Ausblick auf die Filmnächte

Seit Montag wird am Königsufer das Areal der Filmnächte aufgebaut. Heute haben die Veranstalter über die Eckdaten des Open-Air-Kinos informiert.

Seit Montag wird am Elbufer aufgebaut.
Seit Montag wird am Elbufer aufgebaut.
Die Filmächte am Elbufer finden in diesem Jahr vom 25. Juni bis zum 23 August statt. Sämtliche Großkonzerte sind verschoben. Das Filmprogramm steht noch nicht fest. Es wird an vier Abenden Konzerte mit den Dresdner Philharmonikern geben und die Mitsingzentrale hat einen großen Auftritt.

Da erst seit dem 26. Mai klar ist, dass es überhaupt Filmnächte geben kann, wird das Programm in zwei Teilen präsentiert. Am 17. Juni soll erstmal das Programm bis Ende Juli veröffentlicht werden. Dann startet auch der Vorverkauf für die Kinofilme. Das wird in diesem Jahr wahrscheinlich besonders wichtig, da mit etwas mehr als 900 Plätzen nur rund ein Viertel der Sitzplätze zur Verfügung stehen.

Programm in zwei Teilen

„Auch wenn das für unsere Besucher ungewöhnlich ist, veröffentlichen wir das Programm für den August erst im Juli. Wir hoffen damit eine gewisse Flexibilität zu garantieren, sollten doch noch neue und aktuellere Filme ins Kino kommen“, sagt Geschäftsführer Matthias Pfitzner, der neben den Corona-Schwierigkeiten mit Filmstarts heute noch auf ein weiteres Dilemma hinwies.

Der Disney-Konzern tut sich im Moment schwer mit Kinoveröffentlichungen, lenkt das Interesse lieber auf seinen eigenen Streamingdienst.

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Dennoch bleibt Pfitzner optimistisch: „Wir können aber versprechen, dass wir neben den filmischen Programmpunkten auch im August echte Highlights planen, auf die wir uns freuen und an deren Umsetzung wir täglich weiterarbeiten.“

Pressesprecherin Viktoria Franke verrät ein paar Highlights für den Juli: „Es wird ganz sicher die Dirty-Dancing-Nacht geben, auch „Bohemian Rhapsody“ – der Queen-Film wird gezeigt und Das perfekte Geheimnis – mit Elyas M’Barek steht auf dem Spielplan. Genaue Termine stehen aber noch nicht fest.

Filmnächte-Geschäftsführer Matthias Pfitzner und Johannes Vittinghoff.
Filmnächte-Geschäftsführer Matthias Pfitzner und Johannes Vittinghoff.

Leichte Preiserhöhung bei den Tickets

Die Preise für die Filmtickets werden leicht erhöht: So werden die regulären Tickets einheitlich auf 9,50 Euro angehoben, 50 Cent über dem bisherigen Abendkassen-Preis. Auch die Tickets für das Familienkino werden einheitlich auf 6,50 Euro angepasst (2019: 6 Euro im VVK, 7 Euro an der Abendkasse).

„Durch den Wegfall der zwölf Konzerte und der Reduzierung um fast 3.000 Sitzplätze konnten wir einen Preisanstieg bei den Kinotickets nicht verhindern. Selbst mit dieser Erhöhung wird es wirtschaftlich ein schwieriges Jahr. Ohne Partner wie unseren langjährigen Hauptpartner Radeberger wäre eine solch eingeschränkte Saison nicht möglich gewesen und auch die Erhöhung der Ticketpreise deutlicher ausgefallen“, so Geschäftsführer Johannes Vittinghoff.

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Hoffnung auf 2021

Ein wenig Hoffnung hat das Team, mögliche Verluste im kommenden Jahr auszugleichen: „Wir stehen in regem Austausch mit der Stadt Dresden. Dabei prüfen wir, ob eine Verlängerung der Filmnächte sowie eine Ausweitung der Konzert-Kapazität für die Saison 2021 möglich ist. Wir wissen, dass Großkonzerte wirtschaftlich für den Tourismus in Dresden wichtig sind, aber selbstverständlich geht eine Erhöhung der Obergrenze von zwölf Konzerten nur Hand in Hand mit der Landeshauptstadt“, so Vittinghoff weiter.

Die Verkleinerung bedeutet auch tatsächlich weniger Aufbauten. So wird es die beiden großen Bier-Trucks nicht geben, auch kein Speisezelt und die VIP-Terrasse entfällt. „Aber es wird einen Imbiss und auch Getränke geben“, versichert Pressesprecherin Viktoria Franke.

Radeberger nur echt im Lars-P-Krause-Becher.
Radeberger nur echt im Lars-P-Krause-Becher.

Ein paar Highlights außerhalb des regulären Filmprogramms konnte das Filmnächte-Team bereits am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz verkünden: So wird die Dresdner Philharmonie im Juli ein viertägiges Gastspiel am Elbufer geben (9.-12. Juli) und auch die Dresdner Mitsingzentrale (31. Juli) und der Comedyslam Royal (18. Juli) werden ihre Stammsitze Scheune und Schauburg verlassen, um für beste Unterhaltung bei der 30. Edition der Filmnächte am Elbufer sorgen.

Gastspiel der Dresdner Philharmonie

Die Dresdner Philharmonie wird an insgesamt vier Spieltagen nach langer Zeit endlich wieder live für viele Dresdnerinnen und Dresdner und hoffentlich auch ihre Gäste spielen. In einem zweigeteilten Programm sind jeweils 18 Uhr alle großen und kleinen Kinder eingeladen, dem beliebten musikalischen Märchen „Peter und der Wolf“ von Sergei Prokofjew bei den Filmnächten zu lauschen. Sprecher ist Malte Arkona, in Dresden bekannt durch seine Moderation der Familienkonzerte „phil zu entdecken“ im Kulturpalast. „Ich freue mich riesig, endlich wieder die Dresdner Philharmonie live spielen zu hören. Und dann noch den Klassiker „Peter und der Wolf“ dort zu erzählen, wo er spielt: unter freiem Himmel. „phil Vergnügen“!, sagt Malte Arkona begeistert. Der Eintritt kostet 10 Euro, Kinder bezahlen 5 Euro.

Am Abend um 21 Uhr lädt die Dresdner Philharmonie dann zur „Sommerlichen Serenade“ ein. (25 Euro, 9 Euro für junge Leute). Das schwungvolle Programm unter der Leitung von Markus Poschner beginnt mit der Ouvertüre zu Rossinis beliebter Oper „Der Barbier von Sevilla“. Sie bildet die Einleitung zum Cellokonzert von Camille Saint-Saens, bevor das Konzert in der festlichen „Linzer Sinfonie“ von Wolfgang Amadeus Mozart kulminiert. Frauke Roth, Intendantin der Dresdner Philharmonie dazu: „Dresden ist eine internationale Kunst- und Kulturmetropole und vor allem eine Musikstadt. Wir freuen uns, mit Unterstützung der Stadt in dieser besonderen Situation die Dresdnerinnen und Dresdner und die Touristen vor die einmalige Kulisse am Elbufer zu einer großen Open-Air-Klassiknacht einzuladen. Herzlich willkommen!“

Filmnächte am Elbufer

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