Morgen früh ohne Bus und Bahn

Macht morgen früh Pause - die Straßenbahn Foto: Archiv/Y. Safwan.
Macht morgen früh Pause – die Straßenbahn. Foto: Archiv/Y. Safwan.
Wie die Dresdner Verkehrsbetriebe heute mitteilen, wird ein Warnstreik morgen zwischen 4 und 8 Uhr Bus- und Straßenbahnlinien der Dresdner Verkehrsbetriebe betreffen.

Ein aktueller Streikaufruf der Gewerkschaft ver.di wird am Mittwoch, dem 20. April 2016, voraussichtlich in der Zeit von 4 Uhr bis 8 Uhr zu Fahrtausfällen aller durch die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) AG und ihrer Tochtergesellschaft Dresdner Verkehrsservicegesellschaft (DVS) mbH bedienten Bus- und Straßenbahnlinien führen. Nicht betroffen sind Fahrten, die durch beauftragte Subunternehmer betrieben werden.

Die Verkehrsbetriebe informieren morgen früh unter www.dvb.de und per Twitter und Facebook.

„Durch die Einbindung der Beschäftigten im Öffentlichen Personennahverkehr soll der Druck auf die Arbeitgeberseite erhöht werden“, erklärt Oliver Greie, Landesbezirksleiter des ver.di Landesbezirkes Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der Warnstreik ist die Reaktion der Gewerkschaft auf das aus ihrer Sicht zu niedrige Verhandlungsangebot der Arbeitgeber. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Lohn für ein Jahr. Von Arbeitgeberseite, also den Kommunen und dem Bund gab es das Angebot ab 1.6.2016 0,6 Prozent mehr Gehalt und ab 1.6.2017 noch einmal 1,2 Prozent mehr zu zahlen.

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5 Ergänzungen zu “Morgen früh ohne Bus und Bahn

  1. ‚“Durch die Einbindung der Beschäftigten im Öffentlichen Personennahverkehr soll der Druck auf die Arbeitgeberseite erhöht werden“, erklärt Oliver Greie‘

    Mhm irgend wie verstehe ich die Logik nicht. Ich bin nicht der Arbeitgeber, aber auf auf mich wird dadurch Druck ausgeübt zur Not mit dem teuren Taxi auf Arbeit zu fahren. Der Arbeitgeber der Tramfahrer, bzw. die Personen welche diesen vertreten juckt das sicher nicht, das ist sicherlich nicht der übliche Personenkreis der auf die Straßenbahn angewiesen ist die halten so einen Druck zu Not sehr lange aus.

    Das nicht der Arbeitgeber sondern die Nutzer des ÖPNVs das Ziel des Streiks sind geht auch klar aus der Maßnahme hervor das erst am Morgen die genauen bestreikten Linien festgelegt werden (laut div. Dresdner Gazetten und DVBAG Webseite). Das Ziel ist klar: Den Kunden möglichst große Probleme und Kosten zu bereiten.

    Ist wahrscheinlich die übliche Charme-Offensive von Ver.di…

    Den „Arbeitgeber“ juckt so was nicht. Ich kann ja noch nicht mal die regelmäßig erhöhten Kosten der Monats/Jahreskarte entsprechend kürzen, das deutsche Vertragsrecht gibt das leider nicht her.

    Ich würde ja bei der dann fälligen Gebührenerhöhung ja auch gerne streiken, aber leider ist mit dem Dresdner Mitbürger so etwas wie die „Rote Punkt Aktion“ vermutlich nicht zu machen. https://de.wikipedia.org/wiki/Roter-Punkt-Aktion

  2. Naja, da probiere ich halt mal den neuen S-Bahn-Haltepunkt am Bischofsplatz.
    Bin gespannt, wie sich das zeitlich macht, anstatt mit der 7 zur Stauffenbergallee zu fahren.

    Könnte auch bis Industriegelände fahren, aber da fährt die Bahn 2 min länger und es ist auch weiter zum Laufen.

    (ich weiß, das hat euch sicher überhaupt nicht interessiert *g*)

  3. Ein Streik ist schon ok, aber er darf nicht arglistig sein. Da er gerade in die Abiturprüfungszeit fällt ist es meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar. Wer zu spätkommt (und das ist ja gewollt) darf nicht mehr Mitschreiben da kann man ein bisschen Arglist schon unterstellen.

  4. Zusammenfassung meines Tests: Es nimmt sich beides nichts. Die S-Bahn hatte zwar etwas Verspätung, aber ziehe ich die Verspätung ab, dann wäre ich auch nicht eher auf Arbeit gewesen als mit der Linie 7.

    Schade eigentlich.

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