Weg frei für zweispurige Königsbrücker?

Kollege Denni Klein von der Sächsischen Zeitung (SZ) hat einen Blick in den Haushaltsentwurf der Stadt Dresden geworfen und geschlussfolgert, dass mit dem Ausbau der Königsbrücker 2013 begonnen wird. Die vierspurige Variante scheint nun endgültig vom Tisch und der zweispurige Kompromiss kann kommen. Das legten auch die kürzlich bekannt gewordenen Zahlen der Verkehrsprognose nahe (Neustadt-Geflüster berichtete).

Zwei Lokalpolitiker, Sabine Friedel (SPD) und Johannes Lohmeyer (FDP), kommentierten den Bericht heute morgen per Twitter vorsichtig optimistisch. Lohmeyer: „das glaube ich erst, wenn ich das erste Mal drübergefahren bin …“, Friedel: „Was lange währt, scheint gut zu werden …“

Laut SZ-Bericht ist der Ausbau mit 25,5 Millionen Euro im Haushaltsentwurf eingeplant. Dabei hofft die Stadt auf 16,15 Millionen Fördermittel vom Land. Das muss nun aber zu der neuen Prognose und den Plänen erst einmal Stellung beziehen.


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15 Kommentare zu “Weg frei für zweispurige Königsbrücker?

  1. Was lange gährt wird endlich Wut!

    Ich fürchte irgendwer wird da noch einen 10-Spurigen Entwurf mit überflieger an Ampelkreuzungen und Schiffshebewerken vorlegen. Bis 2013 ist noch viel Zeit um Blödsinn auszudenken und vorzulegen.

  2. wird aber auch zeit, dass da ma was vorwärts geht .. nun brauchen wir nur noch hoffen das es auch umgesetzt wird.

  3. Ich bin für eine Tunnelvariante. Tunnel taucht vorm Albertplatz ab und kurz vor der Stauffenbergallee taucht er wieder auf….Dazu nen zweispurigen Ausbau der Königsbrücker…. ;);)

  4. >Definitiv bis auf Weiteres< könnte sich in vielen Bereichen Dresdens zu (lahm-)geflügelten Worten mausern..; nur das Geld versickert derweil munter weiter…

  5. Flughafen?
    Statt Tunnel zum Flughafen ist meine Idee:
    Flughafen überm Tunnel.
    Mit Ryanair direkt in’s Shoppingparadies Dresden-Neustadt hoppen.
    Braucht nur noch einen originellen Namen … Ideen bitte!

  6. Tunnel am Besten ganz ohne Öffnung in der Stadt, Lasst doch die Autos unten!

    Dass die Königsbrücker nun zweistreifig wird, ist quatsch und nur im Planerdeutsch so. In der Praxis werden es vier schmale Spuren sein, nur teilweise ohne Markierung. Verkehrspolitisch also der selbe Quark wie ein vierspurige Köni, mit ähnlicher Kapazität, nur mit etwas weniger Platzverbrauch.

    Da dann mehr Autos dann auf die Straße passen werden, wird der Stau am Albertplatz zunehmen. Tolle Investition!

    Ich wünschte mir, dass die Stadt gar keine Fördermittel bekommt. Dann müssten die Schmalspurvariante bauen, die die Beste ist: Alles so lassen wie es ist, nur das Pflaster ersetzten und die Gleise sanieren. Dazu Pförtnerampeln, damit sich nichts auf den Gleisen staut – Fertig!

  7. Naja, Wasser auf meine Mühlen: ich denke der Minimalausbau kommt der Stadt billiger als ein Totalausbau mit Förderrmitteln. Dann hat unser kompetenter und besonders schlauer FDP-Minister mal wieder was erreicht.

  8. Der Erich-Käsdner(!!! ein Dresdener Schrifdsdeller !!!)Dunnel von Alberdplaz bis Olbrichdplaz isd das „non plus uldra“auf die janze Problemadik.Keen Sdau,keen Dreck,die sdinkenden Audos wek(under der Neusdad vorbei).
    Hier noch ein Zidad von Erich Käsdner:“Ob Sonnenschein,ob Sdernenkefu(n)kel,im Dunnel isd es immer dunkel“

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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