Farbbombing gegen Riesen-Krause

Das Wandbild Freitag Abend und Sonnabend Nachmittag - Foto: Heiko N.

Das Wandbild Freitagabend und Sonnabendnachmittag – Fotos: Heiko N.

Das riesige Wandbild an der Bautzner Straße haben in der Nacht zum Sonnabend Unbekannte mit weißen Farbbomben attackiert. Vielen Dank an die zahlreichen Hinweise der Neustadt-Geflüster-Leser.

Das Wandbild war im September nach Entwürfen des Neustädter Siebdruckers Lars P. Krause entstanden. Die Kritik an dem Gemälde zielte vor allem auf den werblichen Charakter des Bildes. Im Mittelpunkt steht ein Barkeeper an einem Biertresen. Das Wandbild-Projekt war mit der Agentur Cromatics umgesetzt worden. Die Sprayer-Gruppe Bandits and Friends hat dann die Vorlage von Krause auf die große Wand gebracht.

Schon das vorherige Wandbild, eine Café-Szene, war damals mit schwarzer Farbe zerstört worden. Die knallrote Wand war von vornherein nur vorübergehend geplant. In Kürze soll die Hauswand dann eine neue Gestaltung bekommen. Langfristig ist ohnehin eine Bebauung des Eck-Grundstücks zur Pulsnitzer Straße geplant, dann wird gar kein Wandbild mehr zu sehen sein.

Fünf Beutel mit weißer Farbe haben bislang Unbekannte gegen die Hauswand geschmissen.

Fünf Beutel mit weißer Farbe haben bislang Unbekannte gegen die Hauswand geschmissen.

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36 Kommentare zu “Farbbombing gegen Riesen-Krause

  1. Horst
    8. Oktober 2017 at 17:26

    Was ist denn ein „werblicher Charakter“? So eine beschrubbte Wortneuschöpfung im Zwiespalt aus Euphemismus und Behördensprech.
    Das ist Radeberger-Werbung. Und deshalb find ichs ooch nich so toll.

  2. Stephan
    8. Oktober 2017 at 19:29

    Ist doch scheiß egal ob Werbung oder nicht. Hat trotzdem Arbeit gemacht und schlecht ist es auch nicht. Aber es darf ja nix Schön aussehen. Muß immer gleich randaliert werden. Voll zum kotzen.

  3. Rolf
    8. Oktober 2017 at 20:01

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  4. mike
    8. Oktober 2017 at 23:38

    find so aktionen scheisse, ehrlich!
    was soll das?
    fand das gemälde gut an der ecke!
    aber anscheinend gibts wieder mal selbsternannte möchtegern antifa spinner die meinen alles zerstören zu müssen was halbwegs schön aussieht.

  5. 8. Oktober 2017 at 23:41

    @Stephan:

    „Ist doch scheiß egal ob Werbung oder nicht. Hat trotzdem Arbeit gemacht „

    – Ach, weil es Arbeit macht, ist es heilig? Dann gilt auch „scheiß egal, ob es ein KZ / Terroranschlag / Farbboming ist. Hat trotzdem Arbeit gemacht“?

    „… und schlecht ist es auch nicht. „

    – Stimmt, ist ja nur Werbung für Alkohol. Zugegebenermaßen für eine sehr unattraktive Marke, und Bier ist ja nur für viele und nicht alle Kinder und Jugendliche DIE Einstiegsdroge. Aber nee, schlecht ist es nicht.

  6. Stephan
    9. Oktober 2017 at 07:54

    Wenn ich das lese wird mir schlecht.was hat das mit KZ etc. zu tun? Ist egal was es für fassadenbemalung ist,es wird alles beschmiert. Und weil alle diese Werbung gesehen haben sitzen se jetzt alle am assieck und streicheln die straba. Im übrigen trink ich keinen alkohol.

  7. Stephan
    9. Oktober 2017 at 08:25

    Alkohol ist auch ein Stück politik,oder? Ach so. Entschuldigung. Die farbbomben haben natürlich auch Arbeit gemacht. Ich vergaß.

  8. Aline
    9. Oktober 2017 at 08:27

    Die Arbeit der Künstler hier mit der Arbeit von der SS oder Terroristen zu vergleichen find ich echt derbe und respektlos!!
    Das Bild ist nicht das Schlechteste, was in den letzten Monaten in der Neustadt entstanden ist. Immerhin ist es bunt und wahrt damit das Thema der Rupublik :) Nicht so wie die graue Trostlosigkeit von Zapfanstalt und Burgerheart! Da hätte ich nichts gegen bunte (!) Farbbomben!!

  9. Robert
    9. Oktober 2017 at 09:36

    Diese mephistophelisch angehauchte Bierwerbung hat nun aber auch gar nichts mit Kunst zu tun, die Farbkombi ein grusliges Adabsurdistan geschmackloser Alkoholwerbung. Also jedenfalls haben die Farbbomben mit der Neustadt mehr zu tun als so eine neughotische Geschmacksverirrung der neuen Marketingchaoten

  10. Rico
    9. Oktober 2017 at 09:39

    @Torsten…nicht schlecht…
    KZ / Terroranschlag / Farbboming …und das Wandbild
    das muss man echt erst mal in einen Kontext setzen können.
    Für mein Gefühl bist du da zwar ein paar Kilometer in die falsche Richtung gefahren, aber Reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten.
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg beim Kampf gegen die böse Welt und ich hoffe wirklich sehr, dass Olso das in 10, 20 oder 50 Jahren würdigen wird, vielleicht auch postum oder auch nie.

  11. nickibude
    9. Oktober 2017 at 10:12

    Für mich ist das, wie auch das Straßenbahnstreicheln, Ausdruck von Aufmerksamkeitsdefiziten bildungsferner Schichten.
    Im Nachinein einen tieferen Sinn in Vandalismus bzw. Sachbeschädigung hinein zu interpretieren finde ich völlig übertrieben.

  12. bob
    9. Oktober 2017 at 10:47

    @Torsten

    Man muss schon ne Menge bunte Knete in der Birne haben, um Fassadenwerbung mit einem KZ zu vergleichen.

    Und wenn die Zerstörung von allem was einem nicht passt der Geist der Neustadt sein soll, dann aber gute Nacht.

  13. Biertrinker
    9. Oktober 2017 at 10:50

    Farbbomben? echt jetzt? Und ich hatte gedacht, die Plörre in dem Glas sein einfach nur schlecht geworden und übergelaufen…

  14. 9. Oktober 2017 at 11:00

    @ Bob: Bunte Knete ist doch ein schönes Synonym für Phantasie.

    @ Rico: Oslo? Osho? Solo? – Schreib bitte in Zukunft deutlicher!

    Das KZ steht oben bei der Kategorie „Dinge, die gut sind, weil sie Arbeit machen“ um zu zeigen, dass „hat Arbeit gemacht“ eine ziemlich bekloppte Rechtfertigung ist.

    Übrigens ist ‚vergleichen‘ nicht mit ‚gleichsetzen‘ gleichzusetzen. Mir scheint, das ist Vielen nicht klar.

  15. bob
    9. Oktober 2017 at 11:54

    @Torsten

    Sag mal, was hast du eigentlich auf dem Nachttisch liegen ? Ne offene Tube PATTEX ?

  16. Ulrich
    9. Oktober 2017 at 12:01

    Ich hab nen Moment gebraucht, Torsten – aber so, wie Du mir das jetzt erklärt hast, kommt es natürlich an und ich gehe ganz stark davon aus, dass die potentiellen Werfer von Farbbeuteln und die Befürworter dessen nun ganz, ganz flink vom Alkohol als Einstiegsdroge ablassen! Allerdings: rauchen die noch? Kiffen die? Ziehen die ab und an ne Nase? Tun die andere, „Einstiegsdrogen-nahe“ Dinge? Da müsste man also bestimmt an der einen oder anderen Stelle den Wurfarm nochmal bemühen – aber es ist ja bestimmt noch etwas Farbe da, ja?

  17. Ecki
    9. Oktober 2017 at 12:22

    @Torsten: auch als Vergleich wird es nicht besser. Wirklich besser wäre, wenn Du einfach eingestehst, dass es daneben war.
    Auch Deine Ansage gegen die Bierwerbung ist eher kontraproduktiv (wenn nicht gar scheinheilig); gleicht dem Streisand-Effekt; oder frei nach Biermann: Du machst, was Du verhindern willst – Du machst es populär.

  18. Jubee
    9. Oktober 2017 at 13:05

    Wird Zeit, dass die Ecke zu gebaut wird. Ist auch energetisch besser – für alle ;-)

  19. 9. Oktober 2017 at 13:27

    @ Bob: Offenbar nichts, was mich andere Menschen beleidigen lässt.

    @ Ecki: Ich gestehe ein, dass es daneben war. Ich gestehe ein, dass es daneben war. Ich gestehe ein, dass es daneben war. Ich gestehe ein, dass es daneben war. Ich gestehe ein, dass es daneben war. Ich gestehe ein, dass es daneben war. Ich gestehe ein, dass es daneben war. Ich gestehe ein, dass es daneben war. Ich gestehe ein, dass es daneben war. Ich gestehe ein, dass es daneben war. Ich gestehe ein, dass es daneben war. Ich gestehe ein, dass es daneben war. Ich gestehe ein, dass es daneben war… (So gut?)

  20. Stephan
    9. Oktober 2017 at 13:46

    So ein gesülze. Wäre es Werbung für die brn wäre alles schick alles super. Und da wird-Wie jeder weiß -auch nur Karottensaft getrunken. Einfach nur lachhaft.

  21. Ecki
    9. Oktober 2017 at 13:53

    @Torsten: ego te absolvo. Amen.

  22. bob
    9. Oktober 2017 at 14:09

    @Torsten

    Aha. Ein Sensibelchen. Wenn man hier Schwachsinn postet, sollte man auch die entsprechende Antwort vertragen…..Aber wenn du hier schon Krümel scheißt, solltest Du wissen, dass eine Frage keine Aussage ist. Im Übrigen wacht doch der Hüter der Hausordnung über alle Einträge…..

  23. Herr Cool S.
    9. Oktober 2017 at 15:39

    Unterm Strich eine gelungene Aktion der Farbbeuteltiere. Schade nur, dass sie nicht bis hoch in die Ich-hab-auch-nen-Bart Visage werfen konnten. Dahin, wo es wirklich wichtig gewesen wäre.

  24. 9. Oktober 2017 at 16:22

    @ Bob: Im Gegenteil, ich finde Deine Kommentare gut. Wie viele Langzeit-Dresdner ernähre ich mich von persönlichen Abwertungen, menschenverachtenden Beleidigungen und verbalen Übergriffen. Danke nochmal!

    Und das mit den KZ’s war dumm von mir. So was Menschenverachtendes wie ein KZ muss man schlimm finden und darf es sonst nicht erwähnen. ‚Nie wieder‘ und so …

  25. bob
    9. Oktober 2017 at 16:39

    @Torsten

    Ertrink doch in deinem Selbstmitleid……Du postest hier Schwachsinn. Also lebe mit Antworten darauf. Das ist das Wesen eines Blogs. Ansonsten such Dir ein anderes Forum…..

    Und jetzt ist Schluss mit dem Unsinn.

  26. 9. Oktober 2017 at 17:19

    @ bob: Ich bin so froh, über Deine erneute Rückmeldung zum Thema. (Wollte mir wirklich grad ein anderes Board suchen.)
    Danke auch für die tolle Erläuterung, was ein Blog ist. Schade, dass Du mir hier sonst nichts weiter erklären willst; Du hattest Dich grad so schön festgebissen. – Na, wie ich Dich kenne, klappt es bald mal wieder…

  27. bob
    9. Oktober 2017 at 18:33

    @Torsten

    Also entweder hast du einen IQ von Suppengrün oder du „trollst“ hier ein bisschen rum. Ich mag beides nicht.

  28. Bobby
    10. Oktober 2017 at 09:18

    @Torsten: Es tut einfach nur weh deinen Ausführungen zu folgen. Lass es einfach bleiben! Geh zur Schule oder arbeiten – gib deinem Leben einen Sinn und lass diese miesen Drogen sein welche du nimmst … trinke stattdessen mal ein Radeberger! ;)

  29. frank
    10. Oktober 2017 at 13:09

    nur mal so als Hinweis: Oetker und die Tötungsindustrie (Rüstung) http://www.focus.de/finanzen/news/unternehmen/gemeinsame-sache-mit-adel-und-jahr-erbe-kuchen-joghurt-kampfjets-oetker-clan-kauft-ruestungsfirma_id_4956335.html
    Radeberger Bier wird von der Radeberger Gruppe KG hergestellt, diese gehört zur Dr. Oetker Gruppe http://www.oetker-gruppe.de.
    Finds seltsam, dass Lars P. Krause und Cromatics für sowas Werbung machen.

  30. Horst
    10. Oktober 2017 at 13:44

    Naja radeberger schmeckt ***entfernt***. Davon abgesehen wars trotzdem ne ziemlich gute Arbeit die Farbbomben sicher nicht verdient hat. Vor allem nicht weil eh nur temporär. Neue hässliche Gebäude müssen ja noch reichlich in die Neustadt gebaut werden. ;)

    Bitte auf den Umgangston achten. Danke!

  31. Lenbach
    10. Oktober 2017 at 23:10

    Ja, Frank, und dann tritt Radeberger auch noch dem kleinen Biobauern in den Arsch:

    http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/radeberger-verkauft-bionade-hassia_611903

    ;-)

  32. Pitti
    10. Oktober 2017 at 23:59

    Als es in der Neustadt noch „ordentliche“ Graffiti-Giebel gab, wurde auch nichts drangeschmissen. Genauso übrigens bis heute die Brückenbögen am Bahnhof Mitte (andere Elbseite) oder viele DREWAG-Häuschen.
    Hier gehts aber nur um eine gestalterisch fragwürdige, überdimensionale Bierwerbung mit dem Charme eines Wahlplakates.

    Wenn jedoch ein paar Farbbeutel eine Diskussion über Drogen, Geschichte, Antifa, Straßenbahnstreicheln und BRN auslösen, staune ich schon über den künstlerischen Impakt der Aktion.

    @frank: Die Einstellung von Lars P. Krause kenne ich nicht, aber die cromatics sind eine Werbeagentur, die z.B. für Mondelez International (Kindersklaverei), adidas (Waffenproduktion durch Zwangsarbeiter im 3. Reich, Arbeitsrechtsverstöße gegen asiatische (!) Angestellte heute) und andere vergleichbare Firmen arbeitet, indem sie im urbanen Milleu neue Käufergruppen für diese erschließt. Da gibt es nichts zu wundern.

  33. Moppi
    11. Oktober 2017 at 15:46

    @Pitti
    Diskussion würde ich es nicht nennen. Es ist nur eine heitere Trollerei.

  34. zwecke
    11. Oktober 2017 at 16:10

    @Pitti „Als es in der Neustadt noch „ordentliche“ Graffiti-Giebel gab, wurde auch nichts drangeschmissen.“ Da war der Wunsch der Vater des Gedankens. Mir z.B. hat das vorherige Wandbild sehr viel besser gefallen (vor allem der Mann auf der Leiter) nur mußten irgendwelche Idioten schwarze Spuren drüber malen.

  35. kurth
    11. Oktober 2017 at 19:26

    Verkauft! Die Argumente Arbeit und Kunst würde ich auch nicht mehr gelten lassen bei dem Werbeplakat. Der Herr Krause wird das sicher ni für umme oder zum Freundschaftspreis (bei dem Kunden!) gemacht haben. Die Farbbeutel sind trotzdem Mist, warum gibts nicht mal echte kreative Umgestaltungen bei sowas. Nur immer diese sinnlosen Beißreflexe.

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