Soli-Konzert für Hambacher Forst

Safran - Foto: Milda Ruckaitė

Safran – Foto: Milda Ruckaitė

Am Sonntag findet in der Rule Eins ein Soli-Konzert für den Erhalt des Hambacher Forsts statt. Alle Einnahmen gehen an die Aktivisten vor Ort. Es spielt die Band „Safran“.

„Safran“ sind zum ersten Mal live in Dresden zu erleben. Die Band spielt eine Musik, die sich zwischen experimentellem Folk und Jazz bewegt. Sie selbst sehen sich als eine Mischung aus Portishead und den Beatles, John Cage und Lady Gaga. Die vier Musiker verwenden acht Instrumente. Die vielschichtige Stimme von Klaus Schüller überlagert das manchmal sphärische, teils klare Fundament von Ben Briggmann, Friedrich Weber und Mats Niepmann.

Safran im Rule Eins

  • Rudolf-Leonhard-Straße 1, 01097 Dresden, Sonntag, 23. September, 17 Uhr, statt Eintritt wird um Spenden gebeten.
  • Weitere Infos zur Band unter: www.sfrn.cc

linie

15 Kommentare für “Soli-Konzert für Hambacher Forst

  1. Unfassbar
    23. September 2018 um 21:55

    “Alle Einnahmen gehen an die Aktivisten vor Ort”

    Aktivisten sind das also. Achja….

  2. Unfassbar aber wahr
    24. September 2018 um 09:34

    Spazieren gehen, Bäume pflanzen, Baumhäuser bauen. Das sind durchaus sinnvolle Aktivitäten. Jedenfalls sinnvoller als privat dicke Gewinne einstreichen und öffentlich Natur zerstören. Wem die Information bisher entgangen ist, dass es effiziente, umweltfreundliche und vor allem netzfreie(!) Lösungen der Stromerzeugung gibt, hat unfassbaren Nachholbedarf.

    Eigentlich nichts neues aber als Beispiel:
    https://www.welt.de/regionales/muenchen/article118639879/Mini-Windanlagen-fuer-den-Hausgebrauch.html
    oder
    https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/die-eigene-kleine-windturbine-hausdach-liefert-strom/

  3. Seldon
    24. September 2018 um 10:00

    Ja, sind’s.
    Aktivist, der: besonders politisch aktiver Mensch, zielstrebig Handelnder
    im Gegensatz zu
    Spießer, der: engstirnige Person, die sich durch geistige Unbeweglichkeit, ausgeprägte Konformität mit gesellschaftlichen Normen und Abneigung gegen Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung auszeichnet

  4. Franzl Lang
    24. September 2018 um 13:21

    @Seldon: Pegida sind also auch Aktivisten, oder?

  5. Wikipedia
    24. September 2018 um 14:23

    Falsch, Franzl!
    „Als Aktivist (von lateinisch activus „tätig, aktiv“) wird eine Person bezeichnet, die in besonders intensiver Weise, mit Aktivismus, für die Durchsetzung bestimmter Absichten eintritt. […] Für eine ziellose, unreflektierte, auf die Aktivität als Selbstzweck gerichtete Vorgehensweise wird hingegen im Allgemeinen der Begriff Aktionismus verwendet.“
    „Der Begriff Aktionismus unterstellt betriebsames, unreflektiertes oder zielloses Handeln ohne Konzept, um den Anschein von Untätigkeit oder Unterforderung zu vermeiden oder zu vertuschen. Aktionismus kann auch bedeuten, dass viele Projekte diskutiert oder begonnen, aber nicht zu Ende geführt werden.
    Der Vorwurf des „bloßen/blinden Aktionismus“ wird oft Politikern gemacht. So gibt es auch immer wieder Politiker oder politische Gruppierungen, die mit Meinungsäußerungen und Demonstrationen zu den verschiedensten politischen Fragen hervortreten, darüber aber die zielgerichtete, praktische, der Öffentlichkeit oft schwer vermittelbare politische Arbeit vernachlässigen.
    Der Begriff steht auch für unorganisierte politische oder soziale Aktionen, die zwar eine Veränderung bestehender gesellschaftlicher Verhältnisse bezwecken, deren Ziele aber weder genau definiert noch zu Ende gedacht und deren Konsequenzen meist nicht bedacht sind.“
    Pegidisten sind laut meinen Informationen also Aktionisten.

  6. Seldon
    24. September 2018 um 14:38

    @Franzl
    Wenn man einmal die Woche ne Runde laufen und rumbrüllen als aktiv und zielstrebig bezeichnen will…
    Ansonsten scheint mir die Definition „engstirnige Person, die sich durch geistige Unbeweglichkeit, ausgeprägte Konformität mit gesellschaftlichen Normen und Abneigung gegen Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung auszeichnet“ doch irgendwie passender…

  7. Unfassbar
    24. September 2018 um 17:32
  8. unfassbar
    24. September 2018 um 20:56

    @wikipedia
    „Der Begriff Aktionismus unterstellt betriebsames, unreflektiertes oder zielloses Handeln ohne Konzept, um den Anschein von Untätigkeit oder Unterforderung zu vermeiden oder zu vertuschen. Aktionismus kann auch bedeuten, dass viele Projekte diskutiert oder begonnen, aber nicht zu Ende geführt werden.“

    „Pegidisten sind laut meinen Informationen also Aktionisten.“

    pure Arrogance, die den Gegener unterschätzt…

  9. Unfassbar
    25. September 2018 um 08:24
  10. DD Hecht
    25. September 2018 um 16:32

    Kriminell ist, wenn Cops etwas durchdrücken, was laut vorliegendem Rechtsgutachten illegal ist! Nur unfassbar kaputte Leute beklatschen, wenn an dem Ast gesägt wird, auf dem auch sie sitzen und wenn offenbar Recht nur dann gilt, wenn es nicht um Millionen von Euro für Konzerne geht. Wer als RWE-Büttel da aufläuft, sich dabei verbal auf die Stufe von SA-Leuten begibt, läuft eben nicht gefahrlos unter den Bäumen herum.
    So, jetzt dürfen die altbekannten Schwätzer losheulen, es ist belanglos, denn mehr als warme Luft, vom bequemen Sofa ausgesandt, entsteht eh nicht.
    Euch muss demnach auch niemand beachten und ganz sicher sind die Kritiker der Aktivisten daher auch kein Maß für irgendetwas, sondern nur untertänige erkenntnisresistente Mitläufer, weit weg von einem „Bürger“.

    Nebenbei, um es deutlich gesagt zu haben, mir sind die Aktivisten jedenfalls zu harmlos.
    Es gibt einen toten Menschen, der ohne diesen aufgezogenen kadavergehorsamen Polizeihaufen gar nicht da gewesen wäre, also noch leben könnte, dafür ist es doch verhältnismäßig ruhig.

    Meine Solidarität, ist mit den Aktivisten und wer als Cop nicht die geistige Fähigkeit besitzt, zu erkennen, wann die Reißleine zu ziehen ist und so auf selbstständiges Denken verzichtet, er hat dann eben das Problem, dafür mit Dingen von oben rechnen zu müssen (PUNKT)
    Wetten, wenn so ein RWE-Pseudocop gegen einen Baum fährt, und der Baum `nen Ast fallen lässt, der den dann wegmacht, dass dann ganz sicher den Baumbesetzern die Schuld dafür gegeben würde!?

    No Pasaran! ;)

  11. unfassbar
    25. September 2018 um 22:31

    @DD Hecht
    „..der den dann wegmacht,.. “

    So nennt man das jetzt in deinen Kreisen? Zeigt immer wieder schön was Menschenrechte bei euch wert sind. Für Polizisten und politsche Gegner gelten sie schon mal nicht. Aber gut, ist wohl die Verzweiflung, dass man nicht mehr viel zu melden hat. Ein Leben in Filterblasen und Echokammern macht irre und beeinträchtigt das selbständige Denken. Man merkt es aber nicht!!
    Dann sammel ruhig etwas Fäkalien für die netten Aktivisten, eventuell werden sie dann noch mal so richtig aufdrehen mit einem braunen Beutel aus Dresden.

    PS:
    Ein Rechtsgutachten im Auftrag von Greenpeace ist noch lange kein Recht sondern ein Gutachten.

  12. unfassbar
    25. September 2018 um 22:49

    dieser Artikel ist DD Hecht auf den Leib geschrieben:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ueber-gewalttaetige-linksextremisten-im-hambacher-forst-kommentar-15804583.html

    Jeder wie er will, das GG ist da recht gedultig und großzügig, aber nicht heulen wenn es dann irgendwann doch mal weh tut.

  13. qwertz
    26. September 2018 um 15:02
  14. s.
    26. September 2018 um 18:13

    @qwertz
    unfassbar gute antwort auf die vielen unfassbaren kommentare!

  15. Steffen
    19. Oktober 2018 um 20:11

    @unfassbar
    Aber wer ist „euch“? Gehöre ich mit dazu? Meine Sympathien mit Grünen ist jedenfalls nicht allzu groß. Hier wird doch zu viel politische Energie verschwendet, statt sich um die Belange von Familien, Arbeitern etc. zu kümmern. Ich finde es tragisch, wenn sich jetzt sogar die Gewerkschaften (Verdi, IG BCE) de facto untereinander bekämpfen.
    @DD Hecht
    Sind Nazivergleiche nicht oft zu weit hergeholt?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

linie