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Fit together mit Claudia Seidel

Corona-Fälle in Dresden – 14. Januar

Das Dresd­ner Ge­sund­heits­amt mel­det mit Stand heute 12 Uhr für die ver­gan­gene Wo­che 680 Neu­in­fek­tio­nen, das ist der ge­ringste Wert seit Mitte No­vem­ber 2020, die Co­rona-Am­pel zeigt auf "Rot", 113 Per­so­nen wur­den in der ver­gan­ge­nen Wo­che neu in ein Kran­ken­haus auf­ge­nom­men, 8 Per­so­nen ver­star­ben laut To­ten­schein an ei­ner Covid-19-Erkrankung.

Corona-Virus - Modell.
Co­rona-Vi­rus – Modell.

Welt­weit sind mehr als 98 Mil­lio­nen In­fi­zierte ge­mel­det, mehr als 2,1 Mil­lio­nen To­des­fälle wur­den in Zu­sam­men­hang mit Co­vid-19 ver­zeich­net, De­tails in der Über­sicht der Johns-Hop­kins-Uni­ver­si­tät.

Deutsch­land­weit sind die In­fi­zier­ten-Mel­dun­gen in der ver­gan­ge­nen Wo­che leicht ge­fal­len. Eine Über­sicht dazu gibt es auf zeit.de.

Die wichtigsten Zahlen für Dresden

680 neue Fälle in den vergangenen 7 Tagen. 17.145 Genesene (Schätzung), nach dieser Schätzung gibt es aktuell 2.147 Infizierte. 124,8 Fälle pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche laut Dresdner Corona-Ampel. 19.900 bestätigte Fälle insgesamt. 608 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Quelle: Gesundheitsamt Dresden
680 neue Fälle in den ver­gan­ge­nen 7 Ta­gen. 17.145 Ge­ne­sene (Schät­zung), nach die­ser Schät­zung gibt es ak­tu­ell 2.147 In­fi­zierte. 124,8 Fälle pro 100.000 Ein­woh­ner in der ver­gan­ge­nen Wo­che laut Dresd­ner Co­rona-Am­pel. 19.900 be­stä­tigte Fälle ins­ge­samt. 608 To­des­fälle im Zu­sam­men­hang mit Co­rona. Quelle: Ge­sund­heits­amt Dresden

Die Co­rona-Am­pel des Dresd­ner Ge­sund­heits­am­tes zeigt im­mer die letz­ten sie­ben Tage an. Also heute vom ver­gan­ge­nen Sonn­tag bis Sonn­abend. Am Sonn­tag, dem 17. Ja­nuar 2021 zeigte die Am­pel wei­ter­hin auf rot mit ei­ner 7‑­Tage-In­zi­denz von 124,8. 8 Per­so­nen sind laut To­ten­schein in der ver­gan­ge­nen Wo­che an ei­ner Co­vid-19-Er­kran­kung ver­stor­ben. Of­fen­bar wur­den aber noch wei­tere 102 To­des­fälle aus vor­he­ri­gen Wo­chen nach­ge­mel­det. Ins­ge­samt wer­den in Dres­den nun 608 To­des­fälle im Zu­sam­men­hang mit Co­vid-19 verzeichnet. 

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Laut RKI sind bis­her in Dres­den 10 Per­so­nen im Al­ter zwi­schen 35 und 59 Jah­ren ge­stor­ben, im Al­ter zwi­schen 60 und 79 Jah­ren wa­ren es 138 und die größte Gruppe der To­ten im Zu­sam­men­hang mit Co­vid-19 sind die über 79-Jäh­ri­gen mit ins­ge­samt 459.

Dashboard umgestellt

Das Da­sh­board des Dresd­ner Ge­sund­heits­am­tes wurde diese Wo­che um­ge­stellt. Das be­trifft die Bet­ten­aus­las­tung und die auf­ge­führ­ten To­des­fälle. Was die Bet­ten­aus­las­tung be­trifft, greift das Ge­sund­heits­amt nun nicht mehr auf die Zah­len der Kran­ken­haus­leit­stelle zu­rück, son­dern nur noch auf das Divi-Intensivregister. 

Hin­sicht­lich der To­des­fälle wur­den bis­her die Co­vid-19-Ster­be­fälle pro Tag nach dem Mel­de­da­tum auf­ge­glie­dert. Das Mel­de­da­tum ent­spricht dem Tag, an dem das Ge­sund­heits­amt Kennt­nis von ei­nem To­des­fall er­hält, und da­mit nicht im­mer dem tat­säch­li­chen To­des­da­tum. Der Mel­de­pro­zess von To­des­fäl­len dau­ert mit der stei­gen­den An­zahl CO­VID-19-be­ding­ter To­des­fälle län­ger als un­ter nor­ma­len Um­stän­den. Es kommt vor, dass Co­vid-19-be­dingte To­des­mel­dun­gen in ge­sam­mel­ter Form dem Ge­sund­heits­amt über­mit­telt wer­den, was wie­derum zu ei­ner ho­hen Zahl an Mel­dun­gen an ei­nem Tag führt. Die bis­he­rige Ab­bil­dung im Da­sh­board nach Mel­de­da­tum ent­sprach so­mit nicht mehr dem tat­säch­li­chen Ster­be­ge­sche­hen in Dresden. 

Die ge­än­derte Dar­stel­lung der täg­li­chen Ster­be­fälle auf­ge­glie­dert nach To­des­da­tum un­ter dem Rei­ter „Fälle/​Tag“ er­mög­licht ei­nen bes­se­ren Über­blick über den zeit­li­chen Ver­lauf der CO­VID-19-be­ding­ten To­des­fälle in Dres­den. Es wird wei­ter­hin täg­lich auf­ge­führt, wie viele To­des­fälle im Ver­gleich zum Vor­tag durch das Amt für Ge­sund­heit und Prä­ven­tion er­fasst wurden.

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Be­züg­lich der Co­rona-Fall­zah­len hat sich nichts ver­än­dert. Dort trägt das Ge­sund­heits­amt den Tag ein, an dem das La­bor den po­si­ti­ven Test dem Ge­sund­heits­amt mel­det. Diese Fälle wer­den teil­weise auch nach­träg­lich ein­ge­tra­gen. Da­her gibt es für die letz­ten Tage in der Über­sicht im­mer eine deut­lich ge­rin­gere Zahl, die dann in­ner­halb der nächs­ten Tage mehr­fach kor­ri­giert wird. 

Diego Jahn hat auf der Web­site www.coronavirus-dresden.de mit den Da­ten vom Ge­sund­heits­amt in­ter­es­sante Über­sich­ten an­ge­fer­tigt, wie die tat­säch­li­chen 7‑­Tage-In­zi­den­zen aus­se­hen, wenn man die Nach­mel­dun­gen be­rück­sich­tigt. Eine um­fang­rei­che Über­sicht mit Zah­len und Da­ten hat auch Neu­stadt-Ge­flüs­ter-Le­ser Fi­del in meh­re­ren Ta­bel­len zusammengetragen.

Maskenpflicht im Freien auf gekennzeichneten Plätzen und immer wenn sich mehrere Menschen näher kommen.
Mas­ken­pflicht im Freien auf ge­kenn­zeich­ne­ten Plät­zen und im­mer wenn sich meh­rere Men­schen nä­her kommen.

Sachsen: Harter Lockdown wahrscheinlich bis 14. Februar verlängert

Seit Mon­tag, dem 11. Ja­nuar gilt eine neue Säch­si­sche Co­rona-Ver­ord­nung, in der die Ein­schrän­kun­gen noch ein­mal ver­schärft wur­den. Nun darf man sich nur noch mit ei­ner Per­son, die nicht zum ei­ge­nen Haus­stand ge­hört tref­fen, au­ßer­dem sind nun auch die meis­ten Kan­ti­nen und So­la­rien ge­schlos­sen. De­tails hier.

Die Re­ge­lung gilt vor­erst bis zum 7. Fe­bruar. Dann en­den auch die vor­ge­zo­ge­nen und ver­kürz­ten Win­ter­fe­rien. Al­ler­dings wurde im Bund-Län­der-Ge­spräch in der ver­gan­ge­nen Wo­che eine Ver­län­ge­rung bis zum 14. Fe­bruar an­ge­regt. Dazu will das Säch­si­sche Ka­bi­nett am Diens­tag ent­schei­den und vor­aus­sicht­lich am Don­ners­tag die neuen Re­ge­lun­gen be­kannt ge­ben. Wahr­schein­lich ist die Pflicht zum Tra­gen ei­ner me­di­zi­ni­schen Maske (also FFP2 oder OP-Maske) im öf­fent­li­chen Nah­ver­kehr und beim Ein­kau­fen. Au­ßer­dem wird es wohl stren­gere Maß­nah­men zum Thema Ho­me­of­fice geben.

Belegung Intensivstationen

In der ver­gan­ge­nen Wo­che wur­den 113 Co­vid-19-Pa­ti­en­ten neu in Dresd­ner Kran­ken­häu­ser auf­ge­nom­men. Ins­ge­samt wur­den seit Aus­bruch der Pan­de­mie in Dres­den 1593 Pa­ti­en­ten sta­tio­när be­han­delt. Quelle: Ge­sund­heits­amt – auch hier gibt es of­fen­bar er­heb­li­che Nach­mel­dun­gen für die Vor­wo­chen. Laut DIVI-In­ten­siv­re­gis­ter wer­den in Dres­den 56 Co­vid-19-Pa­ti­en­ten auf In­ten­siv­sta­tio­nen be­han­delt, da­von wer­den 34 Pa­ti­en­ten in­va­siv be­atmet. Ak­tu­ell sind nach die­sem Re­gis­ter in Dres­den noch 47 In­ten­siv-Bet­ten frei. Die Si­tua­tion hat sich ge­gen­über den Vor­wo­chen verbessert. 

Im Co­rona-Da­sh­board der Stadt Dres­den wird nun nur noch diese Bet­ten­über­sicht an­ge­zeigt. „Es gab sehr häu­fig Nach­fra­gen, warum un­sere Zah­len sich von de­nen des DIVI un­ter­schei­den. Dies war auf Un­ter­schiede in der De­fi­ni­tion von In­ten­siv­bet­ten zu­rück­zu­füh­ren. Um mehr Trans­pa­renz zu ge­währ­leis­ten, ha­ben wir uns jetzt für die Dar­stel­lung der DIVI-Zah­len ent­schie­den“, er­klärt der Lei­ter des Ge­sund­heits­am­tes Frank Bauer.

Bettenauslastung der Dresdner Krankenhäuser
Bet­ten­aus­las­tung der Dresd­ner Kran­ken­häu­ser laut Dres­den-Da­sh­board, die dar­ge­stell­ten Zah­len stel­len eine Mo­ment­auf­nahme dar und sind un­ter Um­stän­den nicht mit ver­schie­de­nen Ta­ges­re­ports/-da­ten im Zeit­ver­lauf vergleichbar.

Corona-Schutzimpfungen

Am 11. Ja­nuar 2021 ha­ben die säch­si­schen Impf­zen­tren in den 13 Land­krei­sen bzw. Kreis­freien Städ­ten ih­ren Be­trieb auf­ge­nom­men. Bis da­hin wur­den zu­erst Be­woh­ner und Per­so­nal von Pfle­ge­ein­rich­tung so­wie Be­schäf­tigte in Kran­ken­häu­sern ge­impft. Das Dresd­ner Impf­zen­trum be­fin­det sich in der Messe Dres­den, Mes­se­ring 6, 01067 Dres­den. Fra­gen und Ant­wor­ten rund um die Impf­zen­tren gibt es auf den Sei­ten des Deut­schen Ro­ten Kreuz und auf sachsen.de. Das RKI ver­öf­fent­licht täg­lich ein Impf­quo­ten­mo­ni­to­ring. Mit Stand vom 24. Ja­nuar wur­den in Sach­sen rund 71.000 Impf­do­sen ver­ab­reicht, da­von rund 6.000 an Men­schen über 80 Jahre, rund 50.000 an Mit­ar­bei­ter in Kran­ken­häu­sern oder Pfle­ge­ein­rich­tun­gen, rund 17.000 an Be­woh­ner in Pfle­ge­ein­rich­tun­gen. In­zwi­schen ha­ben ei­nige Ge­impfte be­reits die Zweit­imp­fung er­hal­ten. Quelle: RKI-Impf­quo­ten­mo­ni­to­rin

Corona-Ampeln

Die Stadt­ver­wal­tung zeigt auf dresden.de seit An­fang De­zem­ber zwei Co­rona-Am­peln. Die eine zeigt das ak­tu­elle In­fek­ti­ons­ge­sche­hen, wie es beim Ge­sund­heits­amt ge­mel­det wird an, die an­dere den Stand des RKI. Die RKI-Am­pel ist für even­tu­elle Ein­schrän­kun­gen wich­tig. Die RKI-Am­pel ist in den ver­gan­ge­nen Wo­chen im­mer ge­rin­ger aus­ge­fal­len als die Am­pel vom Ge­sund­heits­amt. An­ge­zeigt wird je­weils, wie viele Fälle es pro 100.000 Ein­woh­ner in Dres­den in den ver­gan­ge­nen sie­ben Ta­gen gab. Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag zeigte die RKI-Am­pel mehr als sie­ben Tage in Folge ei­nen Wert un­ter 200 an. Das hatte zur Folge, dass in Dres­den wie­der sta­tio­näre Ver­samm­lun­gen bis 1.000 Teil­neh­mer er­laubt sind. (Siehe Pa­ra­graph 9 Co­rona-Schutz-Ver­ord­nung.) Wei­tere Lo­cke­run­gen gibt es erst, wenn die 7‑­Tage-In­zi­denz in ganz Sa­chen die 200 an fünf Ta­gen an­dau­ernd un­ter­schrei­tet. (Siehe Pa­ra­graph 2c Ab­satz 2 und die da­zu­ge­hö­rige Er­läu­te­rung.) Die­ser Wert wird in Sach­sen seit Frei­tag, dem 22. Ja­nuar unterschritten.

Corona-Ampeln RKI und Gesundheitsamt Dresden - Stand: 24. Januar 2021
Co­rona-Am­peln RKI und Ge­sund­heits­amt Dres­den – Stand: 24. Ja­nuar 2021

Test- und Quarantäneregelungen

Be­trof­fene mit Sym­pto­men sol­len sich an ih­ren Haus­arzt oder die Co­rona-Am­bu­lanz am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum wen­den. Für ge­setz­lich Kran­ken­ver­si­cherte über­neh­men die Kran­ken­kas­sen die Kos­ten. Wenn ein po­si­ti­ves Test­ergeb­nis vor­liegt, er­hält das Ge­sund­heits­amt die Mel­dung vom La­bor, er­mit­telt die Kon­takt­per­so­nen und legt fest, wel­che Per­so­nen zu tes­ten sind. Das Ge­sund­heits­amt selbst führt Co­rona-Tests aus­schließ­lich im Rah­men von Um­ge­bungs­un­ter­su­chun­gen durch. Die Kos­ten trägt die öf­fent­li­che Hand. 

Fra­gen zu Test­pra­xen wer­den auch un­ter Te­le­fon: 116117 be­ant­wor­tet. Co­rona-Tests für Per­so­nen ohne Sym­ptome füh­ren dar­über hin­aus nie­der­ge­las­sene freie La­bore in Sach­sen durch. Die Kos­ten sind selbst zu tragen.

Per­so­nen, die ein po­si­ti­ves Test­ergeb­nis er­hal­ten, un­ter­lie­gen ei­ner Ab­son­de­rungs­pflicht (Qua­ran­täne). Die ak­tu­el­len Qua­ran­täne-Re­geln sind hier zu fin­den.

Erläuterungen

  • Fall­zahl: An­zahl al­ler la­bor­dia­gnos­tisch be­stä­tig­ten SARS-CoV-2-Fälle, die der Fall­de­fi­ni­tion ge­mäß § 11 Abs. 2 IfSG ent­spre­chen und ge­mäß § 11 Abs. 1 IfSG an die Lan­des­un­ter­su­chungs­an­stalt Sach­sen bzw. an das Ro­bert Koch-In­sti­tut über­mit­telt werden.
  • Ein­wei­sung Kran­ken­haus: An­zahl al­ler la­bor­dia­gnos­tisch be­stä­tig­ten SARS-CoV-2-Fälle, die auf­grund ei­ner CO­VID-19-Er­kran­kung in sta­tio­nä­rer Be­hand­lung sind.
  • Ster­be­fall: An­zahl al­ler la­bor­dia­gnos­tisch be­stä­tig­ten SARS-CoV-2-Fälle, wel­che laut To­ten­schein an ei­ner CO­VID-19-Er­kran­kung verstarben.
  • An­nah­men zur Schät­zung ge­ne­se­ner Fälle: Die Zahl der ge­ne­se­nen Fälle stellt le­dig­lich eine Schät­zung dar. Eine ent­spre­chende Mel­dung an das zu­stän­dige Ge­sund­heits­amt er­folgt nicht. Die zu­grunde lie­gen­den An­nah­men ent­spre­chen den Schätz­pa­ra­me­tern auf Lan­des­ebene (Sach­sen). Es wird von ei­ner Ge­ne­sung 14 Tage nach Mel­de­da­tum bei Fäl­len ohne ge­mel­dete Hos­pi­ta­li­sie­rung und von ei­ner Ge­ne­sung 30 Tage nach Mel­de­da­tum bei Fäl­len mit ge­mel­de­ter Hos­pi­ta­li­sie­rung ausgegangen.
  • An­nahme zur Schät­zung der ak­tu­ell In­fi­zier­ten: Die Zahl re­sul­tiert aus den ge­mel­de­ten Fäl­len ab­züg­lich der Ster­be­fälle und der Ge­ne­se­nen. So­mit kann es sich auch hier nur um eine Schät­zung handeln.

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17 Ergänzungen

  1. Für die­je­ni­gen, die – ga­anz lang­sam, aber si­cher – an der Sinn­haf­tig-bzw. Ver­hält­nis­mä­ßig­keit von klei­nen und gro­ßen Lock­downs zu zwei­feln beginnen:

    Zwi­schen dem 1. März und dem 2. No­vem­ber 2020 – das sind 35 Wo­chen – ver­star­ben in Dres­den 27 Men­schen an oder mit dem SARS-CoV2-Virus.

    Am 2. No­vem­ber be­gann dann der von un­se­rer ge­lieb­ten Säch­si­schen Staats­re­gie­rung ver­ord­nete "kleine Lockdown".

    Zwi­schen dem 2. No­vem­ber und dem 14. De­zem­ber – das sind 6 Wo­chen – ver­star­ben in Dres­den 193 Men­schen an oder mit dem SARS-CoV2-Virus.

    Am 14. De­zem­ber be­gann dann der so­ge­nannte "harte Lock­down", auf den sich Bun­des­re­gie­rung und Mi­nis­ter­prä­si­den­ten ge­ei­nigt hatten.

    Zwi­schen dem 14. De­zem­ber 2020 und heute – das sind eben­falls 6 Wo­chen – ver­star­ben in Dres­den 387 Men­schen an oder mit dem SARS-CoV2-Virus.

    Phase 1 (35 Wo­chen): 0,77 "Co­rona-Tote" pro Wo­che in Dresden

    Phase 2 (6 Wo­chen): 32 "Co­rona-Tote" pro Wo­che in Dresden

    Phase 3 (6 Wo­chen): 64 "Co­rona-Tote" pro Wo­che in Dresden

    Lei­der sieht sich die Dresd­ner Stadt­ver­wal­tung nicht dazu in der Lage, mir in­ner­halb von ei­ner Wo­che Fra­gen zu (vom Ge­sun­heits­amt an­ge­ord­ne­ten) Ob­duk­tio­nen, Selbst­mor­den und zur An­zahl der in Al­ten- und Pfle­ge­hei­men (ver­meint­lich an oder mit Co­rona) Ver­stor­be­nen zu beantworten.

    Da­für wer­den rück­wir­kend (bis in den März 2020) die Sta­tis­ti­ken zu Fäl­len, Kran­ken­haus-Ein­wei­sun­gen und Ster­be­fäl­len geändert…ääh korrigiert.

    Statt der am 15. Ja­nuar 2021 im Co­rona-Da­sh­board ver­mel­de­ten 74 (!) Ster­be­fälle (an ver­meint­lich ei­nem Tag) stellt sich nach "Glät­tung" der Zah­len der 18. De­zem­ber 2020 mit 22 tat­säch­lich an die­sem Tag mit oder an Co­rona Ver­stor­be­nen als "neuer Ta­ges-Re­kord­hal­ter" raus.

    Nach (deutsch­land­wei­ten) Re­cher­chen der BILD ver­star­ben rund 80 % der Men­schen in Al­ters- und Pflegeheimen.

    In Dres­den sind über 98% al­ler "Co­rona-To­ten" 60 Jahre oder äl­ter, 76% so­gar 80 Jahre oder äl­ter geworden.

    "Lo­gi­scher­weise" sol­len die­je­ni­gen, die Kri­tik an den Maß­nah­men äu­ßern – man nennt sie auch gerne "Co­rona-Leug­ner", "Nazi" o.ä. – be­wei­sen, dass es ohne diese Maß­nah­men nicht zu noch we­sent­lich mehr To­ten ge­kom­men wäre.

    Na­tür­lich wäre es voll fascho/​nazi/​durchgeknallt, von den­je­ni­gen, die un­sere Grund­rechte seit Mo­na­ten er­heb­lich ein­schrän­ken, zu ver­lan­gen, ei­nen Be­weis für die Sinn­haf­tig- bzw. Ver­hält­nis­mä­ßig­keit der Maß­nah­men anzutreten.

    Ich kann euch zu mei­ner gro­ßen Freude aber mit­tei­len, dass der Stadt­rat am kom­men­den Don­ners­tag den Ober­bür­ger­meis­ter per "Eil­an­trag" dazu auf­for­dern will, dass sie ihn – nach knapp 11 Mo­na­ten – *be­ra­ten* kön­nen dür­fen sollen.

    Je­der kann sich selbst im Rats­info da­von über­zeu­gen, wie viele An­fra­gen die ein­zel­nen Stadträte/​Fraktionen zur Ar­beit des Ge­sund­heits­am­tes bzw. dem (Nicht-)Handeln der Stadt­ver­wal­tung ge­stellt ha­ben und wie viele In­itia­ti­ven sie ge­star­tet ha­ben, um eine fi­nan­zi­elle För­de­rung für be­stimmte, so­ge­nannte "sys­tem­re­le­vante" Kli­en­tel­grup­pen zu erreichen.

    Be­stimmt ha­ben diese In­for­ma­tio­nen aber auch ih­ren Weg in die Ver­laut­ba­run­gen der Dresd­ner Qua­li­täts­presse ge­fun­den, die ich selbst al­ler­dings nicht mehr kon­su­miere.… äh lese.

    Es grüßt der Corona-"leugnende" und Ur­sa­che und Wir­kung vertauschende
    Fidel

  2. Läuft doch geil für Dich Fi­del. Du kannst hier schrei­ben, was Du willst oder in an­dere Län­der mit kom­pe­ten­te­ren Re­gie­run­gen aus­wan­dern, wenn Du willst. Du kannst Dich echt nicht be­schwe­ren. Hast Du ja auch nicht. Höchs­tens über vor­ent­hal­tene Anerkennung.
    Ja, sind halt doof manch­mal die Leute. Ohne die ginge es leich­ter. Aber Re­vo­lu­tio­näre ha­ben es oft schwer.

  3. @s.
    Wenn es der glei­che Fi­del ist, der vor vie­len Jah­ren im co­lo­ra­dio ak­tiv war, dann gibts den tatsächlich.
    Ein un­glaub­lich ner­vig-an­stren­gen­der Zeit­ge­nosse, der es wun­der­bar ver­stand, die of­fene Struk­tur des Ra­dios für seine Selbst­in­sze­nie­rung zu nut­zen. So wie ich das hier schreibe, wird er es ver­mut­lich als Lob empfinden.

  4. Auch wenns kei­ner mehr hö­ren kann und will. Der Fi­del hat lei­der Recht zu­min­dest teilweise.

  5. @Marcus Bulli: Auch wenn es op­por­tun er­scheint. Alle an­de­ren Kommentator:innen hier ha­ben auch Recht zu­min­dest teilweise.

    Viel­leicht kommt es ein­fach nicht dar­auf an, wer am teil­wei­ses­ten Recht hat?

  6. Das stimmt. Es kommt nicht dar­auf an wer am teil­wei­ses­ten Recht hat, son­dern dar­auf an­zu­er­ken­nen wo der an­dere Recht hat ohne al­les ge­dan­ken­los und un­re­flek­tiert platt­zu­wal­zen weil ei­nem al­lein schon die Grund­hal­tung oder was auch im­mer stinkt. 

    So sor­tiert man re­flex­haft In­for­ma­tio­nen aus die man nie­mals über­prüft. Ein­fach nur weil sie von je­man­dem kom­men, von dem man nichts wis­sen will. Große An­er­ken­nung für An­ton, der Fi­dels Zah­len und Ta­bel­len, trotz völ­lig ge­gen­tei­li­ger Mei­nung so­gar verlinkt. 

    Diese Grund­hal­tung ist der Kern von De­mo­kra­tie. Na­tür­lich gilt das für alle Sei­ten. Wel­che sie am ehes­ten ver­mis­sen lässt dürfte sich hier aber ge­zeigt ha­ben. Oder Torsten?

  7. @Phil: Sorry, wenn Sie sich und Fi­del von mei­nen Bei­trä­gen un­de­mo­kra­tisch be­han­delt fühlen.

    Any­way, wel­che der von Ih­nen de­fi­nier­ten de­mo­kra­ti­schen Grund­hal­tun­gen lasse ich denn ge­nau ver­mis­sen? Woll ich Kränze nie­der­le­gen? Niederknien? 

    P.S. Es kommt mir nicht drauf an, Per­so­nen zu dis­sen. Mich nervt ein­fach die Ko­ket­te­rie mit der Op­fer­rolle. Hier wird so ge­tan, als wäre es weiß Gott was für ne Leis­tung, Da­ten zu ver­öf­fent­li­chen. Wir le­ben im 21.Jh – je­deR kann ver­öf­fent­li­chen, was er/​sie/​es will. Ohne da­mit ein'e Freiheitskämpfer:in zu sein.

  8. Die Wahr­heit lässt sich nicht aus der An­zahl der Fol­lower ableiten.
    Faust­re­gel: je mehr Mit­läu­fer (Ver­tre­ter) ei­ner These, desto wahr­schein­li­cher, dass diese ei­ner Täu­schung unterliegen.
    Oder, um es ele­gan­ter auszudrücken:
    Ge­het ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Ver­der­ben führt, und viele sind, die da hineingehen.

  9. @ Fie­del
    Nun denn, "Blö­der geht im­mer" …, sich in eine Ecke zu stel­len und den "Rest der Welt" vor­zu­wer­fen, dass man in der Ecke steht, ist Meis­ter­leis­tung ge­nug. Qua­li­fi­ziert durch eine In­for­ma­ti­ons­blase kon­no­tierte Ex­cel­lis­ten Sta­tis­tik, so se­hen Spe­zia­lis­ten aus. 

    Von die­sen deut­li­chen Dif­fe­ren­zen ab­ge­se­hen. Viel Spaß im wei­te­ren Le­ben. Es ist im­mer wie­der eine Freude, solch "herr­li­chen" Un­sinn zu lesen.

  10. Also der Fi­del scheint ja ei­nen wun­den Punkt ge­trof­fen zu ha­ben, wenn er auf so­viel Ab­wehr­hal­tung und An­griffs­lust stößt. Je­man­den, der tat­säch­lich pu­ren Un­fug er­zählt, muß man nicht der­ar­tig bekämpfen. ;-)

  11. @Fidel
    und was kommt dir an dei­nen Zah­len ko­misch vor?
    In der 2. Welle ha­ben sich ins­ge­samt deut­lich mehr Men­schen an­ge­steckt – also gibt es auch mehr Tote pro Wo­che. Die we­nigs­ten kann­ten wäh­rend der 1. Welle doch je­man­den, der sich wirk­lich an­ge­steckt hatte. In der 2. Welle sind es bis­lang in mei­nem Freun­des- und Be­kann­ten­kreis 4 Personen.

    Und da die Men­schen mei­nes Wis­sens erst ei­nige Wo­chen nach der In­fek­tion ster­ben, ist es auch lo­gisch, dass die To­des­zah­len dem Lock­down um Wo­chen hin­ter­her­hin­ken. Die To­des­zah­len wer­den also ggf. erst An­fang Fe­bruar sinken.

    Das die meis­ten im Al­ters­heim ster­ben, ist doch egal. Die be­kom­men nun mal Be­such von Kin­dern, En­keln, Ex-Kol­le­gen usw. bzw. be­su­chen auch an­dere Per­so­nen au­ßer­halb des Al­ters­heims. Nur weil ich im Al­ters­heim lebe, will ich trotz­dem nicht auf­grund in­fi­zier­ter Be­su­cher eher ster­ben. Die Ein­stel­lung: Lie­ber soll Oma Else 10 Jahre frü­her ster­ben als dass ich Ein­schrän­kun­gen er­le­ben muss wäre dann aber eine sehr ego­is­ti­sche und aso­ziale Ein­stel­lung (falls du die hast – der erste Post liest sich aber zu­min­dest so).

  12. @Sv. : Ge­nau der ist es, und die von Ih­nen be­schrie­be­nen Per­sön­lich­keits­merk­male schei­nen wohl zum Grund­ge­rüst des Ex-Pi­ra­ten Schä­fer zu ge­hö­ren, der ja auch per You­Tube (46 Abon­nen­ten!) große Po­li­tik ma­chen will, sich den "Quer­den­kern" an­dient und selbst mit ei­nem Ver­gleich der Merkel'schen Po­li­tik mit der des Ober­ge­frei­ten aus Brau­nau auf­zu­war­ten weiß.
    Man sollte sol­chen Leu­ten ein­fach das Was­ser bzw. die Auf­merk­sam­keit ab­gra­ben, denn die brau­chen sie wie die Luft zum At­men. Nicht um­sonst rückt er hier im­mer wie­der mit sei­nen ver­schwur­bel­ten "Wahr­hei­ten" an, ge­nau wis­send, dass sich an­dere daran abarbeiten.
    Er scheint der Typ zu sein, der sich grund­sätz­lich im Con­tra wohl­fühlt, um an­zu­ecken und, wie schon ge­sagt, die so wich­tige Auf­merk­sam­keit zu bekommen.

  13. @ Fran­ziska

    Ich für mei­nen Teil, finde es le­dig­lich ver­wun­der­lich, wie man sich so­viel Mühe gibt, nur um sich seine so­wieso schon fest­ste­hende Mei­nung wahr zu­re­den, vor al­lem wenn diese so deut­lich ne­ben den Evi­denz­ba­sier­ten Er­geb­nis­sen der hoch spe­zia­li­sier­ten "Wis­sen­schaft" liegt. 

    Man könnte es na­tür­lich auch ein­fach über­le­sen, und sich freuen, dass man mit ent­spre­chen­den Leute nichts, aber über­haupt nichts zu tun hat. Sie nicht kennt, nicht sieht und ein­fach "wegkli­cken" kann.

  14. Na ich wun­der mich auch biss­chen, dass jetzt so ein per­sön­li­ches Fi­del-Ba­shing ab­geht. Wozu soll das gut sein?

    @ Alt&Wunderlich & Sv.: ei­gene Kom­plexe viel­leicht mal the­ra­peu­tisch bearbeiten?

  15. @Torsten: Keine Angst, bin zwar "alt und wun­der­lich", sonst aber recht frei von Kom­ple­xen. Und die, die ich nicht be­merke, muss ich frei­lich auch nicht be­han­deln lassen. ;)
    Üb­ri­gens ist nicht jede Ana­lyse ei­ner Per­son und die Re­cher­che zu sei­nen Be­weg­grün­den gleich ein "Ba­shing". Zu­dem sollte "Fi­del" doch über sol­chen Din­gen, die ihm aus der Welt des un­wis­sen­den Vol­kes ent­ge­gen­we­hen, ste­hen. Da ma­che ich mir keine Sorgen.

    Liebe Grüße!

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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