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Edel-Bäcker eröffnet

In der Straße „An der Dreikönigskirche“ hat in der Nummer 5 ein neuer Bäcker eröffnet: „Elias Boulanger“. Die Bäckerei mit dem französischen Namen hat ihren Hauptsitz in Barcelona. Dort hat Sascha Stiegeler auch das Geschäft kennengelernt. Im Juni startete er die Produktion in Weinböhla. Zu seinen Kunden gehören bislang einige Spezialgeschäfte und Restaurants.

Inhaber Sascha Stiegeler und Assistentin Sibylle Szillat
Inhaber Sascha Stiegeler und Assistentin Sibylle Szillat

Seit gestern gibt es nun das erste Ladengeschäft der spanischen Traditionsbäckerei in Deutschland. Die Bäckerei steht für traditionelles Handwerk und hochwertige Zutaten. Als Sascha Stiegeler vor sechs Jahren seine Karriere bei der Bundeswehr beendete, reiste er durch die Welt und traf dann in Katalonien auf die Familie Elias. Die Liebe zum Handwerk sprang auf ihn über. Vom Urenkel des Gründers, Isidre Elias, lernte er das Backhandwerk von der Pike auf. Im Jahr 2018 gründete Stiegeler, die Familie Elias sowie die Familie Torrents-Szillat die Mediterrane Bäckerei Sachsen GmbH, um die Philosophie des uralten und ursprünglichen Backhandwerks nach Deutschland zu bringen.

Getreide und Mehl aus Spanien und Frankreich

„Ich wollte schon immer zurück in meine Heimatstadt Dresden“, sagt Stiegeler. Doch von der Gründung bis zur startetenden Produktion dauerte es noch. Das Besondere an Elias Boulanger ist, dass der gesamten Wertschöpfungskreislauf des Backhandwerks in einer Hand bleibt. Vom Anbau des Urgetreides, über das Mahlen des Mehls, bis hin zum Backen des Brotes. Die Urkorngetreidesorten werden wechselwirtschaftlich auf den Feldern auf Mallorca, in Nordspanien und Südfrankreich ökologisch angebaut.

Sauerteigbrot
Sauerteigbrot

Das Getreide wird in einer Mühle in Südfrankreich gemahlen, zwischen Feuerstein, ganz so wie es schon die Vorfahren getan haben. „Dabei entsteht ein Vollwertmehl, reich an Mineralstoffen, gesunden Ölen sowie Vitaminen. Mit diesem Vollwertmehl, Wildhefen, Salz und Wasser backen wir Sauerteigbrote wie es schon die Bäcker in der vorindustriellen Zeit getan haben“, erläutert Stiegeler. Dieser aufwändige Backvorgang braucht seine Zeit und das fertige Produkt hat einen stolzen Preis. Zwischen acht und zwölf Euro kostet das Brot hier im Laden.

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Die Brotbäckerei bietet traditionelle Masa Madre Sauerteigbrote, Baguettes und Brötchen an. Neben dem traditionellen Masa Madre (Sauerteigbrot) gibt es auch Variationen, unter anderem als Mehrkorn, mit Oliven, Emmentaler, Kümmel-Anis mit einem Fleur de Sel Topping, karamellisierter Zwiebel, Walnuss und auch exotische Sorten: Schokolade dunkel, Orangeat sowie Orangenabrieb.

Pop-Up-Store „Elias Boulanger“

Das Ladengeschäft im Barock-Viertel ist ein Versuch. „Wir haben jetzt zwei Monate Zeit um zu sehen, ob das hier funktioniert“, sagt Stiegeler. Dann habe man die Option zu verlängern. Bis März 2020 war hier, neben der Pastamanufaktur die Sukha Juice Bar zu Hause.

  • An der Dreikönigskirche 5, 01097 Dresden
  • Montag bis Freitag, 7 bis 18 Uhr, Sonnabend 7 bis 14 Uhr
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15 Ergänzungen

  1. Das ist ja mal ne echt Ansage….. 8-12 Euro für ein Brot!

    Dennoch. Wir werden es mal probieren. Statt Champagner…… ;-)

    Und warum kann man dieses Mehl nicht in Sachsen produzieren? Regional sieht irgendwie anders aus…..

  2. Mein Opa, der ein ausgezeichneter Bäcker war, würde beim Blick auf diese Brote kopfschüttelnd sagen: „Da hat der Bäcker drin geschlafen.“ So extrem großporige Brote waren zu seiner Zeit ein Zeichen schlechten Handwerks. Und heutzutage kosten sie unverschämt viel Geld…

  3. je höher der Preis um so besser schmeckt das Brot……und es wird da auch bestimmt auch kein Ränftel weggeworfen…..
    manno haut der mit Phrasen um sich…..fragt sich nur welches Wasser er benutzt? er wird doch sicher kein gewöhnliches Dresdner Trinkwasser sein?! Aber ja teuerer die Mieten um so hochpreisiger das verkaufte Produkt,auch wenn SEHR viel Luft mit verkauft wird…..grussi……

  4. Ja super, wir kaufen Brot für 8 bis 12 Euro, karren das Mehl aus Frankreich und Spanien
    über 100 erste Kilometer(wegen der Umwelt) und hier in Deutschland wird Getreide und Mais angebaut, was in Biogasanlagen vergast und dann als „Grüner Strom“ teuer an die Abnehmer verkauft wird! Alles für den Umwelt und Klimaschutz!

  5. Ich wäre froh, endlich Brot oder Brötchen aus Einkorn, Urgetreide etc kaufen zu können, wenn denn wirklich kein normaler Weizen drin wäre. Aber ich schließe mich den vorherigen Kommentaren an, spanisches Getreide, echt? In Spanien die Liebe zum Handwerk entdeckt, prima. Aber ehrlich, im Brotland Deutschland einen Laden zu eröffnen, „um die Philosophie des uralten und ursprünglichen Backhandwerks nach Deutschland zu bringen.“ Strange….

  6. Oh Gott was seid ihr Vorredner für …. Mitmenschen.
    Kauft weiter euren Chai Latte bei Starbucks ( garantierte Bohnen aus Südamerika MIT DRESDNER WASSER gebrüht) aber redet bitte nicht über Unternehmer die in der heutigen Zeit den Schritt in die Selbstständigkeit gehen und für euch Steuern zahlen.
    Punkt. Aus. Ende.

  7. Witzig. Brot mit klarem Brotfehler (Stichwort Untergare) wird als Premium-Brot verkauft. Von der fehlenden Regionalität und dem damit unnötigen langen Lieferwegen mal ganz abgesehen. Mit dem Brot würde man durch keine Meister-Prüfung kommen

  8. Da wird Nachhaltigkeit und Klimaschutz so was von ad absurdum geführt.
    Und diese bescheidenen Preise!
    Kein Wunder, das sich normale, vielleicht auch umweltbewusste Verbraucher
    total verar… fühlen.

  9. Es steht jedem Kunden frei, hier zu kaufen. Ich bin gespannt, ob das Angebot einen guten Absatz findet, da ich mir schon vorstellen kann, dass genug Kunden drauf springen, am Geld mangelt es nicht, wenn das CHI-CHI—-stimmt.
    Wohl bekommt‘s….

    Heute geht es nicht drum satt zu werden, sondern sich wohl zu fühlen…

  10. Ich finde es gut! Das verstehe ich zumindest noch halbwegs unter Handwerk! Falls die Teige wirklich 72h Zeit haben aufzugehen wie auf seiner Seite geschrieben ist das zumindest meilenweit weg von der Massenproduktion der anderen Bäcker, wo ich letztendlich ja auch nur noch gefrostete Teiglinge aufgebacken bekomme und das dann als „Frisch gebacken“ verkauft wird und ich locker 75 Cent für ein Brötchen bezahle.

    Ich persönlich würde keine 12€ für ein Brot ausgeben, aber ich bin um jedes Handwerk froh das alte Tugenden wieder aufleben lässt, und sich nicht dem Discounterpreise beugen will.

    Ich wünsche Ihnen wirklich alles Gute und werde trotzdem mal vorbeischauen.

  11. Hört sich irgendwie krank an, in der heutigen Zeit Getreide oder Mehl durch halb Europa zu Kurven, um es dann hier zu astronomischen Preisen in Brotform an die satten Wohlstandsbürger zu verkaufen.
    Stimmt ja, es gibt ja keinen Klimawandel und unsere Umwelt ist klar und rein.

  12. Sonnabends ist direkt vor des Geschäftes Nase, am Rebecca-Brunnen, ein kleiner Markt mit u.a.einem Bäckerstand – auch nicht gerade billig (und leider ohne Preisschilder) – aber regionales Handwerk. Mal sehen, ob da jemand ein Brot für 8€ mit aus Spaniem importiertem Mehl kauft.
    Aber ich gebe zu, EINMAL probieren werde ich es wohl ;-)

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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