Dreimal Raub am Sonnabend

Polizeimeldung

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Die Dresdner Polizei meldet heute drei Raubvorfälle vom Sonnabend.

Albertplatz

Am frühen Morgen, gegen 3 Uhr, zog ein bislang unbekannter Täter einem 33-jährigen Mann das Portemonnaie aus der Gesäßtasche. Dieser bemerkte das und forderte die Geldbörse zurück. Dabei wies er darauf hin, dass ohnehin kein Geld drin sei. Als der Unbekannte das Portemonnaie zurückgab, sprühte er dem Mann Reizgas ins Gesicht. In diesem Moment kamen zwei weitere Täter hinzu, wobei einer dieser beiden dem Geschädigten das Samsung-Handy und die Wohnungsschlüssel aus der Tasche entwendete. Die Höhe des Raubschadens ist derzeit unbekannt. Der Geschädigte musste zur medizinischen Behandlung in die Augenklinik.

Rothenburger Straße

Ungefähr zur gleichen Zeit wurden ein 30-Jähriger und ein 25-Jähriger auf der Rothenburger Straße von mehreren Personen angegriffen, die dem Aussehen nach als Nordafrikaner bzw. Araber beschrieben wurden. Dabei wurde der jüngere Begleiter mit Reizgas attackiert. Der 30-Jährige, der offenbar angetrunken war, wurde zusammengeschlagen, sein Smartphone wurde entwendet. Er wurde so schwer verletzt, dass seine Gesichtsverletzungen im Krankenhaus behandelt werden mussten. Die Höhe des Raubschadens ist derzeit unbekannt.

Jorge-Gomondai-Platz

Am Abend, gegen 21.30 Uhr stellte die Inhaberin eines Weihnachtsmarktstandes einen unbekannten Täter an ihren persönlichen Sachen fest. Der Mann klaute aus einem Korb eine Geldbörse und ein Handy und flüchtete. Sie rannte diesem arabisch aussehenden Täter hinterher und rief lauthals um Hilfe. Zwei Passanten stellten sich dem Täter in den Weg und hielten ihn fest. Es gelang dem Täter jedoch sich los zu reißen und mit der Beute erneut zu flüchten.

Kurz darauf konnte die Geschädigte den unbekannten Mann jedoch stellen und festhalten. Er ließ Portemonnaie und Handy fallen, schlug der Frau ins Gesicht und flüchtete erneut. Die Geschädigte wurde leicht verletzt, zu den beiden Passanten gibt es vorerst keine Angaben, ob diese körperlich geschädigt wurden. Vermögensschaden entstand keiner.

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