Humana Second Hand eröffnet

Der umstrittene Humana Second Hand Shop an der Ecke Jordan-/ Königsbrücker Straße hat seit vergangener Woche geöffnet. Die gebrauchte Ware ist hübsch über die zwei Etagen verteilt und besonders schön ist, dass es an einigen Stellen noch ein paar Reminiszenzen an den Vormieter Sport-Barthel gibt.

Second Hand statt Sportkleidung. Anklicken, um das Bild zu vergrößern.
Second Hand statt Sportkleidung.


Nachtrag: Im Juli 2016 hat das Bekleidungsgeschäft wieder geschlossen.

14 Kommentare zu “Humana Second Hand eröffnet

  1. ich kaufe meine klamottchen seit jahren bei humana – nicht das ich werbung machen möchte, im prinzip steckt ein relativ zwielichtiger Verein dahinter – aber wenn man glück hat findet man dort klamotten, die schick sind und nicht die welt kosten.

    und auf die zwielichtigkeit des dahinterstehenden vereins kann man die verkäufer_innen ja ab und zu mal ansprechen.

  2. @Torsten
    Es zeugt schon von einer gewissen „scheiß egal Haltung“ wenn ich sage „der laden ist zwar xy aber die Klamotten sind schick“ also warum dann nicht auch gleich ganz extrem?! (wie das Beispiel mit dem Naziladen)
    Aber macht im Grunde ja nichts!
    Genau diese Haltung haben ja irgendwo fast alle?!
    (zB ist schon doof dass die Tiere im Zirkus gequält werden- aber ich finds trotzdem nett dort und schaus mir an… oder Kinderarbeit ist schon echt scheiße aber dafür sind die Klamotten bei „belieber Mainstream Klamottenhändler“ so schön billig deshalb kauf ich sie … oder oder oder…

  3. Ich finds voll daneben wenn jemand der über die zwielichtigen Hintergründe eines Geschäftes bescheid weiss, die Angestellten belehren will, statt sich an die eigene Nase zu fassen und sich zu fragen warum man selbst so ein System unterstützt.
    Humana hat natürlich überhaupt nix mit Larvik zu tun, bis auf Grauzonenkonsumenten die ihre Kaufentscheidung in meinen Augen nicht ausreichend überlegen.

  4. @ Lucy:
    Scheißegal ist es mir sicher nicht, doch repräsentiert Humana trotz möglicherweise intransparenter Geschäftspraktiken, unethischer Arbeitsbedingungen und moralisch zweifelhaften Profitstrebens für mich nicht das Böse, das ich unbedingt durch Boykott aushungern möchte.

    @ christoph:
    Ich möchte die VerkäuferInnen über nichts belehren, sondern als kritischer Kunde nachfragen, wie es denn aussieht mit den verbreiteten Vorwürfen gegen Humana.

  5. @sylvia
    Die Angestellten haben aber auf jeden Fall mehr mit dem Management zu tun als die Kunden. Und wenn man auf den Konsum nicht verzichten will, die Manager stehen ja nicht im Laden…

    @Lucy
    Also mit Verlaub, es sind genau solche Kommentare wie Deiner die der „scheiß egal Haltung“ Vorschub leisten. So wie Du das nämlich schreibst ist doch eh alles das Gleiche: Lohndumping, Zeitarbeit, Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Sklavenarbeit. Und da ich Zeitarbeit nicht immer umgehen kann muss ich mich nach Deiner Argumentation nicht um Kinderarbeit und so scheren? Das ist ziemlicher Quatsch.

    Abgesehen davon: http://de.wikipedia.org/wiki/Godwin’s_law

  6. na super, also bin ich jetzt der dumme, weil ich den nazivergleich gebracht hab…… also schön torsten, kauf weiter so ein, schieb den schwarzen peter den angestellten zu obwohl du selbst das geschäft am laufen hälst…. für mich kommt das nicht in frage .

  7. @ sylvia: das stimmt schon. aber es soll ja firmen geben, in denen die mitarbeiter auch einen einfluss haben. und wenn es nur die weitergabe des feedbacks der kunden ist.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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