Das Comeback des Burgermeisters

Seit 2009 gibt es auf der Louisenstraße eine Burger-Braterei mit dem schönen Namen „Burgermeister“. Zuletzt hatte Diana Helbig, die als Burgermeisterin auch schon mal ein Parkhaus eingeweiht hatte, den Laden geführt, ebenso wie das Mutzelcafé im Hinterhaus und den Kinderpartyzubehör-Laden nebenan.

Die neuen Burgermeister Christin und Heiko.
Die neuen Burgermeister Christin und Heiko.
Diana hat sich aus dem Geschäft zurückgezogen, konzentriert sich jetzt auf Events. Damit wurde Platz für Christin Lang und Heiko Adam. Beide haben hier im Burgermeister und auch im Mutzelhaus schon gearbeitet. Seit ein paar Monaten hat Christin nun das Mutzelhaus übernommen, nun eröffnet Heiko den Burgermeister am 1. September neu.

„Ich habe in den vergangenen Jahren gesehen, was bei den Gästen ankommt und welche Fehler man vermeiden sollte“, sagt Heiko. Am grundsätzlichen Konzept soll nichts geändert werden. Im Mittelpunkt stehen die Burger. „Die werden bei uns aus frischem Rinderhack zubereitet“, sagt Heiko. Tiefkühlpattys kommen ihm nicht zwischen die Brötchen. Die gibt es auch künftig in großer Auswahl. Neben Rind gibt es auch Huhn, dazu vegetarische und vegane Varianten. „Wir planen auch wieder mit einem Burger des Monats“, ergänzt Christin. Alle Burger wird es auch zum Mitnehmen geben. Erste Kooperationsgespräche mit einem Lieferservice gibt es auch schon.

Burgermeister wiedereöffnet

  • Louisenstraße 54, 01099 Dresden, Infos auf Facebook, Instagram und unter www.burger-dresden.de
  • Dienstag bis Donnerstag 17 bis 22 Uhr, Freitag und Sonnabend 12 Uhr bis Mitternacht, Sonntag 12 bis 22 Uhr

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14 Kommentare zu “Das Comeback des Burgermeisters

  1. Tiermörder für Profit ohne Reue und Gewissen.
    So einen Namen gab es schon und da hat jemand einen „tollen“ Einfall dann muss das ein Geschäft werden.
    Selbst wenns nur des zeitgeistlichen Geschäfts wegen ist:
    i go vegi!

  2. Da wünsche ich den Burgermeistern viel Erfolg! Mit den veganen Burgervarianten allerdings hätte ich persönlich als Betreiber ein wenig ‚Bauchschmerzen‘. Die strikte Trennnung der veganen Teile vom Fleischbereich bei der Zubereitung der veganen Burger stelle ich mir schwierig vor. Das fängt ja schon bei den Messern, der Friteuse usw. an. Und diese vegane Truppe hat ja immer jede Menge Unverträglichkeiten und Allergien mit an Bord, die sie im Verkaufsgespräch auch immer kommunizieren müssen. Ganz egal ob man es wissen will oder nicht. Die meisten Veganer leiden fast immer ganz fürchterlich an IRGENDWAS, hinterfragen jede Zutat und werden schon panisch wenn ihre vegane Speise auch nur in die Nähe von nicht veganen Produkten gelangt.
    Veganer sind schlichtweg zu anstrengend und als Kundschaft für einen angenehmen, flotten Verkauf gänzlich ungeeignet. Sie produzieren lediglich Warteschlangen im Laden und kaufen am Ende doch nix. Weil irgendeine fragwürdige Zutat, irgendeine allergische Reaktion bei ihnen auslösen könnte…. Was sie dann auch unbedingt mit dem Verkaufspersonal besprechen müssen. Das nervt. Sowohl den/die Verkäufer/in als auch die Menschen in der Warteschlange, die einfach nur Hunger haben.

  3. @Munkel
    Da is ja jemand heftigst getriggert. Könnte auf ne kognitive Dissonanz hindeuten. Die Länge Deines Beitrags wäre dann ein weiteres Indiz ;-)

  4. Spatz,
    da könntest Du durchaus recht haben. Ich bemühe mich ja tolerant zu sein. Wirklich. Nur gelingt es mir eher schlecht als recht.
    Letztens erst stand ich wieder hinter einer solchen Soja/ Tofu Spezialistin. Ich weiß jetzt, trotz eingehaltenem Mindestabstand, welche Allegierien, Unvertäglichkeiten und allgemeine Probleme die Dame so hat. Es war ein langer Monolog. Der Verkäufer, kundenfreundlich wie er war, hörte „geduldig“ zu. Als ich sie höflich darum bat sie möge sich doch bitte entscheiden bzw. mir kurz den Vortritt zu lassen, denn ich wüsste was ich wolle, nämlich lediglich vier Semmeln….oha! Hat nicht viel gefehlt und sie hätte das Schubsen angefangen. Ihrem Blick nach zu urteilen. Und genau da „liegt der Hase im Pfeffer“, wie der Fleischesser so sagt. Veganer leiden oft darunter nicht wirklich ernst genommen zu werden und sind deshalb ständig in einem Erklär- und Aufklärmodus unterwegs. Sie wollen ständig die Welt verbessern, sorgen aber mit ihrer Soja- und Tofusucht genauso für die Zerstörung des Regenwaldes wie der Fleischfresser oder der palmfettsüchtige Vegetarier.
    Ach herrje, nun ist es wieder so ein langer Text geworden. Oberflächlich ist er vermutlich auch noch.
    Da war sie wieder, meine kognitive Dissonanz.

  5. @Munkel
    Alles gut. Ich versuche weniger nach Verhalten als mehr nach den Gründen dafür zu urteilen. Du wirkst von Deiner Erfahrung „angefressen“ und das mit der kognitiven Dissonanz hast Du ja schon erkannt. Mich hingegen „beeindruckte“ vor allem Dein Plädoyer für unreflektierten Konsum (nach dem zweiten Beitrag hinfällig). Ansonsten bin ich eher Freund davon Zuschreibungen soweit es geht zu vermeiden – führt zu häufig zu Wahrnehmungsverzerrung.
    Der Teil mit dem Regenwald gehört allerdings zum Bullshit-Bingo.

  6. @Burgermeister
    euch wünsche ich erstmal viel Erfolg und Pommes essen kommen wir definitiv mal. Denn leider werden eure Nachbarn immer unverschämter was die Preisgestaltung angeht. Hoffentlich macht ihr das besser.

    @Munkel, @Spatz ihr seid niedlich miteinander. Wie wäre es mit einer Kategorie extra für euch, der Ironisch-Ernste-Neustadtdialog!? Folge eins hat gut begonnen, mit dem Thema… Neustädter auf Nahrungssuche, nächstes Thema könnte sein… Hund oder Katze, die Neustädter und ihre Haustiere?

  7. Lieber Spatz,
    nein, nein und nochmal nein! Das Argument mit dem Regenwald lass ich mir nicht wegnehmen. Ich muss auf diesem Argument bestehen um meine Sichtweise auf Veganer nicht korrigieren zu müssen. ;-)
    Ich weiß ja, das die Veganer dieser Erde nicht die ganzen Sojabohnen auf der Welt alleine essen. Solange ich allerdings von Veganern und Vegetariern, mit erhobenem Zeigefinger, für meinen Fleischkonsum gerügt werde… rüge ich die Brandrodungen im Regenwald um Platz für Sojaplantagen und Palmfettfelder zu schaffen.
    Irgendwie muß ich ja, gerade in diesen unsicheren Zeiten, mein kleines Weltbild und meinen sorglosen Appetit auf Fleisch rechtfertigen. Ach menno….

    Verstehste… ;-)

    Ich frag mich gerade ob Spatz wohl schmeckt? Aber da sind wir ja dann gleich bei der Vogeljagd in Südeuropa. Nee, nee! Das Thema machen wir jetzt nicht auch noch auf… Obwohl…: Ich stand mal an einem Broilerstand in einer Warteschlange hinter einem Vogelkundler….
    Lieber Spatz entschuldige bitte, ich hab heut wahrscheinlich einen Kasper gefrühstückt.

  8. Lieber Anton,
    Sarkasmus (per Definition) ist eine derbes Wort für meine ironische Sichtweise auf die Veganer dieser Welt. Nun ja.
    Für den Begriff Zynismus danke ich Dir. Im Sinne der Lebensweise der antiken Kyniker, die (u.a) den zentralen Skeptizismus als einen ihrer Lebensmittelpunkte begriffen… Prima!
    Das Munkel heißt jetzt Kyniker/in. ;-)

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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