Arbeiten am Hochhaus

Abrissarbeiten im Umfeld
Abrissarbeiten im Umfeld
Rund um das Hochhaus am Albertplatz haben Räumungsarbeiten begonnen, in den vergangenen Tagen wurde das Haus mit dem legendären F U C K Lettern am Dach abgerissen. Der Beginn der Arbeiten am Haus selber dürften noch ein bisschen dauern, bislang wurden nur Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Die Edeka möchte rund um das Hochhaus ein Einkaufscenter errichten. Die Planungen dazu laufen derzeit auf Hochtouren, da die älteren Entwürfe angepasst werden müssen.

Ein paar Gerüchte sind inzwischen schon durchgesickert. So werden wohl die Seitenflügel erhalten bleiben, da sonst die Statik des Hauses gefährdet ist. Die wiederum ist so schwierig, dass höchstwahrscheinlich keine gastronomische Einrichtung ins Dachgeschoss einziehen kann. Das Einkaufszentrum soll insgesamt 5.800 Quadratmeter Verkaufsfläche bekommen, eine Tiefgarage ist geplant und der Einzug der Bibliothek ist zumindest noch nicht ganz ausgeschlossen. Mehr Infos zu den Plänen im Neustadt-Geflüster vom 19. Oktober 2012.
Hochhaus in der Morgenlichtdämmerung
Hochhaus in der Morgenlichtdämmerung

19 Kommentare zu “Arbeiten am Hochhaus

  1. Erich K. in einer weißen Latzhose – tolles Foto!

    Schön, wenn die Seitenflügel bleiben. Die gehören für mich dazu.

    Wieso braucht man für eine gastronomische Einrichtung eine besondere Statik? Leichte Küche wird ja wohl möglich sein.

  2. Ich hätte gewollt – dass dieses Areal ein neues Stadtteilhaus – Stadtteilareal geworden wäre – anstatt eines…

    Egal – was hab ich schon zu wollen? ;-)

    @S.Ebnitzer – tolles Statment! :-)

  3. Die im Krieg zerstörte Anschlussbebauung auf der Königsbrücker (auf der Antonstraße gabs die nie) war älter als das Hochhaus, deswegen musste da ein Anschluss her.
    Das Hochhaus war seinerzeit noch zwei Geschosse höher geplant als es jetzt dasteht – das war den Dresdnern aber zuviel, nach massiven Protesten wurde es dabei belassen, so wie es jetzt da steht.
    Ich kann mir vorstellen, dass die Statik von 1928 den heutigen Vorschriften nicht mehr genügt – vom Brandschutz ganz abgesehen. Rettungstreppe a la Stadtmuseum oder Dreikönigsgym. am Hochhaus?

  4. ich find die seitenflügel total scheisse, die konterkarieren die erscheinung des turms aber sowas von dermaßen, dass man sich fragt, worin die liebe der meisten zu diesem gebäude überhaupt liegen kann. erst ohne diesen flankenkompromiss – mehr ist das nicht gewesen – bekommt der turmbau seine bedeutung zugesprochen.
    wie udo – trotz seiner ursprünglich angedachten kritik – ja selber beweist. heute gibts nunmal keinen blockrand-anschluss mehr und das gebäude steht absolut alleine da – wozu dann erhalten? naja das is ja hier eh ein kampf gegen windmühlen. zum neuen entwurf, der sich aus einzelnen solitären zusammenfügt, passt die solitärstellung doch tausendfach besser. jetzt wird an diesem gemauerten beiwerk, an sich belangloser schrott, festgehalten – aber wenn dann das endresultat mal da steht, ein formloser brei aus zugeständnissen, ist das geheul wieder groß. zumindest für die, die ein auge dafür haben. by the way würde der abriss der flanken wesentlich besser zwischen den zwei achsen antonstraße und königsbrücker vermitteln – logisch – sind ja auch in unmittelbarer, aber auch unmittelbarer entfernung die einzigen fremdkörper dieser art. der rest besteht nur aus freistehenden würfeln. kann man auch eigentlich ganz gut auf den luftbildern sehen. schade. wieder ein an sich die grundgedanken der umgebung gut aufnehmender entwurf verkrüppelt.

  5. @ein anderer Stefan:
    „Das Hochhaus war seinerzeit noch zwei Geschosse höher geplant als es jetzt dasteht – das war den Dresdnern aber zuviel, nach massiven Protesten wurde es dabei belassen, so wie es jetzt da steht.“
    => Hast Du da noch irgendwie mehr Hintergrundinformationen/Links zu diesem Thema? Interessiert mich!

    Danke, Peter

  6. Endlich ein Einkaufszentrum, Spitze. Darauf hat die Neustadt vierzsch Johre gewartet!
    Georg Kreisler:
    –Darf ich was erneuern?
    Nur die Dinge die’s schon gab
    –Darf ich was erhoffen?
    Von der Wiege bis zum Grab
    –Darf ich mir was wünschen?
    Es ist besser, du kaufst ein
    Wer sich wünscht, was nicht zu kaufen ist
    Muss niederträchtig sein!

  7. @S.Ebnitzer..ich weis tatsächlich nicht worum es geht, also sags mir: worum gehts und was willst du von mir??

  8. @hortkind: Aus der weißen Latzhose hat sich zwischen uns ein zunächst amüsanter Dialog entwickelt, dem jetzt irgendwie der Spaßfaktor abhanden gekommen ist. Das Problem könnte sein, dass du dem Hortalter gerade entwachsen bist, während ich mich in Richtung weiser alter Mann bewege. Weise von mir wäre es, das „Gespräch“ hiermit zu beenden, auch weil es mir zu öffentlich wird. Ich weiß aber nicht, ob mir das gelingt.(..)

  9. So, nu is schluss mit lustig, begrünte Fassaden sind gestrichen, stattdessen gibt’s wieder Beton und Glas, supi! Diese Stadt ist wirklich so korrupt…

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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