Anzeige

Humorzone

Wolfsmütter im Projekttheater

Ein vierköpfiges Kollektiv bringt mit „Wolfsmütter – My Mother Was a Wolf“ einen genreübergreifenden Theaterabend auf die Bühne des Projekttheaters Dresden. Die Produktion ist inspiriert von Virginia Woolfs Roman „Orlando“. Sie verhandelt die Frage, wie künstlerische Werke entstehen und unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen Kunst heute überleben muss.

Wolfsmütter - Foto: Josef Panda
Wolfsmütter – Foto: Josef Panda

Die Performer*innen morphen durch ihre eigenen Orlando-Figuren. Sie greifen dabei Woolfs Idee der Fluidität von Identität, Zeit und Geschlecht auf. Genregrenzen lösen sich ebenso auf wie feste Rollenbilder. Die Orlandos sind Künstlerinnen und Künstler und Welpen zugleich. Sie sind Oscar-Gewinnerinnen und Oscar-Gewinner, Scammerinnen und Scammer sowie Suchende. Ihre Mutter ist eine Wölfin.

Poetische Metapher und gesellschaftlicher Kommentar

Schauspiel, Tanz, Live-Musik, Video und Performance wechseln sich stetig ab. Es entsteht ein vielschichtiges Bühnenereignis. Dieses oszilliert zwischen Rausch und Klarheit, Dokumentation und Abstraktion, Pop und Punk.

Der Abend ist zugleich poetische Metapher und gesellschaftlicher Kommentar. Unter dem Bild der „Wolfskinder“ thematisiert WOLFSMÜTTER die Prekarisierung von Kunst- und Kulturschaffenden. Dies geschieht im Kontext von Gentrifizierung, Förderkürzungen und unsicheren Arbeitsbedingungen. Fragen nach künstlerischer Selbstbehauptung und kollektiver Verantwortung stehen im Raum.

Anzeige

Schramm Möbelmanufaktur

Anzeige

Die Linke

Anzeige

Wizo im Stromwerk

Anzeige

Blaue Fabrik

Anzeige

Villandry

Anzeige

Genesis in der Martin-Luther-Kirche

Anzeige

Zeitlos

Anzeige

la Booma

Anzeige

Societaetstheater

Anzeige

 Eisfabrik am 13. Februar in der Reithalle

Anzeige

Blitzumzug

Anzeige

tranquillo

Anzeige

Queenz of Piano am 1. Oktober 2026 im Parkhotel Dresden

Anzeige

Alternatives Akustikkollektiv

Das Stück ist in einem hierarchiefreien, demokratischen Arbeitsprozess entstanden. Alle vier Performerinnen sind zugleich Regisseurinnen. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen. Probenleitungen wechseln. Texte, Musik, Videos, Kostüme und Bühnenraum entstehen kollektiv. Der Produktionsprozess selbst wird so zum politischen Statement und Gegenentwurf zu traditionellen Machtstrukturen im Kulturbetrieb.

Es spielen Caroline Beach, Josef Panda, Casey Ouzounis und Eva Jaekel. Für das Licht ist Dadi Meister zuständig, Musik: Cocktail Napkin.

Wolfsmütter

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert