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Palisade gegen Risiko-Kletterer

Die mehr als drei Meter hohe Palisade soll die Kletterer abhalten.
Die mehr als drei Me­ter hohe Pa­li­sade soll die Klet­te­rer abhalten.
Der Neu­städ­ter Pfar­rer Ecke­hard Möl­ler ist ge­nervt. Mehr­fach hat ihn in den ver­gan­ge­nen Ta­gen die Po­li­zei mit­ten in der Nacht raus­ge­klin­gelt. Der Grund: wa­ge­hal­sige Ge­rüst­klet­te­rer, die un­be­dingt der Kir­che auf die Spitze stei­gen wollten. 

Ein paar junge Da­men wa­ren da oben so be­trun­ken, dass sie nur mit gro­ßer Mühe wie­der her­un­ter klet­tern konn­ten, er­zählt Möl­ler. Po­li­zei­ober­kom­mis­sa­rin Ilka Ro­sen­kranz be­stä­tigte auf Nach­frage, dass es im Juli schon fünf Po­li­zei­ein­sätze an der Mar­tin-Lu­ther-Kir­che gab. Ins­ge­samt seien zehn Per­so­nen fest­ge­stellt wor­den. Die Per­so­na­lien wur­den no­tiert und die Po­li­zei prüft den Ver­dacht des Hausfriedensbruchs. 

lebensgefährlicher Ausblick
le­bens­ge­fähr­li­cher Ausblick
Pfar­rer Möl­ler und die Bau­lei­tung ha­ben nun re­agiert. Rund um das Ge­rüst wurde eine drei Me­ter hohe Pa­li­sade er­rich­tet und ver­schraubt. Diese soll wei­tere Klet­ter­ak­tio­nen ver­hin­dern. Au­ßer­dem, so der Pfar­rer, wer jetzt hoch­klet­tert, be­geht nicht nur Haus­frie­dens­bruch wie bis­her, son­dern ei­nen Ein­bruch, der nach Pa­ra­graph 243 mit min­des­tens drei Mo­na­ten Knast be­straft wird. 

Nächtliche Besucher mussten an den Zeigern drehen. Jetzt ist das Uhrwerk kaputt.
Nächt­li­che Be­su­cher muss­ten an den Zei­gern dre­hen. Jetzt ist das Uhr­werk kaputt.
Es geht uns, so Ecke­hard Möl­ler, nicht darum, dass wir die Leute be­stra­fen wol­len, aber das Hoch­klet­tern ist ex­trem ge­fähr­lich. Und ei­nen Ab­sturz aus 80 Me­ter Höhe über­lebt niemand. 
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Ab nächstem Jahr kann der Turm wieder legal bestiegen werden

Legal gibt's diese Aussicht voraussichtlich nächstes Jahr wieder.
Le­gal gibt's diese Aus­sicht vor­aus­sicht­lich nächs­tes Jahr wieder.
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35 Ergänzungen

  1. Wa­ren be­stimmt Dynomao-Fans… ;-)
    So­wohl Kir­che (egal wel­cher Kon­fes­sion) als auch der Ver­ein sind (zwangs)steuerfinanzierte Irr­tü­mer = man könnte er­folg­reich ein "Wett­büro der Mas­sen­ver­blö­dung" (und des Van­da­lis­mus) eröffnen.

  2. Ist das Be­tre­ten ei­nes Ge­rüs­tes, wel­ches nicht in ei­nem um­frie­de­ten Grund­stück steht, über­haupt Haus­frie­dens­bruch? Also, nur so aus Interesse…

  3. #sar­kas­musAN#

    Ich bin we­ni­ger Dyno­mao- als Dar­win­fan. Aus die­ser Per­spek­tive: weg mit der Umfriedung!

    #sar­kas­mus­AUS#

    Pe­ter

  4. Ja; un­ter § 123 StGB fällt auch das Be­tre­ten von be­frie­den Ge­bäu­den, die durch Si­cher­heits­schutz­ma­ßen­nah­men kennt­lich ge­macht sind (auch be­weg­li­che Ele­mente). Was bei der MLu­ther Kir­che nach­weis­lich der Fall ist.

    #zu­fäl­lig­jura

  5. das find ich aber nicht in Ord­nung vom Pfar­rer, das mit der Pa­li­sade, ich wollt näm­lich auch mal rauf klet­tern. wenn so ein tol­les Dings schon­mal ein­fach so vor der Haus­tür rum­steht … kein Scherz!

  6. nimm ne Lei­ter mit.….so ne aus­zieh­bare, und mach kei­nen Lärm(und nimm ne zweite Per­son mit wel­che auf die Lei­ter aufpasst)(und Schmiere steht),poste deine Bil­der da­nach auf *—–* da­mit alle was da­von haben !!

    grussi.…..

  7. @julia: Das darf man nicht, weil es zu ge­fähr­lich ist. Hast du das verstanden?
    Wenn du run­ter­fällst muss au­ßer­dem je­mand deine Über­reste zu­sam­men­krat­zen, das will niemand.
    Und nun nimm dein Spring­seil, dei­nen Rol­ler und geh spielen…

    Gibts hier nur noch Bekloppte??

  8. .…so ein Quatsch… ein Nin­ja­wurf­an­ker tuts auch… da braucht sie auch kei­nen Schmieresteher/​in

  9. Die Po­li­zei kann fest­neh­men oder die Per­so­na­lien fest­stel­len, ob sich dann der Ver­dacht des Haus­frie­den­bruchs be­stä­tigt ob­liegt in die­sem Land im­mer noch ei­nem Ge­richt, das dann eine An­klage zu­läst und nach ei­nem Pro­zess ein Ur­teil dar­über spricht…

  10. Ich denke auch, wenn die Kir­chen sich nur durch ihre Mit­glie­der fi­nan­zie­ren müss­ten, gäbe es die­sen Blöd­sinn hier schon längst nicht mehr, zu­min­dest aber, würde der Pfar­rer si­cher­lich Ge­rüst­füh­run­gen an­bie­ten. Ganz ge­ne­rell, ei­gent­lich ist es nicht Auf­gabe des Staa­tes den Bür­ger vor sich selbst zu schüt­zen, doch wer be­sof­fen auf Ge­rüs­ten her­um­turnt … her­un­ter­fällt … da könnte man bei­nahe von na­tür­li­cher Aus­lese spre­chen, wenn da­mit nicht auch an­dere Men­schen ge­fähr­det wä­ren. Wer mit dem Ge­dan­ken spielt, die 80m in An­griff zu neh­men, sollte da­bei wirk­lich nie­man­dem auf den Kopf fal­len, denn das er­gibt oft eine un­heim­li­che Saue­rei und vor al­lem aber ein wi­der­li­ches Ge­puz­zel, all die ein­zel­nen Kör­per­teile wie­der zu­zu­ord­nen, schlägt man näm­lich im Fal­len noch hier und da im Ge­rüst ein.

    An­de­rer­seits, je­dem Bür­ger sollte er­laubt sein, sich sein sinn­los ver­bal­ler­tes bzw. ver­bau­tes Steu­er­geld aus der Nähe be­trach­ten zu dürfen.

    Was rich­tig wi­der­lich ist, das GG for­dert ei­gent­lich seit In­kraft­tre­ten, das eine Re­ge­lung zu tref­fen sei, bei der diese Kir­chen­fi­nan­zie­rung in die Hände der ein­zel­nen Bun­des­län­der ge­legt wird, doch bis heute wurde diese Re­ge­lung ver­wei­gert, denn es geht hier­bei um Mil­li­ar­den von Eu­ros, Steuergeld-Euros.
    Da rede ich nicht nur von der ab­sur­den Kir­chen­steuer, son­dern dem Um­stand, dass die Bun­des­re­pu­blik den Kir­chen je­des Jahr rund 450 Mil­lio­nen Euro Ent­schä­di­gung zahlt, und jetzt auf­pas­sen, auf­grund ei­nes Ge­setz­tes, aus dem Jahre 1803 (Reichs­de­pu­ta­ti­ons­haupt­satz und da­mit ein­her­ge­hende Ent­schä­di­gungs­re­ge­lung, zu­rück­zu­füh­ren auf Ent­eig­nun­gen von "Kir­chen­be­sitz").
    Die­sen Zah­lun­gen wur­den we­der durch den Kai­ser, nicht durch die Po­li­ti­ker der Wei­ma­rer Re­pu­blik, nicht von den Na­zis und bis heute auch nicht durch die BRD in­frage ge­stellt bzw. be­en­det. Wohl­ge­merkt diese 450 Mil­lio­nen Ent­schä­di­gungs­zah­lung er­folgt zu­sätz­lich zu der grund­ge­setz­wid­ri­gen Kirchensteuererhebung.
    Die Tat­sa­che, dass Bi­schofs- und Kar­di­nals­ge­häl­ter eben­falls von al­len Steu­er­zah­lern be­strit­ten wer­den, nicht etwa aus der Kir­chen­steuer, macht es zu ei­ner Fort­füh­rung al­ter Tra­di­tion, näm­lich ei­ner Aus­beu­tung dum­mer wil­li­ger Läm­mer, ge­tra­gen von geis­ti­gen Dünn­brett­boh­rern, die sich wohl­füh­len, wenn ih­nen je­mand sagt, was sie tun und las­sen sol­len und da­bei noch sug­ge­riert be­kom­men, das Glau­ben vor Wis­sen stünde, da­mit sie auch glau­ben zu wis­sen, ih­nen sei ja das Him­mel­reich, wenn sie nur tun, was der Pfaffe erzählt.
    Bei­nahe zy­nisch ist, dass der Name des Kar­di­nals des Bis­tums Mün­chen aus­ge­rech­net Marx lau­tet. Ein nichts­nut­zi­ger al­ter Sack, der ernst­haft im Ge­spräch mit Re­por­tern er­klärt, er wisse gar nicht wie groß das Ver­mö­gen nur al­lein sei­nes Sitzes.
    Der pre­digt also ganz tra­di­tio­nell fett­ge­fres­sen und Wein sau­fend, den Ar­men vom Was­ser und vom Him­mels­reich nach de­ren Tod … im 21. Jahrhundert.
    Das ent­facht bei mir ei­nen mas­si­ven Würgreflex.
    Sich dann ganz christ­lich noch vom Min­dest­lohn be­freien zu las­sen, ver­schie­dene Steu­ern ganz er­las­sen zu be­kom­men und der Um­stand, dass nur 3% Ei­gen­fi­nan­zie­rung aus­rei­chend sind, da­mit diese Kas­per ir­gend­et­was eine "kirch­li­che Ein­rich­tung" nen­nen dür­fen, das ist ein­fach der Gip­fel die­ser er­bärm­li­chen Dreckpyramide. 

    Warum in­ter­es­siert das ei­gent­lich nie­mand? Sonst reist der "Wut­bür­ger" doch auch stets das "Brot­loch" weit auf, wenn es um Steu­er­ver­schwen­dung geht, aber hier­bei kaum?
    Was wäre mit die­sem ver­schleu­der­ten Geld al­les mach­bar, steckte man es nicht in die fet­ten Kar­di­nals- und Bischofspfosten!
    (Die evan­ge­li­sche Kir­che ist kein Stück bes­ser, eher noch undurchsichtiger.)

    Das Ganze noch ein­mal auf die Füße ge­stellt: (ab min 33:38 des Vi­deos, wird es in­ter­es­sant-Reichs­de­pu­ta­tion 1802/​1803)
    https://youtu.be/VFWjAaagCgA

    Ich denke also auch, Al­täre ab­rei­sen, Toi­let­ten ein­bauen und die Ge­bäude ei­ner sinn­vol­len Nut­zung über­ge­ben oder gleich abreißen!
    Was die Tren­nung von Kir­che und Staat an­geht, diese wurde nie voll­zo­gen, doch es wird nun wirk­lich höchste Ei­sen­bahn mit die­sem Re­li­gi­ons­wahn als Gan­zes ra­di­kal zu bre­chen, da­bei dem Gleich­heits­grund­satz fol­gend, die Auf­klä­rung auf ei­ner wei­tern Ebene fort­zu­füh­ren, näm­lich ohne Aus­nahme ein­zel­ner Konfessionen.

    "Zi­vi­li­sa­tion und Re­li­gion schlie­ßen sich ge­gen­sei­tig aus." Ar­thur C. Clarke

    Und schon Se­neca wusste vor ca 2000 Jah­ren: "Der ge­meine Mann er­ach­tet die Re­li­gion als rich­tig, der Weise als falsch und der Po­li­ti­ker als nützlich."

    Re­li­gion ist nur als Gan­zes zu be­sie­gen und re­li­giö­sen Fa­na­ti­kern nur auf eine Art die Nicht­exis­tenz ei­nes wie im­mer ge­ar­te­ten Got­tes zu be­wei­sen. Und um also her­um­bal­lern­den Re­li­gi­ons­psy­chos vor­zu­beu­gen, gilt noch im­mer fol­gende Grundforderung: 

    Das Fun­da­ment der ir­reli­giö­sen Kri­tik ist: Der Mensch macht die Re­li­gion, die Re­li­gion macht nicht den Men­schen. Und zwar ist die Re­li­gion das Selbst­be­wusst­sein und das Selbst­ge­fühl des Men­schen, der sich selbst ent­we­der noch nicht er­wor­ben, oder schon wie­der ver­lo­ren hat. Aber der Mensch, das ist kein abs­trak­tes, au­ßer der Welt ho­cken­des We­sen. Der Mensch, das ist die Welt des Men­schen, Staat, Societät. […]"

    "[…] Der Kampf ge­gen die Re­li­gion ist also mit­tel­bar der Kampf ge­gen jene Welt, de­ren geis­ti­ges Aroma die Re­li­gion ist.

    Das re­li­giöse Elend ist in ei­nem der Aus­druck des wirk­li­chen Elen­des und in ei­nem die Pro­te­sta­tion ge­gen das wirk­li­che Elend. Die Re­li­gion ist der Seuf­zer der be­dräng­ten Krea­tur, das Ge­müth ei­ner herz­lo­sen Welt, wie sie der Geist geist­lo­ser Zu­stände ist. Sie ist das Opium des Volks.

    Die Auf­he­bung der Re­li­gion als des il­lu­so­ri­schen Glücks des Vol­kes ist die For­de­rung sei­nes wirk­li­chen Glücks. Die For­de­rung, die Il­lu­sio­nen über sei­nen Zu­stand auf­zu­ge­ben, ist die For­de­rung, ei­nen Zu­stand auf­zu­ge­ben, der der Il­lu­sio­nen be­darf. Die Kri­tik der Re­li­gion ist also im Keim die Kri­tik des Jam­mer­ta­les, des­sen Hei­li­gen­schein die Re­li­gion ist.“

    Karl Marx: Ein­lei­tung zur Zur Kri­tik der He­gel­schen Rechtsphilosophie

  11. Ein Fa­mi­li­en­va­ter muss keine Po­ke­mon drau­ßen ja­gen, denn er hat die Mons­ter schon zu Hause …

  12. @DDHecht: Auch wenn ich Deine An­sich­ten be­züg­lich der völ­lig un­durch­schau­ba­ren Kir­chen­fi­nan­zie­rung und der über­kom­me­nen Pri­vi­le­gien teile, so in­to­le­rant ge­gen­über gläu­bi­gen Men­schen sollte man wirk­lich nicht sein. Die Leute wer­den nicht dazu "ver­führt" sich eine Re­li­gion zu su­chen, die ma­chen das ganz frei­wil­lig. Of­fen­bar gibt es da bei vie­len ein Be­dürf­nis dazu. Ist aber de­ren Sa­che. Ich ver­stehe es zwar auch nicht, aber das tut nichts zur Sache.
    Üb­ri­gens: wo­hin sol­len denn die "Al­täre ab­rei­sen"? In die Sommerferien?

  13. Wenn in Schles­wig-Hol­stein ernst­haft dis­ku­tiert und dar­über ab­ge­stimmt wurde, ob in die Lan­des­ver­fas­sung ein Got­tes­be­zug ein­ge­baut wird, die­ser An­trag mit nur ei­ner Stimme Mehr­heit ab­ge­lehnt wird, dann stößt meine To­le­ranz mas­siv an Grenzen! 

    To­le­ranz ist der Ver­dacht, daß der an­dere Recht hat.“
    Kurt Tucholsky

    Ich ak­zep­tiere, aber nie­mand sollte er­war­ten, da­mit von mir ernst ge­nom­men zu wer­den, nicht für et­was so Lä­cher­li­ches, der Lo­gik und dem Ver­stand ei­nes Men­schen spot­ten­den Un­sinn. Wenn die Geld­ver­schwen­dung auf­hö­ren würde, die ma­fiö­sen Struk­tu­ren der Kir­chen zer­schla­gen wä­ren, die Kir­chen end­lich als größte Grund­ei­gen­tü­mer die­ses Lan­des auch Kör­per­schafts­steuer ab­führ­ten, wäre schon sehr viel ge­won­nen und man könnte die­sen Quatsch lang­sam aus­ster­ben lassen.
    In ei­nem an­geb­lich so auf­ge­klär­ten Land, soll­ten re­li­giös mo­ti­vierte Ma­ni­pu­la­tio­nen von Men­schen schon im Kin­des­al­ter nicht auch noch staat­lich ge­för­dert wer­den, ganz im Ge­gen­teil, mit Bil­dung kontern.
    Wäre dem also so, könnte Mensch sich ganz und gar auf eine Text­pas­sage von Ber­tolt Brecht zurückziehen:

    Ei­ner fragte Herrn K., ob es ei­nen Gott gäbe. Herr K. sagte: " Ich rate dir, nach­zu­den­ken, ob dein Ver­hal­ten je nach der Ant­wort auf diese Frage sich än­dern würde. Würde es sich nicht än­dern, dann könn­ten wir die Frage fal­len­las­sen. Würde es sich än­dern, dann kann ich dir we­nigs­tens noch so be­hilf­lich sein, daß ich dir sage, du hast dich schon ent­schie­den: Du brauchst ei­nen Gott.“

  14. @DDHecht: Die Er­he­bung von Kir­chen­steu­ern ist kei­nes­wegs grund­ge­setz­wid­rig, vgl. Art. 140 GG:

    "Die Re­li­gi­ons­ge­sell­schaf­ten, wel­che Kör­per­schaf­ten des öf­fent­li­chen Rech­tes sind, sind be­rech­tigt, auf Grund der bür­ger­li­chen Steu­er­lis­ten nach Maß­gabe der lan­des­recht­li­chen Be­stim­mun­gen Steu­ern zu erheben."

    Die Ein­zie­hung der Kir­chen­steu­ern durch die Fi­nanz­äm­ter ist eine staat­li­che Ser­vice­leis­tung, für die die Kir­chen üb­ri­gens Ge­büh­ren zahlen.

  15. @DD-Hecht: Auf­ge­klär­tes Land: Zu Auf­klä­rung ge­hört To­le­ranz. Ein we­nig ver­tief­tes Wis­sen könnte gut tun. Das fehlt Ih­rem Text – des­halb un­ter­schei­det er sich auch nicht von rei­ner Agitation.

  16. @ un­d­sonstso

    ich würd mal sa­gen je­der wie er kann ;)
    Und nenn mich nicht be­kloppt, das ist weit am Ziel vorbei.

  17. @abrazzo
    Zu­meist wer­den Gläu­bige von klein­auf ge­prägt und su­chen sich NICHT freien Wil­lens eine Glaubensrichtung
    @Andreas
    Des­halb ist die Än­de­rung die­ses Grund­ge­setz-Pas­sus drin­gend nö­tig- eu­ro­pa­weit (hoho). Frank­reich macht es vor, dass Staat und Kir­che ge­trennt gehören.
    Am Ärgs­ten (weil ich es mit­fi­nan­ziere), bzw. fast sa­ti­risch finde ich ja die Dy­namo-Wer­bung an der Mar­tin-Lu­ther-Kir­che… und su­che den Kontext.

  18. Schau Dir die Doku an, die Ent­schä­di­gungs­zah­lun­gen sind es in je­dem Fall! Wie kann ein Staat frei­wil­lig er­lau­ben, dass Kon­zerne ei­gene Steu­ern er­he­ben? Was sollte das mit Recht oder Ver­nunft zu tun ha­ben? Was ist die Kir­che an­de­res als ein Kon­zern, des­sen Lob­by­is­ten am GG mit­wir­ken durf­ten, im Ge­gen­satz zu den Bür­gern? Er­zähle mir nicht, das währe über Bun­des­tags­wah­len mög­lich ge­we­sen! Dann darf man also doch noch an­mer­ken, dass hier nie­mand je über ein GG ab­stim­men durfte, die Ab­stim­mung der Ab­ge­ord­ne­ten sollte eher den Schein wahren.
    In­so­fern würde ich viel mehr dar­auf po­chen, end­lich Ar­ti­kel 146 an­zu­ge­hen, um die­ses psy­cho­ti­sche Elend zu be­en­den! Dass Kar­di­näle und Bi­schöfe auch von Athe­is­ten be­zahlt wer­den müs­sen, nicht aus de­ren un­ge­recht­fer­tig­ten Steu­er­erhe­bun­gen (Mit­tel der Selbst­be­rei­che­rung), ist bo­den­los! Wer diese Got­tes­schwät­zer will, oder ei­nen der was vom Kla­bau­ter­mann er­zählt, der soll die Ir­ren ge­fäl­ligst auch selbst be­zah­len, al­les an­dere ist Ge­schwätz gie­ri­ger al­ter Män­ner (PUNKT)

  19. @Tom: Der Kon­text liegt doch auf der Hand und die Wer­bung ist nur kon­se­quent: Es Be­darf Brot und Spiele so­wie ei­nes un­kri­ti­schen Vol­kes, da­mit die­ses al­les glaubt und mit sich ma­chen lässt (siehe deut­sche Ge­schichte). An­sons­ten würde man viel mehr Geld in Bil­dung und Auf­klä­rung für die Breite Masse als in Kirchen(tage) u.ä. in­ves­tie­ren. Re­li­gio­nen bie­ten für die Masse ein­fa­che, be­queme Ant­wor­ten. Für un­sere kom­plexe, (zu) schnell­le­bige Welt kann es diese aber nicht (mehr?) ge­ben, für diese braucht es ge­bil­dete, kri­ti­sche Men­schen. Die wie­derum könn­ten aber an­fan­gen zu hinterfragen…

  20. Sag mal DD Hecht, hast Du über­haupt schon mal ir­gend­wel­che Steu­ern ge­zahlt?? Aus­ser na­tür­lich die Mwst 

  21. Boah, man möge mir verzeihen.…(habs dann doch ge­stri­chen) An­er­zo­gen. Dann denkt mal drü­ber nach was Euch so an­er­zo­gen wurde. Mir wird schlecht. Je­der kann und darf glau­ben was er will. So­lange er da­mit nie­man­dem scha­det. Fun­da­men­ta­lis­ten sind wi­der­lich. Über­all. Auch im Ni­hi­lis­mus, Darwinismus.

  22. @Harry Ha­haha … Brot­loch zu! Das ist so ziem­lich der er­bärm­lichste Ein­wurf, wenn die ei­gene In­tel­li­genz an Gren­zen stößt, und er­folgt meist von Leu­ten die ge­nau das tun was sie an­de­ren Vor­wer­fen, näm­lich nichts … gehe ein­fach weiterspielen!

    @Andreas Für dich noch ein­mal ganz lang­sam. Al­les, was mit so ei­ner gro­tes­ken Be­haup­tung zu tun hat bzw. die­ser folgt, wie die an­gebl. Exis­tenz ei­nes über­ge­ord­ne­ten gött­li­chen We­sens, das werde ich ganz si­cher nicht to­le­rie­ren, hast Du es jetzt end­lich ka­piert? Schiebt euch die­sen Gott da­hin wo es dun­kel ist! Was für Stasi-Scher­gen galt, kann auch für Pfaf­fen nicht schlecht sein: Pfaf­fen in die Produktion.
    Re­li­gion för­dert Ras­sis­mus und Ras­sis­mus den Krieg!

  23. Es scha­det aber, und nicht nur fi­nan­zi­ell. An­sons­ten, rich­tig, könnte es egal sein.

  24. Ge­nau das ist es, was in dem Satz von Marx steckt, der da lau­tet: "Das Fun­da­ment der ir­reli­giö­sen Kri­tik ist: Der Mensch macht die Re­li­gion, die Re­li­gion macht nicht den Menschen."

  25. Und noch et­was, ein Blick zu un­se­ren pol­ni­schen Nach­barn zeigt, das "Gott, Fahne, Va­ter­land" noch im­mer die per­ver­seste Kom­bi­na­tion dar­stellt, mit der man ganze Völ­ker prima auf­het­zen kann, und es na­tür­lich dann auch tut, eben weil man es kann.

  26. Den Dy­namo-Glück­wunsch (keine Dy­namo-Wer­bung) ha­ben die Ge­rüst­bauer dran­ge­han­gen. Steht auf dem Ban­ner auch drauf. Wer le­sen kann, ist klar im Vorteil.

  27. @Ecki: Das Haus­recht liegt aber bei der Ge­meinde. Und das große Dy­namo-Wap­pen stellt auch schon Wer­bung dar.

  28. Ges­tern war wie­der ei­ner oben…diesmal so­gar zum über­nach­ten mit iso­matte und Bier.… ;)

    Wurde vom Pfar­rer und den Her­ren in Grün wie­der nach un­ten begleitet.

  29. Kommt man da nicht leise hoch, oder warum wer­den die alle erwischt?
    Po­li­zei und Pfar­rer, huuu .. steh ich voll drauf ;)

  30. @julia: habe ich da was ver­passt oder er­in­nere ich mich nicht mehr? Liebe Ju­lia, ken­nen wir uns? Ist ja schön, dass Du voll auf mich stehst.
    Oder war das Sar­kas­mus? Dann al­ler­dings wärst Du vol­ler Vor­ur­teile. Schade!

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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