Tankstellenüberfall

Polizeimeldung
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Wie die Dresdner Polizei heute meldet, hat gestern Abend eine bislang unbekannte Frau die Esso-Tankstelle an der Leipziger Straße überfallen.

Die Frau betrat gegen 21.30 Uhr maskiert den Verkaufsraum und bedrohte zwei Angestellte, eine 55-jährige Frau und einen 58-jährigen Mann mit einer Pistole. Sie forderte die Herausgabe von Bargeld. Schließlich erhielt sie eine niedrige dreistellige Summe und flüchtete mit der Beute. Verletzt wurde niemand.

Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei mit zehn Funkstreifenwagen, einem Polizeihubschrauber sowie einem Spürhund blieben ohne Erfolg. Zur Täterin liegt nur eine vage Beschreibung vor. Demnach war sie zwischen 1,60 Meter und 1,70 Meter groß, von hagerer Statur und sprach akzentfrei Deutsch. Zur Tatzeit trug sie dunkle Sachen und hatte einen Rucksack bei sich. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen räuberischer Erpressung, sucht nach Zeugen und fragt: Wer kennt die beschriebene Frau? Wer hat Wahrnehmungen im Zusammenhang mit der Straftat gemacht? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer 0351 4832233 entgegen.

Die Esso-Tankstelle war in den vergangenen Jahren schon zweimal das Ziel von Raubüberfällen. Bislang waren die Täter aber männlich, blieben ohne Beute und wurden geschnappt. (Neustadt-Geflüster vom 22. November 2017 und vom 15. März 2016)


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Ohne Fahrerlaubnis und unter Betäubungsmitteleinfluss unterwegs

Wegen mehrere Delikte muss sich eine 32-Jährige verantworten, die gestern Abend von Dresdner Polizeibeamte auf der Hansastraße kontrolliert wurde. Die Frau war mit einem Audi unterwegs. Neben ihr befanden sich drei Männer (29, 33 und 36 Jahre) im Auto.

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle stellten die Polizisten fest, dass sie nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Drogentest reagierte positiv auf Amphetamine. Am Audi waren Kennzeichen angebracht, die zu einem BMW gehören. Darüber hinaus fanden die Polizisten im Wagen geringe Mengen Crystal sowie eine Schreckschusswaffe.

Gegen die Deutsche wird jetzt unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Betäubungsmitteln, Kennzeichenmissbrauchs sowie Verstößen gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

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