Muslimischer Antisemitismus

Ist muslimischer Antisemitismus eine Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland? Dieser Frage will sich eine Abendveranstaltung im Kunsthaus Raskolnikow widmen. Am Donnerstag finden dort Lesung und Gespräch mit David Ranan statt.

Laut einer Umfrage der EU-Grundrechteagentur aus dem Jahr 2018 sind rund 90 Prozent der europäischen Juden der Meinung, dass der Antisemitismus in ihrem Land zunimmt. Die Veranstaltung will sich der Frage stellen, ob dieses Gefühl berechtigt ist und es eventuell einen Zusammenhang zwischen dem steigenden Antisemitismus und der Zunahme der muslimischen Bevölkerung in Europa in den vergangenen Jahren gibt. Das Buch ist im Dietz-Verlag erschienen.

Davidstern auf dem Gehweg am Schlesischen Platz
Davidstern auf dem Gehweg am Schlesischen Platz
David Ranan, Politikwissenschaftler und Autor, beschäftigt sich in seinem neuen Buch „Muslimischer Antisemitismus: Eine Gefahr für den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland?“ mit der Frage nach dem Antisemitismus unter Muslimen. Er geht der Frage nach, ob Judenhass Teil des Islams ist oder die Folge der Übertragung des Nahost-Konfliktes nach Europa. Um eine Antwort auf diese grundlegende Frage zu finden, hat Ranan mehr als 70 muslimische Jugendliche zu ihrer Haltung gegenüber dem Judentum und Israel interviewt.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung und der Ausländerrat Dresden laden am 16. Mai zu einer Lesung mit anschließendem Gespräch mit Dr. David Ranan, Politikwissenschaftler und Autor. Moderiert wird die Veranstaltung von André Fleck.


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Palais-Sommer

Lesung und Gespräch

  • Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. Mai um 18 Uhr in der Galerie Raskolnikow, Böhmische Str. 34, 01099 Dresden statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

3 Kommentare zu “Muslimischer Antisemitismus

  1. Diese Frage kann man ganz klar mit Ja beantworten, leider sind viele Mitneustädter oft zu sehr in ihrer linken Ideologie gefangen als das zuzugeben

  2. Soviel ist klar. Es gibt weder den Deutschen, noch den Sachsen, noch den Neustädter … aber es gibt den Klimawandel. ;)

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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