Flüchtlingsgespräche im Gemeindesaal

Die Kirchgemeinde am Martin-Luther-Platz lädt am Donnerstag zu einem Gesprächsabend ein: „Warum wir hier sind. Migrantinnen und Migranten erzählen über ihr Land.“ Pfarrer Eckehard Möller begründet die Abende so: „Wir wissen, dass Flüchtlinge in Deutschland Asyl suchen. Doch wie viel wissen wir über die Fluchtgründe und die Situation im jeweiligen Land?“ Am Donnerstag wird ein in Dresden lebender Syrer von der politischen und sozialen Situation in seinem Heimatland erzählen.

  • Warum wir hier sind. Gespräche über das Leben im Heimatland und Fluchtursachen. Donnerstag, 7. Mai 2015, 20 Uhr Martin-Luther-Platz 5, Gemeindesaal

11 Kommentare zu “Flüchtlingsgespräche im Gemeindesaal

  1. Ist mir ehrlich gesagt egal was der Syrer erzählen will. Sollte dort bleiben und die Verhältnisse ändern anstatt abzuhauen. Bei Gefahr für Leib und Leben – die meisten kommen über die sichere Türkei.Also – warum sind sie überhaupt hier?

  2. @ Loi:

    Woww, suuuper spannende Meinung! Krass, krass, krass! Deine sicher sehr bewegende persönliche Geschichte, Dein reicher Schatz an Erlebnissen und Deine, aus obigem Kommentar sprechende, Neugier und Lust auf das Leben sind so ansteckend, dass es schade wäre, wenn Du sie hier nur hinter so einem kurzen anonymen Kommentar verstecken würdest.

    Daher würde ich Dich sehr gerne einmal einladen, damit andere Menschen endlich auch einmal die Gelegenheit erhalten, persönlich etwas von Deiner wahnsinnig spannenden und bereichernden Sicht auf die Welt mitzubekommen. – Wärst Du prinzipiell für so etwas zu haben?

  3. @ Torsten – nö, wäre ich nicht. Btw. ich war schon in sehr vielen Ländern – allerdings als Gast und nicht als Asylbetrüger.

  4. @ Torsten – und nochwas: die Kirche ist ein naiver Christenhaufen der nun versucht mit dem Geschwafel von Nächstenliebe ihre Kolaboration mit den Nazis im 3.Reich
    wettzumachen und dabei Asylmissbrauch und illegale Masseneinwanderung nicht nur duldet sondern auch noch unterstützt. Erbärmlicher Verein.

  5. @ Loi: Schade, aber verständlich.

    Btw. Jetzt, wo Du als Mensch in Dresden bist, könntest Du Dich ja auch als solcher geben und nicht als trauriger Schisser.

  6. 1. Könnt Ihr Euch bitte etwas zivilisierter austauschen?

    2. Und wer eine fundierte Meinung abzugeben hat, kann das bitte heute Abend von Angesicht zu Angesicht tun.

    3. Zum Thema Kollaboration (mit Doppel-L): Vor allem in der Kirche gab es auch Widerstand: siehe Bekennende Kirche, Barmer Erklärung, Dietrich Bonhoeffer usw. Was nicht heißt, dass es nicht auch die sog. Deutschen Christen gegeben hätte. Aber direkt nach der Befreiung hat sich die Kirche auch mit ihrer Geschichte und Schuld auseinandergesetzt, siehe und Stuttgarter Schuldbekenntnis.
    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, aber auch gar nichts. Eine derartige Argumentation ist haarsträubend!

  7. Und die Argumentation zeigt, wo die Bildungsdefizite liegen. Gegen die müssen wir ankämpfen, wenn wir erreichen wollen, dass alle Menschen auch wie Menschen behandelt werden.

    @Loi: Das „Geschwafel von Nächstenliebe“ ist viel älter und gab es vor dem Dritten Reich auch schon.

  8. Ihr seid so naiv. „Alle Menschen wie Menschen behandeln“
    Wegen Menschen wie Euch muss das System erst kollabieren damit ihr merkt, dass es so nicht geht. Bei angekündigten weiteren 400.000 Asylbewerbern in diesem Jahr müsste das eigentlich der gesunde Menschenverstand sagen. Eigentlich.

  9. @Loi:

    das System kollabiert nicht, weil so viele Asylbewerber herkommen.

    Das System kollabiert, weil uns die Werte verloren gegangen sind; weil Menschen immer mehr Dinge haben wollen – Dinge, die sie nicht brauchen, aber hauptsache „haben“. Wir unterliegen einem Produktionswahn, der das System kollabieren lässt und mit der Masse, die wir produzieren, reissen wir andere Volkswirtschaften gleich mit den Abgrund.

    Der Wohlstand der westlichen Welt beruht auf Ausbeutung der Staaten, aus denen dann die Menschen kommen, die hier abfällig als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnet werden.

    Wir nehmen denen die Ressourcen und erwarten dafür, dass die Menschen im Nichts und mit Nichts zurückbleiben und dafür auch noch dankbar sein sollen. Wie krank ist das denn?

    Aber immer schön nach unten treten, damit’s einem selbst besser geht, gelle?

  10. @Loi: Die besondere Verantwortung Deutschlands zur Aufnahme von Flüchtlingen erwächst übrigens gerade aus dem von Dir benannten Teil der deutschen Geschichte. Viele politische Emigranten aus Deutschland waren froh, dass ein anderes Land sie aufnahm, viele versuchten es aber vergeblich und starben später in den Konzentrations- und Vernichtungslagern. Man sollte also nicht, ohne sich vorher richtig informiert zu haben, mit einer Keule auf andere wegen ihrer angeblichen Vergangenheit losschlagen und zugleich selber ein mangelndes Geschichtsbewusstsein haben.
    Und noch etwas: Die evangelische Kirche hat sich immerhin bemüht, „fremdenfeindliche“ Einstellungen, die zu christlichem Versagen im „Dritten Reich“ führten, aufzuarbeiten und im Bewusstsein dessen heute sensibler und wacher zu handeln (wie eben die Veranstaltung heute Abend). Einen kritischen Umgang mit xenophoben Einstellungen kann ich aus Deinen Beiträgen in dieser Spalte hingegen nicht erkennen, im Gegenteil.
    Nur wer im Glashaus sitzt…

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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