Luther-Platz bekommt ne Kuchenglocke

Demnächst hier: eine Kuchenglocke
Demnächst hier: eine Kuchenglocke
In die alten Räume der Buchhandlung „Pusteblume“ am Martin-Luther-Platz an der Ecke zur Pulsnitzer Straße zieht neues Leben ein. Im Juni soll dort die Biokonditorei „Kuchenglocke“ eröffnen.

Der Konditormeister Martin Heller und seine Frau Caroline wollen in dieser Woche mit dem Umbau beginnen. Der Name Heller ist in südlicheren Teilen der Stadt recht bekannt. In Leubnitz betreiben seine Eltern die auch als „Stufenbäcker“ bekannte Biokonditorei „Bucheckchen„. Hier in der Neustadt soll es dann etliche Backwaren von dort geben, aber auch moderne Patisseriekunst in einer offenen Backstube.

Die Räume haben schon eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Vor der „Pusteblume“ befand sich hier das Ristorante „Da Rosa“ und davor die kleine russische Kneipe Isbuschka.

  • Weitere Infos demnächst.
Ja, hier war mal das "Ristorante Pizzeria Rosa" drin.
Hier war mal das Ristorante „Da Rosa“ drin.

17 Kommentare zu “Luther-Platz bekommt ne Kuchenglocke

  1. auch wenn ich die „Pusteblume“ an jener Stelle nach wie vor sehr vermisse: Ein herzliches Willkommen den neuen Nachbarn!

  2. Kuchen für den Pöbel, Marie Antoinette wäre glücklich über die Entwicklung der Neustadt!
    Wo bleiben aber neue, gute Kneipen?

    Aber warum nicht, auch ich werde älter.

  3. @atzepopatze: Danke für die Bezeichnung „Pöbel“ – ich fühle mich geehrt. Vielleicht bist Du schon so alt geworden, dass es nicht mehr weit ist zum „ollen Meckerkopp“, der über alles nur noch schimpft? Wäre schade.

    Jetzt freue ich mich aber noch mehr auf mein erstes Stück Kuchen dort. Vielleicht gibt es sogar eine Spezial-Kreation „Marie Antoinette“? Die Idee würde ich selbstverständlich an Dich abtreten zwecks Schutz geistigen Eigentums usw. – hoffentlich lächelst Du dann wieder.

  4. @atzepopatze:
    Die Neustadt wird von immer mehr alternden Studenten, Juppies und deren gegründeten Familien bevölkert und gentrifiziert. Neue Partykeller is nich mehr. Da kommen dann nur die Familien und klagen gegen die Betreiber…
    Die Neustadt ist auf dem besten Weg ein Teil vom Hechtviertel zu werden.

  5. hach, ich finds ja auch nicht so schlecht. das internet gibt nur keine nuancen in sprache und lidaufschlag wieder.
    bin nur eher der krokettentyp und nicht so sahnetorte.

    dennoch möchte ich auf den gute-kneipen-schwund am rande aufmerksam machen.

  6. „in einer offenen Backstube“
    Fällt irgendwie schwer vorzustellen, aber bin gespannt, ob man sich wirklich von einem gemeinen Bäcker abheben kann, und vor allem, wie man sich preislich präsentieren wird. Von dem Wörtchen „Bio“, lasse ich mich jedenfalls erst einmal wenig beeindrucken.
    Nach meinem Verständnis ist ein Konditor nicht einfach nur ein besserer Kuchenbäcker, sondern dieses Handwerk hat immer auch etwas mit Kunst zu tun. Wenn man in dem Punkt überzeugen kann, und die „Werke“ bezahlbar bleiben, dann denke ich, hat der „Laden“ keine schlechten Karten. Auf geht`s! :D

    @atzepopatze
    Eine Runde klugscheißen, für dich:
    Marie Antoinette, hat diesen Satz „dann sollen sie doch Kuchen essen“ nie gesagt, der wurde ihr angedichtet, jedoch nur zu gern im Volk als Wahrheit angenommen. Es waren emotionsgeladene revolutionäre Zeiten, da kommen gelegentlich auch irrationale Dinge vor. ;D

  7. Also wenn ich mich in der Neustadt so umschaue, dann fehlt es an der Ecke wirklich an einem guten und normalen Bäcker. Abgesehen von Emoi auf der Kamenzer gibt es hier hinten nicht wirklich gute Backwaren. Der Schwerdtner und der andere im Netto haben mit richtigem Backhandwerk wohl eher weniger zu tun!

    Think Global – Act Local!

  8. Wow, der allererste Bericht über unser großes Projekt! Spannend! Danke für das willkommen heißen und wir hoffen natürlich, dass wir euren Anforderungen gerecht werden. Ansonsten sind wir ja immer für konstruktive Kritik offen und eine Marie Antoinette Kreation… Na da frag ich mal den Konditormeister;-)

  9. wenn die Kuchenglocke die ersten Risse hat, wünsche ich mir dringend ein Restaurant der gehobenen Klasse auch preislich gesehen, Kneipen mit Mölbeln vom Sperrmüll gibt es wirklich genung.

  10. Als ob es nicht schon genug Bäckereien in der Neustadt gibt!
    Nur weil Bio draufsteht ist noch lange kein Bio drin. Das ist mittlerweile zur Genüge nachgewiesen worden.

  11. Die B#ckerei Heller hat doch auch immer den K-Punkt beliefert, wenn ich mich recht erinnere.

    Bäckereien mag es in der Neustadt zur Genüge geben, die meisten gehören doch aber zu den großen Ketten, bei denen die Qualität nicht so hervorragend ist.

    Ich freue mich auf eine Bäckerei, die ihr Handwerk noch versteht.

  12. K-Punkt: Kontaktstelle Kirche, „wohnte“ bis vor kurzem am Haus an der Kreuzkirche. Da konnte man gut sitzen, Kaffee trinken und Kuchen essen.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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