Keine kleinen Riesen mehr…

Schließt im Juni: "Riesenklein und Klitzegross"
Schließt im Juni: „Riesenklein und Klitzegross“
Der kleine Laden für Kinder-Zubehör mit dem vielleicht witzigsten Namen seiner Branche „Riesenklein & Klitzegross“ – er schließt nach neun Jahren. Die Betreiber Kristin und Maik Schellbach erklären: „Es war eine wunderbare Zeit mit funkelnden Kinderaugen und geduldsamen Eltern.“ Der Laden war ein beliebter Anlaufpunkt für kleine und große Spielzeughelden.

Die beiden Betreiber orientieren sich jetzt neu. Mit dem künftigen Mietpreis wäre der Spielzeugladen auf der Rudolf-Leonhard-Straße nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben.

Mit der Schließung des Ladens gibt es dann leider auch keine „richtige“, persönliche Anlaufstelle für den Hechtviertel e.V. mehr. Der Verein ist vorerst per E-Mail oder Telefon erreichbar. Für persönliche Gespräche soll es in Zukunft regelmäßige Sprechzeiten geben, der Ort dafür wird noch bekannt gegeben.

Noch bis zum 9. Juni findet im „Riesenklein & Klitzegross“ ein riesengroßer Abverkauf mit klitzekleinen Preisen statt.


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Riesenklein & Klitzegross

  • Rudolf-Leonhard-Straße 12, 01097 Dresden, Telefon: 0351 3225561, Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Sonnabend 10 bis 13 Uhr. Weitere Infos unter: www.riesenklein-klitzegross.de

8 Kommentare zu “Keine kleinen Riesen mehr…

  1. Leider überall zu beobachten, dass die letzten kleinen inhabergeführten Läden durch Mieterhöhungen vertrieben werden … Es ist jammerschade …

  2. gibt es denn kein Ausweichobjekt-die Kiddis würde es freuen -es wäre so schade wenn dieses Kleinod der Neustadt auch noch verschwindet.

  3. Servus,
    @ Charlie: Die gibts schon, jedoch oft zu groß oder schlechte Lage ( keine Laufkundschaft ) und völlig überzogene Mieten.
    Es gibt im Hecht Gewerbeeinheiten, die stehen seit der Fertigstellung ( bei Neubauten / Sanierungen ) leer.
    Es rechnet sich heute immer weniger, überhaupt noch einen klassisches Ladengeschäft zu führen. Die Grundkosten sind zu einfach zu fett!

  4. 1. Mögliche Reaktion: „Dankschreiben“ an die dafür Verantwortlichen* verfassen und öffentlich machen, um diese Leute damit aus dem vermeintlich sicheren Dunkel holen, sie somit vorerst zu einer eigenen Stellungnahme zu bewegen! *(sollte sich recherchieren lassen)

    2. …

  5. Meines Wissens folgte kurz auf die Mieterhöhung die Kündigung. Ersteres hätte die Inhaber vielleicht noch nicht daran gehindert, den Laden weiter zu betreiben. Letzteres war entsprechend aber Grund für die Aufgabe des Ladens.

  6. …sehr schade! – die Miete ist nur der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt! es gibt weit mehr bürokratische und damit verbundene, finanzielle Repressalien, die das Kleinunternehmertum, vorallem mit Angestellten, außsterben lassen. -ein Laden Mitinhaber

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