Anithitzetipps

Die Neustadt glüht. Aufgeheizte Hauswände strahlen selbst am Abend noch mehr Wärme ab, als in diesen Tagen lieb ist. In Hochsommerhitze kämpfen Bauarbeiter mit dem Pflasterweg zwischen Böhmischer- und Louisenstraße. Wohl dem, der die Füße in die Prießnitz hängen kann oder Gelegenheit hat, sich im Nordbad zu erfrischen. Allen anderen empfehlen wir hier drei besonders angenehm kühle Orte:

1. Scheune-Garten. Komplett von Bäumen beschattet wird der Biergarten an der Alaunstraße. Dazu ein kühles Getränk und die Sonne kann brennen, so heftig sie will. Einziger Nachteil: Selbstbedienung.

2. Alle Frisöre: Haarwäschen wirken jetzt wahre Wunder. Schön kühl das Wasser wählen lassen und zwei Mal durchwaschen lassen. Das erfrischt angenehm. Wer es mag – die Haare danach nicht trocknen lassen. Sie trocknen ja von allein und auch das ist noch sehr angenehm.

3. Der Konsum Alaunstraße. Die Eingangstür steht nicht ständig offen, drinnen kühlen die Gefrierboxen und Klimaanlagen. Da macht das Einkaufen Spaß und die Tische nahe dem Eingang laden zum Verweilen ein. Herrlich kühl, entspannend. Nur: Je länger man im Konsum bleibt, um so größer wird die Sorge vor dem Hitzehammer, tritt man wieder vor die Tür.

15 Kommentare zu “Anithitzetipps

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  5. Niemals, da jammere ich lieber weiter über die Hitze!
    Ich habe Glück und kann sogar dienstlich in der Priessnitz stehen. :)

  6. Die Überschrift gibt Kunde über das tatsächliche Ausmaß der Überhitzung :-D

    Was auch richtig gut ist, kaltes Wasser über die Unterarme oder sonstige Extremitäten laufen zu lassen.

  7. Mit Füße in die Prießnitz ist grad leider nicht viel. Als ich neulich mein Glück versuchen wollte, war die Prießnitz schon so voller Füße, dass für meine kein Platz mehr war :(
    Die Badestelle am Sandhang glich zudem der Liegewiese der Stadtpfütze – Leib an Leib (und überflüssigerweise auch noch Hund an Hund).
    Hach, was sehne ich mir die herrlich entspannten alten Zeiten zurück, als die Bevölkerung in der Neustadt noch überschaubar und Frei- und Grünflächen sowie die Prießnitzufer noch idyllisch und nahezu unberührt selbst an heißesten Hochsommertagen waren.

  8. Man kann auch arbeiten gehen, klimatisierte Büros und so. Und die Überstunden an kälteren Tagen abfeiern, dann, wenn man sich nach wärmeren Tagen sehnen wird.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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