Wenn der Kragen platzt…

macht man ’nen Aushang. Gesehen auf der Jordanstraße.

klare Ansage an Klamotten-Diebe
klare Ansage an Klamotten-Diebe

24 Kommentare zu “Wenn der Kragen platzt…

  1. „Mir platzt der Kragen“ wenn Deutschland im letzten
    Spiel der EM 2016 nicht mindestens 4:0 verliert.

    I.

  2. Das hieße ja immerhin das Deutschland bis ins letzte Spiel der EM kommt. Juhu. Das bedeutet wohl einen Sieg gegen Italien (oder auch gegen Spanien) ;P

  3. Wer Gefallen an solchen Notizen und Aushängen findet, wird auf der Internetseite notesofberlinpunktcom fündig.
    Eine wunderbare Adressen zum Schmunzeln und laut loslachen.
    In diesem Sinne: Wellensittich entflogen, Farbe egal! :-)

  4. @ Anton

    Hab ich ja auch nicht behauptet.
    Deine Grammatik/Rechtschreibung hat verschlafen, weck die mal langsam! ^^

  5. Wäscheleinen im Hausflur?

    Hat der Schreiberling die dort selbst angebracht oder ist das so vorgesehen? Würde mich auch ankotzen, wenn hier irgendeiner anfängt im Hausflur seine Wäsche aufzuhängen als wäre der Flur Teil seiner Wohnung.

  6. Vielleicht haben die Mitmieter sich auch nur etwas Platz verschafft. Wenn hier jemand den Hausflur mit seinem Zeug vollhängen würde, würde das sofort im Müll landen.

  7. Ich kenne nicht die Gegebenheiten und Gepflogenheiten in diesem Haus. Grundsätzlich sehe ich es aber ähnlich wie karl und Ich.

    Bei uns ist es ähnlich. Vornehmlich neu zugezogene und sehr junge Nachbarn schaffen es leider nie, ihre Wäschetrockner im Trockenraum in der frei gewordenen Ecke aufzustellen. Es scheint unvermeidlich, dass diese grundsätzlich mitten im Raum, direkt vor den Trocknern anderer Leute, teilweise vor denen sehr alter Nachbarn, oder gleich direkt im Gang stehen müssen. Räumt denen ihre Teile beiseite, dahin wo offensichtlich Platz ist, dauert es nicht lange, bis sie wieder genau dort stehen wo sie nicht stehen sollten.
    Ich habe mich damit abgefunden, dass solche Trockner zeitnah mit samt aller Wäsche leider umkippen müssen. Ab dann funktioniert es komischerweise. Mindestens eine junge Dame schien sich darauf hin sogar einen Kleiderschrank gekauft zu haben.

  8. Dem Satz „Gelegenheit macht Diebe“ folgend, könnte Mensch sagen: „Selber schuld“!
    Sicherlich wäre es wünschenswert, alle Menschen würden Dinge die ihnen nicht gehören auch nicht einfach an sich nehmen, doch entbehrte es jeder Realität, denn Menschen sind „schwach“. „Nicht einfach“ ist hierbei für mich der Knackpunkt.
    Wer sich der Annahme hingibt, dass dem nicht so wäre oder nach dem Motto „wird schon gut gehen“ dieses mögliche Verhalten von Menschen ignoriert und damit „schwache Menschen“ auch noch regelrecht zum „Diebstahl verleidet“, dem dürften diese Dinge offenbar auch nicht besonders wichtig gewesen sein und diese Empörung demnach nicht mehr als eine Groteske.
    Aus meiner Sicht, trägt der Mensch, welcher seine Sachen frei zugänglich in den Hausflur hängt, derjenige steht für mich auch dafür mit in der Verantwortung, dass sie nun weg sind und sie/er sollte sich lieber nicht beschweren. Wenn jeder Mensch, der sich so fahrlässig verhält, ebenso gemaßregelt würde, wie derjenige, der gestohlen hat, ich gehe beinahe jede Wette, die Zahlen der Statistiken hierzu würden massiv schrumpfen.

  9. @Ich,

    bitte in 1 Altkleidersammelbehälter.
    Die Mülltonnen trifft keine Schuld.
    Ich werde jetzt die Fußmatte vor der
    Wohnungstür entfernen und innen
    hin legen. Wo kämen wir denn sonst
    hin ? Mir platzt der Kragen.

    I.

  10. Ist es nicht, aber schwach, ist dieser Einwurf! Schlage doch Mal spaßeshalber den Anarchiebegriff nach! Anarchie hat eben nichts mit Rechtlosigkeit zu tun.

  11. „Aus meiner Sicht, trägt der Mensch, welcher seine Sachen frei zugänglich in den Hausflur hängt, derjenige steht für mich auch dafür mit in der Verantwortung, dass sie nun weg sind und sie/er sollte sich lieber nicht beschweren.“

    Tut mir leid, aber dieser Aussage muss ich widersprechen. Wenn ich aus meinem Fenster schaue, dann sehe ich dort Wäscheleinen im Hof, die ab und an sogar benutzt werden (und der Hof ist zur Strasse hin offen).
    Aus meiner Kindheit Anfang der 90er weis ich, dass bei gutem Wetter in allen Höfen die Wäscheleinen gut bestückt waren. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass man den Verlust der Wäsche früher einfach so einkalkuliert hat, nach dem Motto: „Was sind schon drei alte Unterbuxen?“, gehe ich davon aus, dass es Zeiten gegeben hat, in denen die Menschen „stärker“ waren und das Opfer nicht zum Täter gemacht wurde.

  12. @Innerneustädter Im Prinzip schon, aber …

    Wetten, das die Jeans/Klamotten aus dem „Westen“ damals ganz sicher auch nicht einfach in den Hof gehängt wurden, ohne dass mindestens eine Oma plus dazugehöriges Fensterkissen und „Gehilfenknüppel“ stets ein wachsames Auge gehabt hätte?! Und bitte, wer klaute denn DDR-Jugendmoderamsch??? Abgesehen von Fetischisten, warum hätte denn damals irgendjemand so etwas Dummes tun sollen? Als Hehlerware unbrauchbar und die oft zugrunde liegende Beschaffungskriminalität … naja … gab es nicht!

  13. @DDHecht: Anfang der 90er (darauf bezieht sich „Innerneustädter“) gehörte Dresden bereits zum „Westen“.

  14. @Innerneustädter: Bei dem letzten Ende Deines letzten Satzes wurde es mir dann endgültig klar. „Opfer zum Täter machen“.
    Ich glaube, diese oberdümmliche Phrase wird heutzutage generell häufiger benutzt als „Guten Tag“ oder „Dankeschön“. Man muss nicht lange beobachten um zu begreifen, dass diese nur dazu dient, sich selbst auf billigste Weise eine Opferrolle zu pflegen. Und wozu dient dies? 1.: Jegliche Eigenverantwortung von sich zu weisen. 2.: Frei von Konsequenzen des eigenen Handelns rücksichts- und bedenkenlos zu machen, was man will. Aber alle anderen haben gefälligst in der Art und Weise darauf zu reagieren, wie man ihnen vorschreiben will. 3.: Geht es schief, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben. 4.: Selbst bei allerkrassestem oder oberdümmsten Fehlverhalten immer noch um Mitleid zu wimmern. 5.: Jegliche Kritik oder Widerworte von vorn herein totzuschlagen. 6.: Energieverschwendung durch eigenes oder gar selbstkritisches Denken zu vermeiden.

    Soweit sollte das leicht verständlich sein. Ja, früher war einiges anders. Ja, heute verschwinden vielleicht eher mal Klamotten von der Leine. Was nicht gut ist. Oder man bekommt über die Medien eher mal davon zu hören. Ja, zu meiner Kindheit hing die Wäsche auch häufiger draußen auf der Wiese zum Trocknen. Ja, auch damals hing die Wäsche nur an bestimmten Orten, zu bestimmten Tageszeiten und für eine bestimmte Dauer draußen. Und ja, auch damals soll schon Wäsche von der Leine verschwunden sein, und wenn’s nur DDR-Frottee-Reizwäsche war. So weit so klar? ;-)

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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