Corona-Fälle in Dresden – 14. Januar

Das Dresdner Gesundheitsamt meldet mit Stand heute 12 Uhr für die vergangene Woche 680 Neuinfektionen, das ist der geringste Wert seit Mitte November 2020, die Corona-Ampel zeigt auf „Rot“, 113 Personen wurden in der vergangenen Woche neu in ein Krankenhaus aufgenommen, 8 Personen verstarben laut Totenschein an einer Covid-19-Erkrankung.

Corona-Virus - Modell.
Corona-Virus – Modell.

Weltweit sind mehr als 98 Millionen Infizierte gemeldet, mehr als 2,1 Millionen Todesfälle wurden in Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet, Details in der Übersicht der Johns-Hopkins-Universität.

Deutschlandweit sind die Infizierten-Meldungen in der vergangenen Woche leicht gefallen. Eine Übersicht dazu gibt es auf zeit.de.

Die wichtigsten Zahlen für Dresden

680 neue Fälle in den vergangenen 7 Tagen. 17.145 Genesene (Schätzung), nach dieser Schätzung gibt es aktuell 2.147 Infizierte. 124,8 Fälle pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche laut Dresdner Corona-Ampel. 19.900 bestätigte Fälle insgesamt. 608 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Quelle: Gesundheitsamt Dresden
680 neue Fälle in den vergangenen 7 Tagen. 17.145 Genesene (Schätzung), nach dieser Schätzung gibt es aktuell 2.147 Infizierte. 124,8 Fälle pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche laut Dresdner Corona-Ampel. 19.900 bestätigte Fälle insgesamt. 608 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Quelle: Gesundheitsamt Dresden

Die Corona-Ampel des Dresdner Gesundheitsamtes zeigt immer die letzten sieben Tage an. Also heute vom vergangenen Sonntag bis Sonnabend. Am Sonntag, dem 17. Januar 2021 zeigte die Ampel weiterhin auf rot mit einer 7-Tage-Inzidenz von 124,8. 8 Personen sind laut Totenschein in der vergangenen Woche an einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Offenbar wurden aber noch weitere 102 Todesfälle aus vorherigen Wochen nachgemeldet. Insgesamt werden in Dresden nun 608 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet.

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Laut RKI sind bisher in Dresden 10 Personen im Alter zwischen 35 und 59 Jahren gestorben, im Alter zwischen 60 und 79 Jahren waren es 138 und die größte Gruppe der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 sind die über 79-Jährigen mit insgesamt 459.

Dashboard umgestellt

Das Dashboard des Dresdner Gesundheitsamtes wurde diese Woche umgestellt. Das betrifft die Bettenauslastung und die aufgeführten Todesfälle. Was die Bettenauslastung betrifft, greift das Gesundheitsamt nun nicht mehr auf die Zahlen der Krankenhausleitstelle zurück, sondern nur noch auf das Divi-Intensivregister.

Hinsichtlich der Todesfälle wurden bisher die Covid-19-Sterbefälle pro Tag nach dem Meldedatum aufgegliedert. Das Meldedatum entspricht dem Tag, an dem das Gesundheitsamt Kenntnis von einem Todesfall erhält, und damit nicht immer dem tatsächlichen Todesdatum. Der Meldeprozess von Todesfällen dauert mit der steigenden Anzahl COVID-19-bedingter Todesfälle länger als unter normalen Umständen. Es kommt vor, dass Covid-19-bedingte Todesmeldungen in gesammelter Form dem Gesundheitsamt übermittelt werden, was wiederum zu einer hohen Zahl an Meldungen an einem Tag führt. Die bisherige Abbildung im Dashboard nach Meldedatum entsprach somit nicht mehr dem tatsächlichen Sterbegeschehen in Dresden.

Die geänderte Darstellung der täglichen Sterbefälle aufgegliedert nach Todesdatum unter dem Reiter „Fälle/Tag“ ermöglicht einen besseren Überblick über den zeitlichen Verlauf der COVID-19-bedingten Todesfälle in Dresden. Es wird weiterhin täglich aufgeführt, wie viele Todesfälle im Vergleich zum Vortag durch das Amt für Gesundheit und Prävention erfasst wurden.

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Bezüglich der Corona-Fallzahlen hat sich nichts verändert. Dort trägt das Gesundheitsamt den Tag ein, an dem das Labor den positiven Test dem Gesundheitsamt meldet. Diese Fälle werden teilweise auch nachträglich eingetragen. Daher gibt es für die letzten Tage in der Übersicht immer eine deutlich geringere Zahl, die dann innerhalb der nächsten Tage mehrfach korrigiert wird.

Diego Jahn hat auf der Website www.coronavirus-dresden.de mit den Daten vom Gesundheitsamt interessante Übersichten angefertigt, wie die tatsächlichen 7-Tage-Inzidenzen aussehen, wenn man die Nachmeldungen berücksichtigt. Eine umfangreiche Übersicht mit Zahlen und Daten hat auch Neustadt-Geflüster-Leser Fidel in mehreren Tabellen zusammengetragen.

Maskenpflicht im Freien auf gekennzeichneten Plätzen und immer wenn sich mehrere Menschen näher kommen.
Maskenpflicht im Freien auf gekennzeichneten Plätzen und immer wenn sich mehrere Menschen näher kommen.

Sachsen: Harter Lockdown wahrscheinlich bis 14. Februar verlängert

Seit Montag, dem 11. Januar gilt eine neue Sächsische Corona-Verordnung, in der die Einschränkungen noch einmal verschärft wurden. Nun darf man sich nur noch mit einer Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört treffen, außerdem sind nun auch die meisten Kantinen und Solarien geschlossen. Details hier.

Die Regelung gilt vorerst bis zum 7. Februar. Dann enden auch die vorgezogenen und verkürzten Winterferien. Allerdings wurde im Bund-Länder-Gespräch in der vergangenen Woche eine Verlängerung bis zum 14. Februar angeregt. Dazu will das Sächsische Kabinett am Dienstag entscheiden und voraussichtlich am Donnerstag die neuen Regelungen bekannt geben. Wahrscheinlich ist die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (also FFP2 oder OP-Maske) im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen. Außerdem wird es wohl strengere Maßnahmen zum Thema Homeoffice geben.

Belegung Intensivstationen

In der vergangenen Woche wurden 113 Covid-19-Patienten neu in Dresdner Krankenhäuser aufgenommen. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Dresden 1593 Patienten stationär behandelt. Quelle: Gesundheitsamt – auch hier gibt es offenbar erhebliche Nachmeldungen für die Vorwochen. Laut DIVI-Intensivregister werden in Dresden 56 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt, davon werden 34 Patienten invasiv beatmet. Aktuell sind nach diesem Register in Dresden noch 47 Intensiv-Betten frei. Die Situation hat sich gegenüber den Vorwochen verbessert.

Im Corona-Dashboard der Stadt Dresden wird nun nur noch diese Bettenübersicht angezeigt. „Es gab sehr häufig Nachfragen, warum unsere Zahlen sich von denen des DIVI unterscheiden. Dies war auf Unterschiede in der Definition von Intensivbetten zurückzuführen. Um mehr Transparenz zu gewährleisten, haben wir uns jetzt für die Darstellung der DIVI-Zahlen entschieden“, erklärt der Leiter des Gesundheitsamtes Frank Bauer.

Bettenauslastung der Dresdner Krankenhäuser
Bettenauslastung der Dresdner Krankenhäuser laut Dresden-Dashboard, die dargestellten Zahlen stellen eine Momentaufnahme dar und sind unter Umständen nicht mit verschiedenen Tagesreports/-daten im Zeitverlauf vergleichbar.

Corona-Schutzimpfungen

Am 11. Januar 2021 haben die sächsischen Impfzentren in den 13 Landkreisen bzw. Kreisfreien Städten ihren Betrieb aufgenommen. Bis dahin wurden zuerst Bewohner und Personal von Pflegeeinrichtung sowie Beschäftigte in Krankenhäusern geimpft. Das Dresdner Impfzentrum befindet sich in der Messe Dresden, Messering 6, 01067 Dresden. Fragen und Antworten rund um die Impfzentren gibt es auf den Seiten des Deutschen Roten Kreuz und auf sachsen.de. Das RKI veröffentlicht täglich ein Impfquotenmonitoring. Mit Stand vom 24. Januar wurden in Sachsen rund 71.000 Impfdosen verabreicht, davon rund 6.000 an Menschen über 80 Jahre, rund 50.000 an Mitarbeiter in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen, rund 17.000 an Bewohner in Pflegeeinrichtungen. Inzwischen haben einige Geimpfte bereits die Zweitimpfung erhalten. Quelle: RKI-Impfquotenmonitorin

Corona-Ampeln

Die Stadtverwaltung zeigt auf dresden.de seit Anfang Dezember zwei Corona-Ampeln. Die eine zeigt das aktuelle Infektionsgeschehen, wie es beim Gesundheitsamt gemeldet wird an, die andere den Stand des RKI. Die RKI-Ampel ist für eventuelle Einschränkungen wichtig. Die RKI-Ampel ist in den vergangenen Wochen immer geringer ausgefallen als die Ampel vom Gesundheitsamt. Angezeigt wird jeweils, wie viele Fälle es pro 100.000 Einwohner in Dresden in den vergangenen sieben Tagen gab. Am vergangenen Sonntag zeigte die RKI-Ampel mehr als sieben Tage in Folge einen Wert unter 200 an. Das hatte zur Folge, dass in Dresden wieder stationäre Versammlungen bis 1.000 Teilnehmer erlaubt sind. (Siehe Paragraph 9 Corona-Schutz-Verordnung.) Weitere Lockerungen gibt es erst, wenn die 7-Tage-Inzidenz in ganz Sachen die 200 an fünf Tagen andauernd unterschreitet. (Siehe Paragraph 2c Absatz 2 und die dazugehörige Erläuterung.) Dieser Wert wird in Sachsen seit Freitag, dem 22. Januar unterschritten.

Corona-Ampeln RKI und Gesundheitsamt Dresden - Stand: 24. Januar 2021
Corona-Ampeln RKI und Gesundheitsamt Dresden – Stand: 24. Januar 2021

Test- und Quarantäneregelungen

Betroffene mit Symptomen sollen sich an ihren Hausarzt oder die Corona-Ambulanz am Universitätsklinikum wenden. Für gesetzlich Krankenversicherte übernehmen die Krankenkassen die Kosten. Wenn ein positives Testergebnis vorliegt, erhält das Gesundheitsamt die Meldung vom Labor, ermittelt die Kontaktpersonen und legt fest, welche Personen zu testen sind. Das Gesundheitsamt selbst führt Corona-Tests ausschließlich im Rahmen von Umgebungsuntersuchungen durch. Die Kosten trägt die öffentliche Hand.

Fragen zu Testpraxen werden auch unter Telefon: 116117 beantwortet. Corona-Tests für Personen ohne Symptome führen darüber hinaus niedergelassene freie Labore in Sachsen durch. Die Kosten sind selbst zu tragen.

Personen, die ein positives Testergebnis erhalten, unterliegen einer Absonderungspflicht (Quarantäne). Die aktuellen Quarantäne-Regeln sind hier zu finden.

Erläuterungen

  • Fallzahl: Anzahl aller labordiagnostisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle, die der Falldefinition gemäß § 11 Abs. 2 IfSG entsprechen und gemäß § 11 Abs. 1 IfSG an die Landesuntersuchungsanstalt Sachsen bzw. an das Robert Koch-Institut übermittelt werden.
  • Einweisung Krankenhaus: Anzahl aller labordiagnostisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle, die aufgrund einer COVID-19-Erkrankung in stationärer Behandlung sind.
  • Sterbefall: Anzahl aller labordiagnostisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle, welche laut Totenschein an einer COVID-19-Erkrankung verstarben.
  • Annahmen zur Schätzung genesener Fälle: Die Zahl der genesenen Fälle stellt lediglich eine Schätzung dar. Eine entsprechende Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erfolgt nicht. Die zugrunde liegenden Annahmen entsprechen den Schätzparametern auf Landesebene (Sachsen). Es wird von einer Genesung 14 Tage nach Meldedatum bei Fällen ohne gemeldete Hospitalisierung und von einer Genesung 30 Tage nach Meldedatum bei Fällen mit gemeldeter Hospitalisierung ausgegangen.
  • Annahme zur Schätzung der aktuell Infizierten: Die Zahl resultiert aus den gemeldeten Fällen abzüglich der Sterbefälle und der Genesenen. Somit kann es sich auch hier nur um eine Schätzung handeln.

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17 Ergänzungen zu “Corona-Fälle in Dresden – 14. Januar

  1. Für diejenigen, die – gaanz langsam, aber sicher – an der Sinnhaftig-bzw. Verhältnismäßigkeit von kleinen und großen Lockdowns zu zweifeln beginnen:

    Zwischen dem 1. März und dem 2. November 2020 – das sind 35 Wochen – verstarben in Dresden 27 Menschen an oder mit dem SARS-CoV2-Virus.

    Am 2. November begann dann der von unserer geliebten Sächsischen Staatsregierung verordnete „kleine Lockdown“.

    Zwischen dem 2. November und dem 14. Dezember – das sind 6 Wochen – verstarben in Dresden 193 Menschen an oder mit dem SARS-CoV2-Virus.

    Am 14. Dezember begann dann der sogenannte „harte Lockdown“, auf den sich Bundesregierung und Ministerpräsidenten geeinigt hatten.

    Zwischen dem 14. Dezember 2020 und heute – das sind ebenfalls 6 Wochen – verstarben in Dresden 387 Menschen an oder mit dem SARS-CoV2-Virus.

    Phase 1 (35 Wochen): 0,77 „Corona-Tote“ pro Woche in Dresden

    Phase 2 (6 Wochen): 32 „Corona-Tote“ pro Woche in Dresden

    Phase 3 (6 Wochen): 64 „Corona-Tote“ pro Woche in Dresden

    Leider sieht sich die Dresdner Stadtverwaltung nicht dazu in der Lage, mir innerhalb von einer Woche Fragen zu (vom Gesunheitsamt angeordneten) Obduktionen, Selbstmorden und zur Anzahl der in Alten- und Pflegeheimen (vermeintlich an oder mit Corona) Verstorbenen zu beantworten.

    Dafür werden rückwirkend (bis in den März 2020) die Statistiken zu Fällen, Krankenhaus-Einweisungen und Sterbefällen geändert…ääh korrigiert.

    Statt der am 15. Januar 2021 im Corona-Dashboard vermeldeten 74 (!) Sterbefälle (an vermeintlich einem Tag) stellt sich nach „Glättung“ der Zahlen der 18. Dezember 2020 mit 22 tatsächlich an diesem Tag mit oder an Corona Verstorbenen als „neuer Tages-Rekordhalter“ raus.

    Nach (deutschlandweiten) Recherchen der BILD verstarben rund 80 % der Menschen in Alters- und Pflegeheimen.

    In Dresden sind über 98% aller „Corona-Toten“ 60 Jahre oder älter, 76% sogar 80 Jahre oder älter geworden.

    „Logischerweise“ sollen diejenigen, die Kritik an den Maßnahmen äußern – man nennt sie auch gerne „Corona-Leugner“, „Nazi“ o.ä. – beweisen, dass es ohne diese Maßnahmen nicht zu noch wesentlich mehr Toten gekommen wäre.

    Natürlich wäre es voll fascho/nazi/durchgeknallt, von denjenigen, die unsere Grundrechte seit Monaten erheblich einschränken, zu verlangen, einen Beweis für die Sinnhaftig- bzw. Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen anzutreten.

    Ich kann euch zu meiner großen Freude aber mitteilen, dass der Stadtrat am kommenden Donnerstag den Oberbürgermeister per „Eilantrag“ dazu auffordern will, dass sie ihn – nach knapp 11 Monaten – *beraten* können dürfen sollen.

    Jeder kann sich selbst im Ratsinfo davon überzeugen, wie viele Anfragen die einzelnen Stadträte/Fraktionen zur Arbeit des Gesundheitsamtes bzw. dem (Nicht-)Handeln der Stadtverwaltung gestellt haben und wie viele Initiativen sie gestartet haben, um eine finanzielle Förderung für bestimmte, sogenannte „systemrelevante“ Klientelgruppen zu erreichen.

    Bestimmt haben diese Informationen aber auch ihren Weg in die Verlautbarungen der Dresdner Qualitätspresse gefunden, die ich selbst allerdings nicht mehr konsumiere…. äh lese.

    Es grüßt der Corona-„leugnende“ und Ursache und Wirkung vertauschende
    Fidel

  2. Läuft doch geil für Dich Fidel. Du kannst hier schreiben, was Du willst oder in andere Länder mit kompetenteren Regierungen auswandern, wenn Du willst. Du kannst Dich echt nicht beschweren. Hast Du ja auch nicht. Höchstens über vorenthaltene Anerkennung.
    Ja, sind halt doof manchmal die Leute. Ohne die ginge es leichter. Aber Revolutionäre haben es oft schwer.

  3. @s.
    Wenn es der gleiche Fidel ist, der vor vielen Jahren im coloradio aktiv war, dann gibts den tatsächlich.
    Ein unglaublich nervig-anstrengender Zeitgenosse, der es wunderbar verstand, die offene Struktur des Radios für seine Selbstinszenierung zu nutzen. So wie ich das hier schreibe, wird er es vermutlich als Lob empfinden.

  4. @Marcus Bulli: Auch wenn es opportun erscheint. Alle anderen Kommentator:innen hier haben auch Recht zumindest teilweise.

    Vielleicht kommt es einfach nicht darauf an, wer am teilweisesten Recht hat?

  5. Das stimmt. Es kommt nicht darauf an wer am teilweisesten Recht hat, sondern darauf anzuerkennen wo der andere Recht hat ohne alles gedankenlos und unreflektiert plattzuwalzen weil einem allein schon die Grundhaltung oder was auch immer stinkt.

    So sortiert man reflexhaft Informationen aus die man niemals überprüft. Einfach nur weil sie von jemandem kommen, von dem man nichts wissen will. Große Anerkennung für Anton, der Fidels Zahlen und Tabellen, trotz völlig gegenteiliger Meinung sogar verlinkt.

    Diese Grundhaltung ist der Kern von Demokratie. Natürlich gilt das für alle Seiten. Welche sie am ehesten vermissen lässt dürfte sich hier aber gezeigt haben. Oder Torsten?

  6. @Phil: Sorry, wenn Sie sich und Fidel von meinen Beiträgen undemokratisch behandelt fühlen.

    Anyway, welche der von Ihnen definierten demokratischen Grundhaltungen lasse ich denn genau vermissen? Woll ich Kränze niederlegen? Niederknien?

    P.S. Es kommt mir nicht drauf an, Personen zu dissen. Mich nervt einfach die Koketterie mit der Opferrolle. Hier wird so getan, als wäre es weiß Gott was für ne Leistung, Daten zu veröffentlichen. Wir leben im 21.Jh – jedeR kann veröffentlichen, was er/sie/es will. Ohne damit ein’e Freiheitskämpfer:in zu sein.

  7. Die Wahrheit lässt sich nicht aus der Anzahl der Follower ableiten.
    Faustregel: je mehr Mitläufer (Vertreter) einer These, desto wahrscheinlicher, dass diese einer Täuschung unterliegen.
    Oder, um es eleganter auszudrücken:
    Gehet ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die da hineingehen.

  8. @ Fiedel
    Nun denn, „Blöder geht immer“ …, sich in eine Ecke zu stellen und den „Rest der Welt“ vorzuwerfen, dass man in der Ecke steht, ist Meisterleistung genug. Qualifiziert durch eine Informationsblase konnotierte Excellisten Statistik, so sehen Spezialisten aus.

    Von diesen deutlichen Differenzen abgesehen. Viel Spaß im weiteren Leben. Es ist immer wieder eine Freude, solch „herrlichen“ Unsinn zu lesen.

  9. Also der Fidel scheint ja einen wunden Punkt getroffen zu haben, wenn er auf soviel Abwehrhaltung und Angriffslust stößt. Jemanden, der tatsächlich puren Unfug erzählt, muß man nicht derartig bekämpfen. ;-)

  10. @Fidel
    und was kommt dir an deinen Zahlen komisch vor?
    In der 2. Welle haben sich insgesamt deutlich mehr Menschen angesteckt – also gibt es auch mehr Tote pro Woche. Die wenigsten kannten während der 1. Welle doch jemanden, der sich wirklich angesteckt hatte. In der 2. Welle sind es bislang in meinem Freundes- und Bekanntenkreis 4 Personen.

    Und da die Menschen meines Wissens erst einige Wochen nach der Infektion sterben, ist es auch logisch, dass die Todeszahlen dem Lockdown um Wochen hinterherhinken. Die Todeszahlen werden also ggf. erst Anfang Februar sinken.

    Das die meisten im Altersheim sterben, ist doch egal. Die bekommen nun mal Besuch von Kindern, Enkeln, Ex-Kollegen usw. bzw. besuchen auch andere Personen außerhalb des Altersheims. Nur weil ich im Altersheim lebe, will ich trotzdem nicht aufgrund infizierter Besucher eher sterben. Die Einstellung: Lieber soll Oma Else 10 Jahre früher sterben als dass ich Einschränkungen erleben muss wäre dann aber eine sehr egoistische und asoziale Einstellung (falls du die hast – der erste Post liest sich aber zumindest so).

  11. @Sv. : Genau der ist es, und die von Ihnen beschriebenen Persönlichkeitsmerkmale scheinen wohl zum Grundgerüst des Ex-Piraten Schäfer zu gehören, der ja auch per YouTube (46 Abonnenten!) große Politik machen will, sich den „Querdenkern“ andient und selbst mit einem Vergleich der Merkel’schen Politik mit der des Obergefreiten aus Braunau aufzuwarten weiß.
    Man sollte solchen Leuten einfach das Wasser bzw. die Aufmerksamkeit abgraben, denn die brauchen sie wie die Luft zum Atmen. Nicht umsonst rückt er hier immer wieder mit seinen verschwurbelten „Wahrheiten“ an, genau wissend, dass sich andere daran abarbeiten.
    Er scheint der Typ zu sein, der sich grundsätzlich im Contra wohlfühlt, um anzuecken und, wie schon gesagt, die so wichtige Aufmerksamkeit zu bekommen.

  12. @ Franziska

    Ich für meinen Teil, finde es lediglich verwunderlich, wie man sich soviel Mühe gibt, nur um sich seine sowieso schon feststehende Meinung wahr zureden, vor allem wenn diese so deutlich neben den Evidenzbasierten Ergebnissen der hoch spezialisierten „Wissenschaft“ liegt.

    Man könnte es natürlich auch einfach überlesen, und sich freuen, dass man mit entsprechenden Leute nichts, aber überhaupt nichts zu tun hat. Sie nicht kennt, nicht sieht und einfach „wegklicken“ kann.

  13. Na ich wunder mich auch bisschen, dass jetzt so ein persönliches Fidel-Bashing abgeht. Wozu soll das gut sein?

    @ Alt&Wunderlich & Sv.: eigene Komplexe vielleicht mal therapeutisch bearbeiten?

  14. @Torsten: Keine Angst, bin zwar „alt und wunderlich“, sonst aber recht frei von Komplexen. Und die, die ich nicht bemerke, muss ich freilich auch nicht behandeln lassen. ;)
    Übrigens ist nicht jede Analyse einer Person und die Recherche zu seinen Beweggründen gleich ein „Bashing“. Zudem sollte „Fidel“ doch über solchen Dingen, die ihm aus der Welt des unwissenden Volkes entgegenwehen, stehen. Da mache ich mir keine Sorgen.

    Liebe Grüße!

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