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Alter Leipziger Bahnhof – Bürgerbeteiligung geplant

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, soll nun die städtebaulichen Entwicklung des Gebietes rund um den Alten Leipziger Bahnhof beginnen. Am Freitag, 21. Januar 2022, 17 Uhr, stellt das Amt für Stadtplanung und Mobilität in einer öffentlichen Videokonferenz die Ziele und das Verfahren zur Entwicklung des neuen Stadtquartiers vor und nimmt erste Anregungen dazu auf.

Eingang zum alten Leipziger Bahnhof - Foto: Archiv Anton Launer
Eingang zum alten Leipziger Bahnhof – Foto: Archiv Anton Launer

Folgende Informationen sollen im Mittelpunkt stehen:

  • Warum ein neues Stadtquartier?
  • Was wird hier entstehen?
  • Wer wird wie bei der Entwicklung beteiligt?
  • Was sind die nächsten Schritte?

Interessierte können sich bis zum 19. Januar 2022 unter der E-Mail-Adresse alb@dresden.de anmelden. Anschließend erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine E-Mail mit dem Link zur Veranstaltung.

Das für die Stadt bedeutsame, aber in großen Teilen brachgefallene Areal liegt in der Leipziger Vorstadt Ost zwischen Eisenbahnstraße, Leipziger Straße, Erfurter Straße und dem angrenzenden Bahndamm in südöstlicher Richtung.

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Es bietet die Chance, in größerem Umfang Wohnungen zu bauen, durchmischt mit wohnverträglichen Arbeitsstätten. Dafür startet das Amt für Stadtplanung und Mobilität eine städtebauliche und freiraumplanerische Neuordnung. Unter Wahrung der örtlichen Identität soll ein kleinteiliges und grünes Stadtquartier mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen.

Gelände am Alten Leipziger Bahnhof
Gelände am Alten Leipziger Bahnhof – Foto: Archiv 2018

Die Stadtgesellschaft ist in den Planungsprozess einbezogen

Für den Alten Leipziger Bahnhof soll ein Konzept erarbeitet werden, das von möglichst vielen getragen wird. Dazu wird ein breiter Beteiligungsprozess die Planung flankieren. In diesem werden neben der Stadtverwaltung Vertreter der Stadtgesellschaft, des Stadtrates und die Eigentümer mitwirken. Ziel ist nicht nur ein frühzeitiger Dialog zwischen allen Beteiligten, sondern auch eine aktive Mitwirkung und ein gemeinsames Arbeiten. Deshalb erhalten die Dresdnerinnen und Dresdner Gelegenheit, ihre Hinweise einzuspeisen, noch bevor die Aufgabenstellung für die Planungsbüros formuliert wird.

Im Planungsprozess wird eine offene Planungswerkstatt mit den Stadtplanungsbüros und Landschaftsarchitekturbüros stattfinden, die über einen Teilnahmewettbewerb für das Projekt gewonnen werden.

Auch die Öffentlichkeit soll sich vor Ort informieren und ihre Meinung äußern können. Ergebnis dieser Planungswerkstatt soll ein städtebaulich-freiraumplanerisches Konzept zur Entwicklung des Alten Leipziger Bahnhofs sein. Auf dieser Basis wird das Amt für Stadtplanung und Mobilität die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Bauen in Form eines oder mehrerer Bebauungspläne schaffen.

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Hintergrund

Die Stadt hat die städtebauliche und freiraumplanerische Entwicklung des Gebietes Leipziger Vorstadt/Neustädter Hafen zum Ziel. Ausdruck dieses Planungswillens ist der im Juni 2018 vom Stadtrat beschlossene Masterplan Nr. 786.1 „Leipziger Vorstadt/Neustädter Hafen“ mit seinem Leitgedanken „Park schafft Stadt“.

Nachdem die Entwicklung des Neustädter Hafens in vollem Gange ist, soll nun das städtebauliche Konzept für das Kerngebiet des Masterplans – das Areal um den Alten Leipziger Bahnhof – erarbeitet werden. Das Verfahren endet mit Vorliegen eines für die weitere Bauleitplanung geeigneten Siegerentwurfes.

Leipziger Bahnhof Vorplatz - Kolorierter Stich von 1839
Leipziger Bahnhof Vorplatz – Kolorierter Stich von 1839
Das Gelände am Alten Leipziger Bahnhof ist in einem verwilderten Zustand.
Das Gelände am Alten Leipziger Bahnhof ist in einem verwilderten Zustand.
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4 Ergänzungen

  1. Die schon geltende Wärmedämmverordnung plus die zukünftige habecksche Solardachpflicht werden eine Ansammlung von langweiligen Würfeln entstehen lassen. Und den großen Bäumen fehlt der Wurzelplatz, da zu den Wasser- und Abwasserleitungen noch die städtisch gewünschten Fernwärmeleitungen und die Leitungen für die große Ladesäulenoffensive sowie die Glasfaserkabel für die digitale Zukunft in den Boden müssen.
    Da werden viele Visionen an der Realität zerschellen.

  2. @guardian: …das ist das Schicksal der eierlegenden Wollmilchsau: sie kann alles, aber nix richtig.
    ;-)

  3. Hallo,
    im redaktionellen Text wird aufgerufen sich für die Videokonferenz am 21. Januar 2022 anzumelden. Nehmt daran teil, hört zu und äußert Eure Befürchtungen dort. Und vielleicht gibt es sogar eigene Wünsche/Vorstellungen/Erwartungen? Dann sollten die dort geäußert werden, wo die Auslober des Wettbewerbes dabei sind! Nicht im Hinterzimmer, das bringt nichts.

  4. Erstmal fällt ja auf das hier wohl extrem alte Bilder genommen wurden. Das Bild von oben mit der Sicht aufs ganze Gelände zeigt nicht mal den Wagenplatz. Den es nun schon seit 6 Jahren dort gibt. Des weiteren sollte man vlt auch erwähnen das die Besucher des Geländes sich oft saumässig benommen haben. Spraydosen und Glasscherben gehören zum Alltag. Weiter geht es beim Teilauto Parkplatz. Dieses Unternehmen kümmert sich GARNICHT um die Beseitigung des Mülles. Und tragen auch nichts dazu bei das es weniger wird an Müll Traurig manchmal der Zustsnd in diesem Abschnitt

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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