Schönes gesehen

Beim Schlendern durchs Viertel kann man immer mal wieder hübsche Details entdecken:

Gesehen an der Galerie "Adam Ziege" auf der Louisenstraße
Gesehen an der Galerie „Adam Ziege“ auf der Louisenstraße
Infos zur Galerie unter www.adamziege.de
Gesehen am Pecatto Louisen-/Ecke Rothenburger Straße
Gesehen am Pecatto Louisen-/Ecke Rothenburger Straße

14 Kommentare zu “Schönes gesehen

  1. :) Schön!

    Leider wird auch die AZ wegsaniert. Wie schon so einige offpsaces und Projekträume zuvor. Ab Mai wird das Gebäude für Wohnungen der gehobenen Klasse reserviert.

  2. Das wissen wir leider nicht. Möglich ist das schon. Jedoch haben wir schon einen Einblick bekommen, über die dann anfallenden Mietpreisspanne. Das ist für die AZ nicht machbar. Abgesehen davon wird vermutlich auch die jetzige Atmosphäre in dieser Form nach der Sanierung nicht mehr vorhanden sein. Siehe letzter Raum in der Adam Ziege. Genau das ist aber ein wesentliches Element der Adam Ziege.

  3. Da man Frauen ja nicht mehr mit Bezug auf ihr Geschlecht anquatschen darf, kann man stattdessen sagen:
    Schau mal unten links ans Schaufenster der Galerie Adam Ziege.
    Aber wenn das bald auch nicht mehr geht…

  4. S.Ebnitzer provoziert wohl gern..
    die aktuelle Sexismus-Debatte dreht sich meines Wissens vor allem um sexistische Äusserungen von Männern in Machtpositionen bzw. hierarchisch höheren Posten, gegenüber Frauen. Das ist ein Thema, das WEIT über den (noch harmlosen) Brüderle-Coop hinausgeht und darin nur seinen überfälligen Anlass findet. Ich denke jede Frau – gleichwohl in welcher Institution – wird mehr oder weniger wissen, was gemeint ist..
    Das besagt natürlich nicht das jeder Mann so ist und es schließt auch nicht aus, dass es sexistische Frauen gibt.
    Es gibt sicher noch viel dazu zu sagen, aber eben lieber nicht öffentlich :)

  5. S.Ebnitzer sieht sich nicht als Provokateur und weiß nicht, was hortkind als provokativ empfindet.
    Da er keine Machtposition innehat und bisher keinerlei Abhängigkeitsverhältnis besteht, könnte er hortkind anbieten, das Thema diskret zu vertiefen (ätgmx.eu).
    Aber Achtung: Altherrenwitze sind nicht ausgeschlossen!

  6. ..als provokativ empfinde ich z.b. Pauschalisierungen, die Du meiner Meinung nach gemacht hast („Da man Frauen..“). Das was ich versucht hab, war eine sachliche Ebene aufzumachen, weil ich dachte das Deine „Provokation“ von der aktuellen Sexismus-Debatte herrührt. Ich hatte nicht Dich als Einzelnen angesprochen, ich kenne Dich ja garnich..

  7. Also als Frau muss ich sagen: Die Leute die bei Anti-Sexismus-Tagen und so en Schnulli mit machen… Legt ni immer jedes Wort auf de Goldwaage und analysiert ni alles zu Tode.

  8. @Anton: Gute Frage! Das stern-Porträt über Rainer Brüderle [welches ich jetzt endlich komplett gelesen habe], ist ja nur mit „Der Herrenwitz“ betitelt – und der Herr ist 67. Irgendwie wurde daraus in manchen Medien ein „Altherrenwitz“ und ich habe es leichtfertig übernommen.
    Höchste Zeit, dass es Duden aufgreift (natürlich jetzt auch „Uraltherrenwitz“).
    Im Übrigen definiert Konrad Duden „Herrenwitz“ so:
    „Derber, frivoler Witz, der üblicherweise erzählt wird, wenn Männer unter sich sind“.
    Daraus würde sich ergeben, dass Frauen unmittelbar gar nichts damit zu tun haben.
    Wenn aber Herr Brüderle in dem Titel als Person damit gemeint war, ist es ganz schön unverschämt.

  9. @hortkind: Du hattest schon richtig vermutet:
    Mein Kommentar bezog sich auf die Sexismus-Debatte. Die Pauschalisierung bot sich an, da es ja, so wie ich es verstehe, um einen generellen Umgang zwischen den Geschlechtern geht, bzw. eigentlich hauptsächlich einseitig:
    Wie hat sich der Mann gegenüber der Frau zu verhalten.
    Welche Kriterien (Schönheit, Kleidung, Verhalten der Frau) könnten es einem Mann wohl erlauben, von den „Aufschrei-Regeln“ im Einzelfall abzuweichen?

    War das jetzt sachlich genug? Ich habe mich bemüht, obwohl mein Ausgangskommentar zwar keine Provokation darstellen, aber auch nicht so ganz erst genommen werden sollte. Ich habe nur nicht immer Lust, das Augenzwinkern anzuhängen, bzw. finde es gerade interessant, es wegzulassen und zu sehen, was passiert.

    Sicher hattest du mich als Einzelnen angesprochen – gleich am Anfang.
    Und ja doch: Wir kennen uns. Du bist doch die von „Arbeiten am Hochhaus“.

  10. @S.Ebi natürlich muss ich dich anfangs als Person ansprechen, du sollst schließlich wissen, dass ich die Worte an dich richte, dass sie meine Beobachtungen sachlich darstellen wollen ist dadurch nicht ausgeschlossen. (Und natürlich kennen wir uns nicht, nur weil unsere Pseudonyme auf einem Blog nebeneinanderstehen)
    Nun also, ich glaube eine Gefahr – das viele in dieser Debatte aneinander vorbeireden – liegt darin, das der Sexismus Begriff viel zu schwammig ist. Wo der Begriff anfängt und aufhört legt wohl jeder für sich selbst fest. Vielleicht sollte man mal solche Benimm-Regeln fürs Geschäftliche aufstellen (denn vom Sexismus im Privaten spreche ich hier nicht, ich rede nicht von doofen Sprüchen auf der Strasse im vorbeigehen, die im Ermessen der Goldwaage liegen). Eine zweite Gefahr ist, dass die Debatte entweder im Sande des Populismus verläuft, weil sich jeder – ob aus Arroganz oder Unwissenheit – lustig macht, oder einen Geschlechterkampf provoziert. Beides ist dumm. Wir sollten auf Arbeit vor allem das Private vom Geschäftlichen trennen (die Dinge, die auf Gegenseitigkeit beruhen natürlich ausgeschlossen). Eine Kehrseite: es ist ein Alptraum, dass eine Frau sich völlig vermännlichen muss (sich die Unterschiede zwischen Mann und Frau nivellieren), um sich in männlich dominierten Hierachrchien durchsetzen zu können (denn tut sie es nicht, steht sie unter Generalverdacht). Heraus kommen dann Frauen wie Angela Merkel, die den Kopf zwischen die Schultern ziehen, unsicher sind und zwischen all den großen Herren nur kleine Mädchen bleiben. Männer erwarten immer den Beistand ihrer Frauen – und der Gedanke, dass hinter einem erfolgreichen Mann eine starke Frau steht, besagt ja schon der Volksmund – aber den Beistand von Männern erwarten zu dürfen, kommt für die Frauen nicht in Frage.

  11. @horti: Da willste mich nicht kennen, hast aber einen schönen Kosena… Spitznamen für mich parat. ;-)

    Was du da herausgearbeitet hast, gefällt mir recht gut (Angela Merkel nehme ich allerdings ganz anders wahr – selbstbewusst, unabhängig und durchsetzungsstark), vor allem die Trennung zwischen privaten und beruflichen Verhaltensweisen.

    Ich hatte am Wochenende bei gemischtgechlechtlichen Unterhaltungen zum Thema recht amüsante Stunden. Auch der spielerische Umgang bedeutet ja nicht, dass man die Sache nicht ernst nimmt und man kann auch so erstaunliches lernen. Ich denke, viele von uns Männern können bleiben wie sie sind, oder sich sogar mehr zutrauen. Einige wenige sollten ihr Verhalten ändern – aber ich fürchte, das sind die, die sowieso nicht mitlesen und -denken.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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