15. Grundschule in Nöten

Die Kinder der 15. Grundschule sind derzeit ausgelagert, ihr Schulgebäude wird saniert (Neustadt-Geflüster vom 1. August 2018). Während der Sanierung sind die Schülerinnen und Schüler im Haus B des Gymnasiums Dreikönigsschule untergebracht.

Haus B der Dreikönigschule - hier lernen die Grundschüler
Haus B der Dreikönigschule – hier lernen die Grundschüler
Allerdings treten dort verschiedene Probleme auf. Das kam neulich zur Sprache, als die Grünen im Stadtbezirksbeirat einen Antrag eingebracht haben. Darin fordern sie unter anderem, Gesundheitsgefahren abzustellen. Gemeint ist die hohe Lärmbelastung in den Fluren und im Treppenhaus und der Staub von der benachbarten Baustelle. Außerdem bemängeln die Grünen den Brandschutz und dass es keine Abstellmöglichkeit für Fahrräder gibt.

Die geplante Fertigstellung der 15. Grundschule verzögert sich. Ursprünglich sollte die Baustelle im Dezember diesen Jahres abgeschlossen sein. Derzeit geht die Verwaltung von Ostern 2020 aus.

Minister und Schulamtsleiter vor Ort

Indessen sind offenbar noch andere Probleme aufgetaucht, ein Nachbar hat sich wegen Lärmbelästigung beschwert, da die Kinder wohl den Schulhof auch im Hort nutzen.


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Vergangene Woche hat sich der Sächsische Bildungsminister Christian Piwarz die Schule angesehen und am Donnerstag will der Leiter des Dresdner Schulverwaltungsamtes, Reinhard Koettnitz, vor Ort Lösungen präsentieren.

13 Kommentare zu “15. Grundschule in Nöten

  1. ach gucke an, rainer koestritz is jetz schulverwalter und franke jetz tiefbau-chef? ein herrliches stühlerücken ;D

  2. Wer sucht der findet…..

    Meine Kinder waren alle auch im Haus B, haben 5. und 6. überlebt und sich auch nie Beschwert.

    Ich bin für Auslagerung nach Coswig!

  3. Lärmbelästigungsbeschwerden weil Kinder auf dem Hof spielen gibt es auch nur in Deutschland. Manche Leute waren anscheinend nie Kind.

  4. Kinderlärm ist laut Bundesimmissionsschutzgesetz keine Belästigung. Ausnahmen gelten nur für Krankenhäuser, Pflegeheime u.Ä.

  5. Der Fußballplatz des DKS/15. GS Ausweich) ist trotzdem deshalb für die Kinder gesperrt, weil, wohl ein Nachbar über den „Lärm“ geklagt hat….

  6. @unfassbar – Den Text lesen und auch inhaltlich erfassen hilft! Es geht ja tatsächlich nicht nur um die Schall-Emission durch die Nutzung des Schulgebäudes, sondern vornehmlich auch durch Staub- und Lärmbelastung durch die Baustelle an Haus A.
    Zudem gibt es erhebliche Brandschutzmängel, die nicht zuletzt zu einer Verfügung geführt haben, in welcher die Nutzung des 3. OG aus Brandschutzgründen untersagt wurde, weil dort Kinder im Brandfall schlicht und ergreifend nicht durch die Feuerwehr gerettet werden können und auch keine 2. baulich getrennte Rettungswege vorhanden sind. Es freut mich, das deine Kinder ihre Schulzeit dort überlebt haben, wahrscheinlich aber nur, weil dort eben kein Brand ausgebrochen ist…

  7. @unfassbar hurra wir haben die Schule überlebt…Das jedes Grundschulkind die vorgeschriebenen minimal 10 qm Freifläche im Hort hat, steht wohl auch nur aufm Papier. Die Praxis sieht hier freilich anders aus. Ausserdem…besser geworden ist Haus B über die Jahre sicher nicht. Der Essenraum im Keller erinnerte mich eher an einen Schlachtraum beim Fleischer

  8. Der derzeitige Zustand ist zwar nicht schön, aber das hat ja auch irgendwann ein Ende…

    Das Nutzungsverbot für den Sportplatz in den Pausen- und Hortzeiten ist dagegen echt ein Witz. 20 Meter neben dem A*** – Eck, wo bis 4 Uhr morgens Party ist, beschweren sich Anwohner, dass Kinder einen Sportplatz benutzen. Und das in der Zeit von 08 – 16 Uhr.

    Das Leute sich wegen Kindern beschweren, ist ja leider keine Seltenheit mehr, aber dass das Schulverwaltungsamt dann auch noch das Nutzungsverbot erteilt…

  9. Bis zur Wende war das die 13. POS, danach die 13. Mittelschule, 1996 wurden die Räume dem Gymnasium angegliedert. Das ist wegen der Sanierung gerade ausgelagert, daher ist Platz für die Schüler*innen der 15. Grundschule.

  10. Vielleicht ist der sich Beschwerende ein Nachtarbeiter?, und schläft tagsüber. Er muß an der Rothenburger wohnen und erträgt klaglos Streichel-Eck-Auflauf wie auch Dauerverkehrs- und Straßenlärm. Er hat folglich das Schlafgemach hinten raus und tags bisher relative Ruhe. Dann schläft er – bis nun die kleinen Bälger kamen und die Immissionsschutzgesetzgebung nutzen.
    JF hat es oben schon gesagt: Kinderlärm ist gesetzlich kein Lärm.
    Die meisten anderen Dinge von Herrn Federführer Mehl halte ich auch für etwas zu aktionistisch. Der Tätigkeitsnachweis bei Politikern sollte nicht zu oft durch Hysterie erbracht sein. Grüße an die Bauarbeiter unserer Republik! :)

  11. Der Dreck und Schmutz auf dem Schulhof ist schon extrem, gerade heute als ich mein Kind abgeholt habe und er die ganze Zeit hustete.
    Kein Wunder auch das die dort arbeitenden Lehrer gereizt sind und keinen Bock haben noch Eltern in der Mittagszeit zu empfangen. Ich verstehe nicht warum der Schulhof für die Auslagerung nicht ein wenig befestigt wurde und die spitzen Steine entfernt wurdwn. Ich höre so oft das sich Kinder in den Hofpausen verletzt haben mit teils schweren Wunden Dank der vielen Steine. Vielleicht bekommt ja die Schulverwaltung Provisionen für den fast täglich einfahrenden RTW.

  12. @Unbegreiflich @Un(er)fassbar

    Wenn der Brandschutz es aufeinmal erfordert die 3. Etage zu sperren, dann ist es ebend so. Soll die Stadt da jetzt noch investieren? Ich denke die Stadt handelt hier richtig und steckt Geld lieber in dauerhafte Umbauten.
    Das es da keinen Spielplatz gibt, welcher für Grundschüler gerecht wird, war vorher klar. Der ganze Schulhof war schon immer mehr Lehrerparkplatz als schöner Aufenthaltsraum.
    Enstpricht das ganze Gebäude irgendwie modernen Ansprüchen? NEIN. Es ist ein Ausweichort der den Grundschülern lange Wege, zu weit entfernten Auslagerungsstätten, ersparen soll.
    Ich würde privat genauso handeln und kein Geld investieren welches in 10 Monaten der Grundentkernung zum Opfer fällt.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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