosung findet Sonntagabend statt.
  • Alle Dresdner Kinos und Filme unter www.kinokalender.com

Ein Kommentar

  1. Schwierige Entscheidung dieses Mal… Am meisten würde mich aber erstmal Nürnberg in der Schauburg interessieren!

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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