Anzeige

Die Seilschaft am 15. August bei den Filmnächten am Elbufer

Carolabrücke – erster Teil ist fertig

Am kom­men­den Mon­tag, 21. Juni 2021, wird der fer­tig sa­nierte Teil der Ca­ro­l­a­b­rü­cke frei­ge­ge­ben. Die Sa­nie­rung des von der Alt­städ­ter Seite aus ge­se­hen rech­ten Brü­cken­zu­ges star­tete im No­vem­ber 2019. Die Ar­bei­ten führte das Stra­ßen- und Tief­bau­amt in zwei Bau­ab­schnit­ten durch, um den Ver­kehrs­fluss über die Brü­cke auf­recht­zu­er­hal­ten – so­wohl für Kraft­fahr­zeuge als auch Rad­fah­rer und Fußgänger.

Die Beschilderung für die Kreuzung am Carolaplatz wird schon aufgehängt.
Die Be­schil­de­rung für die Kreu­zung am Ca­ro­la­platz wird schon aufgehängt.

Die Ca­ro­l­a­b­rü­cke be­steht ge­wis­ser­ma­ßen aus drei Brü­cken. Die Lei­te­rin des Stra­ßen- und Tief­bau­am­tes Si­mone Prü­fer spricht von den Ab­schnit­ten A bis C. Wo­bei der Ab­schnitt A der ist, auf dem der In­di­vi­du­al­ver­kehr in Rich­tung Neu­stadt rollt. Und der wurde nun fer­tig gestellt. 

Die Kos­ten der Sa­nie­rung die­ses Ab­schnit­tes (A) be­tra­gen rund 5,7 Mil­lio­nen Euro und sind da­mit eine Mil­lion Euro teu­rer als ge­plant. Ne­ben der Er­neue­rung der Fahr­bahn hat die Brü­cke nun neue Ge­län­der und Leuch­ten er­hal­ten, der Geh- und Rad­weg wurde um 65 Zen­ti­me­ter brei­ter. Dies ist mög­lich, weil die Kappe der Brü­cke mit Car­bon- und Ba­salt­be­weh­run­gen deut­lich leich­ter ge­baut wurde, als die vor­he­rige Aus­füh­rung mit Stahl­be­ton. Im Ge­gen­satz zur üb­li­chen Ei­sen­be­weh­rung ge­nügt für das neue Ma­te­rial eine ge­rin­gere Be­ton­über­de­ckung, da es nicht ros­tet. Das dar­aus re­sul­tie­rende ge­rin­gere Ge­wicht er­mög­licht die Ver­brei­te­rung. Auch eine län­gere Halt­bar­keit mit ge­rin­ge­rer Riss­bil­dung wird erwartet.

Amtsleiterin Simone Prüfer und Baubürgermeister Stephan Kühn auf dem neuen, breiteren Geh- und Radweg.
Amts­lei­te­rin Si­mone Prü­fer und Bau­bür­ger­meis­ter Ste­phan Kühn auf dem neuen, brei­te­ren Geh- und Radweg.

Mit Unterstützung der TU Dresden

Der Ein­satz die­ser Car­bon- und Ba­salt­be­weh­run­gen kam erst­mals beim Sa­nie­ren ei­ner Groß­brü­cke zum Ein­satz und wurde in en­ger Zu­sam­men­ar­beit mit der TU Dres­den ent­wi­ckelt. Die Brü­cke er­hielt eine neue Ab­dich­tung und neuen Fahr­bahn­be­lag, neue Ge­län­der so­wie neue Leuch­ten. Diese sind Nach­bil­dun­gen der Vor­gän­ger, die we­gen ih­res schlech­ten Zu­stan­des nicht wie­der­ver­wen­det wer­den konn­ten. Schad­stel­len im Brü­cken­in­ne­ren wur­den sa­niert und die Brü­cken­ent­wäs­se­rung instandgesetzt.

An­zeige

Semper Oberschule Dresden

An­zeige

Palais-Sommer

An­zeige

Wiedereröffnet: Villandry Dresden

An­zeige

Heavy Saurus am 20. August im Augusto Sommergarten

An­zeige

Aussitzen Deluxe 2.0

Die Sa­nie­rung des zwei­ten Ab­schnit­tes (B) ist in Pla­nung. Vor­ge­se­hen ist ein Sa­nie­rungs­zeit­raum von Ok­to­ber 2022 bis De­zem­ber 2023. Die Sa­nie­rung des drit­ten und letz­ten Ab­schnit­tes ©, dass ist der, über den die Stra­ßen­bahn fährt, be­fin­det sich in der Vor­pla­nungs­phase. Mit ei­nem Bau ist 2024 zu rechnen.

Die Sa­nie­rung ver­lief nicht ganz ohne Rück­schläge: Nach Ab­bruch des al­ten Brü­cken­rands stellte sich her­aus, dass eine Aus­gleichs­schicht nö­tigt ist, be­vor neue Be­ton­teile ver­legt wer­den konn­ten. Auch das Wet­ter spielte nicht im­mer mit: So­wohl ex­trem hohe Som­mer­tem­pe­ra­tu­ren als auch zu kalte Tem­pe­ra­tu­ren und Schnee er­schwer­ten die Ar­bei­ten mit Be­ton für die Kap­pen und Epoxid­harz für die Ab­dich­tung. Teil­weise wur­den die Ar­bei­ten daran un­ter Zel­ten durchgeführt. 

Die Carolabrücke schwingt sich über die Elbe.
Die Ca­ro­l­a­b­rü­cke schwingt sich über die Elbe.
Ar­ti­kel teilen

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.