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Bischofsplatz fast fertig

In frischem Grün strahlt der Bischofsplatz
In fri­schem Grün strahlt der Bischofsplatz
Die Umge­stal­tung die­ser Seite des Bischofs­plat­zes wird bald abge­schlos­sen sein. Die Frei­flä­che mit den Stiel­ei­chen wurde nach Osten bis an das Eisen­bahn-Brü­cken­bau­werk erwei­tert. Es gibt Bänke und einige kugel­för­mige Spiel­ge­räte. Um das Dre­wag-Häus­chen herum wurde der Platz­cha­rak­ter her­vor­ge­ho­ben. Dort die­nen künf­tig Gra­nit­blö­cken als Sitz­ge­le­gen­heit. Es wur­den noch ein paar mehr Bäume auf­ge­stellt, um den Stra­ßen­lärm von der Fritz-Reu­ter-Straße zu min­dern. Die Umge­stal­tung unter Füh­rung des Amtes für Stadt­grün hat ins­ge­samt 500.000 Euro gekostet.

Die wei­tere Gestal­tung des Plat­zes, vor allem der Ver­kehrs­kreu­zung, ist noch unklar. Vor­aus­sicht­lich 2016 will die Deut­sche Bahn an die­ser Stelle eine S‑Bahn-Hal­te­stelle errich­ten. Die Grü­nen for­dern nun mit einem Antrag an die Ober­bür­ger­meis­te­rin, die Erstel­lung eines Rah­men­plans. Heute Abend wird die­ser Antrag Thema im Orts­bei­rat sein.

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Nach­trag: Wie mir die Stadt­ver­wal­tung heute auf Nach­frage mit­teilte, ist die Eröff­nung des Plat­zes für Mitte Novem­ber geplant. Ab dem 22. Sep­tem­ber sol­len die Bepflan­zun­gen erfolgen.

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16 Ergänzungen

  1. Ein paar Meter Asphalt­band zwi­schen der asphal­tier­ten Fritz-Reu­ter und dem Klein­pflas­ter-Bischofs­weg wür­den bis 2016 hel­fen, es für den Rad­fah­rer siche­rer, beque­mer und lega­ler zu machen…

  2. Viel Pflas­ter und Beton, wenig Grün. Eine halbe Mil­lion – wofür??? Erneut EFRE-Mit­tel ver­geu­det, wie schon bei der Sanie­rung der Fried­hofs­ver­wal­tung. Man hätte in der Leip­zi­ger Vor­stadt aich ein­fach mehr Bäume pflan­zen kön­nen. Und die in den Bür­ger­ver­samm­lung bespro­che­nen Vor­schläge (Bäume, 30 auf die Straße malen, noch mehr Müll­ei­mer,…) wur­den auch nicht umge­setzt. War ja eh schon alles vor­her geplant und die Ver­samm­lun­gen nur, um uns ein Gefühl der Mit­spra­che zu geben…

  3. gut gemeint, sieht auch schön aus, wie immer wer­den einige … und anti-bür­ger das zeit­nah zumüllen…

  4. Kein Mensch bei Ver­stand und am Bahn­gleis woh­nend will dort eine S‑Bahn-Hal­te­stelle die eine mas­sive Lärm­zu­satz­be­las­tung bedeu­tet! Selbst der letzte säch­si­sche König war sich nicht zu fein, bis zu Neu­städ­ter Bahn­hof zu rei­ten, um seine Sol­da­ten zu ver­la­den. Es gab hier nie eine Hal­te­stelle und deren Not­wen­dig­keit ist nicht erkenn­bar. Wenn man Lärm­be­läs­ti­gung, damit ein­her­ge­hen­der Abwer­tung der Wohn­lage, gegen 10 min. Zeit­er­spar­nis abwägt, ist der ganze Schwach­sinn erkenn­bar, den sich die Bahn da aus­ge­dacht hat. ICH BIN DAGEGEN!
    Wie das neu gestal­tete Hun­de­klo von den Hecht­be­woh­nern ange­nom­men wir, das wird sich noch zei­gen, aber das man den Dreck­platz end­lich saniert hat, bleibt erst ein­mal anerkennenswert!

  5. @ Katja: Das könnte man fort­set­zen – die Auf­wer­tung der Achse Hecht – Elbe an der St.-Petri-Kirche vor­bei wurde m.E. ver­fehlt, weil statt der tat­säch­li­chen Öff­nung der Ver­bin­dung zwi­schen Alex­an­der-Pusch­kin-Platz und der Elbe (Kauf eines Grund­stü­ckes, Wege­bau) lie­ber die Umge­bung der St.-Petri-Kirche “auf­ge­wer­tet” wurde…

    Pro­blem (ver­mut­lich): Starke Beschrän­kung der mög­li­chen Ein­satz­fel­der der För­der­mit­tel, so dass eben bestimmte Sachen nicht gemacht wer­den “dür­fen”.

    Ein EFRE-Pro­jekt sieht übri­gens noch Bäume in der Leip­zi­ger Vor­stadt vor, kommt also… ;)

    Irgend­wer hat mir mal erzählt, dass kürz­lich eine Gäs­te­g­ruppe der EU zum Thema EFRE bei der Besich­ti­gung von Löb­tau damit endete, dass eine Ver­tre­te­rin aus Ost­eu­ropa fragte: “Und wo ist ihr Problem?”.

  6. Ein Pro­blem ist dies: grün­wäh­lende fahr­rad­helm­tra­gende Spie­ßer inspi­rie­ren noch bor­nier­tere Behörden

  7. @E‑Haller, zum 1.: “Ein paar Meter Asphalt­band zwi­schen der asphal­tier­ten Fritz-Reu­ter und dem Klein­pflas­ter-Bischofs­weg” – könn­test Du kon­kre­ti­sie­ren, wo genau Dir das vor­schwebt? Ich hatte mich mal in einem ande­ren Kon­text wegen der feh­len­den Rad­spur auf der Fritz-Reu­ter erkun­digt und erfah­ren, dass diese aus einem ande­ren Topf geför­dert wer­den müss­ten. Hei­lige Bürokratie!

    @Katja: Ich wun­dere mich, dass Du so schnell zu einem Urteil gelan­gen kannst. Ich finde schon, dass man die Fer­tig­stel­lung und viel­leicht auch noch das Früh­jahr abwar­ten sollte, um einen rea­lis­ti­schen Ein­druck zu gewin­nen. Auch ich war bei eini­gen der diver­sen Ver­samm­lun­gen im Vor­feld anwe­send und gewann dort den Ein­druck, dass der Platz eine sehr dis­pa­rate Menge an Wün­schen und Funk­tio­nen bedie­nen soll. Salopp gesagt: zu viel Grün: schlecht für Ska­ter, zu viel Beton: schlecht für Kin­der, usf. In so einer Situa­tion konnte nur eine Kom­pro­miss­lö­sung gefun­den wer­den, ist mein Eindruck. 

    @bad boy: Hof­fen wir, nicht. Und wenn doch: man kann ja auch mal Müll auf­he­ben, selbst wenn er nicht von einem selbst stammt. 

    @HinzundKunz: Ich auch (DAGEGEN!)

    @E‑Haller, zum 2.: “Öff­nung der Ver­bin­dung zwi­schen Alex­an­der-Pusch­kin-Platz und der Elbe (Kauf eines Grund­stü­ckes, Wege­bau)” – davon höre ich zum ers­ten Mal. Stand das denn kon­kret zur Debatte? Wo kann man sich dazu informieren? 

    Dei­nen Anfüh­rungs­zei­chen kann man wohl ent­neh­men, dass Du die “Auf­wer­tung” des St.-Petri-Areals nicht als gelun­gen erach­test. Wieso nicht, wenn ich fra­gen darf?

    Deine Pro­blem­ver­mu­tung klingt plausibel.

    Die Anek­dote mit der ost­eu­ro­päi­schen Gäs­te­truppe illus­triert m. E. wenig und wenn doch, dann allen­falls, dass auf die­ser Erde alles rela­tiv ist. Viel­leicht ist es in Novo­si­birsk nicht so schön wie hier (nur eine Ver­mu­tung, war noch nie dort), aber in der Tos­kana z. B. gibt’s auch deut­lich hüb­schere Ecken als hierzulande. ;)

  8. Kann mal bitte jemand die­sen “Pla­nern” das Geo­drei­eck wegnehmen !
    Es gibt ja schliess­lich auch “Kur­ven­li­neale” !
    Und die Stadt muss schein­bar keine Gebüh­ren zah­len für “ver­sie­gelte Flächen” !?
    Also wenn ich die neu gestal­te­ten Flä­chen an der Kir­che am Gro­ßenhai­ner Platz, der List­str. und nun auch noch am Bischofs­platz anschaue, so sind das doch alles nur kleine Kopien des Postplatzes !
    Bin echt gespannt wann auch hier die ers­ten bepflanz­ten Toi­let­ten­schüs­seln auftauchen.….
    Ach ja – und Kin­der wel­che das Rad­fah­ren erler­nen bie­gen IMMER im 90° Win­kel ab – Gratulation !
    Diese Ent­wick­lung macht mich traurig.….
    Mein Vor­schlag : Lasst doch mal ein paar Migran­ten einen Park planen !
    Diese könn­ten dann ein paar exo­ti­sche Ideen einbringen.
    Viel­falt ist doch erwünscht.
    Oder schreibt einen Wett­be­werb aus.….
    Ach ja – es gibt übri­gens nicht nur zwei Dimensionen .…..

    PS.: wer hat noch Fotos von der Aktion als vor dem MC Geiz an der Kreu­zung Königsbrücker/​Löß­nitz­strasse mal kurz diese Ket­ten ange­bracht waren ? ( ” Deut­sche geht recht­wink­lig” etc. …)

  9. @ Herr Holle: 

    Wenn „Migran­ten“ einen Park pla­nen, nennt man sie Land­schafts­gärt­ner, egal woher sie stammen!

    Migran­ten sind Men­schen und keine Zir­kus­num­mern, die wegen ihrer Exo­tik auch mal einen Auf­tritt bekommen.

  10. @ Muy­se­rin – Viele Fra­gen – mög­lichst kurze Antworten:

    Zu 1.: Mir schwebt ein etwa 1,5m brei­tes Band zwi­schen dem asphal­tier­ten Ende der Fritz-Reu­ter bis zum Beginn des Klein­pflas­ters Bischofs­weg vor – in bei­den Rich­tun­gen. Dazu muss das Groß­pflas­ter raus, bissl Unter­bau rein und dann Asphalt auf Höhe des sons­ti­gen Fahr­bahn­ni­veau. Alter­na­tiv kann auch ne dünne Schicht Asphalt direkt aufs Pflas­ter – hält wohl nicht sehr lang, dürfte die 3 – 4 Jahre aber mitmachen.

    Eine Mar­kie­rung als Rad­fahr­strei­fen ist nicht nötig – die Rad­ler neh­men sich im Misch­ver­kehr “ihren” Weg, wäh­rend Autos wei­ter­hin im Gleis­be­reich fah­ren können…

    Zu 2.: In der Sz stand mal was von der Ver­bes­se­rung der Ver­bin­dung Hecht – Elbe. Auf der Seite der Stadt liest sich das anders…

    M.E. wäre eine echte Durch­bin­dung vom Pusch­kin­platz zur Elbe run­ter (direkte Ver­län­ge­rung der Erfur­ter Straße) für die­ses Ziel nütz­li­cher gewe­sen. Jetzt wurde an der Kir­che ein Fuß- und Rad­weg geschaf­fen, der in der Hälfte auf­hört, dazu die Öff­nung der Straße zur Han­sa­straße hin (konnte man vor­her auch durch fah­ren). Ist ja alles ganz hübsch anzu­se­hen – aber für mich eben am eigent­li­chen Ziel/​Zweck vor­bei gebaut… Und wie die Nut­zer den Bereich “ange­nom­men” haben, sieht man ja.…

    Novo­si­birsk ist übri­gens in Tei­len auch ganz schön…

  11. @Muyserin,

    das hast Du aber gründ­lich falsch verstanden.
    Deine Mei­nung die Men­schen betref­fend teile ich natür­lich in gan­zem Umfang.
    Die Gestal­tung die­ser “Parks” sollte m.E. eben nicht “Land­schafts­gärt­nern” über­las­sen wer­den ! Egal woher diese kommen.
    Das diese Gewin­ner von Aus­schrei­bun­gen es NICHT kön­nen, sieht man ja allenthalben.….
    Mein Vor­schlag sollte mei­nen, einen öffent­li­chen Wett­be­werb zur Gestal­tung von Flä­chen aus­zu­schrei­ben und expli­zit AUCH unsere hier leben­den ( und von mir sehr geschätz­ten !! ) Migran­ten zur Teil­nahme aufzufordern !
    Wäre doch schön wenn sich die Erin­ne­run­gen an die medi­ter­rane, asia­ti­sche, ori­en­ta­li­sche, oder wodurch auch immer geprägte Her­kunft, unse­ren Parks diese auch schon von August geliebte Exo­tik und Viel­falt ver­lei­hen würde !
    Warst Du denn schon mal in Pillnitz ?
    In Zukunft werde ich ver­su­chen mich von vorn her­ein unmiss­ver­ständ­li­cher aus­zu­drü­cken, um Deine Sicht der Dinge nicht ver­se­hent­lich zu stören.…..
    Sorry – aber erin­nern Dich die genann­ten Plätze nicht auch eher an “Exer­zier­plätze”… Still­ge­stan­den, rechts um , marsch ??

  12. Nach­trag: Wie mir die Stadt­ver­wal­tung heute auf Nach­frage mit­teilte, ist die Eröff­nung des Plat­zes für Mitte Novem­ber geplant. Ab dem 22. Sep­tem­ber sol­len die Bepflan­zun­gen erfolgen.

  13. @E‑Haller, @Herr Holle: Danke für Eure Ant­wor­ten. Habe sie gele­sen, werde ver­su­chen, bald zu reagie­ren. Lei­der momen­tan keine Zeit.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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