Schaubudensommer ab 12. Juli

Schaubudensommer - Foto: Foto: André Wirsig/2016
Schaubudensommer – Foto: Foto: André Wirsig/2016
Jetzt ganz schnell den Terminkalender herausholen und die elf Schaubudensommernächte ankreuzen. Das Internationale Festival für Theater, Vergnügen und Musik findet in diesem Jahr vom 12. bis zum 22. Juli statt.

Dann verwandelt sich das Areal rund um die Scheune wieder in das verrückteste Dorf der Welt. Mit einem vierfachem Doppel-Salto wollen die Akteure diesem Sommer die Krone aufzusetzen und mit Furore dem Theater, dem Tanz, der Kunst und dem Skurrilen Raum zu schenken.

Fast ein Dutzend Sollkuckstellen rund um die Scheune werden aufgebaut. Es gilt hierbei so wenig wie möglich zu verpassen, denn neben feinsten Mulitmedia-Shows in Containern, über Strickwelten im Saal, lurchige Weisheiten, melancholischem Puppenspiel, avantgardistischen Performances bis hin zu Mit-Tanz-Zelten hat er sich große Mühe gegeben der Abwechslung den ersten Platz einzuräumen.

Mit dabei sind alte Bekannte wie Muriel y César aus Chile, die Echse mit Michael Hatzius, die JuWie Dance Company und Anna Mateur meldet sich in diesem Jahr mit „The Ringtones“ zu Wort.

Schon ewig dabei: Anna Mateur - hier mit den Außensaitern - Foto: Archiv 2011
Schon ewig dabei: Anna Mateur – hier mit den Außensaitern – Foto: Archiv 2011

Aber es gibt auch viel Neues in diesem Jahr. Pressesprecherin Dana Bondartschuk macht schon mal den Mund wässrig. „Gleich die ersten drei Tage werden im Saal die ‚Dirty Granny Tales‘ gezeigt“, berichtet sie. Die Griechen zeigen in ihrer Show eine Welt, in der die Menschen von Puppen geführt werden. Ebenfalls ganz neu bei den Buden ist der Brite Paul Curry. Ein magischer Turboclown mit Bart. Sehprobe bei Youtube.

Auch der 21. Schaubudensommer wird ein Platz voller Abwegigkeiten, Freude, Sonderlichem und Überraschungen. Mehr als 70 internationale Künstler und Künstlerinnen sorgen für spannende Sommernächte. Jeden Abend stehen zwölf bis fünfzehn verschiedene Aufführungen, Shows, Performances zur Auswahl. Bis zu vier Darbietungen kann man hintereinander erleben und dann um Mitternacht im Festival-Club den heißesten Bands lauschen.

An den Preisen wurde in diesem Jahr nichts gedreht. Der Eintritt auf den Platz kostet 3 Euro für Erwachsene, Tickets für die Shows gibt es ausschließlich an der Abendkasse. Der Eintritt für eine Vorstellung (ca. 20 – 30 Minuten) kostet 5 Euro, das Dreierticket gibt’s für 12 Euro.

XXI. Schaubudensommer

Schaubudensommer - Foto: Foto: André Wirsig/2017
Schaubudensommer – Foto: Foto: André Wirsig/2017

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3 Kommentare zu “Schaubudensommer ab 12. Juli

  1. Natürlich kostet es Geld!
    Es kostet auch sehr viel so viele internationale Künstler einzuladen! Wo bitte findet man so viele verschiedene Künstler, Musiker u.s.w. auf einem Platz bei bezaubernder Atmosphäre. Genau das macht doch die Neustadt bunt.
    Und ja, es ist Kultur, und ja, es kostet Geld (im Übrigen bereichern sich die Organisatoren und Helfer dabei nicht finanziell, das Gegenteil trifft eher zu)

  2. Hab ich mich darüber beschwert, dass es Geld kostet? Wohl kaum. Aber erst Eintritt auf den Platz zahlen und dann nochmal Eintritt für eine Vorstellung zahlen ist eben blöd. Vor allem, wenn man nicht gleich drei Vorstellungen oder mehr an einem Abend sehen will.
    Früher konnte man einfach einfach zeitig da sein und ist noch ohne Eintritt rein gekommen.
    Da wäre mir ein Euro mehr auf den Ticketpreis lieber.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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