Tor auf!

Stammgästetreffen vor dem geschlossenen "Tor" - Anklicken zum Vergrößern.
Stammgästetreffen vor dem geschlossenen "Tor" - Anklicken zum Vergrößern.

Das „Bautzner Tor“ wird wieder öffnen. Das ist sicher, meint Christian Schwingenheuer, der im Internetauftritt der Neustadtkneipe noch immer als Inhaber genannt wird. Das „Bautzner Tor“ muss wieder öffnen, meinen die Stammgäste, die es sich gestern vor dem verrammelten Eingang bequem gemacht hatten. Bei Bier vom Dönermann um die Ecke diskutierten sie die Lage, dafür hatten sie wie an besten Tagen Tische und Bänke vor den Eingang ihrer Lieblingskneipe gerückt.

Es gab keinen Lohn, aber der Laden lief doch gut, ja, jetzt seien auch alle ausstehenden Löhne gezahlt und überhaupt gab es doch gar keinen Grund zu schließen – Gerüchte, Ansichten, vielleicht auch manch handfeste Wahrheit machten die Runde und über allem stand ein großes Fragezeichen. Was wird aus der Zukunft der Kneipe, die aus Sicht vieler Stammgäste die letzte Bastion echten DDR-Gefühls im Viertel ist? Angeblich macht die „Gaststätte Zum Bautzner Tor“ im September wieder auf, heißt es. Vielleicht sogar mit gleichem Konzept und weiter mit Neustadtbier aus Schwingenheuers Hausbrauerei.

Doch genaue Infos hat keiner. Es gibt noch gar keinen neuen Chef, meinen die Stammgäste – doch, den gibt es längst, sagt Schwingenheuer. Gezeigt hat der sich bisher noch nicht, genannt hat ihn auch noch niemand.


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34 Kommentare zu “Tor auf!

  1. hui… gar nicht mitbekommen, dass es zu hat… kann mir auch nicht vorstellen, dass der Laden nicht lief, war doch immer voll das Bier war lecker!

    Vielleicht nur eine kurze Schließung, notwendige Bauarbeiten oder sowas?

  2. Nein, der Lenin hat den Laden wirklich dicht gemacht, angeblich lief mit seinem Personal was nicht rund :-(

  3. nee nee, letzte woche hat das barpersonal schon anklingen lassen, dass dies wohl unser letzter besuch war – wenngleich wir uns nach den gesellschaftlichen werten verhielten ;)

    beim bautzner tor gibts übrigens keen dönermann um die ecke :p

  4. der herr schwingenheuer hat die kiste in den sand gesetzt! wie er das hin bekommen hat steht in den sternen, da die kneipe gut lief. am personal hat es definitiv nicht gelegen!
    das bier wurde gestern abend aus dem späti (b14)um die ecke geholt. vllt. heute wieder? vorbei schauen, stühle, tische, bier mitbringen. und los gehts. kneipe selber machen fetzt!

  5. @rene: “beim bautzner tor gibts übrigens keen dönermann um die ecke :p”

    Danke hatte schon die Befürchtung ich würde mich in meiner nächsten Umgebung nicht mehr auskennen…
    Das Bier war wohl er vom Russischen Bierspezialitäten aus alle Welt-Laden

  6. Einige der Angestellten haben Lenin nach Strich und Faden beschissen und bestohlen.
    Die Käufer haben Lenin übel gelinkt, erst mit einer hohen Ablöse Lenin zugesagt, ihn dann Wochen warten lassen und währenddessen mit dem Vermieter gemauschelt und so für drei Butterbrote den Laden bekommen.
    Der Laden soll im gewohnten Stil weitergeführt werden.

  7. Na, Du scheinst mir aus Lenins Dunstkreis zu kommen. Du mußt besser hinterfragen! Merke: Lenin hat in eigener Darstellung nie Schuld an irgendetwas.
    Aber ich denke, dieses Forum ist nicht geeignet, Lenins Schmutzwäsche zu waschen.
    Nur soviel, Gerüchte, das Personal betreffend, sind der Dank des Mannes, der sich nie groß ums Bautzner Tor gekümmert hat. Noch vor vier Jahren hat kein Hahn noch dem BT gekräht. Es ist erst in den letzten Jahren zur Kultkneipe geworden. Warum? Die Einrichtung besteht schon seit fast 20 Jahren so. Lenins Bier? Von vielen Leuten hör ich: „Geht so.“ Kopfschmerzverursacher, spricht aber den Lokalpatriotismus an. Dann wohl hauptsächlich durch die Arbeit des Personals – Service, Küche, Organisation. Und wofür? Durchgehalten bis zum Schluß, von einem Tag zum anderen auf der Straße und als Sahnehäubchen obendrauf noch den Verdacht der Veruntreuung an der Backe. Sehr hilfreich bei der Jobsuche.
    Das nächste Gerücht vom „Insider“ ist auch falsch. Lenin hätte gerechterweise Nichts aus dem Verkauf des Tores verdient. Aber, das Bautzner Tor ist verkauft. Es ist KEIN Kneipier aus der Neustadt. Nein, es wird nichts so bleiben wie bisher im Tor. Schaut ruhig rein und genau hin! Altes Neustadt-Personal? Freier Eintritt bei Veranstaltungen? Natriumglutamat-freies Essen? Preiswerte Qualität? Hier ist der nächste Zahn, der dem Szeneviertel gezogen wird!
    Donnerstag, 11.8., 20.00 Uhr vor dem Bautzner Tor

  8. @insider
    ich frage mich wo du dieses insiderwissen her haben willst.
    bringe fakten oder schreibe nicht son zeug.
    ist ja echt unglaublich…

  9. p-har:

    Ganz ehrlich? Ich glaube, dass du ganz schön auf dem Holzweg bist, was deine Überzeugung betrifft, das „Tor“ sei erst in den letzten vier Jahren zu „Kultkneipe“ geworden. „Kult“ war diese Kneipe für Leute wie mich und andere Alteingesessene genau deswegen, WEIL die Einrichtung älter als 20 Jahre war, WEIL es die Kneipe bereits vor der Wende gab und sie sich so lange halten konnte, und WEIL das Bier hausgemacht war. Kurzum: Sie unterschied sich mit ihrem herrlich-schrulligen Ambiente von all den anderen glattgebügelten neuen Szene-Kneipen, die die Szene insgesamt total verändert haben. Diese Kneipe hatte einst SEELE. Und es ist wohl kaum ein Zufall, dass mein letzter Besuch dort aus der Zeit herdatiert, als es dort noch keine Farfalle mit Bärlauchpesto gab. Wenn du mich fragst, hat die Kneipe mit den Umstrukturierungen auf der Karte und auch mit anderen damit einhergehenden Veränderungen in just den letzten Jahren eine Menge ihres Kultstatus‘ eingebüßt.

  10. also mir kann keiner hier erzählen, dass er sich zu vor-wende-zeiten oder bis noch lange danach, freiwillig in das publikum im „bautzner tor“ gesetzt hat! das hatte mit „schrulliger“ atmosphäre nichts zu tun! ähnliches findet man heute nur noch in der spelunke auf der rothenburger, neben dem katapult.
    p-har hat nicht ganz unrecht mit dem, was er zum thema „kult“ rund um die kneipe schreibt. (das gleiche könnte man auch zum „hebeda’s“ sagen…)
    nur weil etwas lange besteht, ist es gleich kult? wenn habibi & co. dann 20 jahre existiert haben, sind sie wahrscheinlich auch „kult“ und haben eine SEELE.

  11. @ jane
    ich habe das gefühl, dass du manchmal gar nicht weißt, was du so schreibst. p-har hat einfach recht.
    und bevor das essen einfach mal sehr gut war („Farfalle mit Bärlauchpesto“) gab es kartoffelsalat aus dem eimer, vorgekochte kartoffeln, würzfleisch aus der dose etc. kulturell war da gar nichts los und gegen mitternacht machte die kneipe aus ermangelung an gästen zu. und erst vor einigen jahren kam ordentlich drive rein, so dass man von einer szenekneipe sprechen konnte. nur ist das nicht auf lenins mist gewachsen, sondern das bautzner tor team war an dem drive schuld.
    aber vielleicht meinst du ja ein ganz anderes bautzner tor ;)?
    nichts für ungut…

  12. Ich kann dir sagen, was ich definitiv nicht schreibe: „du schreibst Gülle und ich bzw. der habe/hat recht. bums aus.“

    Ich habe vielmehr das Gefühl, dass hier oft absichtlich überlesen wird, was ich tatsächlich schreibe. Ich schrieb, dass die Kneipe Kult gewesen ist, weil sie eine der „alten Kneipen“ war, die sich trotz der vielseitigen „neuen“ Konkurrenz so lange halten konnte. Und wie wird denn etwas „kult“? Normalerweise, indem es sich von anderen abhebt. Und dieses Abheben funktionierte für meine Begriffe über die bewegte Geschichte dieser Kneipe, die sich bis zuletzt in jeder Ecke widerspiegelte. Welche Kneipe konnte zum Beispiel schon von sich behaupten, die Wende, Neonazi-Inbesitznahme und dergleichen mehr erfolgreich überstanden zu haben? Das ist es doch, was ich meine! Warum ist etwa das „Hebedas“ Kult? Aus ähnlichen Gründen. Und zum „Kult“ gehörte eben für meine Begriffe auch die bewusst auf „anti“ getrimmte Karte, die das Tor noch lange hatte – MIT Kartoffelsalat und nach DDR-Manier vorgekochten Kartoffeln. „Kult“ hat etwas mit ritenhafter Verehrung von Altherbrachtem zu tun, genau DARUM geht es.

    Man kann darüber diskutieren, aber wenn ich etwas nicht leiden kann, dann sind das Leute, die sich selbst zum absoluten Kenner dessen, was „Kult“ ist, erheben, und anderen in abfälliger Manier attestieren, „keine Ahnung“ zu haben. Das ist nicht mehr als zur Schau gestellte Arroganz. Und diese Charaktereigenschaft begegnet mir in diesem Forum verdammt häufig.

  13. @ jane
    für dich magst du recht haben, was den kult betrifft. aber nur weil sich das essen um 200 prozent verbessert hat ist sie nicht mehr kultwürdig??? bewusst auf alt her getrimmt war die karte bestimmt nicht, denn das war aus rein ökonomischen gründen so. der herr lenin wollte mit billigen produkten viel geld verdienen. eine küche die bewusst auf diese mittel (soßenbinder, glutamat und all diese schrecklichen dinge)verzichtet findest du so gut wie gar nicht. doch das team im bautzner tor entschied bewusst auf den verzicht von billig, billigproduktion. aber vielleicht schmeckt es dir ja erst, wenn das essen bewusst „nach DDR-Manier“ gekocht wird. und diese sogenannten vorgegarten kartoffeln findest du in jeder großküche, oder bei faulen köchen wieder. und das nicht nur auf dem ehemaligen gebiet der ddr.

    du scheinst dich ganz schön auf den schlips getreten zu fühlen. weil du dich scheinbar sehr häufig von den foristInnen angegriffen fühlst. hast du dich schon mal gefragt warum das so ist (außer diese fadenscheinige begründung:“Ich habe vielmehr das Gefühl, dass hier oft absichtlich überlesen wird, was ich tatsächlich schreibe.“)?

  14. S:

    Es geht nicht nur ums Essen, sondern um alles, was dranhängt. Ändert sich die Karte, ändert sich automatisch auch der Gästekreis. Das führt erfahrungsgemäß zu anderen Veränderungen wie Einrichtung, Musik etc. Werden einmal Neuerungen angestoßen, die das Lokal „wirtschaftlicher“ machen sollen, ist es oft auch mit dem alten Charme vorbei. Und du schreibst es doch selbst: Statt am Alten zu hängen, wurde auf den neuen Ökotrend aufgesprungen. Das ist aber was, was man – entgegen deiner Behauptung – schon immer häufiger findet. Und ich persönlich verbinde „Kult“ am ehesten mit dem dauerhaft attraktiv Gestalten von Althergebrachtem. Frage mal die Leute in der Schmiede oder im Hebedas, warum sie vorrangig dort einkehren. In der Schmiede gibt’s fast noch DDR-Preise und einfachste Speisen – eben wie früher -, aber dafür sind sie hausgemacht und sogar nach Mitternacht bekommt man dort noch mal ein Süppchen zurechtgemacht. Ich will nicht sagen, dass es Tor genauso war, aber es geht für viele um den Flair des Alten.

    Du fühlst dich anscheinend auf den Schlips getreten, weil du deine tolle glutamatfreie Kost unzureichend gewürdigt siehst.
    Angegriffen wird man hier immer dann, wenn man eine stark abweichende Meinung vertritt – und das eigentlich auch immer von denselben Leuten und immer in der gleichen Art und Weise des Herabwürdigen- und Diskreditierenwollens. Kein sehr feiner Stil.

  15. „angegriffen“ wird man hier nur, wenn man grundsätzlich anderer meinung ist und fast schon chronisch alles und jeden richtigstellen und belehren muss. wegen eines der eigenen meinung entgegenstehenden standpunkts wird hier sicher keiner angegangen, sondern man argumentiert, wie es sich für diskussionen gehört. dazu gehört nämlich auch, den eigenen (teil schlecht recherchierten) standpunkt mal zu hinterfragen, anstatt auf ihm stoisch zu beharren, nur weil man nicht bereit ist, sich in die erkenntnis- und erfahrungswelten anderer hineinzuversetzen.
    das führt auf kurz oder lang dazu, dass ein argumentieren unmöglich wird und ja, dann kann es passieren, dass die diskussionspartner flapsig, ironisch, sarkastisch oder gar affrontativ (ich liebe dieses wort!) werden.

  16. die „extremismusjägerin“, die jeden februar ihren antiextremistischen katechismus herunterleiert und mitlerweile kultstatus besitzt, fühlt sich ob ihrer „stark abweichende Meinung“ zu (unrecht?) angegriffen.

    das ich das noch erleben darf.

  17. Also da kann man eigentlich nur noch bitter auflachen. Meinungsfreiheit als „absolute Ausnahme“, na das ist doch mal was. Und bloß nicht zu oft abweichen, sonst gibt’s Haue… da frage ich mich wirklich, wer sich hier bevorzugt tummelt. Argumentieren, lieber Someone Else, ist IMMER möglich. Die Suche nach sachlichen und plausiblen Argumenten nimmt einem da natürlich niemand ab. Und wenn ich sehe, mit welcher Geschwindigkeit du immer Affront und Angriff witterst, da wird mir schwindlich. Da würde ich mich mal fragen, woher das kommt. Wozu kommst du in ein Forum wie dieses? Um dir Bestätigung abzuholen und mit Gleichgesinnten zu plaudern? Sorry, aber da gibt’s noch mehr. Die Welt ist bunt und vielfältig. Und ab und zu soll es auch nicht schaden, sich mal eine Draufsicht auf ein Thema aus anderer Perspektive zu gönnen. Aber schon das scheint für einige hier eine zu komplizierte Übung zu sein.

  18. ICH wittere doch keinen angriff oder gar affront und ich bin überhaupt in keinster weise für einschnitte in der meinungsfreiheit. weder hier, noch im „realen“ leben.

    warum ich in dieses forum komme? nunja, weil mir mein stadtviertel und die menschen und deren geist am herzen liegen, weil ich den austausch über positive und negative entwicklungen als wertvoll erachte und natürlich auch, um ansichten zu teilen und gegebenenfalls zu revidieren. klar will ich auch ab und zu bestätigung und da bin ich sicher auch nicht der einzige. wenn ich offenkundig falsch liege habe ich aber auch nichts dagegen, wenn man mich eben davon argumentativ überzeugen kann. absolut kein problem.
    was ich nicht mag sind leute, die all das „bunte und vielfältige“ fast pathologisch negieren und humorlos an allem nur die schlechten seiten betonen und so jegliche diskussionskultur unterlaufen. ich finde das extrem anstrengend und halte das für wenig förderlich für den fruchtbaren gedankenaustausch. das funktioniert im vis-á-vis-gespräch auch nicht. ich hatte auch mal eine phase, in der ich alles eher schwarz gesehen habe und nur am mosern war und kann retrospektiv nur sagen, dass ich mir damit keine freunde und freude gemacht habe. für andere wirkt man dann wahrscheinlich wie ein verbitterter rentner, der mit einem im haus wohnt und nur darauf wartet, einem täglich irgendwas über die ach so schlechte welt heute zu erzählen oder nachbarschaftlich irgendwas zu bemängeln hat.

    auf streit bin ich hier beim geflüster nicht aus, wohl aber auf streitgespräche, wenn es grund für diese gibt.
    verstehst du mich jetzt ein wenig?

  19. Langsam sollte es genug sein. Muss ich dich jetzt schon an dein reflexartig-vorbeugendes Gegenschießen im Forum „Dönerpappen“ erinnern? Das zeigt doch, dass mit dir gar kein vernünftiges Gespräch mehr möglich ist, bei dem die beiden Beteiligten gegenteilige Positionen vertreten. Warum das so ist? Weil du der Typ „Schubladensystem“ zu sein scheinst. Einmal in die Schublade „Gegner“ einsortiert, hat man bei dir das Recht auf Respekt vor der eigenen Meinung eingebüßt.
    Das Erste, was ich von dir auf meine Entgegnung zu hören bekam, war ein beleidigtes Anstoßnehmen an meinem „Hallo?“ und der Vorwurf des „sich angegriffen Fühlens“ an meine Adresse. Und das, obwohl es inhaltlich wirklich genügend Punkte gegeben hätte, an denen du dich stattdessen ohne Gemotze hättest reiben können. Nö, die Spitze musste einfach mit dazu! Warum auch nicht, sonst macht’s ja nur halb so viel Spaß…

    Und schau dir nur mal an, was du hier machst. Ich trete die ganze Zeit für Meinungsvielfalt und Pluralismus ein. Ich respektiere jede anderslautende Meinung, solange sie nicht ganz bewusst den Respekt gegenüber den persönlichen Bedürfnissen und Rechten anderer missen lässt. Und nein, du willst dich nicht „austauschen“, du willst hören, dass andere die Dinge so sehen wie du. Sobald jemand sie anders sieht (ruhig auch mal öfter) bekommst du das Problem, diesen „Gegenwind“ persönlich zu nehmen (hast du hier selbst dargelegt).
    Du merkst nicht mal, wie du das tust. Dabei geht es bei dir in einem fort so: „Ich bin der Vertreter des Vielfältigen und Bunten hier, Jane malt alles schwarz“, „Ich bin locker und offen, Jane ist spießig und humorlos“. Entschuldige mal, aber was erwartest du da eigentlich, zurückzubekommen?
    Für mich klingt das nach ner ausgeprägten narzisstischen Störung.

    Diskussionskultur beinhaltet so ziemlich alles, was du hier in der Auseinandersetzung mit mir als Vertreter einer anderen Perspektive vermissen lässt. Diskussion LEBT von gegenteiligen Standpunkten, doch wie oft habe ich mir von dir genau diesen Vorwurf schon anhören müssen, „immer rumzudiskutieren“? Ich habe das Gefühl, dir liegen eben nur die Menschen in der Neustadt am Herzen, die dir ähnlich sind. Für die anderen hast du wenig übrig, auch wenn sie dir noch so aufwendig ihren Standpunkt erklären. Wo gibt es beispielsweise in einer Diskussion über zugemüllte Straßen und Plätze „positive Seiten“ zu betonen? Ich kann da keine erblicken, sorry. Und selbst in der Diskussion um das „Tor“: Sobald ich hier meine Meinung äußere, bist du doch schon wieder auf 180. Mir ist das zuwider, mich auf diesem Niveau rumstreiten zu müssen, denn das, was wir jetzt hier machen, ist auch nichts anderes als dümmliches Gesülze.

  20. Jane, meinst du nicht das es effektiver wäre wenn du dich mal mit someoneelseauf eine Mineralwasserschorle trefft anstatt euch hier den liebenlangen Tag vollzupflaumen?

  21. Könnt ihr euren persönlichen Kleinkrieg vielleicht woanders austragen, damit man das nicht alles lesen muss, wenn man sich für Kommentare zum eigentlichen Thema (BT) interessiert?
    Ob nun „Kultkneipe“ oder nicht – das ist doch ein sinnloser Streit um eine undefinierte Begrifflichkeit. Fest steht, dass sich das BT in den letzten Jahren gewandelt hat und einfach mal besser lief als früher. Und eine Kneipe muss nun einmal gut laufen, um auf Dauer überhaupt laufen zu können. Das Gute dabei war, das es sich meiner Meinung nach trotz aller notwendigen Veränderungen den „alten Charme“ hat bewahren können. Vielfältige kulturelle Veranstaltungen und ein breiter gefächertes Speisenangebot haben dem keinen Abbruch getan. Neben Farfalle mit Bärlauchpesto gab es ja immer noch die „einfachen“ Speisen. Soll man sich jetzt ernsthaft über bessere Qualität bei trotzdem noch günstigen Preisen aufregen?
    Fakt ist, dass noch immer die alten Stammgäste da saßen – und daneben junge Punks, smarte Anzugträger und weitgereiste Touristen. Eine großartige und sehr seltene Mischung!
    Ich jedenfalls ziehe meinen Hut vor den Leuten, die das in den letzten Jahren zustande gebracht haben. Und damit meine ich das Personal, das sich reingekniet hat, weil ihnen das BT am Herzen lag (Schade, schade, dass diese Leute für diese Arbeit nun als Dank vom Herrn Schwingenheuer einen Tritt in den Hintern kriegen)! Ich bezweifle stark, dass ein neues Team das nach der Wiedereröffnung im September genauso gut hinkriegen wird.

  22. @Sabine: glaube zwar nicht, dass sich jane mit einem „narzisstisch gestörten“ (hört! hört!) frotzler auf eine leckere mineralwasserschorle verabreden möchte, aber vielleicht könnte man sich bei einem eimer kartoffelsalat vor dem „bautzner tor“ treffen. ;)

  23. @someone else und jane: für die mineralwasserschorle und kartoffelsalat ist es wohl schon zu spät… plädiere für partnertherapie ;)
    mädels, kriegt euch mal wieder ein. egal welchen artikel anton einstellt, jeden nehmt ihr als „arena“ für eure kämpfe… es nervt langsam…
    meinungsfreiheit jederzeit, aber was ihr hier tut ist, euch gegenseitig verbal nieder zu machen

  24. @jane
    du willst es nicht verstehen, oder?
    ausgerechnet DU wirfst anderen vor
    „mit welcher Geschwindigkeit du immer Affront und Angriff witterst“ – da kommt mir echt das grinsen, denn gleich mir bei meinem ersten kommentar im neustadtgeflüster warst DU es, die mir affrontative äußerungen vorwarf… ich halte mit someone um 14:49 – begreife es endlich und höre mit diesem privaten kleinkrieg auf! es gehört nicht in dieses forum weil es immer vom thema abdriftet und extrem belastend für alle anderen leser hier ist. keiner hat etwas gegen meinungsäußerungen der abweichenden art, bei dir aber artet es fast immer aus – merkst du denn das wirklich nicht?

    ach und antworte nicht mir hier, sondern dir selber – bitte!

  25. „also mir kann keiner hier erzählen, dass er sich zu vor-wende-zeiten oder bis noch lange danach, freiwillig in das publikum im “bautzner tor” gesetzt hat! das hatte mit “schrulliger” atmosphäre nichts zu tun! ähnliches findet man heute nur noch in der spelunke auf der rothenburger, neben dem katapult.“

    um mal zu thema kneipe zurückzukommen:
    wieso eigentlich nicht @someone else? also ich bin da freiwillig rein und fand es auch nicht schrullig, sondern hatte vielleicht nur durst. soll es damals auch gegeben haben und die auswahl an lokalitäten war etwas geringer. allerdings hat natürlich anton mit seinem einwand recht, dass es anfang der 19900er jahre teilweise etwas ungemütlich im bt war.
    im übrigen kann ich auch die abwertende meinung über menschen in bestimmten kneipen in obigen kommentar nicht ganz nach vollziehen. was soll diese arrogante einschätzung?

  26. Es heisst Catapult wie rechts in der Sponsorenleiste dieses Forums zu erkennen(nicht Katapult). Sofern aber im Kontext mit „Spelunke auf der Rothenburger“, bitte bei Katapult mit K belassen. Sonst haben wir ein Problem mit den google-Suchergebnissen. :D

    Im Ernst: Schade, dass das BT kurzfristig schließen musste. Und immer schade, wenn eine Vision so abrupt endet. Fürs Personal. Und auch für Lenin.

    Aber das Leben geht weiter. Kneipen kommen und gehen. Das kennen wir doch in der Neustadt. Und das BT wird weiter leben. Ein neuer Eigentümer wäre mit dem Klammerbeutel gepudert, das „Konzept“ grundlegend zu ändern. Warten wir es ab. Bis dahin auf ein Bier aus dem Späti VOR dem BT.

  27. ich war schon paar mal drin. es ist sicherlich nicht mein lieblingslokal, da hatten die alten wohngebietskneipen doch mehr charme, aber ich finde gut, dass es noch treffpunkte für leute gibt, die konzertklause, hufeisen & co. seit einer weile vermissen und dass von den menschen überhaupt noch paar hier wohnen. außerdem kenne ich den inhaber schon ewig, er hat mir schon mittagessen im pferd serviert als ich ein kind war und ist seit paar jahren mein nachbar…

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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