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Parkraumüberwachung per Blog

Parken auf Wurzelwerk - zurzeit am Albertplatz noch problemlos möglich.
Par­ken auf Wur­zel­werk – zur­zeit am Albert­platz noch pro­blem­los möglich.
Ein neuer Blog beschäf­tigt sich mit einem Gebüsch am Albert­platz. Ein Gebüsch? Ja. Ganz rich­tig, der Macher, der lie­ber anonym blei­ben möchte, will mit dem Tage­buch das Leben die­ses Busches doku­men­tie­ren. Denn der Busch ist bedroht. Meh­rere Autos par­ken auf sei­nem Wur­zel­werk. Mit dem Blog soll fest­ge­hal­ten wer­den, wer lang­fris­tig der Sie­ger sein wird. Die zen­tra­len Fra­gen lau­ten: „Ist das Gebüsch lang­fris­tig stark genug?“ „Kom­men irgend­wann des Nachts Par­ker und erwei­tern mit Motor­sä­gen den städ­ti­schen Park­platz an die­ser Stelle?“ „Fühlt sich die Stadt­ver­wal­tung doch gefor­dert, Grün zu schützen?“ 

In den ers­ten Arti­keln wird das Gedrän­gel um den kos­ten­lo­sen Park­platz und eine Kor­re­spon­denz mit der Stadt­ver­wal­tung widergegeben. 

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22 Ergänzungen

  1. Erstaun­lich – wozu gelang­weilte Ober­leh­rer fähig sind und womit sie sich so den lie­ben lan­gen Tag beschäf­ti­gen. Aber für das Recht der Mei­nungs­frei­heit haben wir ja gekämpft – müs­sen jetzt halt damit auch leben ;-)

  2. Dann müs­sen nun alle dir Teil die­ser Geschichte wer­den wol­len Ihren PKW in die­sem Busch par­ken… Das ist wohl eher nicht im Sinne des Blog­gers – oder?

  3. Ich kenne aus unse­rem klei­nen Vor­ort (aus frü­he­rer Zeit) ein ähn­li­ches Ver­hal­tens­mus­ter: Jemand legt ein Kis­sen auf die Fens­ter­bank, stützt sich auf, schaut den lie­ben lan­gen Tag aus dem Fens­ter und schreibt alle Falsch­par­ker auf. 

    @Anton: Wie hast Du denn von die­sem neuen Blog erfahren?

  4. @stefanolix: Ich ver­mute fast – es ist Antons Blog und er macht hier geschickt Wer­bung dafür ;-)

  5. Ja – dann haben wir doch rich­tig ver­mu­tet – Kis­sen, Fens­ter, Lan­ge­weile, Birne hohl und Schreib­Blog – passt! ;-)

  6. viel­leicht gibts bald auch einen blog über die bei­den roten T4 busse, die sich auf der klei­nen Königs­brü­cker immer dreist mit­ten auf den Fuß­weg hin­ter die längs par­ken­den Autos stel­len, die dann gezwun­gen wer­den gefähr­lich auf die Königs­brü­cker auszuparken ^^

  7. So hart möchte ich das aus­drück­lich nicht formulieren. 

    Aber wenn man die rest­li­chen Texte liest, fragt man sich schon, ob dort nicht ganz leicht über­trie­ben wird: Auf den Fotos schei­nen die Autos immer deut­lich vor dem Gebüsch zu parken. 

    Der Autor des Blogs ver­mu­tet offen­sicht­lich, dass die Wur­zeln des Gebüschs unter den par­ken­den Autos ver­lau­fen. Aber wenn man das als Maß­stab neh­men will, dann müsste man ja das Gebiet um jeden Stra­ßen­baum weit­räu­mig absperren. 

    Mich als über­zeug­ten und nicht­grü­nen Fahr­rad­fah­rer geht’s ja eigent­lich nichts an. Aber wenn ich ein Auto hätte und in der Gegend arbei­ten würde, müsste ich mir auch jeden Tag einen Park­platz suchen. 

    Inso­fern denke ich spon­tan an Shake­speares Titel »Much Ado about Not­hing« und wende mich wich­ti­ge­ren Din­gen zu ;-)

  8. Schööö­nes Schluß­wort für ein unwich­ti­ges Thema – was den­noch so viele Kom­men­tare gene­riert hat ;-)

  9. @René: Mag ja sein, dass mich mein Rie­cher täuscht. Aber wenn ich mir den Sprach­stil (»Zeit für Ver­wal­tungs­post dank Sonn­tags­ruhe«) und die Inten­tion des Blogs anschaue, duf­tet es ganz stark nach Astro­tur­fing.

  10. @stefanolix: Zuerst – vie­len Dank – wie­der etwas über Men­schen gelernt – Sachen jib­bet – da staunt selbst ein alter Mann, der meint schon viel gehört, gese­hen, gel­sen zu haben. Aber bekannt­lich lernt man ja nie aus – ob es nun rele­vant ist oder nicht… ;-)
    Aaa­ber – es macht es für mich nicht wich­ti­ger – sorry Graswurzelbewegungsblogger! ;-)

  11. Warum fühle ich mich gerade etwas an “Die Rit­ter der Kokos­nuss” erinnert?
    “Wir wol­len ein Gebüsch!” ;D
    Ich bin für das Gebüsch! (Und in letz­ter Zeit habe ich für mich fest­stel­len müs­sen, ist es sel­ten gewor­den, dass ich für etwas bin.)

  12. unter king albert hätts das nicht gege­ben: da stand eh das wun­der­bare thea­ter noch da. nach WW2 stan­den die gan­zen fas­sa­den noch, dach war weg und innen wohl aus­ge­brannt. was das heute für ne krasse ruine wär – ein zuge­wu­cher­tes zau­ber­schloss – direkt am neu­stadt­ein­gang. kon­tast-allein­stel­lungs­merk­mal. hat sonst niemand.
    heute beschäf­tigt man sich mit ande­ren din­gen, viele sagen: wich­ti­ge­ren din­gen. ich jeden­falls hab dort noch nie einen neben dem fett ein­ge­bor­de­ten park­platz par­ken sehen.

  13. @stefanolix und rené: Sorry, dass ich jetzt erst drauf ein­gehe, das ist der Nach­teil der White­list, ich hab eure Kom­men­tare nicht gele­sen … *ver­schämt­nach­un­ten­guck* Also: Ich wurde ange­schrie­ben … und natür­lich ist das nicht mein Busch-Funk … das sollte man schon an der Schreib­weise erkennen.

  14. irgend­wie juckt es mir in den Fin­gern, an der Fab­ri­ce­str, den Leo aufm Tief­la­der kurz­zu­schlie­ßen und in die­sem Busch zu par­ken… das wär mal ein Foto

  15. Da parkt ja kei­ner im Busch. Da par­ken nur wel­che vor dem Busch, wo der Autor des Pol­ler-Blogs die Wur­zeln ver­mu­tet. Die pas­sende Musik dazu wäre wohl »Karl der Käfer« in der Poller-Version:

    Tief in Dresden,
    zwi­schen Straße und Haus,
    da stand ein Busch mit Namen Klaus.

    Das Leben des Buschs wurde jäh gestört,
    als er ein dump­fes Brum­men hört.

    Mit quiet­schen­den Brem­sen hält das Auto vorm Baum
    und reißt den Klaus aus sei­nem Traum.

    :

    Klaus der Busch wurde nicht gefragt,
    man hatte ihn ein­fach zugeparkt.

    (getra­gene, bedeut­same Wiederholung):

    Klaus der Busch wurde nicht gefragt,
    man hatte ihn ein­fach zuuuuugepaaaaaarkt … 

    SCNR und schöne Wochenende ;-)

  16. Ach Ste­fa­no­lix,
    warum so dif­fe­ren­ziert, ob im Busch oder vorm Busch, und ver­ständ­nis­voll für die Park­par­ker. Wie heißt es manch­mal: “Bür­ger, schützt Eure Anla­gen!” Viel­leicht dar­über mal als Moti­va­tion für den Blog nachdenken.

  17. Wie ich oben schon schrieb: Ich bin Fahr­rad­fah­rer. Ich habe seit der Wende 1990 kein eige­nes Auto mehr beses­sen. Inso­fern bin ich auch für einen Aus­bau des ÖPNV und für eine behut­same Redu­zie­rung des Auto­ver­kehrs in unse­rer Groß­stadt. Aber vor allem durch bes­sere Ange­bote und nicht durch Restriktionen.

    Selbst­ver­ständ­lich ärgere ich mich auch, wenn jemand z.B. den Fuß­weg oder den Rad­weg zuparkt. Trotz­dem muss ich die­ses grün-spie­ßige Blog zur Park­raum­über­wa­chung nicht gut fin­den. Und wenn die Autos wirk­lich vor dem Busch hal­ten, sehe ich kei­nen Grund zur künst­li­chen Aufregung.

  18. Man kann sagen, was man will: er scheint einen erheb­li­chen (Teil-?) Sieg errun­gen zu haben – ich konnte gerade flei­ßige Bau­ar­bei­ter beim Set­zen von Bor­den, Auf­lo­ckern des Bodens und tem­po­rä­rer Absper­rung des Berei­ches beobachten…

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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