Club der toten Dichter

Club der toten Dichter
Club der toten Dichter
Am Sonnabend Abend findet in der Schauburg ein Konzert der etwas anderen Art statt. Charles Bukowski wird neu vertont. Das ganze Projekt nennt sich „Club der toten Dichter“ – die Älteren werden sich an den herausragenden Film erinnern. Aber damit hat es eigentlich gar nix zu tun. Das Neustadt-Geflüster verlost Freikarten.

„Charles Bukowski hat Schönheit gefunden, wo sie keiner vermutet hat und wo die meisten noch nicht einmal danach gesucht haben“, schrieb einmal der Journalist Michael Althen. Der „Club der toten Dichter“ das sind Peter Lohmeyer als Sänger und an der Mundharmonika, ebenfalls singend mit Gitarre und Banjo Reinhardt Repke, Tim Lorenz am Schlagzeug, Andreas Sperling an den Keyboards und Markus Runzheimer am Bass.

Der Schauspieler Peter Lohmeyer ist gewissermaßen Gastsänger. Wenn er im Gedicht „Sagenhaft“ über den Regen‚ die himmlische Brühe’ singt, findet er mit seiner Stimme die Schönheit die der Melancholie innewohnt. Lohmeyer ist gern melancholisch, ja er „badet“ gerade zu darin. Den Blick Bukowski’s in die Berge Hollywoods ‚zu den reichen Hengsten und ihren Stuten’, verwandelt er in perfektes Kopfkino. Ob nur mit einer Kinderspieluhr in der Hand oder der ganzen Band im Rücken, Lohmeyer’s Interpretation der Texte saugt den Zuhörer an. Er muss nicht abgeholt werden, nein, dem Gast steht die Tür offen, gern tritt er ein – um letztlich auf dem Sofa in Bukowski’s Wohnzimmer Platz zunehmen. Die deutschen Übersetzungen der Gedichte stammen von Carl Weissner, der mit Bukowski befreundet war.

Im 10. Jahr des Bestehens des Clubs der toten Dichter nun Charles Bukowski. Nach Heinrich Heine, Wilhelm Busch, Rainer Maria Rilke und Friedrich Schiller der fünfte Dichter den Reinhardt Repke, Gründer des Clubs, neu vertont. In den Jahren wurden deutschlandweit mehr als 300 Konzertaufführungen gespielt, mit nahezu 100.000 begeisterten Konzertbesuchern.

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Das Gedicht feiert gerade eine Renaissance. Bukowski wusste es schon immer: „Das Gedicht ist der einsame Favorit auf der Zielgerade. Daran führt nichts vorbei. Es wird das Rennen machen.“

Club der toten Dichter

  • Konzert in der Schauburg, Sonnabend, 21. Mai, 20 Uhr, Tickets 25,- Euro, das Neustadt-Geflüster verlost zweimal zwei Freikarten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, bitte eindeutiges Interesse in der Kommentarspalte bekunden.

5 Kommentare zu “Club der toten Dichter

  1. Ich will, ich will, ich … *hm* … möchte bitte. ^^
    Ein bissel Barfly vor Party ist bestimmt super!

    Brauche nur eine Karte. Falls ich Glück habe, bitte die Zweite weiter geben.

  2. „Find what you love an let it kill you.“
    Oh ja, Bukowski bitte für mich, der kann Herzschmerz heilen.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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