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Geheule um die Mittagszeit

So. Ohren wie­der frei? Gerade eben hat die Stadt Dres­den mal wie­der die Sire­nen getes­tet. Für zwölf Sekun­den gab es Pro­be­alarm, um zu tes­ten, ob das Warn­sys­tem für die Bevöl­ke­rung im Ernst­fall ein­wand­frei funk­tio­niert. Vier­mal im Jahr, jeweils am zwei­ten Mitt­woch des Quar­tals, über­prüft das städ­ti­sche Brand- und Kata­stro­phen­schutz­amt auf diese Weise die Funk­ti­ons­tüch­tig­keit aller Sire­nen. Zusätz­lich nimmt Dres­den am bun­des­wei­ten Warn­tag teil. Der erste war am 10. Sep­tem­ber 2020, der für 9. Sep­tem­ber 2021 vor­ge­se­hene ent­fällt, der nächste ist am 8. Sep­tem­ber 2022 geplant. 

Sirene auf dem Dach des alten Archivs an der Marienallee
Sirene auf dem Dach des alten Archivs an der Marienallee

Laut Stadt­ver­wal­tung ist Dres­den mit mehr als 200 Anla­gen nahezu flä­chen­de­ckend aus­ge­stat­tet und ver­fügt über eines der moderns­ten Sire­nen-Warn­sys­teme in Deutsch­land. Beson­der­heit in Sach­sens Lan­des­haupt­stadt ist, dass zusätz­lich zu den Signal­tö­nen auch Sprach­durch­sa­gen gesen­det wer­den kön­nen. Somit kann die War­nung mit kon­kre­ten Hin­wei­sen ver­se­hen wer­den. Der nächste regu­läre Pro­be­alarm in Dres­den ist am Mitt­woch, 13. Okto­ber 2021, eben­falls 15 Uhr, geplant.

In der Neu­stadt befin­den sich die Laut­spre­cher unter ande­rem auf dem Post­ge­bäude an der Königs­brü­cker Straße, der 103. Grund­schule “Unterm Regen­bo­gen” und auf dem Romain-Rol­land-Gym­na­sium oder an der Hecht­straße. Der zwölf­se­kün­dige Heul­ton wird von einer Ansage beglei­tet: “Ach­tung, Ach­tung – hier spricht Ihre Feu­er­wehr – das ist ein Probealarm”.

Um einen ech­ten Alarm han­delt es sich, wenn der zwölf­se­kün­dige Heul­ton drei­mal wie­der­holt wird mit je zwölf Sekun­den Pause – Feu­er­alarm. Bei einem Gefah­re­n­alarm heult es sechs­mal fünf Sekun­den mit jeweils fünf Sekun­den Pause.

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Die Bezeich­nung Sirene für diese heu­lende Alarm­an­lage ist ver­wir­rend, denn ursprüng­lich wurde den Sire­nen (grie­chisch Σειρήν Seirēn) ein so ver­lo­cken­der Gesang zuge­schrie­ben, dass sie vor­bei­fah­rende Schiff­fahrts­leute betör­ten. Selbst der berühmte Odys­seus musste zu einem Trick grei­fen. Er befahl sei­nen Män­nern, sich die Ohren zu ver­stop­fen, wäh­rend er selbst am Mast sei­nes Schif­fes gefes­selt war.

Infos zum Sirenenalarm

Sirene auf der Post an der Königsbrücker Straße
Sirene auf der Post an der Königs­brü­cker Straße
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