Stadtluft zum Durchatmen

Nach fünf Ausgaben darf man doch sicher schon von einer Tradition sprechen. Zumindest erscheint das Bookzine „Stadtluft“, das fabelhafte Mischwesen aus Buch und Magazin nun wieder traditionell zum Ende des Herbstes und ist seit Montag in allen gut sortierten Buchhandlungen erhältlich.

Für das Titelbild posiert Schauspielerin Luise Aschenbrenner mit Maske im Industriegelände. Foto: Amac Garbe
Für das Titelbild posiert Schauspielerin Luise Aschenbrenner mit Maske im Industriegelände. Foto: Amac Garbe

Die Herren Amac Garbe (Fotograf), Peter Ufer (Journalist) und Thomas Walther (Grafiker) haben sich also ein Jahr zeitgelassen und präsentieren nun stolz: Stadtluft, die Fünfte. Diesmal auf dem Titel eine Maskierte.

Fotograf Garbe berichtet: „Das ist eine Vorschau auf meine „Coronacouture“-Fotoserie“. Mit der proträtiert er Dresdner Bühnenkünstler (unter anderem Olaf Schubert, Ahmad Mesgarha, Christine Hoppe, Luise Aschenbrenner) mit ihrem jeweils persönlichen Mundschutz. Schauspielerin Louise hat es dann sogar auf das Cover geschafft, abgelichtet vor einem Corona-Graffiti im Industriegelände.

Traditionell gibt es wieder kein Hauptthema in dem 152 Seiten starken Heft. Dresden ist das Thema. Und dabei kommt die Neustadt mal wieder sehr intensiv vor. Für das Bookzine wurden verschiedene Autorinnen und Autoren verpflichtet, die sich in Essays, Reportagen, Interviews, Erinnerungen mit der Stadt Dresden beschäftigen.

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So erinnert der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum an seine Dresdner Kindheit. Der Schauspieler und Fehlschicht-Sänger Volker „Zack“ Michalowski beschreibt seinen Blick von Hamburg aus auf seine Heimatstadt Dresden. Die Leipziger Journalistin Marlen Hobrack geht dem Phänomen des Dresdner Wrestlingsports nach.

Wrestler Laurenz Domschke mit Bauarbeiterschild auf der Prießnitzstraße - Foto: Amac Garbe
Wrestler Laurenz Domschke mit Bauarbeiterschild auf der Prießnitzstraße – Foto: Amac Garbe

Die Redakteurin vom Reportagen-Magazin Juliane Schiemenz porträtiert eine Dresdner Versöhnerin, die Leipziger Künstlerin Oskar Rink besucht zeitgenössische Dresdner Ateliers gemeinsam mit der Berliner Journalistin Julia Christian, die Dresdner Autorin Franziska Lange lernt die Band Youkali kennen.

Die Neustädter Autorin und Stadtführerin Una Giesecke nimmt den Martin-Luther-Platz genauer unter die Lupe.

Cornelius Pollmer vorm Blue Note - Foto: Amac Garbe
Cornelius Pollmer vorm Blue Note – Foto: Amac Garbe

Der Süddeutsche-Zeitung-Korrespondent Cornelius Pollmer erlebt im „Blue Note“ den fast letzten Kneipenabend vor dem ersten Shutdown ohne es zu ahnen, der Journalist Tomas Gärtner nimmt sich der Dresdner Russen an, der MDR-Redakteur Andreas Berger unterhält sich mit dem Schriftsteller Ingo Schulze. Der Schriftsteller Durs Grünbein greift wieder tief in seine historische Dresden-Postkartensammlung, der Autor Michael Bittner beschreibt seine Shutdown-Zeit. Autor Francis Mohr schaut auf Kriminalität, außerdem steuert die Bühnenkünstlerin Anna Mateur ein Wimmelbild bei. Der Geschäftsführer der Sächsischen Bibliotheksgesellschaft Eric Hattke schreibt über seine erschütternden Erlebnisse im radikalisierten Dresden und Mitherausgeber Peter Ufer stellt den Dresdner Fotograf Matthias Creutziger vor.

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Stadtluft Dresden 5

  • Bookzin zum Durchatmen, Hrsg. von Peter Ufer, Amac Garbe, Thomas Walther
  • 152 Seiten mit vielen Bilder in Farbe, für 12,95 Euro im Handel. ISBN 978-3-86530-264-9
  • www.stadtluft-dresden.de

Das Neustadt-Geflüster verlost zwei Stadtlüfte. Bitte eindeutiges Interesse in die Kommentarspalte schreiben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

25 Kommentare zu “Stadtluft zum Durchatmen

  1. Ihr lieben, auch ich würde mich riesig über eine Ausgabe freuen. Schön, dass es wieder eine Ausgabe gibt, danke dafür!

  2. Ich bin auch interessiert. Hatte davon noch nie gehört. Die ersten vier Ausgaben sind irgendwie an mir vorbeigegangen.

  3. Klingt nach einem wunderbaren & bunten Geschichten-Foto-Potpourri unserer tollen Stadt. Ich springe daher sehr gern in den Lostopf.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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