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Romantiknacht mit Schumann bei John

Dramatisierende Elemente einer Nachtwanderung – bis hin zum „leuchtenden Sommermorgen“, die „zum Schaudern, Schmunzeln und Schwelgen“ lade – sind am Freitag in der Galerie Holger John im Innerneustädter Barockviertel (Rähnitzgasse 17) angekündigt.

„Zwei singenden Cellisten und eine cellierende Sopranistin“ – so umschreibt sich das Trio Tolkar, welches am Freitagabend ausgerechnet Dresden (vor Schwerin und Berlin) zum Premierenort für das neue Programm namens „Durch die Nacht mit Robert Schumann“ erwählte.

Das Trio Tolkar mit Ekaterina Gorynina, Andrea Chudak und Bo Wiget.
Foto: Alex Adler

Namens- und Ideengeber ist der Cellist Bo Wiget, der als Schwede in Berlin lebt und sich als dort auch als Übersetzer, sprich „Tolkar“ sieht. Er hat in dieser Mehrfachfunktion aus den über 300 wunderschönen Liedern des Zwickauer Komponisten einen Zyklus zusammengestellt. Der soll von der Abenddämmerung durch die Nacht bis zum Morgen führen. Das Trio begegnet auf seiner Reise durch die Nacht einigen romantischen Symbolfiguren wie dem Abendstern, der Lotosblume, einem Einsiedler, dem Sandmann, einem Käuzchen, schlaflosen Melancholikern, aber auch einer feuchtfröhlichen Gesellschaft und immer wieder dem Mond und anderen träumerischen respektiven verträumten Gestalten – rein als Sujet.

Wiget sieht sich als musikalischen Grenzgänger, der sich nach klassischer Celloausbildung ab 1989 für Rock, Jazz und vor allem improvisierte Musik sowie autodidaktisch für Komposition und für Bühnenkunst interessiert. Er komponierte zahlreiche Hörspielmusiken und erhält Kompositionsaufträge für verschiedene Ensembles. Als Theatermusiker wirkt er unter anderen am Theater Neumarkt Zürich, Schauspielhaus Zürich, an der Staatsoper Berlin und an der Volksbühne.

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Singende Cellisten, gestreichelte Cellos

Nun lud er die Sopranistin Andrea Chudak und die seit elf Jahren in Dresden lebende Cellistin Ekaterina Gorynina zum Trio Tolkar ein, wobei die Cellisten mitsingen und die Sängerin auch mal ein Cello streicheln darf. Chudak, Absolventin der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Ostberlin und an der Opernschule der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe wird dies gern tun und hat schon eine reichhaltige Vita, in der die Berliner Staatsoper und das Theater an der Wien nicht fehlen – ebensowenig wie Meisterkurse bei Elio Battaglia, Elisabeth Schwarzkopf oder Peter Schreier.

Ekaterina Gorynina, die derzeit noch in der Johannstadt lebt, aber gern den Sprung auf das gute, also rechte wie östliche Elbufer wagen würde, beglückt ihr Dresdner Publikum noch öfter. So ist neu vom Ensemble Continuum XXI auserwählt und spielt am 19. Oktober im Portugal und am 25. Oktober in der Dresdner Musikhochschule sowie einen Tag darauf in der Kuppelhalle Tharandt ein Programm namens „Music of extremes / Figures of Fury and Fragility“. „Wir spielen dabei alte wie moderne Sachen, aber alles auf alten Instrumenten“, schmunzelt sie, geschickt die Neugierde wahrend. Am ersten Advent (27. November, 15 Uhr) hat sie der bekannte Organist Matthias Eisenberg in die Weinbergkirche Pillnitz eingeladen, um ein Weihnachtskonzert zu zelebrieren.

Gorynina ist Vladimirin des Jahrgangs 1986 und kam 2011 behufs Cellostudium nach Dresden. Als Inspirationsquelle und Techniklehrer sieht sie Matthias Wilde, Cellist bei der Staatskapelle Dresden, einen bekennenden Sanderling-Schüler. Ein weiteres Programm namens „Wanderer“ sucht derweil noch den passenden Ort – am besten in der Neustadt. Derweil unterrichtet sie unter dem Dach des Dresdner Heinrich-Schütz-Konservatoriums noch eine eigene Celloklasse und hat Begeisterung an einem weiteren Instrument, der Viola da Gamba, gefunden, was seit vier Jahren in einem Masterstudium an der Universität der Künste in Berlin gipfelt.

Insofern passt auch der außergewöhnliche Ort am Freitagabend: Die Galerie Holger John im Barockviertel. Der Eintritt zu dieser Premiere ist frei, Spenden gern gesehen. Danach geht das Programm auf Reisen – nächste Stationen sind das Schloss zu Schwerin am 7. Oktober und Berlin (Alt-Britz 73) am 13. November. Beginn ist jeweils 19 Uhr.

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Konzert am Freitag (30. September, 19 Uhr) in der Galerie Holger John (Rähnitzgasse 17, Ecke Heinrichstraße, 01097 Dreden). Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Durch die Nacht mit Robert Schumann

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