Staus zwischen Louisen- und Bautzner Straße

Ende November soll die nördliche Pulsnitzer fertig sein.

Ende November soll die nördliche Pulsnitzer fertig sein.

Seit ein paar Tagen sind beide Verbindungsstraßen zwischen Martin-Luther-Platz und Louisenstraße gesperrt. Sowohl auf der Martin-Luther- als auch auf der Pulsnitzer Straße stehen nur extrem schmale Fußwege zum Passieren bereit. Wenn sich da Kinderwagen und Radfahrer begegnen, kann es zu komplizierten Rangier-Vorgängen an der Bordsteinkante kommen. Gelegentlich wurden auch schon Staus beobachtet.

Damit haben die Arbeiten rund um den Martin-Luther-Platz den letzten Abschnitt erreicht. Die südlichen Teile der Pulsnitzer und Martin-Luther-Straße sind fast fertig und sowohl mit dem Rad als auch Kraftfahrzeugen gut befahrbar.

Der Baustart vergangene Woche an der nördlichen Martin-Luther-Straße kam sehr pünktlich. Ursprünglich sollte damit Ende November begonnen werden. Dann soll laut Plan die Pulsnitzer saniert sein. Ende Januar soll dann alles rundherum fertig sein.

Martin-Luther-Straße gesperrt

Martin-Luther-Straße gesperrt

Verbesserte Verkehrsverhältnisse

Ziel der Sanierungen ist es, die allgemeinen Verkehrsverhältnisse zu verbessern und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Die Ergebnisse der Bürgerbefragung aus dem Jahr 2008 und Abstimmungen mit den Anwohnern sind in die Umbauplanungen mit eingeflossen.

Dabei werden die Gehwege denkmalschutzgerechte Granitkrustenplatten erhalten, die Parkplatzbuchten und Reststreifen Granitpflaster, die Fahrbahnen werden asphaltiert. Zugunsten des Baus von beidseitigen Gehwegen mit Breiten von rund zwei Metern entfallen die Parkplätze auf den nördlichen Straßenabschnitten nahezu komplett, also zwischen Louisenstraße und Martin-Luther-Platz. Das betrifft rund 45 Stellplätze.

Die Fußwege sind noch nicht geputzt, aber die Straße schon befahrbar: südliche Pulsnitzer Straße.

Die Fußwege sind noch nicht geputzt, aber die Straße schon befahrbar: südliche Pulsnitzer Straße.

Einbahnstraßen bleiben

Nach der Sanierung bleiben die Fahrrichtungen der jeweiligen Straßen erhalten. Die Louisenstraße wird weiterhin in beide Richtungen befahrbar bleiben, ebenso die Pulsnitzer und die Martin-Luther-Straße im südlichen Bereich zwischen Martin-Luther-Platz und Bautzner Straße. Auch die Einbahnstraßenregelung im südlichen Bereich bleibt so wie bisher. Sprich von der Louisenstraße auf den Platz über die Martin-Luther-Straße, zur Louisenstraße über die Pulsnitzer. Für den Radverkehr sind dann künftig beide Straßen in beide Richtungen freigegeben.

Informationen

  • Weitere Infos und Pläne zur Umgestaltung der Pulsnitzer und Martin-Luther-Straße auf dresden.de
Tschüss Großkopf-Pflaster. Die Martin-Luther-Straße wurde asphaltiert. Foto: Archiv Juli 2017

Tschüss Großkopf-Pflaster. Die Straße wird asphaltiert, die Parkstreifen gepflastert.

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7 Kommentare zu “Staus zwischen Louisen- und Bautzner Straße

  1. Mützeglatze
    24. November 2017 at 11:50

    wer plant denn solchen Unsinn?

  2. Andreas
    24. November 2017 at 13:02

    An den Häusern im nördlichen Teil der Pulsnitzer Str. teilte die Bauleitung im September per Aushang mit, dass die dortigen Arbeiten bis Ende Dezember dauern werden. Von Ende November als deren Ende ist also nicht auszugehen – auch wenn man sich den Zustand der Straße mal anschaut: Der linke Gehweg ist entfernt, aber noch nicht erneuert, der rechte soll dann noch gemacht werden. Die Straße ist weiterhin aufgerissen. Die Bauarbeiten gingen nach meinem Eindruck bislang ohnehin ziemlich schleppend voran.

    Jedenfalls ist es eine ziemliche Zumutung, dass jetzt auch kein richtiger Durchgang durch die Martin-Luther-Straße möglich ist. Auch ein Ausweichen per Fahrrad (von der Elbe kommend) über den Gehweg der Bautzner in Richtung Prießnitzstraße ist kaum möglich, da es dort seit geraumer Zeit eine Absperrung wegen Bauarbeiten gibt.

  3. Alex
    24. November 2017 at 17:29

    „Zugunsten des Baus von beidseitigen Gehwegen mit Breiten von rund zwei Metern entfallen die Parkplätze auf den nördlichen Straßenabschnitten nahezu komplett, also zwischen Louisenstraße und Martin-Luther-Platz. Das betrifft rund 45 Stellplätze“

    Wieder werden Parkplätze „wegsaniert“ und verschärfen die Parkplatzsituation in der Neustadt immer mehr. Werden Ausgleichsparkflächen geschaffen? Fehlanzeige! Alternative Gruppen wird’s evtl. freuen. Aber diejenigen Berufstätigen die aufs Fahrzeug angewiesen sind, müssen ewig in der Neustadt die Straßen abfahren, um einen freigewordenen Stellplatz zu ergattern. Ist das ökologisch sinnvoll und im Interesse aller Anwohner? Wohl kaum…

  4. abrazzo
    24. November 2017 at 21:49

    Dann müssen die aufs Auto angewiesenen Berufstätigen eben das nächstgelegene Parkhaus aufsuchen.

  5. Stephan
    25. November 2017 at 08:07

    Parkhaus aufsuchen. Was fürn quatsch. Das sagen die, die selbst zu faul sind ihre Räder in den Keller zu schaffen.

  6. bob
    25. November 2017 at 08:57

    Apropos Fahrrad und zu faul…..

    Lieber @Andreas, was ist falsch an diesem Satz ?

    „auch ein Ausweichen per Fahrrad (von der Elbe kommend) über den Gehweg der Bautzner in Richtung Prießnitzstraße ist kaum möglich,…..“

    Kleiner Tipp: Fahrrad, Gehweg.

  7. Andreas
    25. November 2017 at 10:12

    Auf der Bautzner gibt es eben das gleiche Problem wie auf der Pulsnitzer – Fahrrad mit Anhänger geht praktisch gar nicht; da noch die Martin-Luther-Straße praktisch dicht zu machen, steht für ein Höchstmaß an Ignoranz.

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